Wolf- Dieter Erlbeck - Unser Fräulein Doktor

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Unser Fräulein Doktor: краткое содержание, описание и аннотация

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Die Klassenfahrt der Abiturklasse steht an und Dieter, der Held dieser Geschichte, fällt von einem Liebesabenteuer in das nächste und vergleicht doch alle Liebschaften mit seiner Klassenlehrerin, dem «Fräulein Doktor», in die er mit Haut und Haaren verknallt ist. Seine Streiche sind legendär und treiben so manchen Lehrkörper in den Wahnsinn! Während der Klassenfahrt dann der absolute Knaller. Er verliebt sich Hals über Kopf in eine Schülerin einer anderen Schule und verändert von dem Augenblick sein ganzes junges Leben, was nicht ohne Folgen, im Bezug zu seinen Klassenkameradinnen bleibt!

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Unsere Klassenfahrt begann.

Es ging vorbei an üppig blühenden Bäumen, an schmucken, im schönsten Zustand befindlichen Gärten, an bunten, hübsch restaurierten alten Fachwerkhäusern, an hohen, schlanken Kirchtürmen und an sanften, in sattem Grün stehenden Hängen.

Die Sonne, die zum Beginn unserer Fahrt unbarmherzig vom Himmel strahlte, zwischenzeitlich dann hinter ein paar kleinen Quellwölkchen verschwand, hatte sich nun wieder freigekämpft, anfänglichen Morgentau abgetrocknet und viele Blumen zum Öffnen ihrer Kelche überredet. Die seiden glänzenden Grashalme reckten sich ihr mit Inbrunst entgegen.

Mit zunehmender Fahrtdauer gefiel uns dieser unbarmherzige Sonnenschein aber gar nicht mehr, denn im Inneren unseres zwar modernen und komfortablen Reisebusses, machten sich nun hochsommerliche Temperaturen breit. Vom Einschalten der Klimaanlage nahm der Fahrer aber dennoch Abstand oder sie funktionierte nur ungenügend, und so brutzelten wir in der Sonne dahin.

Der Stimmung tat das allerdings keinen Abbruch, die nach wie vor als euphorisch zu bezeichnen war, aber in erster Linie wohl wegen der bevorstehenden schulfreien Tage!

An der Sitzordnung im Bus gab es, zumindest für die Hinfahrt nichts zu rütteln, denn sie wurde durch uns bereits im Vorfeld festgelegt! Dabei erfreuten sich vor allem die hinteren Reihen größter Beliebtheit, da die Lehrkräfte in der Regel ganz vorne saßen.

Der einzige hart umkämpfte Platz blieb bis zum Schluss der neben Babsi, da naturgemäß alle Jungen der Klasse dort sitzen wollten. Am Schluss sprach Lerche hier ein Machtwort und entschied völlig uneigennützig zugunsten von Klaus, den sie für den größten Kavalier hielt!

Ich teilte diese Meinung in keiner Weise, da ich Klaus für den Prototyp eines Strebers hielt und solche Typen schlicht „Arschkriecher“ nannte! Außerdem neidete ich ihm ein solch hübsches Mädchen, was weder durch meinen Schwur mit Ute, noch durch unsere morgendliche Begegnung eine Änderung erfuhr!

Ich sprach darüber mit meinem Freund und Nachbarn Hartmut:

„Ich kann den Kerl nicht leiden“, sagte ich zu ihm!

„Weil er neben Babsi sitzen darf?“

„Nicht nur, aber auch!“

„Was ist der andere Grund?“

„Sein intensives Gespräch mit ihr!“

„Ich glaube, da besteht die geringste Gefahr. Der weiß doch bisher nur aus Büchern, dass es zweierlei Geschlecht gibt!“

„Aber er weiß es“, beharrte ich auf meinem Standpunkt, ohne zu ahnen, welche Perspektiven sich hier noch öffnen sollten!

„Ja sicher aber nur in der Theorie!“

„Stille Wasser sind tief!“

„Er ist doch nicht still! Schau mal hin. Er erzählt mal wieder mit Händen und Füßen. Wahrscheinlich weiht er sie gerade in die Geheimnisse der höheren Mathematik ein!“

„Das würde ich ihm zutrauen!“

Wir lachten Beide erleichtert auf und betrachteten dies ungleiche Paar.

„Ich glaube Hartmut, ich habe eine Idee!“

„Nein, nicht schon wieder, du hattest doch erst letzte Woche eine“, versuchte er mich zu ärgern.

„Sei nicht albern“, antwortete ich und griff in meine Hosentasche.

Wie bei jedem richtigen Jungen kam da eine Rolle Bindfaden und ein kleines Messer zum Vorschein!

„Was hast du um Himmels willen vor“, fragte Hartmut entsetzt?

„Du wirst jetzt ganz leger unserem Frl. Doktor einen Besuch abstatten und sie in ein kurzes Gespräch verwickeln! In der Zwischenzeit tue ich das gleiche mit Klaus, allerdings ohne dass er es merkt und lege ihm eine Kette an! Wenn ich dir ein Zeichen gebe, schlenderst du zurück und meldest ihm ganz unauffällig, dass sein Typ bei Lerche verlangt wird! Den Rest verfolgen wir dann gemeinsam!“

Ich weihte Wolfgang, der direkt hinter Klaus saß, kurz ein, da ich mich zwischenzeitlich ein wenig zwischen seinen Füßen aufhalten musste!

Klaus befand sich in einem derart tiefschlürfenden Gespräch, dass er nicht bemerkte, wie ich ihm vorsichtig eine Schlinge um seinen Fuß legte und das andere Ende an seinem Sitz festverzurrte! Um einen optimalen Erfolg zu erreichen ließ ich zwischen Schlinge und Befestigung, ca. drei Meter Bindfaden lose am Boden liegen! Wenn alles nach Plan verlief, musste er an der übernächsten Reihe abrupt zum Stehen kommen. An einen Sturz wagte ich gar nicht zu hoffen. Aber es kam mal wieder völlig anders!

In meinen Überlegungen dachte ich nämlich nicht daran, dass er ja ein Streber vor dem Herrn, vom Feinsten war!

Als er nun erfuhr, dass Frl. Doktor ihn sehen wollte, sprang er auf wie eine Rakete und startete durch!

Wie berechnet erreichte er nur die übernächste Reihe, an der sich meine Fangleine spannte! Voller Stolz stellte ich fest, ein Qualitätserzeugnis gekauft zu haben!

Der Strick spannte sich, riss aber nicht!

Selbst ein Sepp Maier flog in seinen besten Zeiten nie schöner!

Es ging alles so schnell, dass Klaus sogar vergaß, das Landefahrgestell, sprich die Arme, rechtzeitig auszufahren!

Er landete sprichwörtlich auf seiner Schnauze!

Grausam wie sich Schüler über die Mißgeschicke der Schwächeren freuen können! Wir schüttelten uns jedenfalls vor Lachen.

Der Einzig, dem nicht nach Lachen zumute war, hieß Klaus und aufgeschreckt durch den Lärm, unser Frl. Doktor!

Sie stand drohend im Mittelgang:

„Wer war das?“

Uli, der unglücklicherweise genau auf dem Platz saß, wo Lerche jetzt in voller Größe und live stand, warf vorwitzig ein:

„Wieso war? Ist er tot?“

Der schlagende Beweis folgte auf der Stelle, ganz entgegen ihrem üblichen Stil! Eine schallende Ohrfeige, die eigentlich ich verdient gehabt hätte!

„Ich frage noch einmal ganz ruhig. Wer war das?“

Der Unterton in ihrer Stimme klang nicht vertrauenseinflösend, deshalb zog ich es vor weiter zu schweigen!

Klaus, inzwischen wieder aufgestanden, die Schlinge am Fuß mußte jemand im tumultartigen Zustand entfernt haben, wollte gerade den vermeintlichen Übeltäter bekanntgeben, als Martin, der dies wohl auch aus alten Gewohnheiten des Petzers Klaus ahnte, ihn vehement an sein ohnehin schon lädiertes Schienbein trat!

Der so geschundene verstand sofort und erklärte mit blutender Nase:

„Ist schon gut Fräulein Doktor. Ich glaube das kam durch meine Dummheit!“

Alle Achtung, dachte ich! Handelte es sich hier um den Weg der Besserung oder überspielte er nur die Angst vor einer Klassenkeile?

Lerche erhob trotzdem drohend den Finger:

„Für den Rest der Klassenfahrt ist das Maß bereits voll! Wir können diese Fahrt auch jederzeit abbrechen, wenn ihr das wollt!“

Ich beobachtete sie dabei und sah ihre vor Aufregung leicht geröteten Wangen. Ihr kleiner aber praller Busen bewegte sich in kurzen Intervallen unter der für meinen Geschmack etwas zu engen Bluse, während ihre schlanken Finger die demolierte Nase von Klaus streichelten.

„Nun sieh dir das an“, sagte ich empört zu Hartmut, während sich auf meiner Stirn vor Aufregung Schweißperlen bildeten, „nun streichelt sie diesen Affen auch noch!“

„Seltsam“, antwortete Hartmut, „ihn streichelt sie und dein Blut gerät in Wallungen!“

„Rede keinen Stuss.“

„Ich rede keinen Stuss! Soll ich dir auch ein Bein festbinden, damit du in den Genuss von ihren Streicheleinheiten kommst?“

„Du redest, als ob man dein Gehirn amputiert hat!“

„Vorsichtig! Von wem bitte war die Idee: Ich habe gleich gesagt, zwei Ideen in einer Woche übersteigt deine physische Kraft um ein Vielfaches!“

„Ich danke dir für deine aufrichtige Anteilnahme“, entgegnete ich sehr wütend!

Hartmut befand sich jetzt aber voll im Aufwind:

„Muß Liebe schön sein! Weiß eigentlich deine Ute von diese abartigen Liebe?“

“Erstens ist daran nichts abartiges, wenn man für seine Lehrerin schwärmt und zweitens, laß bitte Ute aus dem Spiel!“

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