Werner Karl - Königin der Spiegelkrieger

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Einst war sie eine Römerin.
Jetzt ist sie die Königin der Picten … und eine Heerführerin.
Ihr Name ist Cear Arianrhod, die Krone des Nordens.
Ihr Ziel: die Befreiung Britanniens von allen Römern.
Und Gnade ist ein Wort, dass sie nicht zu kennen scheint …

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Von den Fackeln waren einige erloschen, aber drei brannten noch und verbreiteten ein gespenstisches Dämmerlicht. Es musste mittlerweile schon nach Mitternacht sein und draußen verharrte nur noch ein Bruchteil der anfänglichen Massen. Kälte und Müdigkeit trieben viele in ihre Zelte und Hütten.

Gerade wollte auch Arianrhod die beiden in ihre Behausung schicken, als sich das Licht im Raum änderte. Ein grüner Schein mischte sich in das goldgelbe Licht der letzten verbliebenen Fackeln.

Erleichtert wandte sich Arianrhod an ihre Freunde.

»Es beginnt.«

Beide antworteten mit einem gequält aufmunternden Lächeln und beobachteten mit wachsender Spannung das Ansteigen des Leuchtens. Keiner der Drei konnte sagen, wie viel Zeit verging, bis das Licht eine Intensität erreicht hatte, dass es die Leuchtkraft der Fackeln übertraf. Arianrhod sah natürlich an dem vor ihr liegendem Körper das Licht unmittelbar.

Wie eine zweite Haut schmiegte sich der grüne Schimmer um Túan. Einzelne Schwaden züngelten wie Schlangen über den Leichnam und wanden sich unstet kreuz und quer über Kleidung und Haut. Selbst durch die wenigen Kleidungsstücke drang das immer stärker und stärker werdende Licht. In dem Moment, als Arianrhod glaubte, nicht mehr hinsehen zu können, bildeten sich an beiden Beinen und am Kopf blendend helle Sonnen und umspielten die Wunden. Rasch schloss sie ihre Augen, doch sie musste beide Hände davor legen, um nicht geblendet zu werden. Auch Inga und Swidger wandten sich ab, als das Licht mit seiner Helligkeit das ganze Grab auszubrennen schien. Doch das Grün gab keinen wärmenden oder Freude vermittelnden Schein von sich, sondern hatte einen grausamen, giftigen Ton angenommen, der allen Drei unheimliche Schauder über die Rücken fahren ließ.

Und plötzlich wand sich Túans Körper wie in Krämpfen und zuckte mit allen Gliedern. Swidger hatte auf Folterbänken schon Menschen gesehen, die sich ähnlich gebärdeten. Immer heftiger wurden Túans Qualen, die er offensichtlich erlitt. Niemand sagte ein Wort, aber jeder – selbst der sonst so unerschrockene Germane – spürten, dass hier eine Veränderung im Gange war, die sich von der Wiederbelebung anderer Picten unterschied.

Unvermittelt begann der Druide Töne von sich zu geben, ein Wimmern wie von alten Weibern. Innerhalb von Augenblicken steigerte sich das Wimmern zu Trauergeschrei wie von Witwen am Grab eines Verstorbenen. Schlagartig stieß der Halbtote heftige Schreie voller Schmerz und Pein aus.

Von draußen kamen Catriona und Fionnghal hereingestürmt und blickten verwirrt auf die Szenerie. Auch Maelchon mac Cean wollte in die Kammer, doch für mehr als fünf Personen um den Aufgebahrten bot sie keinen Platz. Also blieb er im Eingang stehen und blickte entsetzt auf das unheimliche Leuchten.

Zehn Hände versuchten Túan zu bändigen und mussten alle Kraft aufwenden, um seiner Stärke etwas entgegensetzen zu können. Wäre er bei vollem Bewusstsein gewesen, so hätte ihre gesammelte Kraft nicht ausgereicht um seiner Herr zu werden. Eine dämonische Macht hatte ihn ergriffen und Arianrhod betete zu allen Göttern – römischen wie cruithischen -, dass er die Prozedur überstand.

Und wieder schob jeder für sich den außergewöhnlichen Verlauf der Erweckung auf den Umstand, dass eben eine lange Zeit verstrichen war, bevor der Trank verabreicht wurde. Alle traten an die Liegestatt heran und versuchten, den sich aufbäumenden, zitternden Körper zu beruhigen oder wenigstens davon abzuhalten, auf den Boden zu stürzen.

Túan schrie nun mit seltsam veränderter Stimme auf und brüllte unverständliche Worte so laut heraus, dass die vor der Gruft wartenden Cruithin unruhig wurden und nervös um sich blickten. Doch kein Feind oder Dämon zeigte sich.

Arianrhod verfolgte mit wild schlagendem Herzen und verkrampften Fingern, wie sich die Wunden endlich schlossen, als hätte es sie nie gegeben. Mit dem letzten Schorf, der verschwand, erlosch auch das grüne Glühen und verebbte das Geschrei ihres Geliebten und sie war für beides dankbar. Recht viel länger hätte sie diese Tortur nicht ertragen können. Fast war es ihr vorgekommen, als packe eine alte Macht aus uralten Zeiten nach ihrem Herzen und umfing es mit eiskaltem Griff.

Nur langsam beruhigte er sich und sie begriff, dass der Vorgang abgeschlossen war. Statt einer kalten, scheinbar toten Hand, hielt sie neues Leben in der ihren, spürte verhaltene Wärme aufkommen. Endlich lag er wieder völlig still da und sie fürchtete schon, der Zauber hätte trotz des vorherigen Tobens nicht gewirkt. Sie führte ihre Rechte auf seinen Brustkorb und hielt den Atem an, so als könnte sie seinen nicht wahrnehmen, wenn sie selbst atmete.

Und tatsächlich; seine Brust hob und senkte sich. Ruhig, gleichmäßig, als hätte sie nie aufgehört, Luft in seine Lungen zu pumpen.

Als er schließlich seine Augen öffnete und im schwachen Schein der wenigen Fackeln um sich blickte, brach es aus Arianrhod hervor. Sie warf sich auf seine Brust und weinte mit ohnmächtigem Schluchzen. Fast hätte sie seine leise Stimme nicht vernommen, als er ihr zuflüsterte:

»Hab keine Angst, ich bin wieder bei dir.«

Kapitel III

A. D. 183, Februar

Zusammenkünfte

Túan saß stumm an der Liege des Jungen und beobachtete fasziniert dessen Schlaf. Seit Stunden sog er jedes Detail seines Sohnes in sich auf und genoss den Frieden, den das Kind seiner Meinung nach ausstrahlte. Immer wieder entdeckte er Merkmale von dessen Mutter und sich selbst an ihm und freute sich über die verhaltenen Bewegungen des Kleinen.

Brannon hatte das schwarze Haar seiner Mutter, dazu ihre vollen Lippen und - wie Túan in wachen Stunden bemerken konnte -, auch deren dunkle Augen. Von ihm schien er die Veranlagung zu späterer Größe geerbt zu haben, denn in den wenigen Monaten seit seiner Geburt, hatte er schon ziemlich an Gewicht und Größe zugelegt. Auch der Schnitt seines Gesichtes folgte dem Vorbild des Vaters. Trotz aller Rundlichkeit, die kleine Kinder besaßen, waren die Ansätze dazu überdeutlich zu sehen.

Arianrhod trat an Túan heran und schmiegte sich in seinen Schoß.

»Wenn er schläft, ist er dir am ähnlichsten, Liebster«, sagte sie sanft und trotzdem konnte er das Bedauern in den Worten wahrnehmen.

»Und wenn er wach ist?«, fragte er und fasste ihre rechte Hand, die mit seiner Wange spielte.

»Er ist anders als alle Kinder, die ich kenne. Er … ist fordernd und hellwach.«

»Sind das nicht alle Kinder?« Auch Túan begann jetzt, sie zu streicheln und fuhr mit seiner freien Hand durch ihr Haar und gelangte vom Rücken schließlich zu ihren Hüften. Sie räkelte sich wohlig und hauchte ihm ins Ohr.

»Wir sollten die Zeit nutzen, in der er schläft.«

Túan grinste und nestelte an seinem leichten Umhang.

»Du scheinst etwas aus der Übung zu sein, mein zukünftiger Gemahl«, lachte sie leise und zog ihn aufs Bett. Mit aufreizender Geste ahmte sie an ihrem eigenen Kleid seine ungeschickten Bemühungen nach, und erreichte damit, dass auch er verhalten lachte.

Schließlich schälten sich beide aus ihren Kleidungsstücken und sanken auf das Bett nieder. Während er begann, ihre Brüste mit seinen Lippen zu liebkosen, strichen ihre Finger wie in früherer Manier über seinen Körper. Sie suchten nach all den Wunden, die er erlitten oder sich selbst zugefügt hatte, wie sie immer noch mehr ahnte als wusste. Seine Erregung war mittlerweile so in Fahrt gekommen, dass er dieses Mal nicht stutzte und innehielt, sondern anfing, eine ihrer Brüste leicht zu kneten. Mit ein wenig Überraschung und einem verstehenden Lachen hörte er damit auf, als ein wenig Muttermilch hervortrat.

Auch sie besann sich und beendete ihre Suche nach den Spuren alter Wunden. Sie zog ihn herab und küsste ihn, zunächst zart und beinahe schüchtern, dann immer leidenschaftlicher und erregter.

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