Isabel Tahiri - Das neue Leben / Maxi I

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Eine Katastrophe wird prophezeit.
Maxis Heimatstadt könnte zerstört werden.
Niemand will etwas unternehmen.
Nur Maxi, eine junge Priesterin der MUS kann sich nicht damit abfinden.
Zusammen mit ihren Freunden nimmt sie ihr Schicksal selbst in die Hand.
Sie machen sich auf den Weg, um eine neue Zuflucht zu finden.
Ihre Suche führt sie in ein wunderschönes Land und zur Quelle den Lebens.

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auch davon hängt unsere Zukunft ab.

Wir danken MUS für ihren Schutz,

und ihre Liebe zu jedem Einzelnen.

Wir danken MUS für das Leben“.

Alle sagen „Danke, MUS!“ Die traditionelle Antwort auf ein Gebet.

Damit ist die Sitzung eröffnet. Meister Karl erhebt den Redestab.

„Mir ist zu Ohren gekommen, dass wilde Gerüchte die Runde machen. Gerüchte über Zerstörung und Tod. Ich kann diese Panikmache nicht unterstützen.“ Er gibt den Redestab mit einer kleinen Verbeugung an Tabitha weiter.

Sie nimmt ihn mit einem Kopfnicken entgegen. „Meine Prophetinnen träumen seit drei Tagen von der möglichen Zerstörung der Stadt, sogar ein Kind hat schon davon geträumt. Meinen Erfahrungen nach sollte man das ernst nehmen und Kundschafter ausschicken, die nach einer Zuflucht suchen, sonst werden wir im Ernstfall plötzlich heimatlos, ohne die Möglichkeit zu haben den Überlebenden zu helfen. Machen wir uns nichts vor, sollte die Stadt zerstört werden, wird es auch viele Tote geben. Ich möchte gar nicht daran denken, was diese Verluste für uns bedeuten würden. Ich habe das schon einmal erlebt, und nur durch einen Zufall damals diese Anlage hier gefunden. Ich bitte Euch, einer Expedition zuzustimmen, für unser aller Wohl“. Es erhebt sich ein erregtes Gemurmel unter den Mäusen. Die Hohepriesterin gibt den Stab an Amo weiter, der die Hand erhoben hat.

„Was schadet es schon, ein paar Kundschafter zu schicken um zu erfahren, was vorgeht. Wenn nichts weiter zu befürchten ist, können wir ja weitermachen wie immer“. Es folgt ein wilder Schlagabtausch über die Situation, alle reden durcheinander, der Redestab, das Werkzeug einer gesitteten Diskussion ist vergessen. Meister Karl schreitet ein. Er pfeift durchdringend und die Menge kommt wieder einigermaßen zur Ruhe.

Da erhebt ein alter Mann die Hand und verlangt den Stab. „Ich bin sehr alt, immerhin neunhundertsiebzig Tage. Schon zwei mal in meinem Leben musste ich vor einer Katastrophe fliehen. Ich finde eine bevorstehende Bedrohung sollte man nicht auf die leichte Schulter nehmen. Im Namen von MUS bitte ich darum, dass ein paar Kundschafter ausgeschickt werden, um die Bedrohung einzuschätzen und sich auch in der näheren Umgebung nach einer Zuflucht umzusehen. Selbst wenn nichts Bedrohliches auf uns wartet, wäre eine Ausweichmöglichkeit zu haben, doch etwas Gutes.“

Das stimmt die meisten nachdenklich. Wir werden immer mehr, und unser Platz ist beschränkt. Viele Höhlen kann man nicht mehr graben. Eine Frau sagt, sie habe die Maschinen beim Sammeln gesehen, aber sie würden ganz still dastehen und keine Bedrohung darstellen. Der Stab wandert zum Meister der Stadt zurück.

„Ich finde das alles reichlich übertrieben, nur weil vor der Stadt ein paar Maschinen stehen, heißt das noch lange nichts. Die Leute haben andere Dinge zu tun, die wichtiger sind. Auch wenn wir kein großes Volk von Sammlern sind, muss doch für den Winter Nahrung eingelagert werden. Am Ostende der Stadt regnet es herein, da müssen viele Mäuse helfen alles wieder abzudichten. Es gibt einige solcher Probleme, die unmittelbar gelöst werden müssen, aber wegen eines Traumes unser ganzes Leben umzuwerfen, nein, das halte ich für stark übertrieben.“ Er macht eine kleine Pause und fährt dann fort „Wir kommen jetzt zur Abstimmung, wer für das Auskundschaften der Bedrohung und näheren Umgebung ist, soll jetzt seinen Schwanz heben“. Er hält kurz inne und wartet, bis die Schwänze erhoben werden. Nur ungefähr ein Drittel der Stimmberechtigten sind dafür.

„Und wer sich entscheidet, lieber in der Stadt für Ordnung zu sorgen, als irgendwelchen Hirngespinsten nachzujagen, der sollte jetzt abstimmen.“ Wesentlich mehr Schwänze gehen in die Höhe.

„Das war es, wir werden nichts weiter unternehmen. Geht nach Hause Leute, die Sitzung ist beendet“.

Das ist eine große Enttäuschung. Die Hohepriesterin versucht, noch etwas zu sagen, aber niemand hört mehr zu. Die Mäuse zerstreuen sich ziemlich schnell. Nur Beraterin Tara, die Priesterin, die ich kenne, Amo, Cito, Bene und ich sind noch da.

„Was jetzt?“ Frage ich. Wir schauen uns im leeren Ratssaal um. „Das kann es doch nicht gewesen sein, wir müssen doch etwas unternehmen können! Ich bin zwar noch ein Kind, aber ich möchte nicht einfach abwarten, was kommt.“

Tara sieht Amo an und überlegt kurz. „Am Besten gehen wir jetzt auch nach Hause, essen und schlafen uns aus. Danach treffen wir uns alle in meiner Wohnhöhle. Amo weiß, wo das ist und wird Euch mitnehmen. Dann machen wir Pläne, ok?“ Sie schaut jeden von uns liebevoll an und verabschiedet sich dann. Wir sind noch so jung, und trotzdem steht unsere Zukunft schon auf dem Spiel. Bedrückt machen wir uns auf den Heimweg.

*

Tara ging nachdenklich zurück in den Klosterbereich. Dieses Kind, die neue kleine Priesterin hatte recht, man musste einfach etwas unternehmen. Abwarten ist keine Option, jedenfalls nicht für sie. Als sie auf den runden Platz des Gebets und der Meditation trat, sah sie einige Priesterinnen erregt miteinander sprechen. Sie trat näher, sie wollte wissen, was die Anderen so beschäftigte.

„Wir werden hier noch alle sterben, dieser Meister Karl hat die Mäuse ganz schön beeinflusst mit seinem Gerede über wichtige Reparaturen. Gut abgelenkt, nenne ich das!“

Eine andere Priesterin regte sich auf. „Wenn alle sterben müssen, nur weil man nicht mal nach einer Zuflucht suchen will, wäre das furchtbar. Ich habe gute Lust, selber los zu gehen.“

„Aber Meister Karl wird doch wohl wissen, was los ist. Ich glaube kaum, dass er unser aller Leben riskieren würde!“ Das kam von Angelica, sie war eine glühende Anhängerin des Rates, für sie konnte der keine falsche Entscheidung treffen.

„Hört mir bitte mal kurz zu,“ rief Tara, „später kommen ein paar Mäuse vorbei. Wir wollen darüber reden, ob wir nicht selbst etwas unternehmen können, ohne den Rat vor den Kopf zu stoßen. Wer interessiert ist sollte nachher wieder hierher kommen.“ Einige nickten Tara zu, der Rest stand auf und verschwand in den Wohnhöhlen.

*

Während des Schlafes träume ich wieder. Diesmal klettere ich an einer sehr hohen Mauer nach oben, der Weg scheint endlos zu sein. Es ist auch in diesem Traum ziemlich hell, aber langsam gewöhne ich mich daran. Beim Versuch, hinauf zu kommen, höre ich hinter mir ein lautes Geräusch. Eine der Maschinen setzt sich in Bewegung. Aus der Höhe kann ich das ganze Tal unter mir ausgezeichnet überblicken. Das Gerät gräbt ein großes Loch ins Erdreich. Ich sehe eine Menge Mäuse um ihr Leben rennen. Das macht mir so viel Angst, dass ich vor Schreck den Halt verliere und in die Tiefe stürze. Ich schreie noch, als ich schweißgebadet aufwache.

Mutter steht über mir und ich werfe mich in ihre Arme. Nachdem ich mich beruhigt habe, finde ich keinen Schlaf mehr. Es hat sich so real angefühlt, ich glaube daran, dass es wirklich passieren wird, egal was Meister Karl sagt, ich fühle, er hat Unrecht. Die große Katastrophe steht unmittelbar bevor.

*

Während ich darauf warte, dass Amo uns abholt, kreisen die Gedanken in meinem Kopf. Ich bin jetzt siebzehn Tage alt, habe ich überhaupt eine Überlebenschance? Ist die Bedrohung nah? Oder noch in weiter Ferne? Kann man es abwenden? Sind meine Träume echt oder nur ein Hirngespinst? Kann ich helfen, um das abzuwenden? Gibt es andere, die auch Angst haben? Wer wäre bereit, etwas zu unternehmen? Auf alle Fragen fehlen mir die Antworten. Sicher, so eine Prophezeiung ist echt, aber niemand kann genau sagen, wann sie eintrifft. Die Anwesenheit von Menschen und Maschinen, spricht allerdings sehr für die nahe Zukunft. Ich nehme mir jedenfalls fest vor, und wenn ich es ganz allein bewerkstelligen muss, eine neue Zuflucht zu finden. Nachdem ich, für mich, diesen Entschluss gefasst habe, es fühlt sich einfach richtig an, geht es mir besser.

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