Werner Karl - Königin der Spiegelkrieger
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Jetzt ist sie die Königin der Picten … und eine Heerführerin.
Ihr Name ist Cear Arianrhod, die Krone des Nordens.
Ihr Ziel: die Befreiung Britanniens von allen Römern.
Und Gnade ist ein Wort, dass sie nicht zu kennen scheint …
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Als er heran war und mit steifen Gliedern von seinem Reittier stieg, konnte er sich seinen Unwillen nicht verkneifen.
»Ich habe es zwar eilig, Ceallach, aber eine Weile am Feuer zu bleiben, hätte ich zu schätzen gewusst.«
Der zweite Skote, der scheinbar mit seinen wenigen Vorbereitungen am Currach fertig war, nahm dem Druiden wortlos die Zügel ab. Er marschierte damit den Strand in Richtung des kleinen Stalles entlang, der gut versteckt zwischen Kiesstrand und Hügel irgendwann einmal errichtet worden war. Von wem wusste längst niemand mehr. Wahrscheinlich von Fischern, die womöglich inzwischen tot oder an einen freundlicheren Ort gezogen waren.
Sétanta sah, dass sein Pferd den Mann mehr zog, als dass der es führte. Als sich die beiden der einfachen Hütte näherten, öffnete der erwartete Junge rasch die Tür und ließ Pferd und Mann hinein. Warmer Schein blinkte bis zu Ceallach und Sétanta herüber und der ergab sich seufzend in sein Schicksal.
»Hauptsache der Gaul hat es warm und bekommt etwas zu fressen«, sagte er lakonisch und gönnte beides dem Tier nicht. »Dann können wir uns ebenso gut gleich auf die Fahrt machen. Ich hoffe, dein Schiff ist noch nicht ganz zerfallen«, spottete er und schob mit dem Skoten das kleine Boot ins Wasser.
Nach zwei Tagen und einer kleinen Rast an der Südküste von Ellan Vannin kam endlich Sétantas Ziel in Sicht: Ynys Môn. Sie hatten den Strand noch nicht ganz erreicht, als zwischen dicht stehenden Bäumen ein Mann mit einem Pferd am Zügel heraustrat und sich knapp an der Wasserlinie positionierte. Sétanta kannte zwar seinen Namen nicht, wusste jedoch, dass es ein Vetter Ceallachs war. Ohne Worte übergab Ceallach dem Druiden die Zügel des frisch und ausgeruht wirkenden Wallachs in die Hand und dieser ihm eine Münze. Noch während Sétanta aufstieg und davon ritt, prüfte der Skote das Metall und schob es schließlich zufrieden in einen mager gefüllten Beutel mit ähnlichen Münzstücken.
Doch das sah der Druide nicht mehr, denn der gab dem Pferd seine Hacken zu spüren und freute sich, dass dieses bereitwillig in einen Galopp verfiel.
Es war bereits Nacht, als Sétanta in das kleine Dorf einritt. Kein noch so einfacher Zaun oder gar ein Wächter hielten ihn auf. Der Schnee war hier durch Wagenräder, menschliche sowie zahlreiche tierische Füße zu einem harten Grau zertreten, das getaut, gefroren, wieder getaut und erneut gefroren einen festen Belag bildete. Bei jedem Schritt des Pferdes knirschte er als würde es auf tönerne Scherben oder zersplittertes Glas treten.
Fast hätte Sétanta das ganze Dorf unbemerkt durchquert - was er nicht beabsichtigte -, als endlich ein verschlafener Mann sich die Mühe machte, nach der Ursache des nächtlichen Knisterns zu sehen. Zu Sétantas Erstaunen hatte der Mann sogar eine hölzerne Mistgabel in den Händen, die ihm allerdings bei wirklicher Gefahr wenig genutzt hätte.
»Heh, wer da?«, rief er mit krächzender Stimme und ein Schwall von schlechtem Atem, einem Gemisch aus Met und Erbrochenem, flog dem Druiden entgegen.
In diesem Moment tat sich in der Wolkendecke eine große Lücke auf und ein halber Mond beschien spärlich die armselige Hütte des mehr besoffenen als mutigen Mannes. Scheinbar war er aber soweit wieder auf dem Weg der Ernüchterung, da er den Mann vor ihm auf dem Pferd sofort erkannte.
»Der Druide!« Der Mann schien mit einem Schlag deutlich klarer im Kopf zu werden und zeigte alle Anzeichen von Furcht.
Der Mann zu Pferd bemerkte es mit stiller Befriedigung und dachte: zu Recht, mein Guter, zu Recht. Laut - und völlig überflüssig - sagte er: »Ja, ich bin es.« Sétanta machte sich nicht die Mühe, den Mann bei seinem Namen zu nennen, den er sicher einmal gewusst hatte und auch den seines Weibes.
»Wo ist dein Weib, Bauer? Und vor allem: wo ist mein … wo ist Balor?«
Der Bauer schüttelte sich, vielleicht um die letzten Schleier seiner Trunkenheit zu vertreiben, vielleicht aber auch, um das Böse, das der Druide ausströmte, von sich zu halten.
»Wo sie immer sind«, knurrte er ergeben und hob den freien Arm und deutete auf die letzte Hütte im Dorf. Und wie jedes Mal, wenn ihn Sétanta besuchte, zitterte er wie Laub im Herbstwind und seine vom Suff blutunterlaufenen Augen spiegelten seine Furcht wider.
Der Druide verlor kein weiteres Wort mehr, ritt die kurze Strecke, stieg ab und band den Wallach an einen Pfahl. Die Tür, soweit man das windschiefe Ding überhaupt so nennen konnte, gab unter seinem kräftigen Druck nach und Sétanta trat in die einfache Hütte. Ein fast erloschenes Feuer glomm rot und wärmend vor sich hin, an den Wänden hingen allerlei Brocken aus Dörrfisch und einem einzelnen Stück geräuchertem Wildbret. In einer Ecke lag die Frau des Bauern, ein Weib mittleren Alters, aber aus seiner Perspektive ein junges Ding. In einer anderen Ecke schlief Balor, ein beinahe erwachsener junger Mann von 15 Jahren, der weder das Kind des Bauern, noch der Bäuerin war.
Balor war Sétantas Sohn.
Und der Druide hasste ihn abgrundtief.
Wenn ich dich nicht so dringend bräuchte, hätte ich dich schon längst umgebracht , dachte er zum wahrscheinlich tausendsten Mal.
Vielleicht war es die geöffnete Tür, durch die eiskalte Luft hereinströmte, vielleicht auch ein abschätziger Laut, den er unbewusst von sich gegeben hatte, egal. Beide, der Junge und die Frau erwachten und erkannten ihn sofort. Die Zugluft erfasste die Glut des Feuers und fachte sie ein wenig an. Im roten Schein wirkte das Gesicht des Druiden wie das eines Dämons aus den Tiefen der Unterwelt.
»Vata«, lallte sein Sohn und krabbelte wie ein Tier auf ihn zu und umarmte seine kalten Füße.
Nicht einmal so ein einfaches Wort wie Vater kann dieser Tölpel sprechen. Mit Abscheu stieß er mit einem Fuß die Hände seines Sohnes beiseite und fauchte ihn an.
»Ich habe dir nicht erlaubt, mich zu berühren, Dummkopf. Geh hinaus und kümmere dich um mein Pferd! Und wenn du damit fertig bist, geh zu dem Bauern und versuche, ihn bis zum Morgen nüchtern zu bringen. Ich habe einen Auftrag für ihn.«
Sagte es und drehte seinem Sohn den Rücken zu. Noch während er sein Augenmerk auf die Frau des Bauern richtete, nahm er wahr, dass Balor hinter ihm die Hütte verließ und die Tür schloss. Das schwache Glimmen der Glut verlosch beinahe und beide, Druide und Frau, waren nur vage Schatten in der Dunkelheit.
»Und du Weib, wirst mir die Kälte aus meinen Gliedern vögeln! Und wenn ich deiner überdrüssig bin, wirst du mir ein Morgenmahl bereiten, das genauso saftig und befriedigend sein sollte, wie deine Lust heute Nacht!«
Am nächsten Morgen und nach dem befohlenen Mahl schritt Sétanta aus der Hütte und schenkte der Frau des Bauern keinen Blick mehr. Sie war ihm zu Willen gewesen, so wie jedes Mal, wenn er kam und seinen Sohn besuchte.
Doch dieser Besuch wird der erste in einer langen Reihe mit ganz neuem Charakter sein, mein guter Balor, dachte Sétanta grimmig und schritt auf die Hütte des Bauern zu . Endlich, endlich sieht es so aus, als wäre ich meinem Ziel einen bedeutenden Schritt nähergekommen. Nach all den Jahren.
Balor wartete bereits mit seinem Pferd und den Zügeln in der Hand vor der Hütte. Als der geistig behinderte Junge einen unartikulierten Laut von sich gab, erschien auch der Bauer. Er machte einen leidlich nüchternen Eindruck.
Ohne viele Umstände begann Sétanta Befehle zu erteilen.
»Sobald ich aufgebrochen bin, wirst du, dein Weib und Balor hier, euer Hab und Gut packen und dieses Dorf verlassen. An der Küste werdet ihr einen Mann, Ceallach, treffen, der euch in ein paar Tagen auf die große Insel bringt. Er wird euch an einen Ort führen, an dem ihr in Zukunft leben werdet. Ich brauche den Jungen ab sofort immer in meiner Nähe und zu meiner ständigen Verfügung, hast du verstanden, Bauer?«
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