Elke Maria Pape - Der Fall Bahran

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Wer tötete die Geistheilerin Patricia Bahran? Eine Frau, die so viel Gutes getan hat? Das fragen sich alle und keiner kann es begreifen. Nach «Mörderliebe» ermittelt das Duo Weinfeld und Albrecht endlich wieder gemeinsam in gewohnt spannender Weise in diesem komplizierten Mordfall. Ein unübersichtliches Kundenbuch, viele Verdächtige und eine Wunderheilerin, die anscheinend zu viel über ihre Kunden gewusst hat. Karla und Zacharias kämpfen nicht nur gegen das Schweigen der Verdächtigen an, sondern auch gegen die mörderische Hitze eines Jahrhundertsommers.

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Ihr Magen meldete sich wieder. Je näher sie der Grabstelle kam, desto schlimmer wurden die schmerzhaften Stiche in ihrem Bauch. Sie ließ sich weiter zurückfallen und die anderen Trauergäste seitlich an ihr vorbeiströmen. Sonja Aust hatte Angst gehabt vor diesem Tag. Aber es musste sein. Es war ihre Art, dieser unglaublichen Frau zu danken. Sie auf ihrem letzten Weg zu begleiten, das war das Mindeste. Jetzt waren der Pfarrer und auch die Sargträger an der offenen Grabstelle angekommen. Der Trauerzug stockte. Sonja blieb stehen und sah sich um. Die Polizei war auch da. Ein paar uniformierte Beamte, aber auch die Kommissare, sie erkannte sie wieder. Schließlich war sie gestern dort gewesen.

Und am Dienstag hatten sie im Fernsehen eine Pressekonferenz gegeben. Man hatte zwischen den Zeilen hören können, dass sie noch keinen Schritt weiter gekommen waren in ihren Ermittlungen. Wie auch?

Was konnte es für einen Grund geben, eine Frau zu ermorden, die so viel Gutes getan hatte?

Von weitem konnte sie die Worte des Pfarrers hören, allerdings drang bis zu ihr nur noch ein gleich bleibendes Gemurmel herüber, sie war einfach zu weit entfernt. Und das war wahrscheinlich auch gut so, dachte sie.

Alles andere hätte sie zu sehr mitgenommen. Ihr Magen schmerzte höllisch. Ich hatte es so gut im Griff, dank ihrer Hilfe, grübelte sie traurig. Am liebsten hätte sie geweint, so bewusst wurde ihr der Verlust in diesem Moment. Aber ihr Magen war nicht das einzige Problem gewesen, was sie bewogen hatte, Madame Bahran aufzusuchen. Übrigens auf Empfehlung einer Kollegin. Der Stress, dieser wahnsinnige Stress, der auf ihrer Arbeitsstelle herrschte, hatte sie schließlich dazu gebracht, sich Hilfe zu suchen. Sie konnte nicht mehr ausmachen, was zuerst da gewesen war. Waren es die ständigen Bauchschmerzen, wegen denen der Stress entstanden ist? Oder war es der Stress, der die Schmerzen verursacht hatte? Oder hatten all diese Sachen einen ganz anderen Auslöser, und da war sie gerade dabei gewesen, es heraus zu finden. Gemeinsam mit Madame Bahran.

Einsamkeit, hatte sie bereits beim ersten Kennenlernen, bei der ersten Sitzung, die sie in ihrem Haus verbrachten, gesagt. Ein gemütliches, großes Haus, in dem sie allein wohnte. Sie hatten in einem Raum gesessen, der wie geschaffen schien für tiefe Gespräche. Hell, freundlich, die Wände in einem Terracottaton gestrichen. Mit breiten, gemütlichen Sesseln, die eine tiefe Sitzfläche hatten. In denen man so herrlich versinken konnte.

Es ist die Einsamkeit!

Dieses Wort hatte Madame Bahran einfach so in den Raum geworfen.

Und sie wusste noch, wie sie sofort wieder aufstehen wollte, um schnellstens zu gehen.

So ein Quatsch! Das war ihr erster Eindruck gewesen.

Einsamkeit, wo ich doch zehn Stunden am Tag arbeite, und ständig von Dutzenden von Menschen umgeben bin.

Lächerlich.

Sie hatte bereits ihre Handtasche genommen und wollte wortlos, aber trotzdem wütend, aufstehen.

Aber Frau Bahran hatte sie festgehalten. Sie war aufgesprungen und sie hatte sich noch gewundert, wie flink sie war, trotz ihres Übergewichts, hatte beide Hände auf ihre Schultern gepresst, und sie regelrecht auf dem Sessel festgehalten.

Eine ganze Weile hatte sie so vor ihr gestanden und der sanfte Druck ihrer Hände hatte nicht nachgelassen. Dann war die Wärme gekommen, diese tröstende Wärme, die sich auszubreiten schien im ganzen Körper und schließlich sogar ihren schmerzenden Bauch erreicht hatte. Und sie war geblieben.

Das alles hatte sie auch gestern den beiden Ermittlern bei der Mordkommission gesagt. Sie war ganz ehrlich gewesen und hatte all ihre Fragen so gut sie konnte beantwortet. Obwohl das nicht einfach gewesen ist. Schließlich hatte sie noch nie im Leben mit der Polizei zu tun gehabt. Noch nicht mal in einer Verkehrskontrolle. Noch nie! Eingeschüchtert, das ist wohl das richtige Wort. So hatte sie sich gefühlt. Das imposante Gebäude, die langen Gänge. Der Beamte, der sie mit leicht grimmigem Gesicht in das richtige Büro geführt hatte. Und die beide Kommissare, Herr Weinfeld und Frau Albrecht. Alle Kunden von Frau Bahran würden vorgeladen, hatten sie gesagt. Und sie hatte gleich bemerkt, dass sie sich auf keinen Fall als Kundin gefühlt hatte. Ja gut, sie hatte Madame Geld gegeben, viel Geld, aber Kunden, nein, das waren die Menschen, die zu ihr gingen auf keinen Fall. Und die Beamten hatten sich wortreich entschuldigt. Dann aber hatte Sonja Aust alle Fragen ehrlich beantwortet. Schließlich wollten sie, dass dieser Mord unbedingt aufgeklärt wurde. Unbedingt. Das Schwein, das das gemacht hatte, musste gefunden werden. Da waren sich alle einig.

Als sie wieder gehen durfte, war sie noch aufgewühlter gewesen als vorher.

Und die alles entscheidende Frage blieb für alle unbeantwortet!

Die Frage nach dem Warum?

Kapitel 10

Freitag, der 12. August

Karla sah auf ihre Armbanduhr. Siebzehn Uhr dreißig. Die Beerdigung hatte sich doch länger hingezogen. Gott sei Dank hatte sie noch im letzten Moment daran gedacht, sich etwas Schwarzes in den Koffer zu packen. Die Luft im Kommissariat war schwül und abgestanden. Sie ging zu einem der Fenster, riss es weit auf und ließ sich erschöpft auf ihren Schreibtischstuhl sinken. Zu Hause hätte sich um diese Zeit auf ihre kleine Terrasse gesetzt und vielleicht ein Glas gekühlten Wein getrunken. Ihre Verwandten hatten ihr ein winzig kleines Gästezimmer unter dem Dach zu Verfügung gestellt. Ansonsten hatte sie dort ihre Ruhe. Egon Albrecht, von dem sie eigentlich nicht genau wusste, in welchem Verwandtschaftsverhältnis er zu ihrem Vater stand, irgend ein Cousin vermutete sie, und seine Frau, fuhren jeden Tag mit dem Fahrrad zu ihrem fünf Kilometer entfernten Schrebergarten und kamen meistens erst spät zurück. Zu Mittag konnte sie in der Polizeikantine essen. Ein Luxus, den sie sich gerne gönnte. Wann konnte man sich schon mal an den gedeckten Tisch setzten ohne sich um die Zubereitung des Essens zu kümmern? Höchstens im Urlaub, aber der würde diesen Sommer auch flach fallen. Schließlich wartete eine Menge Arbeit auf sie.

Sie bevorzugte sowieso kältere Urlaubsziele. Die klare Luft in Norwegen, den Urlaub, den sie sich vor zwei Jahren, nach diesem Fall mit dem Aufsehen erregenden Mordfällen in ihrer Kleinstadt, gegönnt hatte, so etwas gefiel ihr.

Sie stöhnte. Dieser unerträglichen Hitze konnte man einfach nirgendwo entfliehen, besonders nicht hier in der Stadt. Die Luft war dick und träge und über den Dächern der Stadt schien ein seltsamer süßlicher Geruch zu liegen. Fast konnte man den Eindruck gewinnen, die sterilen Räumlichkeiten der Gerichtsmedizin waren die einzigen, in denen es noch angenehm kühl war, schoss es ihr durch den Kopf, als sie an Dienstagmorgen dachte, jener Morgen, genauso heiß und drückend, an dem sie sich die Leiche von Patricia Bahran angesehen hatte. So unangenehm es war, und sie hätte sich gerne diesen Anblick erspart, so wichtig war es auch gewesen.

Sie hatte dagestanden, wie sie es immer in solchen Momenten tat, und einige Zeit stumm den Körper der toten Frau betrachtet. Das Blut war natürlich nicht mehr da, aber die zahlreichen tiefen Wunden und offen gerissenen Hautstellen gaben an dem leichenblassen Körper der Ermordeten ein bizarres Bild ab.

Grausam und zugleich unwirklich.

Und doch schien es, als hätte der Täter nicht planlos gehandelt und nur in blinder Hysterie zugeschlagen. Alle Schläge mit der schweren Skulptur verteilten sich nur am Oberkörper und am Kopf.

Es war eine geplante Tat, das stand für Karla fest und das hatte sie auch Zacharias Weinfeld mitgeteilt. Warum hätte der Täter oder die Täterin schließlich sonst eine Perücke getragen? Er war also mitten in der Nacht zu Frau Bahran gekommen, inkognito sozusagen, um nicht erkannt zu werden, aber mit der festen Absicht, die Frau zu töten.

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