Wolf- Dieter Erlbeck - Unser Fräulein Doktor

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Unser Fräulein Doktor: краткое содержание, описание и аннотация

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Die Klassenfahrt der Abiturklasse steht an und Dieter, der Held dieser Geschichte, fällt von einem Liebesabenteuer in das nächste und vergleicht doch alle Liebschaften mit seiner Klassenlehrerin, dem «Fräulein Doktor», in die er mit Haut und Haaren verknallt ist. Seine Streiche sind legendär und treiben so manchen Lehrkörper in den Wahnsinn! Während der Klassenfahrt dann der absolute Knaller. Er verliebt sich Hals über Kopf in eine Schülerin einer anderen Schule und verändert von dem Augenblick sein ganzes junges Leben, was nicht ohne Folgen, im Bezug zu seinen Klassenkameradinnen bleibt!

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Ich lächelte still vor mich hin und wollte weitergehen, als ich erkannte, dass ich nicht der einzige Beobachter dieser Szene geblieben war.

Babsi näherte sich laut lachend im Laufschritt.

Süß sah sie wieder aus!

Ihre ohnehin kurz geschnittenen Haare mußten erneut unter das Messer gekommen sein, denn sie präsentierte sich mit einem astreinen Pagenschnitt, der ihrem ohnehin spitzbübischen Gesichtchen ein mehr an Frechheit verlieh.

Ihre von der frischen Morgenluft und dem kurzen Sprint zart geröteten Wangen, leuchteten mir strahlend entgegen. An ihren kleinen niedlichen Ohren baumelten silberverzierte, mit Ornamenten bestückte lange elegante Ringe. Ihre schmale süße Himmelfahrtsnase bebte leicht vom Laufen und ihre kühn geschwungenen, zartrosa geschminkten Lippen waren weit geöffnet.

Zur Begrüßung streckte sie mir die Zunge raus und ich wollte danach schnappen, was mir allerdings nicht gelang. Der anschließende kurze Begrüßungskuss gehörte zu unserer Gruppe und zeigte nur unsere freundschaftliche Verbundenheit!

„Hatte das Hündchen nun Frühlingsgefühle oder fehlte das richtige Frühstück“, fragte sie leicht außer Atem?

„Ich hielt es eher für eine Joggingübung“, entgegnete ich, auf ihren Stil eingehend!

„Dann allerdings hätte er sich an einer kleinen Rosenhecke etwas besser vorbereiten sollen“, konterte sie erneut.

„Vielleicht war gerade das der Grund seiner ungeheuren Sprungkraft, weil bei dieser Übung an der Rosenhecke sein männlicher Stolz etwas verkratzt wurde!“

Wir gingen lachend weiter.

Kavalier, wie es nun mal meinem Charakter entsprach, bot ich ihr an, ihren Koffer zu tragen. Das hätte ich aber nicht tun sollen, denn sie entsprach meinem Wunsch!

Ein Rätsel für mich, wie dieses schlanke, zierliche Persönchen mit diesem schweren Koffer, teilweise im Laufschritt, bis hierher gekommen war!

Ich biß die Zähne zusammen, hievte den Koffer in die Höhe und marschierte los.

Einen Stich wollte ich ihr aber dennoch verpassen:

„Deinen Fernseher musstest du ja nicht unbedingt mitnehmen!“

Sie lachte laut und herzlich und zeigte mir dabei zwei Reihen perlweißer Zähne.

Was besaß sie doch für einen atemberaubenden Mund, dachte ich! Nur zum Ansehen eigentlich viel zu schade!

Dabei fiel mir der Schwur mit Ute ein und auf einmal fand ich ihn nicht mehr so aufregend.

„Du kannst beruhigt sein. Meinen Fernseher musste ich wieder auspacken, da der Koffer sich nicht schließen ließ“, und nach ein paar Sekunden ergänzte sie den Satz:

„Das Gewicht kommt von meiner kugelsicheren Bleiweste! Der Teutoburger Wald soll ein heißes Pflaster sein!“

Für einen Augenblick muss ich wohl mal wieder saudumm und unverständlich daher geschaut haben, denn sie setzte noch einen darauf:

„Na so schlimm ist es nun auch wieder nicht! Die Weste ist nur anteilig und den ursprünglich daran befestigten Keuschheitsgürtel habe ich von einem Schmied entfernen lassen!“

Peng, ein Volltreffer für mich schüchternen Bub!

Ich fühlte die Röte im Gesicht. Ich kämpfte dagegen schon seit Jahren an, konnte aber den Maschinisten in meinem Körper, der dafür Verantwortung zeigte, einfach nicht ausfindig machen. Ich fühlte, wie auch die Ohren heiß und rot anliefen!

Auch Babsi bemerkte es, aber eher belustigt.

Sie stellte sich mir in den Weg, strich mit ihrer kühlen Hand über mein Haar und die rot glühende Wange. Obwohl sie meinen Rücken dabei nicht berührte, schien es mir als wenn jemand abwechselnd warmes und kaltes Wasser darüber goss!

Zu allem Überfluss hauchte sie mir auch noch einen flüchtigen Kuss auf die zitternden Lippen, was auch nicht zu einer wesentlichen Besserung meines Gemütszustandes führte!

Im Gegenteil!

Zum Glück hatte ich in Anbetracht der schweren Koffer keine Hand frei, aber meine anschließende Frage war wohl das Blödeste was ein Junge ein Mädchen fragen konnte:

„Willst du etwas von mir?“

Augenblicklich verflog ihre Heiterkeit:

„Bilde dir bloß keine Schwachheiten ein! So schön bist du nun auch wieder nicht und bei deiner Ute möchte ich schon gar nicht im Revier wildern!“

Peng, der nächste Knaller und der traf etwas tiefer!

Ich zog es vor dazu keinen Kommentar zu geben obwohl mir mein Innerstes riet, Ute zu verteidigen!

Stattdessen ließ ich ihren Koffer einfach mitten auf dem Fußweg stehen und ging ohne ihn weiter. Dieser Einfall erfüllt mich noch heute mit Stolz, obwohl ich bei Babsi damit in einen großen Fettnapf getreten sein mußte! Sie ergriff ihren Koffer, vorerst ohne jeden Kommentar, und brachte es sogar fertig bis zu unserem Treffpunkt neben mir herzulaufen, ohne ein Wort mit mir zu sprechen!

Ich fühlte, dass sie an Rache dachte, machte mir aber im Augenblick keinerlei Gedanken über eventuelle Ausmaße eines solchen Ereignisses.

Auf jeden Fall stellte sie einmal, als erst Maßnahme, den freundschaftlichen Begrüßungskuss ab sofort ein, das heißt, sie drehte dabei den Kopf zur Seite!

Aber davon später mehr!

Mit lautem Hallo wurden wir begrüßt, zwar nicht als Letzte, aber sehr viele fehlten nicht mehr. Unter den Anwesenden befanden sich auch unsere Lehrkräfte.

Herr Hermes, betont sommerlich und jugendlich gekleidet, mit einer weißen Jeans und einer dazugehörigen Jeansjacke und darunter einem T-Shirt mit der Aufschrift „Spaß ist wenn man trotzdem lacht“. Ich fand diesen Spruch recht treffend, denn schließlich sollte es für alle Beteiligten ein Spaß werden, mit Vorteilen für uns als Schüler und Schülerinnen! Seine Füße steckten in ebenfalls weißen Turnschuhen eines weltbekannten Sportartikelherstellers, mit drei Streifen!

Nicht nur ich sah Herrn Hermes so zum ersten Mal! In der Regel versteckte er sich unter einem hell- oder dunkelblauen Anzug mit Nadelstreifen und seine Brust zierte mit schöner Regelmäßigkeit eine Krawatte. Dies im Übrigen auch bei hochsommerlichen Temperaturen.

Heute belehrte er uns eines Besseren und mir zumindestens imponierte das.

Auch unser Fräulein Doktor machte, bei ihr allerdings erwartet, auf sportlich.

Sie trug ein zartgrünes Kostüm, das eine hauchdünne rosa Spitzenbluse verdeckte. Ihre sportlich braunen Beine zierten flache, zum Kostüm passende grüne Sportschuhe.

Sie sah schlicht und ergreifend zum Anbeißen aus.

Nachdem wir unsere Lehrkräfte artig mit Handschlag begrüßt hatten, lockerte sich das Ganze in kleine Grüppchen auf.

Wir warteten auf die letzten Nachkömmlinge und nachdem auch der Bus wartend vor uns hielt, fehlte nur noch „Einer“, der wie schon gesagt, immer zu spät kommt, unser Wolfgang!

Als wir schon planten ihn zu Hause abzuholen, bog er um die Ecke!

Ein Bild des Grauens!

Die Haare baumelten wild im Gesicht, die Ohren rot und weit, wie Landefahrgestelle bei Flugzeugen, ausgefahren, die Zunge flatterte am Kinn umher, das Hemd nur mit den untersten drei Knöpfen geschlossen, die Hose wahrscheinlich erst beim Laufen angezogen und den Koffer unter dem Arm, unverschlossen, was auch nicht gelungen wäre, denn an allen Seiten baumelten noch Hemden und Hosen und Strümpfe und Handtücher heraus.

„Ich habe verschlafen“, rief er schon aus einigen Metern Entfernung und dies bedurfte keiner weiteren Erklärung!

„Was bei dir ja äußerst selten vorkommt“, konterte Lerche dennoch!

Man konnte ihm aber einfach nicht böse sein, wie er so vor uns stand, ein Bild zum Jammern.

„Zieh dich erst einmal richtig an“, forderte ihn Lerche auf, was er dann auch artig tat. Dabei stellten sich auch alle seine Lebensgeister wieder ein, wie man an seinem breiten Grinsen erkannte. Er hätte uns wirklich gefehlt!

Nach und nach wurden alle Koffer und Taschen im Bus verstaut und es konnte losgehen!

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