Elke Maria Pape - Der Fall Bahran

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Wer tötete die Geistheilerin Patricia Bahran? Eine Frau, die so viel Gutes getan hat? Das fragen sich alle und keiner kann es begreifen. Nach «Mörderliebe» ermittelt das Duo Weinfeld und Albrecht endlich wieder gemeinsam in gewohnt spannender Weise in diesem komplizierten Mordfall. Ein unübersichtliches Kundenbuch, viele Verdächtige und eine Wunderheilerin, die anscheinend zu viel über ihre Kunden gewusst hat. Karla und Zacharias kämpfen nicht nur gegen das Schweigen der Verdächtigen an, sondern auch gegen die mörderische Hitze eines Jahrhundertsommers.

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„Die ist nichts besonders.” Sie lachte. „War ein Sonderangebot in einem Discounter.”

Zacharias zog zwei Tickets am Automaten und als nach fünf Minuten die nächste Bahn kam, stiegen sie ein. Die Straßenbahn war voll besetzt mit vor sich hin schwitzenden Menschen in Sonnentops und kurzen Hosen. Nachdem er Karlas schweren Koffer vor sich her geschoben hatte, stellte sich Zacharias in den Mittelgang, während sich Karla noch nach einem Sitzplatz umsah. Vergebens.

„Verdammt voll hier.”, bemerkte sie, als sie sich zu ihm gesellte. „Und verdammt heiß.”

„Ja, aber es dauert nicht lange. Ungefähr zwanzig Minuten. Oder willst du zuerst zu deinen Verwandten?”

„Nein, nein. Ich brenne darauf, mir die Unterlagen zu dem Fall anzusehen. Außerdem ist dort zu dieser Uhrzeit keiner da. Heute Abend werde ich mir ein Taxi nehmen und so lange stelle ich den Koffer im Präsidium ab.”

„Klar, kannst du machen.”

Sie waren schon einige Zeit gefahren und die Straßenbahn hatte an mehreren Stationen gehalten. Etliche Menschen waren ausgestiegen, aber mindestens genauso viele wieder eingestiegen.

„Hör mal, wenn wir gleich da sind, werde ich dir als erstes den Kollegen Steffen Döber vorstellen.”

„Mmm!”, machte Karla. Und Zacharias redete weiter. „Er ist ein bisschen eigen, musst du wissen, aber wenn ihr etwas länger zusammen arbeitet, werdet ihr euch bestimmt gut verstehen, da bin ich mir sicher.”

„Ja.”, antwortete sie nur und schaute nach vorne. Etwas anderes hatte ihre Aufmerksamkeit erregt und sie hörte nicht mehr genau hin, als Zacharias munter weiter plauderte.

„Es ist ihm immer wichtig, dass er das Gefühl hat, einbezogen zu werden, darauf legt er Wert.”

Zacharias schaute nach draußen. Die Bahn hatte jetzt ein höheres Tempo erreicht. „Es dauert nicht mehr lange.”, sagte er zu Karla. „Ich glaube, es sind noch vier Stationen.”

„Ja.”, antwortete sie gedehnt. Als er zu ihr sah, bemerkte er, dass sie mit ihren Gedanken ganz wo anders zu sein schien. Ihr Blick war starr und sie blickte angestrengt in den vorderen Gang.

„Karla?”

„Das Mädchen!”, sagte sie und nickte in Richtung der vorderen Sitzplätze in der Bahn.

Verwirrt folgte er ihren Blicken und versuchte zu verstehen, was sie meinte. Etwas stimmte hier nicht.

„Was für ein Mädchen?”

„Die Kleine da vorne, in der dritten Reihe.”

Er sah den Rücken eines schmalen Kindes, mit langen schwarzen Haaren. Neben dem Sitzplatz standen zwei Jugendliche, die sich zu dem Mädchen herunterbeugten und mit ihr sprachen. Neben dem Kind saß eine ältere Frau, die den Kopf nach links gedreht hatte und angestrengt aus dem Fenster blickte.

„Kennst du sie?”, fragte er Karla, obwohl er sich das nicht vorstellen konnte.

„Da ist etwas ganz und gar nicht in Ordnung!”

„Was meinst du denn?”

„Ich meine die Jugendlichen. Es ist etwas in ihren Blicken und Gesten.”

„Die scheinen sie zu kennen.”

Karla schüttelte heftig mit dem Kopf.

„Was soll da sein, Karla? Ich meine, das sind zwei Jugendliche, die mit einem Mädchen sprechen. Ich weiß nicht, was daran ungewöhnlich sein soll?”

Aber sie hatte einfach ihren Koffer stehen lassen und hatte sich bereits durch den Gang nach vorne gekämpft. Einen Schritt vor den Jugendlichen blieb sie stehen.

Ihr feines Gespür hatte sie auch diesmal nicht getäuscht.

„Oh.”, dröhnte der eine, eindeutig der Wortführer der beiden, ein brutal aussehender, pickliger Typ. „Hat dich Mutti heute wieder schick gemacht?” Er zerrte an dem roten Band im Haar des Mädchens, das ängstlich nach unten blickte. Sein Kumpel stand grinsend daneben. Er hielt sich noch zurück. Aber gleich würde sicher auch sein Einsatz kommen. „Schau doch nur, unser kleines Püppchen.”, ereiferte sich erneut der andere. „Sind wir noch ein bisschen schüchtern? Das werden wir gleich mal ändern!” Er grapschte an den Kopf des Mädchens und zerrte rücksichtslos an ihren Haaren. Jetzt lachte auch der andere aus vollem Halse.

Karla trat einen Schritt vor. „Wie lange muss du noch fahren?”, fragte sie das Mädchen, das sich daraufhin mit einem Blick zu ihr herumdrehte, der zwischen ungläubigem Hoffen und nackter Angst lag. Karla schätzte, dass sie neun bis zehn Jahre alt war.

„Was mischt du dich ein, blöde Kuh?”, schrie der Typ bevor das Mädchen antworten konnte.

Karla versuchte ruhig zu bleiben. „Ich spreche mit dem Mädchen. Sag, wann kommt deine Haltestelle?”, fragte sie erneut und beugte sich beschützend über ihren Rücken.

Leise und mit piepsiger Stimme antwortete sie. „Nur noch zwei Haltestellen!”

„Ach, dann bist du bald da.”

„Ich habe gesagt, dass du die Schnauze halten sollst.” Die Miene des Jugendlichen war vor Wut verzerrt. Er hatte für sein junges Alter ein unglaublich verlebtes Gesicht. Und er roch ekelhaft nach Alkohol.

„Ich rede mit dem Mädchen.”, wiederholte Karla.

Jetzt sagte der andere auch etwas. „Na, die traut sich was!”

„Halt dein Maul. Mit der werde ich schon fertig. Ich frag dich noch mal, was du dich einmischt, sieh zu, dass du verschwindest, sonst gibst eins auf die Fresse.”, schnauzte er und versuchte Karla mit seinem Körper rücksichtslos zur Seite zu schieben.

Zacharias verfolgte die Szene. Zeit einzugreifen, beschloss er und hoffte inständig dass niemand in der Zwischenzeit mit Karlas Koffer aussteigen würde.

Eilig versuchte er ein paar gaffende Leute zur Seite zu schieben, was ihm nicht sofort gelang. Vorne sah er mit Schrecken, dass der eine Karla heftig gegen die Schulter schubste, und er meinte, etwas aufblitzen zu sehen.

„Zur Seite!”, schrie er jetzt brüllend die Menschen vor sich an und diese machten endlich Platz. Weiter vorne zog der Jugendliche ein Messer.

Die Menschen in der Straßenbahn schrien auf, lediglich die Frau, die neben dem Mädchen saß, schaute immer noch ungerührt aus dem Fenster.

Dem anderen Jugendlichen wurde die Sache wohl ein wenig zu heiß und er trat ein paar Schritte zurück. Vielleicht wollte er aber auch nur einen besseren Blick auf das Geschehen haben, denn in seinem Gesicht lag immer noch ein spöttisches Grinsen. Der Fahrer der Straßenbahn verringerte nur etwas die Geschwindigkeit, machte ansonsten nicht den geringsten Versuch, irgendetwas zu unternehmen.

Die Bahn legte sich in eine Kurve und rumpelte über die alten Schienen.

Zu seinem Entsetzten sah Zacharias Karla mit dem Jugendlichen kämpfen.

In dem Moment, als er sich endlich bis zu ihr durchgeschlagen hatte schlug der Bursche mit einem krachenden Geräusch der Länge nach auf den Boden. Sein Kumpel wurde blass. Die Straßenbahn hielt und er nutzte die Gelegenheit und machte sich feige durch die vorne geöffnete Tür aus dem Staub, ohne auch nur noch einen Blick zurück auf seinen miesen Freund zu werfen.

„Mensch, Karla!”, japste Zacharias. Der Junge lag vor ihm im Gang in einer Art Schockstarre. Erst jetzt sah er, dass Karla einen Fuß auf dem Brustkorb des Jugendlichen platziert hatte und ihn so am Boden hielt, ganz wie ein Großwildjäger, der einen Löwen erlegt hatte. Ihre spitzen Absätze schienen sich regelrecht in den Oberkörper des Jugendlichen zu bohren. Jetzt, da die Gefahr fürs erste vorbei zu sein schien, trauten sich die anderen Fahrgäste einen Blick auf den am Boden Liegenden zu werfen. Äußerlich völlig ruhig und sogar ein wenig lächelnd streichelte Karla über das schwarze, glänzende Haar des Mädchens. „Alles unter Kontrolle, nicht wahr Kleine?” Das Mädchen schaute zu ihr hinauf, wie zu einer Heldin und nickte heftig.

„Der Typ hatte ein Messer dabei!”

„Ja, hab ich gesehen. Wo ist das jetzt?”, antwortete Zacharias und konnte kaum glauben, was hier geschah.

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