Antje Denker - Gismo, Frauchen und der Rest der Welt

Здесь есть возможность читать онлайн «Antje Denker - Gismo, Frauchen und der Rest der Welt» — ознакомительный отрывок электронной книги совершенно бесплатно, а после прочтения отрывка купить полную версию. В некоторых случаях можно слушать аудио, скачать через торрент в формате fb2 и присутствует краткое содержание. Жанр: unrecognised, на немецком языке. Описание произведения, (предисловие) а так же отзывы посетителей доступны на портале библиотеки ЛибКат.

Gismo, Frauchen und der Rest der Welt: краткое содержание, описание и аннотация

Предлагаем к чтению аннотацию, описание, краткое содержание или предисловие (зависит от того, что написал сам автор книги «Gismo, Frauchen und der Rest der Welt»). Если вы не нашли необходимую информацию о книге — напишите в комментариях, мы постараемся отыскать её.

Die Erzählungen von dem Jack Russel Terrier Gismo sind mal gefühlvoll und mal spannend geschrieben. Sie zeigen wie andere Menschen und Tiere uns auf die eine oder andere Weise sprachlos machen. Und wenn sie zu den Menschen gehören, die ihren Schäferhund anbrüllen oder ihren Chihuahua in die Handtasche stecken, lesen sie es besser nicht. Ich bin keine Hundetrainerin und ich lerne ständig neues über Tiere dazu, aber das hat kein Hund verdient. Hunde sind nicht dazu da, uns glücklich zu machen oder unser Selbstbewusstsein aufzupolieren. Wir sind dafür da, uns liebevoll um sie zu kümmern, ihnen ein richtiges Hundeleben zu bieten, dann kommt das Glück von alleine.

Gismo, Frauchen und der Rest der Welt — читать онлайн ознакомительный отрывок

Ниже представлен текст книги, разбитый по страницам. Система сохранения места последней прочитанной страницы, позволяет с удобством читать онлайн бесплатно книгу «Gismo, Frauchen und der Rest der Welt», без необходимости каждый раз заново искать на чём Вы остановились. Поставьте закладку, и сможете в любой момент перейти на страницу, на которой закончили чтение.

Тёмная тема
Сбросить

Интервал:

Закладка:

Сделать

Später, versuche ich die gleichen Aktionen mit Herrchen.

Frauchen:

Unser Spiel heißt: Wer die Geduld verliert, hat verloren.

Das werden wir noch oft spielen.

Regelkatalog

- Menschenregeln

Regel 1: Der Hund darf nicht ins Bett.

Regel 2: Der Hund darf nicht auf das Sofa.

Regel 3: Der Hund darf nicht am Tisch betteln.

- Hunderegel 1,2 und 3: Ich kriege alles was ich will, irgendwann.

Sie liegt im Bett. In der Menschenschlafhöhle im Dämmerlicht. Für Hunde ist der Zutritt nicht gestattet. Sie schnieft schon eine ganze Weile vor sich hin. Herrchen ist ratlos. Draußen ist es mittlerweile helllichter Tag. Sie hat mir mein Frühstück gegeben und ist dann wieder in die Schlafhöhle verschwunden. Ich bin auch ratlos. Wer geht jetzt mit mir meine Schnüffel-Pipi-Kack-und-Hundekumpels-Treffen-Runde und wenn das mit ihr schlimmer wird, wer gibt mir dann was zum Fressen.

Ok, manchmal ist sie gemein, sie zieht mir schmerzhaft die Zecken aus der Haut, oder duscht mich im Bad ab, wenn ich mich draußen so schön einparfümiert habe. Einmal hat sie mir sogar ein Fieberthermometer in den Hintern gesteckt.

Herrchen hebt mich an und setzt mich am Fußende auf dem Menschenbett ab. Da bleibst Du jetzt, sagt er und verlässt den Raum. Was ist das denn, hier durfte ich nie rauf. Die Decke ist kuschelig weich. Unter meinem Körper bildet sich sofort eine warme Mulde. Es riecht nach abgestandenem kalten Tee mit Honig, nach ihrem Menschenschweiß, nach Grippe. Sie niest und ich erschrecke mich. Das muss ich mir genauer ansehen. Vorsichtig wate ich über ihre Bettdecke in Richtung des Niesgeräusches. Unter jedem meiner Pfoten sinkt das flauschige Ding eine Beinlänge nach unten und wölbt sich an allen Seiten nach oben hoch, sodass ich ihr rotes Gesicht nicht mehr sehen kann. Endlich beim Kopfkissen angekommen, finde ich eine wilde Anzahl schnotterverklebter Stofftaschentücher und ihr verquollenes Gesicht vor. Ihre Augenwinkel sind gelb verklebt, die Nasenränder rotwund und die blonden Haare liegen fettig in allen Richtungen auf dem Kissen, ein paar kleben in ihrem Gesicht. Ich stupse sie mit meiner feuchten kalten Nase an. Ein heiseres - Lass Das – kommt aus ihrem Mund. Mit ihrer verschwitzten Hand schiebt sie mich auf die Deckenmitte zurück. Sie liegt auf der Seite, aus ihrer Nase kommen leise Blasen-Plopp-Geräusche, bis sie geräuschvoll in eines der Stofftaschentücher schnäuzt.

Ich kuschele mich an ihrem Bauch, liege dort mit meinem Rücken längsseit wie ein Mensch. Ich spüre mein Herz unter ihrer rechten Hand schlagen, die auf meinem Brustkorb ruht. Ich höre ihr Herz, das langsamer als meines schlägt. Sie ist eingeschlafen. Langsam robbe ich zum Kopfende, ohne mich ganz aufzurichten. Jetzt liegt mein Kopf inmitten der Taschentuchsammlung. Ihr angestrengter Fieberatem pustet mir leicht über mein rechtes Ohr. Ich bleibe so liegen. Ich genieße das federweiche Kopfkissen, es ist noch weicher als die große Bettdecke. Ihre Atemgeräusche, ihre Körperwärme, das weiche Nest, mir fallen die Augen zu.

Ich wache auf. Wo bin ich? Ich hebe meinen Kopf aus der weißen weichen Wolke. Ich höre hinter mir ein Atmen. Ich winde mich aus dem Kissenungetüm. Versuche die Balance auf dem weichen Grund zu halten, während ich mich zu ihr umdrehe. Ihre Augen sehen zugeklebt aus. Die Nase ist komplett verstopft und die Lippen sind weißrissig, warmer feuchter Atem kommt aus ihrem halbgeöffneten Mund, an ihrer Wange klebt das sabbergetränkte Kopfkissen, zusammen mit einzelnen Haarsträhnen. Ich schaue mir das mal genauer an. Wie kriege ich die jetzt wach, ich muss mal raus. Ich beuge mich mit meinem Kopf über ihr Gesicht. Meine Hundenase knapp über ihrer Menschennase. Meine Hundeaugen über ihre geschlossenen Menschenaugen. Ich starre sie an. Stehe reglos auf dem Kopfkissen und versuche ihr mit meinem Willen eine Nachricht zu schicken. Mensch, ich muss mal. Himmelblaue Augen starren mich plötzlich an. Super, die verklebten Augenlieder haben es nach oben geschafft. Sie gibt ein kurzes quiekendes Geräusch von sich. Hund, hast Du mich erschreckt, kommt es heiser aus ihrem trockenen Mund.

Die Tür wird von Herrchen geöffnet. Ich soll mit ihm spazieren gehen. Das habe ich noch nie gemacht, das kann nicht richtig sein. Wir stehen jetzt gemeinsam in der Schlafzimmertür und versuchen Ihr zu erklären warum das nicht geht. Eine Leine verbindet meine fast schon 20cm Höhe mit seiner 1,80m Größe. Beide fixieren wir mit unseren Augen das Häufchen Elend im Bett. Der will nicht, sagt er. Richtig erkannt, ich will nicht. Sie verdreht ihre blauen Augen, zieht die Decke über ihr vom Kissen zerknautschtem Gesicht und schließt die Vorstellung mit einem krampfartigen Hustenanfall ab.

Ich verankere meine Pfoten mit schierer Willenskraft fest auf den Boden, stelle mich breitbeinig hin und lasse mein Gewicht nach hinten fallen, als er an der Hundeleine zerrt. Ich halte den Kopf schräg, versuche ihn aus meinem Halsband zu winden und verdrehe dabei meine Augen vor Anstrengung Herrchen dabei noch im Auge zu behalten.

Er kramt in seiner Jackentasche und holt ein kleines Stück Wurst mit Schinkenaroma hervor. Langsam kommt das Stückchen immer näher, bis es knapp vor meiner Nase ist und ich doch nicht widerstehen kann. Der Speichel läuft mir in meiner Schnauze zusammen. Um das Stück zu fassen, muss ich meine Antihaltung aufgeben. Lecker. Ich habe das Stück Wurst aus seiner großen Hand geschnappt und kaue genüsslich darauf rum. Ich rieche, er hat noch mehr in seiner großen Jackentasche. Mal sehen, was ich machen muss, um da ran zu kommen. Er geht los, halbherzig wackele ich hinterher, Schinkenaroma kitzelt meine sensible Nase.

Unterwegs mit meinem Wackelgang und seinem skeptischen Blick auf mich, treffen wir meine Hundekumpels mit ihren Leinenhaltern. Das ist doch Gismo, oder? Läuft der nicht sonst immer mit einer Frau mit. Herrchen antwortet brummelnd auf die Frage der Leinenhalter.

Frauchen:

Dass aus euch beiden später mal die dicksten Kumpels werden, hätte ich zu dem Zeitpunkt nicht gedacht.

Staubsauger

Ich habe meine interessant riechende Beute im Vorgarten gefunden. Die Waldohreulen in der Buche über mir habe ich gar nicht wahrgenommen. Sie sitzen weit oben und machen immer einen halbverhungerten Eindruck, wenn der Wind durch ihr Gefieder pfeift.

Mit Stolz erhobenen Haupt, das gefundene Gewölle in meiner Schnauze trabe ich ins Wohnzimmer. Super, mich hat keiner gesehen. Vorsichtig beschnuppere ich das graue Fellknäuel, lege es mir auf dem glänzenden Parkettboden mit meinen Schneidezähnchen zurecht, und pule es mit den Zehen meiner Pfoten auseinander. Alle Teile müssen genau untersucht werden, bleiche Mauseknöchelchen, klitzekleine Zähnchen und zerknautschte Fellreste verteile ich beim Hin- und Herschieben sauber um meinen Liegeplatz, um ausgiebig an jede Kleinigkeit zu schnuppern. Welch ein Duftgenuss.

Dann kommt sie um die Ecke, dreht wieder um und kommt mit einem Plastikhandfeger und einer Handschaufel zurück. Sie fegt mein schönes mühsam zurecht gelegtes Werk mit den schwarzen Borsten dieses Minifegers in die Schaufel. Die Borsten streifen das Fell meiner Vordertatzen, während ich zusehen muss, wie die bleichen Knochen und die grauen Fellstücke auf die blaue Schaufel gefegt werden und aus meinem Blickfeld verschwinden. Ich weiche nach hinten aus. Definitiv, ich mag keine Besen.

Dann höre ich ein rhythmisches Brummen, das sich nähert. Ein breites eckiges Maul mit tausend schwarzen Borsten, ein elendig langer Hals an einem plumpen runden Körper, angebunden an einem schwarzen Kabel, rollt um die Ecke und dringt in meine ‚Chill-out-Area’ ein. Das gelb-schwarze Ungetüm saugt alles in sich rein. Meine Karotten Raspeln, von mir übersehene Chipsreste, einfach alles wird mit röhrendem Brummen gefressen, zurück bleibt ein übler verbrauchter Plastikluftgeruch. Das Ding wird noch von meinem Herrchen zurückgehalten. Er scheint es gerade so unter Kontrolle zu haben. Er hat es am Hals gepackt, aber das Maul streift über meinen Liegeplatz auf dem Boden, ignoriert mich, saugt gierig die schönen Duftmoleküle des Eulengewölles ein und kommt meinem Sofahocker immer näher. Zuckt zurück und wieder vor. Ich beobachte, lass meinen Kopf vom Hocker runter hängen, bloß das Ding nicht aus den Augen verlieren. Ich habe meine Stirn gerunzelt, abwechselnd heben sich meine hellen Fellmarkierungen über meine dunkle Augenmaske. Es rollt zügig auf mich zu, obwohl Ich in der erhöhten Position bin. Quietschende Schleifgeräusche. Ich ziehe die Lefzen zuckend über meine beeindruckenden Fangzähne hoch. Mit einem tiefen Geräusch aus meinem Körperinneren drohe ich dem aggressiven Ding. Es weicht zurück. Es kommt wieder. Mir sträuben sich meine Nackenhaare. Jetzt steckt es sein großes Maul in meine kleine Höhle unter dem vom Sofa eingerahmten niedrigen Stubentisch. Markiert alles mit seinem warmen Plastikgeruch, lässt keine Ecke aus. Mir reicht es. Das ist mein Revier. Mit einem wütenden Grrrr springe ich vom Hocker, will meine Fangzähne in den Hals schlagen. N-E-I-N. A-U-S. Ich zucke erschrocken zusammen, als der Befehl in meinen Ohren hallt. Weiche zurück. Ich bin beleidigt, das ist mein Revier. Ich habe die älteren Rechte. Vor mir hat noch nie Jemand unterm Stubentisch gewohnt. Warum darf DER das. Zieht meine Haare aus den Polsterfasern. Darf überall rauf. Ich darf das doch auch nicht. Beleidigt lasse ich meine Rute und meine Ohren hängen. Noch über meine Schulter zurückblickend, schleiche ich wie ein Verlierer vom Staubsauger weg in die Küche.

Читать дальше
Тёмная тема
Сбросить

Интервал:

Закладка:

Сделать

Похожие книги на «Gismo, Frauchen und der Rest der Welt»

Представляем Вашему вниманию похожие книги на «Gismo, Frauchen und der Rest der Welt» списком для выбора. Мы отобрали схожую по названию и смыслу литературу в надежде предоставить читателям больше вариантов отыскать новые, интересные, ещё непрочитанные произведения.


Отзывы о книге «Gismo, Frauchen und der Rest der Welt»

Обсуждение, отзывы о книге «Gismo, Frauchen und der Rest der Welt» и просто собственные мнения читателей. Оставьте ваши комментарии, напишите, что Вы думаете о произведении, его смысле или главных героях. Укажите что конкретно понравилось, а что нет, и почему Вы так считаете.

x