Werner Karl - Dämon der Spiegelkrieger

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Seine Armee ist pervertiert.
Aus Spiegelkriegern werden Dämonen.
Sie kennen weder Heimat noch Gnade.
Nur ein Bündnis kann sie aufhalten.
Das Kind des pictischen Druiden und der ehemaligen Römerin ist der dunklen Macht der Tafel verfallen. Aus dem Kind wird ein Dämon, der sich nicht mit Britannien zufrieden geben will. Seine Rache- und Eroberungsgelüste führen nach Rom …

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»Cathbad und Miach kennen dies schon, was ich nun auch dir verraten werde. Sogar Airmed hat es schon von mir erfahren. Es schadet aber nichts, wenn wir uns die Tatsachen wieder und wieder vor Augen führen … und konsequent danach handeln!« Seine letzten Worte färbte eine unnachgiebige Härte, die einen wesentlichen Bestandteil seines Charakters ausmachte. Alle wussten dies und werteten es nicht als Zurechtweisung, sondern als wohlgemeinten Rat.

»Es gab einst einige Druiden, die genau so dachten wie du jetzt … und auch ich .« Überrascht fuhren Cathbad, Miach und Airmed zusammen; dieses Detail hatten auch sie noch nicht gewusst. »Kennaigh – der Meister meines Bruders Túan mac Ruith - brachte die Unheilige Tafel als junger Druide vom Festland auf unsere Insel. Woher er sie hatte, das ist in den Schleiern der Zeit vergessen worden. Im Grunde tut es nichts zur Sache, woher er sie hatte. Einzig wichtig ist zu wissen, dass sie von schwarzen Mächten erschaffen wurde, um die Menschen zu knechten, ihr Blut zu vergießen und für alle Zeiten zu bestehen. Ständig eingesetzt, würde sie die Welt in Finsternis werfen …«

Er verstummte für einige Momente, als könne er in einer Vision in solch eine erschreckende Epoche blicken. Dann sprach er weiter.

»Kennaigh setzte die Tafel wohl mindestens einmal, wahrscheinlich eher einige Male ein, um eine römische Legion zu vernichten, die damals Breith bedroht hatte. Die Römer nennen sie noch heute hinter vorgehaltener Hand die verlorene IX. Legion. Währenddessen - oder vielleicht erst danach -, erkannte Kennaigh ihre verhängnisvolle Wirkung auch auf den Besitzer und beschloss, sie nicht mehr einzusetzen. Er spürte am eigenen Leib ihre Macht und hat wohl gerade noch so viel Abstand zu ihr wahren können, dass er weitgehend von ihrem schädlichen Einfluss verschont blieb.« Wieder machte Yan eine Pause und blickte nacheinander allen in die Augen.

»Ein anderer Druide namens Sétanta«, fuhr er fort, »damals noch ein Freund Kennaighs, sah das anders. Er und Kennaigh gerieten darüber in Streit. Es kam zu einem todernsten Kampf … Druide gegen Druide … bei der Kennaigh mit einer für ihn ungewöhnlichen Aggressivität mit Sétanta um die Tafel kämpfte und sie mit unmenschlicher Kraft an einen Felsen schlug. Trotz dieses wuchtigen Schlages brach nur ein winziger Teil der Tafel ab.«

Mit einer beiläufigen Bewegung deutete Yan in Richtung der Tafel, die auf dem Holzstapel drohte und jedes seiner Worte aufzusaugen schien. Zumindest kam es ihnen allen so vor, auch wenn niemand ein entsprechendes Wort von sich gab.

»Die beiden trennten sich im Streit und waren fortan erbitterte Feinde. Um die Tafel vor Sétantas Zugriff zu schützen, verließ Kennaigh mit dem Einverständnis des damaligen Oberen den Orden auf Ynys Môn und ging in die einsamste Gegend, die er kannte. Er wählte ein Leben als Eremit, um die Tafel vorsichtig zu erforschen und nach Wegen zu suchen, sie irgendwann zu vernichten. Sétanta jedoch nahm den Splitter an sich und trug ihn von da an als Amulett um seinen Hals.« Yan warf einen düsteren Blick in die Runde und seine Augen leuchteten wie kleine Feuer aus den Höhlen. »Was keine gute Idee war …«

Für einen Augenblick hatten seine Zuhörer den Eindruck, als schüttele sich ihr Oberhaupt vor Grauen, dann fuhr Yan in seiner Erzählung fort.

»So klein dieser Splitter auch war, er genügte, um aus einem anständigen Mann, einem Druiden , einen boshaften, gewalttägigen, rücksichtslosen Verbrecher zu machen, der auch vor seinem eigenen Volk keinerlei Skrupel mehr hatte. Sein Leben lang suchte Sétanta nach dem Versteck Kennaighs und der Tafel und fand beide trotzdem nie. In all den Jahren wirkte jedoch das Stück, das er um den Hals trug, auf ihn ein und veränderte schleichend seinen Geist. Seine ursprüngliche Absicht, mit der Tafel und dem Bluttrank eine Armee gegen die Römer aufzustellen, wandelte sich. Er hatte zwar immer noch den Plan eine Armee zu erschaffen, doch sollte diese nun seinen eigenen Zwecken dienen. Zu Sétanta komme ich gleich noch einmal«, fuhr Yan fort und legte eine Hand auf die Schulter Gwyddyons.

»Dann spielten die Götter oder … andere Mächte dem Schicksal einen Streich. Mein Bruder Túan stieß als Junge zufällig zu Kennaigh und wurde von diesem als sein Schüler aufgenommen. Ich kann nur vermuten, dass Kennaigh ihm nichts von der Tafel und ihren Gefahren erzählte. Vielleicht hielt er ihn noch für zu jung, vielleicht wollte er ihn aber auch nur vor ihr beschützen. Leider verstarb Kennaigh, bevor er seinen Schüler aufklären konnte. Túan fand schließlich in dessen Hinterlassenschaft die Tafel.«

Sein Blick verdüsterte sich erneut und man sah Yan an, dass er sich wünschte, er wäre Kennaighs Schüler gewesen und hätte die Tafel mit dem Wissen des Ordens behandeln können.

»Und so wie es Arianrhod uns geschildert hat, muss Túan von selbst auf einige Geheimnisse der Tafel gestoßen sein und sie ausprobiert haben. Er wanderte durch das Land und erweckte Gefallene wieder zum Leben. Er erschuf die Armee, welche die Römer letztendlich vernichten konnte. Auch wenn er da schon selbst nicht mehr am Leben war. Leider wusste mein Bruder längst nicht so viel über die Tafel wie der Orden oder ich. Niemand warnte ihn davor, dass die Tafel auch den Besitzer unter ihren Einfluss zwingt. Túan hatte sie zwar nur wenige Jahre, dafür hat er sie aber intensiv genutzt und sein Hass auf die Römer vernebelte ihm zusätzlich seinen Verstand. Er übersah offensichtlich die Warnsignale – den Blutzoll, den er leistete, seine Bereitschaft zu Massenmord, auch wenn es Gegner waren. Vor allem konnte er nicht wissen, dass die Tafel auch seinen Samen veränderte. Die Unheilige Tafel - nein, ihre Schöpfer, die Dämonen – wollen sich die nächste Generation an Spendern und Braumeistern erhalten!«

Wieder hielt Yan mac Ruith inne und man sah ihm an, dass er mit den nächsten Worten kämpfte.

»Und wie wir alle erleben müssen, hat dies auch hervorragend funktioniert: Brannon – das Kind Túans und Arianrhods – ist das Resultat dieses schädlichen Einflusses. Brannon ist völlig gewissen- und skrupellos, dazu krankhaft pervers. Ich weiß nicht, ob es uns gelingt, ihn zu heilen.«

Er sah allen nacheinander in die Augen und holte tief Luft, so als müsse er Kraft sammeln, für das, was er ihnen noch sagen wollte.

»Noch ein Wort zu Sétanta: Ein Druide kann sich unter guten Umständen eines langen Lebens erfreuen. Länger, als es ein Nichtdruide je zu erreichen vermag. Sétanta war am Ende über 140 Jahre alt und unter der Wirkung der Unheiligen Tafel wäre er sicher noch viele Jahre über die Welt gestreift und hätte nur Tod und Verderben verbreitet. Was glaubt ihr, wie lange ein Mensch leben kann, der unter dem Einfluss der Tafel geboren wurde …?«

Nun war nicht nur Gwyddyon bleich geworden, sondern auch Airmed, sogar Miach. Nur Cathbad stand mit steinerner Miene bei ihnen und schien langsam ungeduldig zu werden. Yan erhob sich wieder und alle anderen folgten seinem Beispiel. Er wandte sich direkt an Gwyddyon, doch jedem war klar, das seine Worte für sie alle galten.

»Du siehst also, junger Druide, dass es unsere wichtigste Aufgabe ist, diesen verdammten Stein zu vernichten. So bald als möglich. Und mir ist dazu jedes Mittel recht, das uns zur Verfügung steht. Sein Verlust als Waffe scheint mir ein kleiner Preis zu sein. Denn die Welt ist geschwätzig. Die Nachricht, dass unser kleines Volk das mächtige römische Imperium in die Knie gezwungen und von dieser Insel vertrieben hat, dürfte sich in der Welt verbreiten.« Er lächelte ein wenig schief. »Und wir werden unser Bestes tun, um diesen Ruf durch unser Tun zu untermauern.«

Gwyddyon schien ausreichend überzeugt zu sein, doch immer noch zögerte er, den Stapel in Brand zu setzen.

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