Werner Karl - Dämon der Spiegelkrieger

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Seine Armee ist pervertiert.
Aus Spiegelkriegern werden Dämonen.
Sie kennen weder Heimat noch Gnade.
Nur ein Bündnis kann sie aufhalten.
Das Kind des pictischen Druiden und der ehemaligen Römerin ist der dunklen Macht der Tafel verfallen. Aus dem Kind wird ein Dämon, der sich nicht mit Britannien zufrieden geben will. Seine Rache- und Eroberungsgelüste führen nach Rom …

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Mehr unbewusst, vielleicht auch wegen einiger vertrauter Wegmarken, hob er den Kopf und sah, dass sie ihr Ziel erreicht hatten.

Der Eingang zu einem weitverzweigten Höhlensystem lag vor ihnen. Der Berg und die Höhlen waren den Cruithin seit Generationen bekannt. Doch Yan war sich sicher, dass niemand das gesamte Ganggeflecht erkundet hatte und jede einzelne Abzweigung im Gedächtnis behalten konnte. Er selbst hatte damals Wochen damit verbracht, einen dünnen, ständig abfallenden Spalt zu erforschen, der keinerlei Spuren von Menschen oder größeren Tieren gezeigt hatte. Bei seiner ersten Begehung hätte er im Licht der rauchenden Fackel beinahe übersehen, dass das scheinbare Ende des Ganges keine Sackgasse bildete, sondern einen sehr scharfen Knick, den man leicht für einen gezackten Vorsprung halten konnte. Jeder arglose Mensch hätte kehrt gemacht und sich die letzten Meter des offensichtlich blinden Ganges erspart. Doch Yan hatte sich die Mühe gemacht und war die kurze Strecke gegangen. Um dann umso überraschter zu sein, als ein starker Luftzug seine Fackel beinahe gelöscht hätte.

Nun schritten sie in diesen Berg hinein und orientierten sich an geheimen Wegmarken, die für Uneingeweihte wie Fledermauskot aussahen, in Wahrheit aber von den Hütern stammten. Mehr als einmal mussten sie anhalten und mit ihren Fackeln nah an die Zeichen herangehen, um sie selbst von echter Tierlosung unterscheiden zu können.

War es draußen schon kalt gewesen, so war die Kälte im Berg noch viel eisiger.

Gut, dachte Yan, vielleicht wird dann Gwyddyons Idee umso besser funktionieren.

Er hoffte, dass das Holz, das sie über viele Tage in die Höhlen geschleppt hatten, immer noch trocken war und gut brennen würde. Sie marschierten fast eine Stunde, bis sie den schmalen Gang erreichten und eine weitere Stunde, bis dieser sie in eine flache, aber weite Höhle entließ, in der die Holzstapel unberührt bereitlagen.

Cathbad und Miach schienen seine Sorge stumm geteilt zu haben, denn sie gingen jeweils auf einen Stapel zu und griffen zwischen die Stämme. Mehrmals wiederholten sie ihre Prüfung und richteten sich dann mit zufriedenen Gesten auf. Ihre Gesichter konnte Yan im Licht der beiden Fackeln, von denen eine er und die andere Gwyddyon trug, nicht besonders gut erkennen.

»Das Holz ist trocken wie Zunder, Meister«, sagte Cathbad.

»Dieser Ort ist wie geschaffen für unser Vorhaben«, bestätigte Miach und sog die trockene Luft ein. »Dieser Teil des Berges muss von verschiedenen Seiten frische Luft erhalten. Die sonst übliche Feuchtigkeit von Höhlen fehlt hier völlig.« Er wandte sich um und wies in Richtung des unterirdischen kleinen Flusslaufes, der in der Nähe rauschte.

»Selbst dieses Wasser kann der Trockenheit hier nichts anhaben.«

Er ging die rund fünfzig Schritte zum Durchgang der Haupthöhle. Fast schien er gehemmt, seine kräftigen Füße an den Ort zu bewegen, in dem die Unheilige Tafel auf ihre nächste Prüfung wartete.

Yan folgte Miach und trat an dessen Seite. Beide blickten im wechselhaften Schein seiner Fackel auf die kleine Erhebung, auf der der Stein ruhte. Für einige Zeit sagten sie nichts und hörten nur die drei anderen hinter ihnen die letzten Vorbereitungen treffen. Ihre leisen Geräusche kündeten von deren Gefühlen, die sie diesem Ort, dem Stein und ihrer Aufgabe entgegenbrachten.

»Nun, es wird Zeit«, sagte Yan mac Ruith und klopfte Miach auf die Schulter. »Wollen wir den anderen nicht die ganze Arbeit überlassen, mein Freund.«

Miach nickte nur und sie wandten sich den anderen zu. Diese hatten bereits Öl und trockene Fetzen, die sie aus ihrem Gepäck genommen hatten, in und um den größten Holzstapel geschüttet, bzw. gesteckt. Eine zufällige Steinformation bildete drei schiefe aber gangbare Stufen, mit deren Hilfe man an die Oberseite des Stapels gelangen konnte.

Yan wandte sich dem hölzernen Wasserlauf zu, der die fünfzig Schritte zur Haupthöhle und noch weiter zum Fluss überbrückte. Er prüfte noch einmal das Gefälle und die Verbindungen von Brett zu Brett. Sicher waren sie nicht völlig dicht, aber dicht genug, um die Masse des eiskalten Wassers ohne große Verluste transportieren zu können. Und vor allem schnell genug.

Noch ist es nicht soweit, dachte er und ermahnte sich selbst zur Geduld. Es hat keinen Sinn, das Wasser frühzeitig fließen zu lassen.

Dann seufzte er und drehte sich seinen Begleitern zu. Sie alle waren mit ihren Arbeiten fertig und warteten ruhig auf seine Anweisungen. Mit übermäßiger Sorgfalt überreichte ihm Airmed zwei lederne Handschuhe, deren Handflächen dicht mit Metalldornen versehen waren. Nach dem dritten Jahr – und dritten Misserfolg – hatte Púca den Vorschlag gemacht, fortan jeden körperlichen Kontakt zu der Tafel zu vermeiden. Dies bedingte die Benutzung irgendeiner entsprechenden Vorrichtung und diese speziell dafür gefertigten Handschuhe erschienen allen als die praktischste Lösung. Yan zog sie an und gleichzeitig kam ihm der Gedanke, dass sie perfekt für seine Hände gemacht waren. Für alle anderen wären sie entweder zu groß oder zu klein gewesen.

Es ist meine Aufgabe, den Stein zu bewegen. Wenn ich von dieser Welt gehe ohne meine Aufgabe erfüllt zu haben, wird mein Nachfolger eigene brauchen.

Wieder seufzte er leise und schritt dann entschlossen in die Haupthöhle. Nur einen Lidschlag zögerte er, bis er mit festem Griff die Tafel nahm und zurück zum Holzstapel schleppte. Die anderen rückten in alle Himmelsrichtungen auseinander, als er die wenigen Stufen nach oben nahm und den Stein in die Mitte des Scheiterhaufens platzierte. Er rückte den Stein fest und stieg dann wieder hinunter.

Wenn das Holz um ihn verbrennt, bleibt er auf dem abgebrochenen Sockel liegen. Die Flammen werden um ihn lodern und ständig von uns mit neuem Holz genährt werden. Wir brauchen so viel Hitze wie nur möglich, wenn wir Erfolg haben wollen.

»Gwyddyon«, rief er verhalten und winkte den jungen Druiden zu sich. »Es ist deine Idee und ich halte sie für sehr hoffnungsvoll. Es ist also dein Anrecht, das Holz zu entzünden«, forderte er ihn auf.

Der Adept warf einen Blick auf die Tafel, die nur mit ihrer Kante zu sehen war und plötzlich hatte Yan den Eindruck, als zögere der junge Druide. Tatsächlich senkte Gwyddyon die Hand mit der Fackel und trat sogar einige Schritte zurück!

Cathbad, Airmed und Miach gaben erstaunte Laute von sich, sagten aber nichts.

Auch Yan mac Ruith blieb still, beobachtete aber genau Gwyddyons Augen.

»Meister«, begann dieser leise und zeigte dabei einen fast schon verzweifelten Ausdruck in den Augen, »ich weiß, die Tafel hat fürchterliche Dinge ausgelöst und viele Menschen mussten wegen ihr sterben, aber …« Er blickte zu den drei anderen und schien sie um Beistand bitten zu wollen, doch keiner gab auch nur einen Laut von sich. »Aber ohne ihre Hilfe würden jetzt noch immer die Römer unser Land in großen Teilen beherrschen.« Er blickte wieder zu Yan und schien ihn um Verzeihung bitten zu wollen. »Aber sie ist auch eine mächtige Waffe! Können wir es uns leisten, auf sie für alle Zeiten zu verzichten … und sie unseren Nachfahren vorenthalten? Auch wenn wir vielleicht nie mehr mit einer römischen Invasion rechnen müssen, so gibt es doch andere Feinde. Und Zeiten, in die wir nicht sehen können.« Seine Stimme war selbstbewusster und sicherer geworden und zu ihrer aller Überraschung lächelte Yan und nickte zaghaft.

»Diese Fragen habe ich mir schon mein ganzes Leben gestellt, junger Druide«, begann er und bedeutete ihnen allen, sich zu setzen. Er steckte seine Fackel neben sich in einen Riss, setzte sich ebenfalls und Gwyddyon tat es ihm gleich.

»Es ehrt dich, dass du dir Sorgen um die Zukunft und unsere – auch deine – Nachkommen machst.« Plötzlich verschwand der freundliche Ausdruck in Yans Lächeln und seine übliche Distanziertheit, ja, von Menschen die ihn nicht kannten sogar vermutete Gefühlskälte, erfasste seine Augen. Gepaart mit dem schlechten Licht der kleinen Fackeln wirkte sein Ausdruck bedrohlicher, als er eigentlich war.

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