L.U. Ulder - Taubenzeit

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Zwei pädophile Verbrecher fahren regelmäßig als Sextouristen nach Tschechien, um sich an minderjährigen Mädchen zu vergehen. Ihre jeweilige Fahrt nennen sie zynisch die 'Taubenzeit'.
Die Privatdetektivin Valerie Leving und ihre an den Rollstuhl gefesselte Freundin Anna-Lena Holland stoßen nur zufällig auf diese Täter, als Anna-Lena im Internet-Chat Stefan kennenlernt. Der macht gemeinsam mit einem Freund Jagd auf Pädophile im Netz. Die Männer schrecken dabei auch vor Selbstjustiz nicht zurück.
Anna-Lena ist sofort Feuer und Flamme, den Tätern das Handwerk zu legen. Valerie jedoch hat zunächst Bedenken, die ehemalige Kripobeamtin ist zu sehr mit dem Adoptionsverfahren für die kleine Zoé beschäftigt.
Erst als die Hamburger Kripo Ermittlungen wegen Selbstjustiz anstellt, lässt sich Valerie von Anna-Lena überzeugen.
Die Zeit drängt, einer der beiden Täter ist ein Sadist und will sich auf der kommenden Fahrt nicht mehr mit Missbrauch und Misshandlungen zufriedengeben.
"Taubenzeit" ist der 1. Band der Leving&Holland Reihe um die Freundinnen Valerie Leving und Anna-Lena Holland. Erschienen sind in folgender Reihenfolge:
1. «Taubenzeit»-Independent-Veröffentlichung,
2. «Tödliche Zeiten»– Knaur Ebook,
3. «Angst macht große Augen»-Independent-Veröffentlichung,
4. «Jahr der Ratten» ( Wie alles begann ) – Independent-Veröffentlichung.

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„Wieder! Du hast wieder etwas weggeblendet!“

„Was du auch immer hast. Ich schaue mir verschiedene Seiten an, da wirkt das schon mal so, als würde ich etwas wegschalten.“

„Ich weiß doch, was ich sehe. Du warst wieder auf dieser versifften Chatseite.“

„Und wenn. Verboten ist es nicht.“

„Nein, verboten ist es nicht. Aber jeden Moment bekommen wir Besuch, du weißt das. Frau Berger vom Jugendamt. Wir müssen ein glückliches Paar vorspielen, wenn es keine Schwierigkeiten mit der Adoption geben soll.“

„Und. Sind wir das nicht?“

Der süffisante Unterton ließ Valeries grüne Augen zu gefährlichen Schlitzen werden.

„Du nimmst mich nicht Ernst. Dabei weißt du genau, wie wichtig es ist.“

Bevor Valerie weiter über den Dialog nachdenken konnte, klingelte es. Wie erwartet zuckte sie zusammen. Mit klopfendem Herzen eilte sie zur Tür.

Frau Berger war eine Frau von irgendwo zwischen Anfang und Mitte fünfzig mit untersetzter Figur. Sie trug Jeans und Strickjacke.

Erleichtert schaute Valerie an ihrer eigenen Jeans herunter.

Helle, kritische Augen musterten Valerie von oben bis unten, der Blick verriet Skepsis. Valeries sportlich legeres Äußeres schien nicht so recht zur eleganten Wohnung im noch eleganteren Stadtteil Rotherbaum zu passen. Was hast du erwartet? Ein Luxusweibchen im Chanelkostüm?

Schleichend trat die Frau ein, als beträte sie einen Tatort, an dem sie selber keine Spuren hinterlassen wollte. Die Augen wanderten unruhig und prüfend hin und her und schienen das Umfeld zu scannen.

Der Computer!

Valeries Puls jagte in die Höhe. Sie ging vor und wurde unwillkürlich schneller, als könnte der mickrige Vorsprung reichen, das befürchtete Unglück zu verhindern. Sie erreichte den kritischen Bereich und hielt vor Aufregung den Atem an. Der Bildschirm war dunkel. Erleichtert atmete sie aus. Anna hatte den Computer ausgeschaltet, war an den Esstisch herangerollt und tat so, als blättere sie interessiert in der Tageszeitung.

„Darf ich vorstellen? Anna-Lena Holland, meine Lebensgefährtin, und das ist Frau Berger vom Jugendamt.“

Anna setzte ihr strahlendstes Lächeln auf und reichte brav die Hand.

„Ich würde gern aufstehen, aber“, wie entschuldigend zeigte sie auf den Rollstuhl. Ihre dunklen Augen funkelten dabei unternehmungslustig, sie konnte es einfach nicht lassen.

Valerie atmete tief durch. Ihr Instinkt sagte ihr, dass sie auf Anna aufpassen musste. Sie setzte sich links neben die Freundin und legte ihre linke Hand auf Annas rechte, als könnte sie sie damit an die Leine legen.

Unsere Nagellacke passen nicht zusammen, wenn man die Hände nebeneinanderlegt. Die Rottöne harmonieren nicht miteinander.

Merkwürdig, dass mir das nicht vorher aufgefallen ist.

Was für idiotische Gedanken mir durch den Kopf gehen , erschrak sie sofort.

„Verheiratet sind Sie beide nicht miteinander?“, kam auch schon die erste, zuckersüß gestellte Frage.

„Nein, dafür hatten wir noch keine Zeit. Wir sind beruflich zu stark eingespannt.“

Valerie blieb die Luft weg. Worte wie eine Faust, die sich tief in die Magenkuhle gräbt. Wie lange hatte sie die Freundin auf dieses Gespräch vorbereitet. Am liebsten wäre sie aufgesprungen, hätte Anna gepackt und ordentlich durchgeschüttelt.

Stattdessen musste sie die Situation irgendwie retten. Valerie umarmte Anna und zog sie an sich, bis sich ihre Wangen berührten. Deutlich spürte sie den Widerstand, den die Freundin aufbaute.

„Zu stark angespannt ist nicht das richtige Wort. Ich bin selbstständig tätig und Frau Holland unterstützt mich dabei, aber von hier, von zu Hause aus. Es ist nicht so, dass wir ständig unterwegs sind. Vieles kann ich vom Computer aus erledigen. Und einen Trauschein haben wir bislang nicht gebraucht, um glücklich zu sein.“

Die Jugendamtsmitarbeiterin notierte sich alles mit einem Kugelschreiber, der sich ähnlich widerspenstig anstellte wie Anna. Das Kratzen der Spitze auf dem Papier war für einen endlos wirkenden Moment das einzige Geräusch im Raum.

„Durch ihre,“ angestrengt suchte sie nach einem passenden Wort, die dadurch entstehende Pause wirkte peinlich, aber es fiel ihr einfach nichts Eleganteres ein, „durch ihre Behinderung ist Frau Holland, also Anna, an das Haus gebunden. Jeden Vormittag kommt eine Physiotherapeutin, um mit Anna zu trainieren. Es ist eigentlich immer jemand hier.“

Valerie spürte, wie eine unangenehme Hitze langsam in ihr hochstieg und sie sich verhaspelte wie in einer schlecht vorbereiteten mündlichen Prüfung.

Reiß dich bloß zusammen, kein legasthenisches Gestammel.

Für einen winzigen Moment meinte sie Ablehnung im prüfenden Blick der Besucherin zu erkennen, oder bildete sie sich das nur ein?

„Entschuldigen Sie, wenn ich so direkt frage ...“

„Sie können alles direkt fragen,“ fiel ihr Anna ins Wort. „Damit haben wir überhaupt kein Problem. Was genau wollen Sie wissen?“

Die Frau tippte mit dem Kugelschreiber in Richtung Rollstuhl.

„Sind Sie von Geburt an an den Rollstuhl gefesselt?“

„Nein.“

Nur ein kurzes Nein, keine Erklärung, nichts.

Valerie schaute hilfesuchend nach oben, als suche sie Beistand bei einer höheren Macht.

Wieder atmete sie tief ein, es ging los.

„Anna-Lena sitzt erst seit zwei Jahren im Rollstuhl, sie wurde, sie hatte ...“

„Ich hatte einen Unfall, vor zwei Jahren. Ich wäre beinahe ertrunken und habe zu wenig Sauerstoff bekommen. Seitdem kann ich meine Beine nicht mehr kontrollieren, weil im Gehirn der Bereich der Motorik betroffen war. Alles andere ist nicht geschädigt worden. Oder? Habe ich einen Schaden?“

Beinahe verschlagen der Blick, den sie Valerie zuwarf.

„Nein, natürlich nicht“, obwohl die etwas ganz anderes auf der Zunge hatte.

„Kannten Sie sich damals schon?“

„Aber natürlich“, was zunächst nicht einmal gelogen war, aber dann. „Damals waren wir auch schon zusammen.“

Eifrig schrieb die Dame mit.

„Warum wollen Sie ausgerechnet dieses Kind adoptieren?“

„Sie ist die Tochter eines Freundes, der verstorben ist. Sie hat sonst niemanden mehr außer mir, außer uns. Ihr Vater hat es in seinem Testament so verfügt.“

Die Frau ließ sich lange Zeit, in den Unterlagen zu blättern und sprach dabei wie zu sich selbst.

„Fünf Jahre alt, britische Staatsangehörige, die Mutter bei der Geburt gestorben, der Vater 2008 in Rom verstorben. Was für ein Schicksal für so ein kleines Würmchen. Die britischen Behörden haben einer Adoption bereits zugestimmt.“

Endlich schien sie zugänglicher zu werden.

„Sie spricht nur ein paar Brocken englisch. Als ihr Vater starb, war Zoè drei Jahre alt. Ich habe sie zu mir nach Den Haag geholt, während ich gleichzeitig über einen britischen Anwalt das Adoptionsverfahren angestrengt habe. Wir waren eine Zeitlang zusammen in Den Haag und kurz in Southampton, bevor wir nach Deutschland zurückkamen. Für eine zweisprachige Erziehung war sie meiner Meinung nach zu jung, also haben wir deutsch gesprochen und sie war in der ganzen Zeit in einem deutschen Kindergarten. Wenn sie zurück nach England müsste, könnte sie sich dort nicht verständigen.“

„Was machen Sie eigentlich genau beruflich, Frau Leving?“

„Ich bin Privatermittlerin und Frau Holland bekommt eine Rente.“

„Privatermittlerin? Im Kaufhaus?“

„Nein, natürlich nicht.“

Wieder kratzte die Mine über das Blatt.

Privatermittlerin!

Kann eine Mine spöttisch klingen?

Valerie kam sich vor, als säße sie auf einer immer heißer werdenden Herdplatte. Unruhig rutschte sie auf dem Stuhl hin und her.

Die Brille der Besucherin war weit auf der Nase nach unten gerutscht. Eigentlich sah die Frau ganz freundlich aus, vor allem, wenn sie lächelte, auch wenn durch die Fragen der Eindruck entstand, dass dies eher versehentlich geschah. Die heruntergerutschte Brille ließ Valerie an ihre Schulzeit zurückdenken. Ihr unbeliebter Physiklehrer hatte sich einen Spaß daraus gemacht, seine mehr oder weniger unschuldigen Opfer mit stechendem Blick über die dicken Gläser hinweg zu fixieren und paralysieren. Nach einer kurzen Pause holte er dann zur nächsten Frage aus.

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