Alexandra Balzer/ Karin Kehrer - Arunis

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Einst hatte Arunis sich gegen seinen Vater, dem Schöpfergott aufgelehnt und wurde zur Strafe in eine Flasche verbannt. Er muss nun jedem, der ihn findet und das Zauberwort ausspricht, einen Wunsch erfüllen. Verbittert über sein Schicksal und voller Verachtung für die Menschheit fristet er ein jämmerliches Dasein.
Dann wird Arunis allerdings von der Magierin Robina gefunden, die weder das Zauberwort kennt noch einen Wunsch aussprechen will. Als Robina spürt, dass jemand mit aller Gewalt nach Arunis sucht, vertraut sie die kostbare Flasche ihrer Ziehtochter Ambra an. Die besitzt keine magischen Fähigkeiten und ist dem Sucher damit schutzlos ausgeliefert – und wurde ohne Stimme geboren, mit der sie andere um Hilfe bitten könnte …

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Kronuk hatte noch während seiner Zeit als Berater des Herrschers von Sumar neunzehn der zwanzig dicken Bände durchforstet. Schon damals hatte er sich mehr für das Zauberwort interessiert als für die krausen Gedankengänge des alten Gormis. Den letzten Band hatte er zusammen mit einigen anderen Aufzeichnungen, von denen er sich einen Hinweis erhoffte, in den Wirren der Aufstände mitgehen lassen. Umsonst, wie er zu seinem Leidwesen feststellen musste. Die losen Blätter waren Fragmente, erzählten Teile der wechselvollen Geschichte der Flasche, gaben aber keine Hinweise auf das einzig Wichtige: Auf das Zauberwort, mit dem man den Geist unterwerfen konnte. Jetzt war ihm nur noch Gormis‘ Machwerk geblieben, ein letzter, verzweifelter Versuch, das Zauberwort doch noch zu erfahren. Irgendwo musste der alte Zausel es vermerkt haben!

Kronuk rieb sich die brennenden Augen. Er musste für heute aufgeben, es dämmerte bereits und das Licht war zu schwach zum Lesen. Die krakeligen Schriftzeichen in der uralten Sprache der Dritten Dynastie waren mühsam zu entziffern.

Er stand auf, ächzte, als er seinen schmerzenden Rücken streckte. Wieder einmal wurde ihm die Last der Jahre bewusst, die auf ihm lag. Wie sehr sehnte er den Tag herbei, an dem dies alles ein Ende hatte! Die Mühsal der Flucht, die zugigen, armseligen Unterkünfte, das karge Essen. Die Launen des missmutigen Jungen, der ihm endlich zu der ihm zustehenden Macht verhelfen sollte.

Die Tür wurde aufgerissen und zusammen mit einem Schwall kalter Luft stürmte Pan’Col herein. Er machte sich nicht die Mühe, den Schnee von den Stiefeln zu klopfen und warf einen toten Hasen vor den Kamin. „Das ist alles, was ich erwischt habe.“

Kronuk starrte auf das magere Tier. Es würde für eine Mahlzeit reichen, mehr aber auch nicht.

„Hattest du Erfolg?“

Jeden Tag die gleiche Frage. Kronuk zuckte mit den Schultern. „Eine Spur.“

Pan’Col wirbelte herum, die Hände zu Fäusten geballt. „Eine Spur?“ Er stampfte mit dem Fuß auf. „Eine Spur. Aha. Der große Magier hat also eine Spur.“ Seine schwarzen Augen blitzten, er spannte seine Fäuste an. Gleich würde er einen seiner Wutanfälle bekommen. Der Junge besaß zweifellos die Fähigkeiten und die Ausbildung, die ein Herrscher benötigte, nur leider hatte er als sein Unterweiser es verabsäumt, ihn Selbstbeherrschung zu lehren.

Kronuk wich vor ihm zurück, versuchte ein beruhigendes Lächeln. „Ich bemühe mich ja. Ich habe wieder in den Aufzeichnungen gelesen, bin fast fertig damit. Da gibt es tatsächlich einen Hinweis. Ein sechssilbiges Wort …“

„Pah! Und das soll weiterhelfen? Wie viele sechssilbige Wörter gibt es, die in Frage kommen könnten?“, fauchte Pan’Col. Er versetzte dem toten Hasen einen Fußtritt.

Kronuk seufzte tief. Viele. Zu viele. Ein unmögliches Unterfangen. Aber das sagte er nicht laut. „Würdest du bitte die Zubereitung des Essens übernehmen? Es hilft nicht, wenn du den Hasen mit Füßen trittst. Inzwischen werde ich noch einmal nach der Alten suchen.“

Pan’Col starrte ihn stumm an. Seine Kiefer mahlten und noch immer flackerte in seinen Augen Wut.

Kronuk wusste sehr wohl, was in dem Jungen vorging. Sollte Pan‘Col an die Macht kommen, würde er selbst sich in Acht nehmen müssen. Eine Gratwanderung stand ihm bevor, das war gewiss.

Doch traf das nicht ohnehin für das ganze Leben zu?

Er wandte sich ab, um nicht zusehen zu müssen, wie Pan’Col seinen Zorn an dem toten Tier ausließ. Hoffentlich blieb wenigstens ein Happen Genießbares zurück!

Er ignorierte das Knurren seines Magens und zog sich in die entfernteste Ecke zurück. Trotzdem hörte er die gemurmelten Flüche des Jungen, das hässliche Geräusch, als er die Haut des Tieres zerriss und das Knirschen von Knochen, als er das Fleisch zerteilte.

Kronuk hockte sich auf den kalten Boden, entzündete die letzte Kerze und breitete die Karte von Sumar auf seinem Schoß aus, wie schon so oft zuvor.

Dieses Weib. Eine Heilerin. Wo mochte sie sich aufhalten? Er hatte beim letzten Mal nur ihre Anwesenheit und nicht die Umgebung wahrgenommen. Es hatte ihn große Kraft gekostet, die Verbindung auch nur kurz aufrecht zu erhalten, obwohl die Frau alt und schwach war. Das bedeutete wahrscheinlich, dass die Entfernung größer als drei Tagesreisen sein musste. Befand sie sich überhaupt in Sumar?

Er tippte mit dem Zeigefinger auf einen kleinen, schwarzen Punkt, den er selbst eingezeichnet hatte. Ihr eigener Unterschlupf befand sich am Fuß des Drumir-Gebirges, im äußersten Westen, am Rand des Sumpfes, der sie von der großen Ebene von Mirrkut trennte. In vier Tagesreisen Richtung Osten erreichte man die Herrscherburg, am Fuß des Nehrun, der höchsten Erhebung von Sumar. Die Burg lag strategisch günstig, am anderen Ende des Sumpfes, umschlossen von Bergen. Drei Generationen zuvor war aufgrund der ständigen Unruhen dieser beinahe unzugängliche Standort gewählt worden. Nur eine einzige Heerstraße verband den südlichen Teil mit dem Norden.

Kronuk schloss die Augen. Denk nach, denk nach, bevor du deine Kraft unsinnig vergeudest!

Die Alte hielt sich bestimmt nicht in der Nähe der Herrscherburg auf. Der jetzige Tyrann hegte eine tiefe Abneigung gegen jegliche Art von Magie und machte sogar den Heilern das Leben schwer. Nein, dieses Gebiet konnte er mit Sicherheit ausschließen.

Sein Finger fuhr auf der Karte nach Norden.

Die Ebene von Mirrkut? Hier befanden sich die ertragreichsten Anbaugebiete und die großen Ansiedlungen, die größten am Ufer des Danur. Der mächtige Strom durchquerte Sumar und ermöglichte rege Handelstätigkeit. Einige der angesehensten Magier und Heiler hatten sich dort niedergelassen, viele in der ehemaligen Hauptstadt direkt am Strom.

Es war unwahrscheinlich, dass diese alte Frau inmitten des regen Treibens unter Hunderten von Menschen hausen sollte, sonst hätte er nicht so leicht Zugang zu ihr gefunden.

Blieben die Wälder von Fan im Norden. Ein unwegsames und kaum erschlossenes Gebiet. Bis auf ein paar armselige Bauerndörfer gab es kaum Ansiedlungen.

Ja, dort musste sie sein. Irgendwo in den Wäldern.

Er atmete tief durch, ordnete seine Gedanken. Licht. Magie. Seine Aufmerksamkeit richtete sich auf die Ströme, die ihn umgaben. Es dauerte einen Moment, bis er das Muster wahrnahm, bis er so weit war, die Kraft an sich zu binden. Das altvertraute Stechen in seinem Hinterkopf sagte ihm, dass sie sich in ihm sammelte.

Gleich darauf spürte er die Wärme, die sich über das ganze Haupt ausbreitete. Er nahm nun nichts mehr wahr, was in der Außenwelt geschah, sah nur mehr dieses weiße Licht. Seine Magie. Er bündelte sie, formte in Gedanken eine Kugel und ließ sie los. Er konnte mit seinem inneren Auge den hellen Strahl sehen, der seinem Kopf entsprang, das Bild der Landschaft hatte er vor sich. Er fühlte sich leicht, losgelöst von seinem Körper. Er war Licht.

Er raste über die Ebene, kurz blitzte der breite Strom unter ihm auf und dann schwebte er über den dichten Wäldern. Seine Gedanken suchten die des Weibes. Er spürte die Barriere wenig später, ließ sich diesmal bewusst Zeit, um auch die Umgebung wahrzunehmen.

Zu seinen Füßen weiß verschneite Hügel, ein dichter Buchenwald, der von Fichten abgelöst wurde. Er ging tiefer, fand sich zwischen mächtigen Baumstämmen wieder. Die Barriere spürte er jetzt stärker, aber er wusste, dass er sie diesmal brechen konnte.

Wer bist du? Wo bist du?

Ein leichter, prickelnder Schmerz durchfuhr ihn, als er sich dem Ziel seiner Suche noch mehr näherte. Dann sah er die alte Frau. Sie lag auf ihrem Lager, mit angstvoll aufgerissenen Augen, die Hände um die Decke gekrampft. Ihre Lippen bewegten sich lautlos, doch ihr Bannspruch konnte ihm nichts anhaben, sie war bereits viel zu schwach. Sie schrie laut auf, als er in ihren Kopf schlüpfte und ihre Gedanken zu durchwühlen begann.

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