Burkhard Simon - Der Kruse

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Als das Erfolgskonzept «Die Kruses» nach über dreißig Jahren Ehe doch noch überraschend scheitert, gehen Karin und Robert getrennte Wege. Während Reihenhaus-Robert als Endfünfziger seine ersten zaghaften Schritte als Junggeselle geht, betritt er eine Welt, die ihm stark verbesserungswürdig erscheint. Mit tatkräftiger Unterstützung des Internets, eines verlogenen Barkeepers und einer Insel namens Manfred macht sich Robert daran, die Welt vor sich selbst zu retten.

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Eins...

und zwei... (Na, also! Geht doch!),

und dreiii...,

und viiieeeerr..............,

und füüüüüüünnf...............,

und seeeeeeeeechssss.......................,

und sieeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeben.....................,

»Robert!«

(Nein! Oh großer Gott, nein! Bitte, bitte nicht! Nein!)

»Robert, kannst du mir mal sagen, was das hier werden soll, wenn´s fertig ist?«

Es war zurück.

Mitten in der Nacht stand ich, in einem Meer leerer Bierflaschen, splitternackt und sturzbesoffen im Keller vor einem mannshohen Spiegel und streckte meiner verloren geglaubten Ehefrau im kalten Licht der Neonröhre den blanken Arsch entgegen.

Es gibt Momente, denen kannst du einfach keine Würde einhauchen. Ich versuchte es trotzdem. Eigentlich war die Situation nicht zu retten, aber ich versuchte, die Tatsache, dass ich nackt vor einem Spiegel stand, all die leeren Flaschen und meine Überraschung über die Rückkehr meiner Gattin, möglichst nonchalant zu übergehen.

»Robert! Ich rede mit dir!«

»Ach, hallo Karin! Wie geht´s deiner Mutter?«

»Entschuldige... mit welchem deiner Enden rede ich denn im Moment?«

Ich versuchte, mich möglichst leise und ohne knackende Geräusche wieder zu voller Größe aufzurichten. Mein Rücken tat weh, aber ich hätte mich in diesem Moment lieber mit benzingetränkten Hosen auf einen Grill gesetzt, als mir die Schmerzen anmerken zu lassen. Warum war sie nicht bei der ersten oder zweiten Rumpfbeuge aufgetaucht? Musste sie unbedingt bis zu achten oder neunten warten?

Typisch Karin.

»Robert, ich frage dich, was du hier für eine Nummer abziehst! Und ich verlange eine Antwort! Das ist noch immer auch mein Haus!«

Sie stand auf der obersten Stufe der Kellertreppe und schaute so interessiert auf mich herab, wie sich ein Professor, das muntere Treiben irgendwelcher Einzeller in einer Petrischale anschauen mag. Ich stand nackt inmitten des Gerümpels vor einem großen Spiegel und hielt mir reflexartig die Hände zwischen die Beine. Ich spürte das Blut hinter meinen Schläfen pochen und ein unangenehmes Kribbeln im Nacken. Noch dazu spürte ich, dass ich heftig errötete. Und das vor meiner eigenen Frau.

Meine neu gewonnene Männlichkeit sagte leise „Servus“, griff sich ihren Mantel und und verpuffte in einem Wölkchen aus Testosteron und Wunschdenken.

Im Flur, oben im Erdgeschoss, hörte ich, wie die Eingangstür zugeschlagen wurde. Dann Schritte im Flur.

»Karin, kann ich den Wagen gleich vor der Tür parken? Ich glaube nämlich, vor eurer Tür ist Parkverbot, und ich... großer, allmächtiger Gott!«

»Hallo, Margot! Schön, dass du auch mal reinschaust!«

Ich versuchte, ein wenig zu winken, verwarf den Gedanken aber gleich wieder, da ich gerade keine Hand frei hatte. Außerdem hatte ich das sichere Gefühl, dass Margot Hauser ohnehin keinen besonders freundlichen Empfang erwartet hatte.

Karin zeigte mit dem Finger auf mich. »Mama, da unten steht der Mann«, bei dem Wort Mann verzog sie verächtlich das Gesicht, »dem ich vor vielen Jahren die Treue schwor!«

»Reg´ dich nicht so auf, mein Kind. Das ist es nicht wert. Und es ist ja jetzt auch vorbei.«

Das Schwiegermonster schaute auf mich herab und schüttelte leicht den Kopf. Die für die Ewigkeit konservierte Dauerwelle bewegte sich keinen Millimeter. Es war schon irgendwie interessant, die beiden da oben zu sehen. Die Eine in Haltung und Gesichtsausdruck eine perfekte Kopie der Anderen.

»Mama, es tut mir leid, aber ich glaube, ich habe damals auf dem Standesamt noch nicht gewusst, was für ein Mensch da eigentlich vor mir stand!«

Sie schaute mich, den Spiegel und all die leeren Bierflaschen an. Dann ging ihr Blick wieder zurück zu dem Spiegel.

»Perverses Schwein!«

Danach drehte sie sich um, stieß ihre Mutter zur Seite und verschwand durch die Kellertür aus meinem Blickfeld. Mama blieb noch ein paar Sekunden auf der obersten Stufe in der offenen Tür stehen. Jetzt zu gehen wäre für sie gewesen, als würde man bei der Oscar-Verleihung die Preisträgerin für die beste weibliche Hauptrolle bitten, ohne Dankesrede die Bühne zu räumen.

»Wir alle machen Fehler, Schatz«, sagte sie gönnerhaft, löschte mit einer lässigen Handbewegung das Licht im Keller, warf die Tür hinter sich zu und ließ mich in der schwarzen Finsternis zurück. Das Knallen der Tür hallte noch einen kurzen Moment von den kahlen Kellerwänden zurück, dann war es still.

Ich war mir meiner Situation durchaus bewusst. Momentan stand ich nicht allzu gut da.

Dann hörte ich die Schritte, die die Schöne und das Biest im Erdgeschoss taten. Sie schienen in der ganzen Wohnung hin und her zu laufen. Ich konnte mir vorstellen, was da vor sich ging: Sie packten noch ein paar von Karins Sachen zusammen. Ich stand noch immer peinlich berührt im Keller, hielt meine privaten Teile in Händen und begann wieder, zu frieren.

Licht! Ich brauchte Licht! Licht, um meine Klamotten zu finden, um mich anzuziehen, nach oben zu gehen und verdammt noch mal klare Verhältnisse zu schaffen! Schließlich war das hier mein gottverdammter Keller, mein gottverdammter Spiegel und nicht zuletzt meine gottverdammten Genitalien, und die konnte ich mir in meinem eigenen gottverdammten Haus so ausgiebig und so lange festhalten, wie ich das wollte! Und wenn ich mich dabei im Spiegel betrachten oder gar Turnübungen machen wollte, dann konnte ich das, verdammt noch mal, auch!

Ich war überrumpelt worden! Die Sache war nicht fair! Das mobile Tochterschutzkommando Wanne-Eickel hatte einen Zufallstreffer gelandet. Das war alles. Ein Punkt für den Drachen. Aber jetzt war Robbie am Zug!

Meine Herren, jetzt war ich auf Schub. Mit ausgestreckten Armen tastete ich mich durch den dunklen Keller und musste dabei an Das Schweigen der Lämmer denken, den Film, in dem sich die FBI-Agentin durch einen Keller tastet, während der Serienkiller sie die ganze Zeit aus nächster Nähe mit einem Nachtsichtgerät beobachtet. Mir ging es in einer Hinsicht besser, als Clarice Starling: Ich wusste verdammt genau, wo sich das Monster befand. Es war im Erdgeschoss und hielt meiner Frau feixend den Koffer auf, während Karin penibel gefaltete Kleidungsstücke hineinlegte.

Während ich mich mit blinden Augen und ausgestreckten Armen langsam in Richtung Kellertreppe vortastete, meldete mein dicker Zeh voller Enthusiasmus, dass er soeben die unterste Stufe gefunden hatte. Es tat höllisch weh, und für einen Moment hätte ich schwören können, er sei gebrochen. Ich zog das linke Bein an, um mir den schmerzenden Zeh zu reiben, da meldete sich der Alkohol zurück. Ich verlor das Gleichgewicht und schlug mit dem rechten Ellenbogen hart auf einer der höheren Stufen auf, was mich augenblicklich und äußerst effektiv von meiner wie wild pochenden Zehe ablenkte.

Ich hatte wirklich auserlesene Schmerzen. Ich hoffte, dass ich mir etwas ernsthaft Schlimmes zugezogen hatte. Etwas, das ich einem Anwalt schildern konnte, um dieser Furie den letzten Cent aus der Tasche zu klagen. Oh, Gott, hoffentlich war mein Arm gebrochen! Ich humpelte die Treppe hoch, zählte dabei die Stufen und tastete dann nach der Tür. Ich fand sie und schließlich auch den Lichtschalter.

Licht an.

Die Treppe wieder hinunter.

Schnell die Klamotten aufsammeln.

In die Hose steigen.

Der Rest der Kleidung konnte warten.

Ich hatte nicht vor, Karin und dem Ding aus einer anderen Welt einen Antrag zu machen. Ich wollte nur irgend etwas am Körper tragen, wenn ich ihnen den Abriss ihres Lebens verpasste.

Hose zu, zurück zur Treppe.

Ich war gerade etwa auf halber Höhe, als ich aus dem Erdgeschoss schallendes Gelächter hörte. Es war Karin. Sie schrie förmlich vor Begeisterung. Ich konnte nur davon ausgehen, dass das Homo-Hauser-Wesen meiner Noch-Gattin noch einmal die Situation im Keller zurück in Erinnerung gerufen hatte.

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