Werner Karl - Dämon der Spiegelkrieger
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Aus Spiegelkriegern werden Dämonen.
Sie kennen weder Heimat noch Gnade.
Nur ein Bündnis kann sie aufhalten.
Das Kind des pictischen Druiden und der ehemaligen Römerin ist der dunklen Macht der Tafel verfallen. Aus dem Kind wird ein Dämon, der sich nicht mit Britannien zufrieden geben will. Seine Rache- und Eroberungsgelüste führen nach Rom …
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»Ich sehe, du machst dir Gedanken um mein kleines Spielzeug hier.«
Hätte Cumail irgendeinen Gegenstand besessen, hätte er ihn mit aller verbliebenen Kraft der Quelle der pappig-ätzenden Stimme entgegengeschleudert. Stattdessen hob er den Kopf und blickte seinem Widersacher endlich in die Augen.
»Ich bin nicht zu Spielen aufgelegt, Jungchen!«, donnerte er. »Sag, was du sagen musst und dann mach ein Ende. Von mir wirst du niemals das Versteck der Tafel erfahren.«
Dabei musste er sich wirklich zusammenreißen, um den Anblick des jungen Mannes zu ertragen, zu dem Brannon geworden war: mindestens zwei Meter groß, wenn nicht sogar ein wenig mehr. Dabei nach dem Alter immer noch ein Jüngling von nicht einmal 14 Jahren!
Ein blutjunger Dämon im Körper eines erwachsenen Mannes.
Cumail fand immer noch keine Erklärung für dieses enorm beschleunigte Wachstum. Alle, die Königin, ihr Schwager und der gesamte Druidenorden auf Ynys Môn, rätselten seit Brannons Geburt über dessen rapide Entwicklung. Und was sie alle noch mehr erschreckte, war die unverhohlene Bosheit, Aggressivität und Perversion des Jungen. Cumail schüttelte - wie er glaubte unmerklich - den Kopf, aber Brannon sah die Bewegung sehr wohl.
»Schüttelt es dich bei meinem Anblick? Gefällt dir etwa meine neue Haut nicht?«, sagte er provozierend und bewegte seine Arme in den Lichtschein der Kerze.
Cumail fühlte weiteren Ekel in sich aufsteigen, als er die Haut- und Fellfetzen an Brannon kleben sah. Plötzlich nahm er den Geruch frischen Blutes wahr, der durch die Bewegung scheinbar zu ihm herunterdringen konnte. Die meisten Teile waren Stücke von Tieren, doch andere waren eindeutig menschlichen Ursprungs. Als wären sie besondere Trophäen, präsentierte Brannon ihm Hautstücke mit weiblichen Brustwarzen, die nun seine starken Oberarmmuskeln zierten. Auf seiner breiten Brust pappten mehrere Nasen und Ohren, großzügig umgeben von der Gesichts- und Kopfhaut der Opfer. Als Cumails Blick auf die Bauchmitte Brannons fiel, würgte er hart. Doch in seinem Magen befand sich nichts, was er hätte herauskotzen können. Der Anblick sich in raschem Takt vor- und zurückziehender Bauchmuskeln - und der darauf mit Blut befestigten Vagina - färbte sein Gesicht grünlich. Er spuckte verächtlich aus und wandte sich ab.
»Oh, freut dich dieser Anblick nicht?«, höhnte Brannon. »Ich wollte dir zum Schluss eine Freude machen, alter Mann. Ich glaube nämlich, dass es schon sehr lange her ist, seit du eine feuchte Fotze so pulsieren gesehen hast.« Dann wandelte sich die süße Stimme plötzlich in ein eiskaltes Knirschen.
»Oh doch, du wirst mir das Versteck der Tafel verraten, alter Mann. Ich habe viele Freunde, die mir dabei behilflich sein werden. Und ein paar – zumindest am Anfang – wirst du sogleich kennenlernen.«
Mit einer raschen Bewegung löschte Brannon das spärliche Licht der Kerze und nur Augenblicke später knirschte es metallisch an mehreren Stellen rings um Cumail.
Die Scharniere, blitzte es durch den Druiden.
Dann hörte Cumail zunächst ein leises Fiepen, gefolgt von zwei, drei antwortenden Pfiffen. Und bald darauf das leise Rascheln und Trappeln vieler Füße. Mit einem Mal war Cumail klar, wofür die vergitterten Regale dienten.
Es waren Lauframpen.
Sie dienten allzu bekannten Tieren, die nun auf ihn zu rannten.
Ratten.
Kapitel II
A. D. 195, Januar
Die Hüter des Steins
Yan mac Ruith führte die kleine Gruppe Druiden an, die wortlos durch den Wald schritt. Weit hinter ihnen sorgte eine große Abteilung Pictenkrieger dafür, dass niemand den Männern folgen konnte. Es war noch früh am Morgen und die Fünf schienen froh, den kalten Wind mit dem Eintreten in den Wald hinter sich lassen zu können. Zwar stand die Sonne schon ein Stück über dem Horizont und der Himmel war wolkenfrei - was selten genug vorkam -, doch ohne die reflektierende Wirkung des Schnees hätten sie sich schwerer getan, ihren Weg zu finden. Sie marschierten in einer Reihe und nicht umsonst stapfte der Kräftigste von ihnen voran, um den anderen in der wadenhohen Schneedecke eine bequeme Spur vorzutreten.
Cathbad und Miach waren einige Jahre älter als Yan. Ersterer war klein und ein wenig füllig um die Hüften. Letzterer genauso groß wie ihr Anführer, aber eher das, was man als dürren Pfahl bezeichnen könnte.
Die Frau zwischen ihnen wirkte daher wie ein doppelter Kontrast mit ihrer perfekten Figur und eben der Tatsache, dass sie eine Frau war. Airmed war nur zu gut bewusst, welche Ausnahme sie darstellte: Eine der wenigen Druidenfrauen zu sein und dazu zum erlauchten Kreis der Hüter des Steins zu zählen.
Der letzte Druide in der Reihe war Gwyddyon. Noch recht jung an Jahren, gerade einmal 17, doch unter den Adepten des gesamten Ordens schon jetzt ein herausragender Kandidat für besondere Aufgaben.
Yan mac Ruith hätte Gwyddyon gerne noch einige Jahre der Ausbildung gegönnt - und nach der vor ihnen stehenden Aufgabe würde er persönlich dessen weitere Schulung übernehmen. Aber der vermutliche Verlust eines früheren Mitgliedes der Hüter zwang ihn dazu, Gwyddyon vorzeitig in diesen Kreis aufzunehmen. Der Gedanke an den immer noch verschwundenen Cumail verfinsterte Yans Gesicht noch mehr und er beschleunigte seine Schritte.
Unangenehme Dinge sollte man nicht vor sich herschieben.
Yan hatte nach Sétantas Tod – und damit den Besitz des Steins – den Jahresbeginn als Zeitpunkt für ein Ritual gewählt, dass sie nun schon zehn Mal vollzogen hatten. Und genauso oft gescheitert waren.
Der Stein mit dem Rezept des Bluttrankes – die Unheilige Tafel , wie er von allen Druiden mittlerweile genannt wurde – musste vernichtet werden. Solange er mit der Kraft vergossenen Blutes förmlich mit Macht vollgesogen war, war er schier unzerstörbar. Die scheinbar einzige Methode, ihn vernichten zu können, bestand darin, dass der Stein ausgehungert wurde. Wenn ihm nicht mit neu vergossenem Blut seine Kraft und Macht erhalten blieben, sondern er verdorrte, wie ein Grashalm unter sengender Sonne.
Zehn Jahre!, dachte Yan und seine Miene wurde um einige Stufen dunkler, als sie ohnehin schon war. Zehn Jahre ist er nun in unserem Besitz. Seit dieser Zeit wurde kein einziger Trank gebraut, kein einziges Mal die verdammten Worte gesprochen, kein einziger neuer Spiegelkrieger erweckt. Ein alter, aber nichtsdestotrotz angenehmer Gedanke, ließ ihn seinen mürrischen Ausdruck ein wenig milder werden, obwohl niemand seiner Gefährten die Auflockerung seines Gesichtes sehen konnte. Kein feindlicher Römer hält sich mehr in Breith auf. Wir haben keinen weiteren Bedarf an unheimlichen Kriegern.
»Von denen wir aber noch Tausende haben«, murmelte er leise.
Cathbad hatte angehalten und einen Schluck aus seinem Wasserschlauch genommen. Airmed schritt an ihm vorbei, lief nun direkt hinter Yan und bemühte sich, in seine Spuren zu treten. Sein leises Gemurmel war ihr nicht entgangen.
»Was sagst du, Meister?« Ihre Stimme war dunkel wie ihr Haar, ein sattes tiefes Rot, dass Yan immer an kräftigen Rotwein erinnerte.
»Wir sind gleich da«, versuchte er abzulenken.
»Ich weiß, ich war schon einige Male hier«, antwortete sie ruhig.
Yan fragte sich wie jedes Mal bei solchen Märschen, ob seine Entscheidung richtig war. Die ersten Jahre hatten Púca, Cumail, Cathbad, Miach und er die fünf Hüter gestellt. Doch ihre fehlgeschlagenen Versuche hatten ihn zur Einsicht gebracht, dass es vielleicht gut wäre, ab und an andere Druiden einzuweihen und sie ihr Glück versuchen zu lassen.
Mehr Köpfe haben mehr Ideen.
Außerdem wollte er die Tatsache der tödlichen Wirkung der Unheiligen Tafel unter allen Druiden verbreiten. Die Gefahr, dass wieder einer von ihnen – so wie Sétanta und schlussendlich auch Túan – der Macht des Steines erliegen könnte, sah er wohl. Gleichzeitig hoffte er, dass die Nichtbenutzung und auch der fehlende körperliche Kontakt einen ausreichenden Schutz darstellten.
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