Gerner, Károly - Das Elbmonster

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Aus einem Hamburger Forschungsinstitut entflieht unversehens ein vierjähriges Monstrum. Es handelt sich um eine von Experten gewollt vollzogene Kreuzung zweier Reptilien, nämlich einer Schlange mit einem Krokodil. Das künstlich gezüchtete Ungetüm schwimmt elbaufwärts und sorgt zuerst bei Magdeburg für sensationelles Aufsehen. Wochen danach taucht es plötzlich in Meißen auf, und es geschieht höchst Merkwürdiges in der Wiege Sachsens. Verursacht durch Mensch oder Tier?

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Apropos Eunuchen: Wissen Sie, meine verehrten Leser, warum Frauen sich im Allgemeinen einer höheren Lebenserwartung erfreuen dürfen als die Herren der Schöpfung? Koreanische Forscher wollen herausgefunden haben, dass der unstrittige Sachverhalt insbesondere durch das männliche Sexualhormon Testosteron verursacht wäre. Sie untersuchten Aufzeichnungen aus dem 16. bis zum 18. Jahrhundert und entdeckten, dass die Hodenlosen im Schnitt etwa vierzehn Jahre länger lebten als ihre unversehrten Artgenossen. Des Weiteren zeigte sich unter den Kastraten eine auffällige Häufung von über Hundertjährigen.

Die Ergebnisse passen offenbar zu der verbreiteten Annahme, dass männliche Geschlechtshormone das körperliche Abwehrsystem nachteilig beeinflussen, indem sie die Unempfindlichkeit für bestimmte Erreger mindern und sonach die Gesundheit schwächen.

Das wird folgendermaßen begründet: Wer sich fortpflanzen möchte, müsse naturgegeben für die Erzeugung von zugehörigem Drüsenstoff Energie opfern. Diese fehle dann für die Abwehr von Krankheiten oder die Reparatur von beschädigten Zellen. Bei der holden Weiblichkeit wäre das anders, und daher könnten Frauen das irdische Paradies länger genießen. Selbst wenn es dafür keine weiteren Gründe geben sollte, was ich ernsthaft bezweifle, käme es mir niemals in den Sinn, mich deshalb kastrieren zu lassen.

Vielleicht sorgt auch diese Randbemerkung für etwas Kurzweil. Mehr ist nicht beabsichtigt, obwohl sie mir durchaus interessant erscheint.

Auf Kreuzzüge, Hexen- und Ketzerverbrennungen, immer noch aktuelle Teufelsaustreibungen oder sonstige Verbrechen „im Namen des Herrn“ wollen wir jetzt gar nicht erst näher eingehen. Die Geschichte der katholischen Kirche und speziell ihrer obersten Repräsentanten strotzt regelrecht vor solchen „Heldentaten“ (allein im fränkischen Bamberg verloren in den Jahren 1626 bis 1632 mehr als tausend Unschuldige auf dem Scheiterhaufen oder während der Folter ihr Leben!).

Und heute? Allein auf die vielen Missbrauchsopfer zu verweisen, dürfte schon genügen, um nicht nur den unmittelbar davon Betroffenen Zornesfalten auf die Stirn zu treiben.

Die widerwärtige sexuelle Neigung Erwachsener zu Kindern oder Jugendlichen beiderlei Geschlechts (Pädophilie) beschränkt sich allerdings keineswegs auf religiöse Würdenträger. Daraus resultierende Übergriffe auf Schutzlose sind deutschlandweit in nahezu allen Bereichen und bis zu den höchsten Kreisen an der Tagesordnung. Es handelt es sich eindeutig um abscheuliche Vergehen! Ich plädiere jedenfalls dafür, Kinderschänder mit äußerst drakonischen Maßnahmen abzuschrecken, um den ekelhaften Sumpf vielleicht allmählich etwas einzudämmen. Freilich befallen mich hierauf sofort ernsthafte Zweifel, ob man ihn überhaupt jemals ganz trockenlegen kann.

Unser Bundespräsident, Joachim Gauck, äußerte sich dazu auf dem Evangelischen Kirchentag am dritten Mai 2013 in Hamburg. Doch wird es nützen?

Nachtrag:

Selbstredend ist auch mir bekannt, dass pädophil geartete Menschen ihr verwerfliches Handeln nur bedingt im Griff haben, denn sie wurden von Natur aus überwiegend so geprägt.

Gleichwohl steht die Frage: Was ist schlimmer, die Tat, ein Kind zu missbrauchen, dessen Lebensweg ja zum Großteil noch bevorsteht oder die Tragik des Erwachsenen, der seine anomale Veranlagung nicht zähmen kann? Ein jeder urteile nach eigenem Gutdünken!

Der Sachverhalt dürfte mitunter für die entsprechende Gesetzgebung ohnehin arg problematisch sein. Nicht anders sind die teils enormen Unterschiede zwischen den einzelnen Staaten und Völkern zu erklären.

Übrigens gehört auch die Homosexualität zu den überaus merkwürdigen Launen der Götter.

Käme es nämlich fortan ausschließlich zu solchen Schöpfungen, wäre es für die Gesellschaft das Todesurteil. Sie würde schnell aussterben.

Doch hierauf nochmals zu den Scheinheiligen!

Oh, ihr sakral Erlauchten, nichts ist mit eurem Glorienschein der Unfehlbarkeit, ein vermeintlicher Nimbus, den ihr fasst zwei Jahrtausende lang allzu gerne nährtet, um den Untertanen einzugeben, ihr wäret vollkommen!

Gleichwohl bleibt zu resümieren, dass insgesamt das Positive eindeutig überwiegt. Da ist wirklich Großartiges geleistet worden. Speziell das gilt es sorgsam zu bewahren respektive fortzusetzen! Ergo wäre auch hier jedwedes Pauschalurteil fehl am Platze, zumal sämtliche Persönlichkeiten stets historisch konkret handeln.

Indessen sollte man auch nicht unterschätzen, dass sich die Gegenseite keineswegs humaner verhielt. So wurden zum Beispiel im antiken Rom christliche Märtyrerinnen den Löwen lebendigen Leibes zum Fraß vorgeworfen, und nicht wenige Schaulustige ergötzten sich daran. Welch eine perverse Grausamkeit!

Auffällig ist dennoch, wie hierzulande nach wie vor nicht wenige Kirchenleute, Politiker sowie schlichtweg Laien unsere Vorväter verteufeln, darunter besonders harsch Karl Marx. Manch andere Völker wären regelrecht stolz auf solch grandiose Persönlichkeiten ihrer Geschichte.

Trotz aller Schmähungen durch Religionsfanatiker und Kapitalanbeter war jener Mann aus Trier ein Riese an Denkkraft und Leistungsvermögen, einer der brillantesten deutschen Köpfe von internationalem Rang, obgleich selbstverständlich auch nicht ohne Fehl und Tadel. Aber wer will das heute noch hören, gar angesichts der totalen Verehrung des schnöden Mammons (Geld, Reichtum). Das ist unser neuer Gott, dem wir unterwürfig zu Füßen liegen, indem wir ihm wie Sklaven dienen, als gäbe es nichts anderes mehr, wofür es sich lohnte zu leben.

Bei oberflächlicher Betrachtung der junggermanischen Verhaltensweisen gewinnt man als ehemaliger DDR-Bürger fast schon den Eindruck, dass wir früher vorrangig für den „Sozialismus“ arbeiteten und nun unstet durch die Gegend hasten, um ausschließlich den Penunzen nachzujagen. Wir rackern uns dafür schonungslos ab, weil wir aufgrund unserer nicht zu erschütternden Naivität glauben, mit Geld ließe sich alles Glück dieser Erde erkaufen. Welch eine trügerische Illusion!

Freilich, auch Abel, vorerst noch mit allerlei Glanz und Gloria behaftet, strebt entschlossen nach finanziellem Vermögen, um seine gönnerhaften Vorhaben tunlichst rasch zu verwirklichen. Und wie es die dunkle Seite seines Naturells will, die er unversehens heraufbeschwört, ihm bleibt tatsächlich nicht mehr viel Zeit dafür.

Das Leitmotiv seines Handelns heißt „Wohlbehagen“ als persönlich empfundene Eintracht mit allem, was man hat oder zu erreichen beabsichtigt. Doch wehe dem, der ihn vorsätzlich und ernsthaft daran hindert, seinen Wünschen gemäß zu leben: Auch im Edlen wohnt die Bestie!

Dabei vertritt er seit Langem die Auffassung, dass Zufriedenheit mehr in den Hütten als in den Palästen wohne, weil einfache, bescheidene Leute sich meistens schon mit wenigem begnügten, reiche hingegen oftmals missmutiger seien.

Ich teile seine Meinung, zumal ich genau weiß, sein überaus fleißiges Streben mündet niemals bevorzugt in Selbstzufriedenheit. Eher schätzt er es als eine hohe Tugend, nach Kräften dafür zu sorgen, dass möglichst viele Menschen glücklich sind, und zwar hier und jetzt und nicht irgendwann im vermeintlichen Himmelreich.

Aber woraus resultiert das bezaubernde Gefühl höchster innerer Befriedigung, der Zustand völligen psychischen Wohlbefindens, das wir Glück nennen, auch wenn es bei Weitem nicht immer mit betörender Entzückung einhergeht und sich ebenso wenig auf Sexualität beschränken lässt?

Die Quellen dafür sind zweifellos mannigfach. In dem Zusammenhang erinnere ich mich, einst vom begnadeten indischen Dichter und Philosophen Tagore sinngemäß folgende Zeilen gelesen zu haben:

Ich schlief und träumte, das Leben sei Freude.

Ich erwachte und sah, das Leben ist Pflicht.

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