Werner Karl - Königin der Spiegelkrieger

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Einst war sie eine Römerin.
Jetzt ist sie die Königin der Picten … und eine Heerführerin.
Ihr Name ist Cear Arianrhod, die Krone des Nordens.
Ihr Ziel: die Befreiung Britanniens von allen Römern.
Und Gnade ist ein Wort, dass sie nicht zu kennen scheint …

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Nach all den Dingen, die ihm der Druide in den vergangenen Jahren angetan hatte, wagte der Mann es nicht, auch nur ein Widerwort zu erheben. Waren für ihn alle Druiden schon geheimnisvoll und jagten dem Mann Unbehagen ein, so war es bei Sétanta jedes Mal blanke Todesfurcht. Bereits wenn er ihn nur kommen sah, geschweige denn, wenn er ihm so nahe gegenüberstand. Die kalte Bosheit, die Sétanta anderen Menschen gegenüber so trefflich verbergen konnte, zeigte er hier offen und ohne Scheu.

Also nickte der Bauer nur und trollte sich, nachdem ihm Sétanta dies mit einer herrischen Geste befohlen hatte.

»Du, Balor, kommst mit mir!«

Er drehte sich um und schritt in die Hütte zurück, in der er die Nacht verbracht hatte. Die Bäuerin kramte gerade darin herum, als Sétanta und Balor eintraten.

»Verschwinde!«, fuhr er sie an und sie machte sich aus dem Staub.

»Setz dich und strecke deinen Arm nach vorn!«, befahl er und öffnete zwei kleine Behälter, die er sorgsam verpackt mit sich gebracht hatte.

Balor gehorchte und verstand nicht, was sein Vater hier tat. Sétanta griff nach seinem Messer und setzte die Klinge am Arm seines Sohnes an.

Von deinem Fleisch und Blut, dachte er und schnitt tief in den Arm des Jungen.

Kapitel II

A. D. 183, Januar

Ein zweites Leben

Vor dem Gebäude aus massiven Holzstämmen fauchte der Schneesturm und schickte sich an, seine weißen Massen mannshoch aufzutürmen. Im innersten Raum legte Arianrhod mac Ruith ihren Sohn behutsam an ihre Brust und machte sich bereit, sein gieriges Saugen zu ertragen. Von Anfang an hatte Brannon, wie sie ihn nach langer Überlegung schließlich genannt hatte, wenig Rücksicht oder gar Zärtlichkeit ihr gegenüber an den Tag gelegt. Nach jedem Stillvorgang hatte sie Mühe, seinen fordernden Mund von einer Brust zu lösen, um ihm auch die Zweite anzubieten. War auch diese geleert, blickten seine Augen fast vorwurfsvoll in ihre und seine kleinen Händchen kneteten ihre Brust, um auch noch den letzten Tropfen herauszuquetschen. Mehr als einmal hatte er sie mit seinen noch unbewaffneten Zahnleisten so heftig in die Brustwarzen gezwickt, dass sie vor Schmerz aufschrie. In solchen Momenten hatte er innegehalten und sie stumm angesehen. Und manchmal hatte sie dabei den Eindruck, dass er ein abfälliges Lächeln zurückhielt.

Sie seufzte und ergab sich in ihr Schicksal. Wahrscheinlich ging es vielen jungen Müttern so. Vor allem beim ersten Kind.

Tue nicht so wehleidig, schalt sie sich selbst. Du bist eine Königin der Cruithin und solltest mehr Stärke zeigen. Auch deinem eigenen Kind gegenüber.

Sie kniff die Augen zusammen, als Brannon wieder hart an ihrer Warze sog und dabei seine Fingernägel in die Haut der Brust krallte. Zu ihrem Glück waren seine Nägel noch weich, doch schmerzhaft war es trotzdem.

Sie hatte andere Mütter beim Stillen gesehen und dabei keinerlei ähnlich aggressives Verhalten der Kinder beobachtet. Noch nicht einmal andeutungsweise. Sie tröstete sich dann immer mit dem Gedanken, das Brannon eben ein besonderes Kind war, von einem besonderen Mann.

Der tot in seiner Gruft lag und zu ihrer aller Verwunderung immer noch nicht verwesen wollte.

Jedes Mal, wenn sie mit ihren einsamen Gedanken an diesem Punkt ihrer Überlegungen angelangt war, stürzte sie in ein Wechselbad widerstreitender Gefühle.

Warum habe ich ihm nicht von dem Trank gegeben? Sétanta hütet den spärlichen Rest wie einen Schatz. Vielleicht wartet er nur darauf, dass ich ihn darum bitte. Was hält mich davon ab, den Mann, den ich liebe, den Vater meines Kindes, wiederzuerwecken?

Ihre Gedanken wurden durch ein leises Geräusch unterbrochen. Jemand hustete vernehmlich hinter der geschlossenen Tür.

Arianrhod schob entschlossen Brannons Händchen von sich und erntete dafür ein protestierendes Jammern. Gleichzeitig sah sie mit Genugtuung, wie dem Jungen die Augenlider zufielen. Sie erhob sich und bettete ihn rasch in seine weiche Liege. Wie immer vermisste sie ein Aufstoßen oder gar einen kleinen Schwall an Milch, so wie dies bei anderen Kleinkindern zum üblichen Verhalten zählte.

Was er einmal hat, gibt er nicht wieder her , dachte sie und richtete ihre Kleidung zurecht.

»Komm herein, Swidger«, sagte sie und freute sich, ein vertrautes Gesicht zu sehen.

Das Gesicht, das der Person gehörte, die nun eintrat, war ihr selbstverständlich auch vertraut, doch hatte sie es jetzt nicht erwartet.

»Inga.«

Mit ein wenig Verwunderung und auch Neid empfing sie ihre ehemalige Sklavin, die längst zur Freundin geworden war.

»Ich freue mich, dass du mich besuchst, komm herein.«

Sie ging zwei Schritte auf die Germanin zu und wollte sie in die Arme schließen. Doch Inga machte ein verkniffenes Gesicht und ging auf die Knie.

»Ich grüße dich, meine Königin.«

Arianrhod blieb wie angewurzelt stehen und spürte Ärger in sich aufsteigen.

»Was soll das, Inga? Seit wann bin ich für dich eine Königin und keine Freundin mehr?«

Sie trat an die blonde Frau heran und zog sie an den Schultern nach oben. Sie versuchte im Gesicht ihres Gegenübers Hinweise für ihr Verhalten zu entdecken, aber Inga drehte sich ein wenig zur Seite.

»Du hast nach Swidger gerufen …«

»Natürlich, er ist meine Leibwache. Nur sehr wenige dürfen sich mir hier so einfach nähern. Und du und er gehören zu diesem Kreis. Und du weißt, dass er diese Aufgabe todernst nimmt. Ich kann ihn nur schwer dazu bringen, seine selbst auferlegte Pflicht für andere Dinge zu unterbrechen. Für dich zum Beispiel. Bitte sieh mich an«, forderte sie und ließ die Hände vor ihren Schultern sinken.

Inga wandte sich ihr zu und ein zaghaftes Lächeln stahl sich in ihre Augen.

»Ja, du hast recht, Lu… Arianrhod. Er nimmt seinen Dienst sehr ernst. Er hadert immer noch mit seinem Versagen bei Túans Ermordung …«

»Es war weder seine Schuld noch sein Versagen. Niemand außer mir hätte Túan retten können.«

Ingas Kopf ruckte nach oben. »Auch du machst dir Vorwürfe?«

Arianrhod lachte hart auf und ihr vorheriger leichter Ärger änderte seinen Ursprung.

»Natürlich, was denkst du denn? Ich stand ihm am nächsten, ich hätte Trebius Servantus niemals so nahe an ihn heranlassen dürfen. Ich hätte ihn noch davon abhalten können, wenn mich meine Ahnungslosigkeit und Überraschung nicht gelähmt hätte.« Sie machte eine winzige Pause. »Túan würde noch leben und an meiner Seite sein.« Wieder kam der Neid auf Ingas Glück in ihr hoch.

»Und warum gibst du ihm nicht von dem Trank? Alle denken so, sie trauen sich nur nicht, dich danach zu fragen. Du bist ihre Königin. Ich … bin deine Freundin.« Wieder lächelte sie zaghaft und endlich nahm sie Arianrhod in ihre Arme. »Sie haben mich zu dir geschickt, um dich genau das zu fragen.«

»Wer sind sie ?«, fragte Arianrhod und dachte sofort an Sétanta.

»Na, Maelchon, Catriona, Fionnghal, fast alle Führer baten mich um diesen Besuch.«

Die beiden Frauen lösten sich voneinander und auf eine Geste Arianrhods hin, setzten sie sich auf zwei dick mit Fellen bedeckte Hocker aus Holz. Einer davon war extra für Mutter und Kind mit stützenden Arm- und Rückenlehnen ausgestattet worden. Für ein paar Augenblicke sagte keine der Frauen etwas, sondern lauschten dem Knistern des Feuers und dem ruhigen Atmen des schlafenden Brannon.

»Und Sétanta?«, fragte Arianrhod schließlich und hatte den Eindruck, dass Inga für diese Nachfrage dankbar war.

»Ich mag ihn nicht, er ist mir unheimlich«, antwortete Inga sofort und eine gewisse Erregung färbte ihre nächsten Worte. » Natürlich steckt er dahinter.« Sie schüttelte leicht den Kopf und blickte ihre Freundin nun offen an. »Ich bin sogar der Überzeugung, dass er nicht lange damit warten wird, diesen Schritt von dir zu fordern

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