Werner Karl - Dämon der Spiegelkrieger

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Seine Armee ist pervertiert.
Aus Spiegelkriegern werden Dämonen.
Sie kennen weder Heimat noch Gnade.
Nur ein Bündnis kann sie aufhalten.
Das Kind des pictischen Druiden und der ehemaligen Römerin ist der dunklen Macht der Tafel verfallen. Aus dem Kind wird ein Dämon, der sich nicht mit Britannien zufrieden geben will. Seine Rache- und Eroberungsgelüste führen nach Rom …

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»Was liest du denn da? Du sollst zuhause nur Ehemann sein und kein Senator. Dafür ist der Senat da«, maulte sie ein wenig und wusste doch wie immer, dass er nicht anders konnte. Ihr Mann, Pompullius Antiochus, war einer der wenigen Senatoren, der sein Amt ernst nahm und mehr arbeitete, als so manch anderer, der den Titel Senator Roms sich erkauft und noch viel weniger verdient hatte.

»Ein alter Bericht aus dem fernen Norden, meine Liebe«, hörte sie ihn ein wenig abwesend antworten und sah, wie er die Hand mit der Rolle auf seinen Schoß sinken ließ.

Pompullius blickte über die Veranda und beobachtete die Sklaven, wie sie die Felder für die Aussaat vorbereiteten. Sie lockerten den Boden, entfernten Unkraut und sammelten Steine aus dem Erdreich, um sie an den Rändern der Felder, den Jahr für Jahr wachsenden kleinen Mauern hinzuzufügen, die den Wind davon abhalten sollten, die wertvolle und fruchtbare Krume wegzutragen. Sein Gut gehörte zu denjenigen, die zur Erntezeit am meisten Ertrag – und Gewinn – erwirtschafteten. Die Art und Weise, wie er mit seinem Land und seinen Leuten umging, war schon oft Anlass abfälliger Bemerkungen gewesen. Er ginge mit den Sklaven und anderen Bediensteten viel zu lax um, hieß es. Und seine Maßnahmen auf den Feldern und Plantagen wurden belächelt. Trotz seines jährlichen Beweises, dass er in beiden Angelegenheiten richtig handelte, wurde ihm die Anerkennung seiner Methoden verweigert.

Blöde Arschlöcher, dachte er und hoffte, Caecilia würde sein Schimpfwort nicht auf seiner Stirn lesen können. Manchmal konnte sie das und genau dies war einer der vielen Gründe, warum er sie so liebte. Sie verstand ihn oft genug ohne Worte, doch diesen Kraftausdruck wollte er vor ihr weder aussprechen, noch durch sein Gesicht verraten.

Was ist es nur, das Ignoranz und Arroganz so wuchern lässt?, sinnierte er und genoss die Wärme der Decke und die Hand seiner Frau in der seinen. Warum nur können wir nicht andere annehmen, wie sie sind? Warum müssen wir der ganzen Welt unsere Lebensweise aufdrängen? Mit aller Gewalt! Dass es eine Grenze gibt, die man in seinem Handeln nicht überschreiten sollte, hätten wir doch schon vor Jahrhunderten lernen können. Aber wir haben es nicht!

Er warf einen Blick auf die Rolle auf seinem Schoß und schüttelte den Kopf. Er spürte den Blick Caecilias, aber sie sagte nichts. Sie wusste, dass er ihr alles erzählen würde, auch wenn sie ihn nicht bedrängte. Er legte Wert auf ihre Meinung.

»Caecilia …«, begann er und richtete nun seinen Blick auf ihre blasse Haut. Im Gegensatz zu vielen anderen Römerinnen hatte sie eine an Marmor erinnernde helle Haut, um Nase und Wangen mit vielen Sommersprossen gesprenkelt. Ihre Eltern stammten aus Gallien, genauer gesagt aus einer Gegend am Meer, nicht weit entfernt von dem Ort, von dem der Bericht stammte, der ihn seit Wochen beschäftigte.

»Ich habe dir doch schon von Ulpius Marcellus erzählt …«, wollte er fortfahren, doch sie fiel ihm sofort ins Wort.

»Nicht schon wieder dieses Schauermärchen, Pompullius. Du machst dich noch völlig verrückt damit. Er hat sich in sein Schwert gestürzt und damit dem Kaiser die Last genommen, ihn für sein Versagen zur Rechenschaft zu ziehen. Lass es gut sein. Warum alte Geschichten aufwärmen?« Sie entzog ihm ihre Hand und wandte sich in Richtung des Terrasseneingangs. »Es ist zehn Jahre her, seit wir Britannia verloren haben.« Sie stutzte. »Du wirst dich doch nicht mit dem Gedanken tragen, im Senat einen Antrag auf Rückeroberung zu stellen? Wir Römer sind nicht für Schnee und Eis gemacht.«

Er sah ihr die Gänsehaut aufsteigen und wusste nicht, ob dies wegen der wirklich noch kühlen Temperaturen geschah oder aufgrund der Dinge, die er ihr aus dem Bericht schon bei früheren Gelegenheiten verraten hatte. Mit einem schnellen Griff nahm er ihre Hand erneut und lüftete dabei die Decke ein wenig.

»Die ist groß genug für uns beide. Komm, setz dich und höre mir zu. Und dann sagst du mir, was du davon hältst.«

Sie lächelte kokett und spielte für einen Augenblick mit dem Gedanken, ihn hier auf der Steinbank zu verführen. Doch dann siegte sein Gesichtsausdruck, der ihr sagte, dass er mit wirklich ernsten Dingen beschäftigt war. So nahm sie sein Angebot an und schmiegte sich eng an ihn. Sie genoss es, wenn er sie in seine Arbeit mit einbezog, und nahm sich schon jetzt vor, gründlich über das nachzudenken, was er ihr offenbaren würde.

Eine Stunde später war sie noch blasser als sonst und ihre Pupillen waren große dunkle Kreise in ihren Augen. Pompullius selbst hatte bei der ersten Lektüre des Berichtes mehrere Tage benötigt, um zu verstehen, welche Katastrophe in Britannia stattgefunden haben musste.

»Wenn ich das alles richtig verstanden habe«, begann sie, »wurden wir von einer Horde barbarischer Halbnackter vertrieben?«

Er verzog gequält den Mund und rief sich die Stelle in Erinnerung, die er schon zig-mal gelesen hatte. »Marcellus spricht von mindestens 60.000 Mann, wahrscheinlich noch viel mehr. Und alles, was wir noch in Britannia hatten, waren zusammengekratzte Reste vernichteter Legionen und Garnisonsmannschaften.« Er verschwieg ihr, dass er einer der wenigen Senatoren war, die von dem viel früheren und geheimnisvollen Verschwinden einer ganzen Legion wussten.

Die verlorene IX. Legion, erinnerte er sich und schauderte trotz der Decke und dem warmen Leib seiner Frau. Und wieder wurden wir vernichtet und vertrieben, ohne zu wissen, von wem … oder von was.

»Und du glaubst diesen Unsinn von Kriegern, die sich wie ein Ei dem anderen gleichen?« Deutlich war auf ihrem Gesicht eine Mischung aus Unglauben und schlecht verhohlener Angst vor Zauberkräften zu sehen.

»Das ist genau der Punkt, der mich zweifeln lässt, meine Liebe. War er im Vollbesitz seiner geistigen Kräfte oder war er einfach verrückt? Es fällt mir schwer zu glauben, dass ein römischer Kaiser einen Irren in ein Land schickt, dass uns mit massiven Aufständen das Leben schwer gemacht hat. Marcellus´ Absicht, den Picten im Westen der Insel in den Rücken zu fallen, ist für einen Römer … ungewöhnlich und hätte eigentlich funktionieren müssen. Aber es tat es nicht! Eine komplette Flotte wurde niedergemacht. Durch wen? Oder durch was? Sein … Bericht sagt nichts über die Umstände aus, die zur Vernichtung seiner Flotte geführt haben, aber eines zieht sich wie ein roter Faden durch seine Worte: Er hatte einen zuverlässigen Adjutanten!«

»Diesen Sidonius Gavius«, warf sie ein.

»Richtig. Und seine letzten Worte in diesem Bericht besagen, dass dieser Gavius mit ihm das letzte Schiff erreichen konnte, dass die Insel verließ. Vielleicht lebt dieser Gavius noch. Wenn ich ihn finden könnte, dann …«

Zwei Wochen später hatte Pompullius Antiochus den Mann gefunden. Vielmehr hatten zwei seiner Vertrauten – ein langjähriger Sklave seines Haushaltes namens Alexandros und sein Sklavenaufseher Pertiax – den Gesuchten aufgetrieben. Nun stand Pompullius in Begleitung der beiden zwei Dutzend Schritte von dem Eingang eines Loches entfernt, dass einige wohlwollend als Taverne, andere als heruntergekommenes Bordell bezeichneten. Wahrscheinlich gab es in Wahrheit diesen feinen Unterschied gar nicht, denn alle Drei konnten sehen, dass beide Dienstleistungen angeboten wurden. Beides gab es in der Stadt zur Genüge aber auch in besseren Ausführungen.

Der griechische Sklave und der belgische Aufseher hatten ein wenig Mühe, die Angebote der Prostituierten und Wirtsleute abzuwehren, die sie mit lauten Rufen in das Gebäude locken wollten. Natürlich war es nicht schicklich, wenn sich ein Senator am helllichten Tag in so eine Lokalität begab und Pompullius hatte auch nicht die Absicht das Haus zu betreten. Er wollte aber trotzdem sehen, in welche Niederungen der Gesellschaft ein angesehener Legionär, ja, ein Offizier, fallen konnte. Sichtlich angewidert trat er einige Schritte auf die andere Straßenseite zurück und ignorierte dabei geflissentlich die enttäuschten Rufe und Gesten der Dirnen und Schankleute.

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