Wolf- Dieter Erlbeck - Unser Fräulein Doktor

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Unser Fräulein Doktor: краткое содержание, описание и аннотация

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Die Klassenfahrt der Abiturklasse steht an und Dieter, der Held dieser Geschichte, fällt von einem Liebesabenteuer in das nächste und vergleicht doch alle Liebschaften mit seiner Klassenlehrerin, dem «Fräulein Doktor», in die er mit Haut und Haaren verknallt ist. Seine Streiche sind legendär und treiben so manchen Lehrkörper in den Wahnsinn! Während der Klassenfahrt dann der absolute Knaller. Er verliebt sich Hals über Kopf in eine Schülerin einer anderen Schule und verändert von dem Augenblick sein ganzes junges Leben, was nicht ohne Folgen, im Bezug zu seinen Klassenkameradinnen bleibt!

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Zu meiner eigenen Überraschung brachte ich es sogar fertig wieder zu scherzen:

„Laß ihn zwischendurch mal Luft holen Babsi! Er läuft schon blau an oder ist das bei Babys immer so?“

Das saß, wie der Pfeil von Wilhelm Tell im Apfel.

Alle Lacher schlugen sich auf meine Seite und ich konnte mich zufrieden in die Polster lehnen.

Von vorne rief Uli fröhlich zurück:

„Schaut mal, Jungmann Klaus seine Wiederbelebung!“

Aus einer anderen Reihe brüllte jemand provozierend:

„Na Klaus, die Angelegenheit fällt wesentlich feuchter aus, als die trockene Mathematik“, und von anderer Stelle tönte es zurück:

„Aber schööööööner!“

Wolfgang grinste über seine gesamte Zielscheibe und fragte:

„Seid ihr jetzt verlobt?“

Wieder schrie alles los vor Lachen, außer Klaus, dem nach wie vor nicht nach Lachen zumute sein konnte!

Selbst um Babsis Mundwinkel zuckte es verräterisch, die sich nun aber nicht die Blöße geben wollte, als Spielerin demaskiert zu werden! Für sie blieb alles ein Spiel, zugegeben ein Spiel mit dem Feuer, aber was wußten wir Kinder schon davon!

Klaus, der sich in der Vergangenheit wohl zu tief mit der Mathematik beschäftigte und dabei das weibliche Geschlecht zu sehr vernachlässigte, konnte jetzt, wo er so direkt damit konfrontiert wurde, den Hebel nicht mehr umlegen. Sein vermeintliches Unwissen weiblicher Raffinesse ließ ihn auch nicht erkennen, dass er nur als Objekt in einem Spiel mitgewirkt hatte. Er reagierte unbeholfen und saß in der Folgezeit stocksteif, wie angewurzelt auf seinem Platz und wagte sich nicht mehr Babsi anzusehen.

Die dagegen vertiefte sich postwendend in ein Buch, was so viel bedeutete wie, laß mich bitte in Ruhe! Sie taute erst später wieder auf, als wir begannen anrüchige Lieder zu singen.

Singe, wem Gesang gegeben. Nach diesem Motto brüllten wir alle durcheinander, nicht immer schön aber sehr, sehr laut!

Auf dem Höhepunkt der Stimmung erreichten wir, von den meisten unbemerkt, unser Reiseziel. Erst als der Bus plötzlich hielt und der Fahrer den Motor abstellte, versuchten wir uns einen Überblick zu verschaffen.

Wir befanden uns mitten auf einer Lichtung, inmitten eines märchenhaft gelegenen dichten Tannenwaldes. Am Rande dieses freien, kahlgeschlagenen Platzes entdeckte ich einen langgestreckten, zweigeschossigen Bau, mit einem ziegelbestücktem Spitzdach. In der Mitte befand sich eine breite, gläserne Tür, zweifellos die Eingangstür. Zu beiden Seiten des Eingangs wucherte eine dichte, aber gepflegte Dornenhecke. Der mit roten Mosaiksteinen gepflasterte Gehweg führte von unserem Bus direkt in das Haus. Von beiden Seiten wurde er durch eine etwa kniehoch gemauerte Wand eingerahmt, in die ein aus Rohr gefertigtes Geländer einbetoniert war. An diesem Geländer hingen nußbraune, rechteckige Blumenkästen, in denen Balkonblumen, aller nur erdenklichen Farben blühten.

Das ganze bot ein Bild idyllischer Ruhe und Geborgenheit, so richtig zum Erholen und Entspannen. Nur das entsprach nicht unbedingt dem, was wir uns erhofft und vorgestellt hatten. Der Blick in die Runde meiner Mitschüler und Mitschülerinnen zeigte mir ähnliche Auffassungen.

Weit und breit keine Behausung, keine menschliche Ansiedlung.

Ich vernahm Hartmuts Stimme:

„Hier ist ja der Hund begraben!“

Nun, der erste Eindruck konnte täuschen. Wir wollten erst einmal abwarten was da auf uns zukommt!

Wir sollten in der Tat angenehm überrascht werden, zumindestens der Eine oder der Andere.

Dem großzügig angelegten Eingangsportal schloß sich eine geräumige Diele an, die tatsächlich unsere gesamte Klasse samt Koffer und Taschen mit Leichtigkeit aufnahm.

Die anschließende Zimmerverteilung erfolgte nahezu problemlos. Wir bewohnten zu viert einen Raum und die Aufteilung entsprach unseren Wünschen, sofern sie sich auf einerlei Geschlecht bezog!

Mädchen und Jungen wurden selbstverständlich getrennt!

Die Mädchen, die im gegenüberliegenden Flügel untergebracht wurden und nur über einen mit altertümlichen Dielen verlegten Flur zu erreichen waren, konnten sich völlig sicher fühlen. Die Dielen machten bei jedem Schritt fürchterlich quietschende Geräusche, so dass man sie ungehört nur fliegend erreichen konnte! Dabei sollte man aber nicht vergessen, dass liebeshungrige Jungen über ein immenses Erfindungsreichtum verfügen und daran arbeiteten wir von der ersten Minute an!

Die Mitteilung unserer Wirtsleute, dass im Laufe des Nachmittags noch eine weitere gemischte Gruppe aus Hamburg zu uns stoßen würde, erfüllte uns mit Spannung.

Zunächst verstauten wir einmal unsere Wäsche in den dafür vorgesehenen, geräumigen Schränken und erfrischten uns ein wenig im Gemeinschaftsbadezimmer am Ende des Flures!

Da die Mahlzeiten auf 8.oo, 12.00 und 18.00 Uhr festgelegt wurden, blieb uns noch ausreichend Zeit die nähere Umgebung zu erforschen!

Meine Zimmerkollegen Hartmut, Uli und Wolfgang schlossen sich meinem Erkundungsdrang an, und wir verließen augenblicklich das Haus, um keine Zeit zu verlieren.

Bei unserem Rundgang stellten wir sehr schnell fest, daß sich unser Quartier in der Tat mitten in der Wildnis befand, abgeschieden von jeder Art von Zivilisation! Unsere „Villa Einsam“ wie wir die Unterkunft fortan bezeichneten, lag auf einer kleinen Anhöhe, oberhalb von Detmold.

Nach zehn Minuten entdeckten wir schon den ersten Beweis, daß es hier auch Menschen geben musste, die lesen und schreiben konnten!

Wir standen vor einem Hinweisschild!

Ein in die Erde gerammter Holzpflock mit einer alten, verwitterten Holztafel ließ uns wissen, daß von dieser Stelle aus, Detmold 8 Kilometer entfernt liegt!

Pech für uns, das der Pfeil in die entgegengesetzte Richtung zeigte!

„Das ist hier ja wie im Wilden Westen“, stellte Wolfgang fest, „ich würde mich nicht wundern wenn hinter der nächsten Waldlichtung ein Skelett liegt!“

„Erholung ist hier angesagt und keine Abenteuer“, entgegnete ich ebenso enttäuscht.

„Wie kann man sich in so einer Gegend, wo sich die Füchse Gute Nacht sagen, erholen“, fragte Uli?

„Nun wartet erst einmal ab was passiert“, sagte Hartmut, „ich habe da im Aufenthaltsraum eine Musikbox entdeckt! Vielleicht gibt es ja einen Anlaß etwas Ringelpiez mit anfassen zu veranstalten!“

„Genau! Vielleicht bringt die Truppe aus Hamburg ja ein paar heiße Bräute mit“, gab ich meine stille Hoffnung preis.

„Natürlich“, unterbrach mich Hartmut sofort, „die Jungen warten sicherlich nur darauf, dass wir ihre Stammzähne ausspannen!“

„Wo er recht hat, hat er recht“, murmelte Uli und Wolfgang bemühte sich, seinem Gesicht eine Art von Denken zu verleihen, was ihm aber bei seiner schwer überschaubaren Gesichtsfläche nur in Teilbereichen gelang.

„Der Mond ist aufgegangen“, entfuhr es Hartmut beim Anblick von Wolfgang und er setzte seinen Satz fort, „ein Mond mit Flügeln!“

Dabei deutete er auf seine tellergroßen Ohren.

„Für mein Gesicht kann ich nichts, aber mit deiner gottlosen Schnauze könntest du etwas sparsamer umgehen“, konterte Wolfgang mit ungekanntem Wortschatz!

„Entschuldige bitte, aber dein Anblick übermannte mich“, schloß Hartmut das Zwiegespräch ab.

Wir liefen ein paar Minuten schweigend in die Richtung, die dem verwitterten Schild zufolge, in Richtung Detmold führen mußte.

Wir verspürten die milde angenehme Luft. Ein leichter Wind umfächerte unsere vom Wandern geröteten, verschwitzten Gesichter.

Irgendwo in der Nähe hämmerte ein Specht im Akkord, nur unterbrochen vom vieltausendfachen Gezwitscher der umherfliegenden Vögel.

Ein aufgeschreckter Hase hoppelte unmittelbar vor uns über den Weg und verschwand im Gebüsch der anderen Seite.

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