Angelika Godau - Maimorde

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Ich saß seit einer gefühlten Ewigkeit im Wartezimmer von Doktor Brandt und bemühte mich, die Gespräche um mich herum zu überhören. Schwangerschaftserbrechen, Komplikationen bei Geburten oder Stillprobleme waren nicht wirklich meine Lieblingsthemen. Also stellte ich die Ohren auf Durchzug und konzentrierte mich auf die Autozeitung, die sicherlich ein Jahr alt war.
Auch in «Maimorde» hat Detlev Menke es nicht leicht. Wieder einmal findet er eine Leiche, und das kommt selbst seiner Freundin, der taffen Oberkommissarin Tabea Kühn, verdächtig vor. Handelt es sich bei dem Toten doch um den Ehemann der Frau, mit der ihn mehr als eine flüchtige Bekanntschaft verbindet.

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„Du musst völlig verrückt sein, wenn du das glaubst, Roger, ich bitte dich! Du weißt doch ebenso gut wie ich, Melanie ist eine Säuferin und wird immer eine bleiben. Die hört damit nicht auf, nur weil sie jetzt angeblich schwanger ist. Was ich ihr außerdem nicht abnehme, die lügt doch. Nach über zehn Jahren und all den vergeblichen Versuchen, nein, ich bin sicher, sie macht dir was vor. Du hast ihr gesagt, dass du dich scheiden lässt, oder? Und prompt kommt sie mit einer derartigen Nachricht. Wo ist Doktor Brandt? Ich habe nur seine Frau gesehen! Ist er noch nicht hier? Du musst auf alle Fälle mit ihm reden, verstehst du? Du musst dafür sorgen, dass sie sich umgehend von ihm untersuchen lässt. Hast du das verstanden? Selbst wenn sie tatsächlich schwanger sein sollte, wird das Kind wahrscheinlich schwer behindert sein. Roger, sei vernünftig, ich bitte dich. Ein behindertes Kind von einer Alkoholikerin ist wirklich das Letzte, was wir gebrauchen können.“

„Mutter, ich kann mir nicht vorstellen, dass Melanie eine Schwangerschaft erfindet. Sie muss sich doch im Klaren darüber sein, dass das schnell auffliegen würde. Nein, ich bin sicher, sie erwartet ein Kind. Aber, du hast Recht, ich mache mir auch große Sorgen darüber, ob es gesund sein kann. Sie hat mir zwar versichert, Andreas habe sie total beruhigt, aber ich will selbst mit ihm reden. Wenn er nicht noch kommt, fahre ich später zu ihm. Versprochen. Jetzt beruhige dich erst einmal, und vor allen Dingen, lass Melanie in Ruhe. Sie kann jetzt keine Aufregung gebrauchen.“

„Schon gut, ich werde mich zurückhalten, versprochen. Aber informiere mich bitte umgehend, was Andreas gesagt hat.“

„Ja, mache ich Mutter, und jetzt gehen wir zurück zu unseren Gästen, die können wir nicht ewig sich selbst überlassen.“

***

Auf dem Weg in den Garten, zog er erneut sein Smartphone aus der Tasche und rief Brandt an. Wieder meldete sich die Mailbox mit der Nachricht, dass der Teilnehmer augenblicklich nicht zu sprechen sei. Ein Blick über seine Gäste zeigte ihm, dass er auch nicht unter den Feiernden war. Er suchte nach Julia, die allein an einem der Tische stand. Er ging auf sie zu, nickte lächelnd nach rechts und links und blieb dann bei ihr stehen.

„Wo ist Andreas? Der arbeitet doch nicht etwa so spät noch?“

„Na wo könnte der wohl sein? Vermutlich braucht er mal wieder länger, bei seiner neuesten Eroberung einen hochzukriegen. Ich rufe ihn mal an und frage, wo er bleibt.“

„Kannst du dir sparen, habe ich schon versucht, ist nur die Mailbox dran. Wenn er nicht kommt, komme ich später noch kurz zu euch, ich muss mit ihm reden.“

„Ja, das dachte ich mir schon. Du bist sicherlich genauso begeistert von Melanies Überraschung wie ich, oder?“

Der Blick, mit dem sie ihn bedachte, war alles andere als freundlich.

„Ich weiß nicht, was ich davon halten soll, und darum will ich mit Andreas reden. Mach mir jetzt hier bitte keine Szene, ich habe davon schon einige hinter mir. Wie du dir vorstellen kannst, sind meine Eltern geradezu geschockt. Und vor allen Dingen, meine Mutter hat noch nie ein Blatt vor den Mund genommen, wenn ihr etwas nicht gepasst hat.“

„Ich mache dir keine Szene, auch wenn ich wirklich nicht verstehen, wie Melanie schwanger werden konnte, obwohl du doch angeblich nicht mehr mit ihr …“

„Julia bitte!“ Roger beherrschte sich mühsam.

„Ich bin immer noch mit ihr verheiratet, da kommt es schon mal vor, dass …“

„… Man seine Geliebte mit der Ehefrau betrügt. Schon klar!“ Julia klang eher amüsiert, als verärgert oder gar verletzt.

„Ich habe dich nicht belogen, nur manches eben nicht erzählt, weil es überhaupt nicht wichtig war.“

„Ich verstehe, aber jetzt wird es dafür umso wichtiger werden. Du wirst Papa, mein lieber Freund, bessere Fesseln konnte sich deine Frau kaum ausdenken. Sie war übrigens heute Nachmittag bei mir und wenn du glaubst, sie …“

„Hallo, ihr Beiden, was habt ihr so Spannendes miteinander zu reden? Ich hoffe, ich störe euch nicht?“

Melanie unterbrach das Gespräch so laut, dass es an allen Nebentischen zu hören war.

-6-

Doktor Andreas Brandt schloss die Tür seiner Praxis hinter Yvonne Creyer und ging befreit aufatmend zurück in sein Zimmer. Er musste sich eingestehen, dass es ihm in letzter Zeit immer schwerer gefallen war, den Ansprüchen der jungen Frau zu genügen. Auch die Pillen, zu denen er immer häufiger griff, hatten ihm nicht zu dem nötigen Stehvermögen verholfen. Yvonne war einfach zu fordernd gewesen, aber nicht nur aus diesem Grund hatte er sich entschieden, der Beziehung ein Ende zu setzen. Es ging nicht an, dass er seine Gesundheit dafür ruinierte, außerdem hatte er schon lange den Verdacht, dass das kleine Luder ihn ausnutzte. Ihre Arbeitsmoral war nur rudimentär vorhanden und die Kolleginnen hatten sich bereits bei ihm darüber beklagt. Das ging einfach nicht, darunter litt sein Ruf und darum hatte er sie heute nach Praxisschluss zu sich bestellt. Es war ihm nicht leichtgefallen, denn sie war jung und wirklich sexy. Daher hatte er es noch einmal heftig mit ihr getrieben, bevor er auf den Punkt gekommen war. Er hatte ihr mit trauriger Miene mitgeteilt, dass seine Frau misstrauisch geworden sei. Dass er daher beschlossen habe, ihr Verhältnis zu beenden und sie leider auch nicht länger bei ihm arbeiten konnte. Zuerst hatte sie mit Tränen reagiert, die dann schnell Vorwürfen gewichen waren, die einer Erpressung gleichkamen. Kündigungsfrist, Arbeitsgericht, sexuelle Belästigung, Unzucht mit Abhängigen und weitere Anklagen. Er kannte das schon, am Ende reagierten sie alle gleich.

Er hatte ihren Redeschwall mit einer Handbewegung unterbrochen, einen Umschlag aus seinem Schreibtisch genommen und ihr hingehalten. Zehntausend Euro in bar hatten dann auch sie schnell davon überzeugt, die vorgefertigte Erklärung zu unterschreiben. Sie würde die Praxis nicht wieder betreten und die außerordentliche Kündigung wegen des Diebstahls von verschreibungspflichtigen Medikamenten akzeptieren.

Zufrieden legte er das Schriftstück in seinen, hinter einer Kopie von Salvatore Dali, eingebauten Safe. Roger hatte zwar missbilligend den Kopf geschüttelt, als er es ausgearbeitet hatte, aber es war absolut wasserdicht.

Ein Blick auf die Uhr zeigte ihm, dass er verdammt spät dran war. Die Party zu Rogers Geburtstag war bereits in vollem Gange und Julia vermutlich schon stinksauer auf ihn.

Er überlegte einen Augenblick, ob er sie anrufen sollte, aber ein Geräusch unterbrach sein Vorhaben.

Was will sie denn noch, dachte er verärgert und ließ sich hinter seinem Schreibtisch nieder. Da saß er auch noch, als ihn wenige Minuten später der Schuss mitten in die Stirn traf und er in dem Sessel starb, auf dem er kurz zuvor den letzten Sex seines Lebens gehabt hatte.

-7-

Ich machte noch einen Schlenker und holte mir ein frisches Bier, bevor ich entschlossen auf das Dreiergrüppchen zusteuerte, das sich irgendwie erschrocken zu mir drehte.

„Hallo“, grüßte ich, „mega Party, echt. Kennen Sie wirklich alle Leute, die hier heute Abend so rumlaufen?“

Roger Kreutzer sah aus, als habe er einen Schlag in den Magen bekommen und sein Lächeln wirkte verkrampft.

„Ach, wissen Sie … nein, ehrlich gesagt, ich kenne kaum die Hälfte, aber so ist das eben. Jede Party ist auch eine Werbeveranstaltung, das werden Sie sicherlich auch irgendwann merken, wenn Ihr Kundenstamm jemals so groß werden sollte, wie meiner. Sie sind doch Detektiv, oder habe ich das falsch verstanden? Ich meine, Melanie hätte das vorhin erwähnt.“

„Das haben Sie richtig verstanden“, nickte ich lächelnd, auch wenn ich den Kerl zum Kotzen fand. Überhebliches Arschloch, der in jedem männlichen Wesen einen potenziellen Konkurrenten zu sehen schien.

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