Gisela Schaefer - Elfen sind keine Engel
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Eleonore und Miranda haben beide vor allem eines: Lust auf Abenteuer. Und die verstrickt sie in Situationen, die manchmal lustig, manchmal aber auch gefährlich oder schwer zu durchschauen sind.
Eine Phantasiegeschichte über ein Elfenvolk, seine Königin und deren Nachfolgerin.
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„Was ist denn in dem roten Papier eingewickelt,“ fragte sie mit einem Blick ins Körbchen.
„Ich glaube, Medizin … sie wirkt gegen Sorgen und Trübsal. Auf dem Papier steht ‚Schokolade‘.
„Ach, das also ist Schokolade,“ stieß Eleonore überrascht hervor und betrachtete das braune Bonbon von allen Seiten. „Ich habe mal von einem Kakaobaum gehört, an dem große Früchte hängen, und in diesen Früchten sind Kakaosamen, aus denen die Menschen Schokolade herstellen. Ich bin sehr gespannt, wie sie schmeckt.“
Sie biss ein Stückchen von dem Bonbon ab und ließ es auf der Zunge zergehen.
„Igitt,“ spuckte sie es wieder aus.
„Ist es zu bitter,“ fragte Miranda.
„Im Gegenteil, zu süß … ich mag partout nichts Süßes. Hier, iss‘ es selber, wenn du traurig bist.“
„Ich mag auch nichts Süßes,“ antwortete Miranda prompt, „und traurig bin ich auch nicht.“
„Dann schenk das zweite Bonbon Cornelia, sag ihr, es käme von mir, für eine baldige Aufheiterung ihres Gemütes. Ich kann mir gut vorstellen, welche Ängste sie ausgestanden hat, als du nicht rechtzeitig zurückgekehrt bist.“
Eleonore erhob sich: „So, und nun, bevor es dunkel wird, fliegst du zurück ins Internat, ich gebe dir eines meiner Mädchen als Geleit mit auf den Weg, damit du sicher ankommst und nicht schon wieder in Abenteuer verwickelt wirst … ganz unabsichtlich.“
Dann sah sie Miranda lächelnd an und fügte hinzu: „Das war ein interessanter Nachmittag mit dir, hättest du Lust, mich bald mal wieder zu besuchen? Dann erzähle ich dir etwas, was mir in deinem Alter zugestoßen ist. Und noch etwas, es ist besser, zu erzählst niemandem von deinem Abenteuer in der Seifenblase, auch nicht Cornelia. Schließlich habe ich ihr gegenüber kräftig geschwindelt. Meinst du, du könntest das auch … ein wenig?“
„Sicher,“ antwortete Miranda ohne zu zögern, „manchmal muss es sein.“
Eleonore verkniff sich ein Grinsen. Als Miranda, ihr Körbchen am Arm, davonflog, schaute sie ihr lange nach und hörte aufmerksam in sich hinein – da war sie wieder, diese innere Stimme, die ihr so oft schon Klarheit im Trüben verschafft und Ratschläge bei Unsicherheiten zugeflüstert hatte.
„Wir werden sehen,“ sagte sie schließlich und wandte sich ab.
Regina
Cornelia, zum ersten Mal in ihrem Leben Schokolade im Mund, verdrehte die Augen.
„Wo wächst denn diese Schokolade, sag, hat die Königin einen Schokoladenbaum im Garten, von dem ich nichts weiß?“
„Er heißt Kakaobaum … sagt die Königin.“
„Und einen solchen Baum hat sie?“
„Das weiß ich nicht. Ich werde sie bei meinem nächsten Besuch danach fragen.“
„Natürlich ist es ein Leichtes, Schokolade zu kennen und an Kakaobäume zu kommen, wenn man in der Welt herumkommt, weil man Königin ist,“ dachte Cornelia bitter, „man sieht so vieles, was unsereins verborgen bleibt.“
Zu Miranda gewandt sagte sie: „Was meinst du mit dem nächsten Besuch?“
„Die Königin will mich bald wieder einladen.“
„Wozu?“
„Oh … äh … zum Erzählen … über dies und das.“
Cornelia schluckte: „Das freut mich für dich,“ brachte sie mühsam hervor, „und nein, du brauchst sie nicht zu fragen, ich sehe sie bald selber.“
Es wurde eine unruhige Nacht für die Schulleiterin, lange lag sie wach, und das nicht nur wegen ihres heftigen Verlangens nach Schokolade, sondern auch wegen der beunruhigenden Entwicklung der Dinge. Sie durfte nicht mehr länger warten, sie musste Eleonore so schnell wie möglich auf Regina aufmerksam machen und sie gleichzeitig von Miranda ablenken. Regina war eines der folgsamsten, bescheidensten, und stillsten Mädchen im Internat. Jeden Tag saß sie lange über ihre Bücher gebeugt und war beliebt bei allen Lehrerinnen. Nie hatte es auch nur eine einzige Beschwerde über sie gegeben – die Schulleiterin hatte allen Grund, sich über eine solche Musterschülerin zu freuen. Keine nervenden Fragen, keine respektlosen Antworten, keine aberwitzigen Flausen im Kopf. Irgendwann war Cornelia auf den Gedanken gekommen, dass dieses Mädchen ihr sehr ähnelte, als sie selber zwölf Jahre alt war. Von da an hatte sie Regina gefördert, wo sie nur konnte - diese Kopie ihrer selbst sollte den Platz einnehmen, den man ihr, Cornelia, damals vor der Nase weggeschnappt hatte. Nach und nach entwickelte sie einen Plan, wie sie vorgehen wollte, um ihr Ziel zu erreichen. Sie fing Eleonores Einladung an Miranda ab, die da lautete: ‚Hallo Miranda, komm morgen Nachmittag zu mir. Ich freue mich schon darauf, dir mein Erlebnis erzählen zu können … du wirst sehen, es ist nicht weniger spannend als deines. Eleonore‘
„Was denn für Erlebnisse,“ fragte sich Cornelia und beschloss sogleich, dies unbedingt herauszufinden – später. Zunächst jedoch ließ sie Miranda zu sich kommen.
„Ich habe eine besonders ehrenvolle Aufgabe für dich, bei der du außerdem viel lernen kannst. Die Krankenstation braucht unbedingt Hilfe, aber nicht irgendein Mädchen, sondern jemanden mit Verstand, der auch gut zupacken kann. Da dachte ich sofort an dich … du wirst dort bis auf meinen persönlichen Widerruf ab sofort jeden Nachmittag aushelfen.“
Das wollte Miranda gerne tun, vor allem, weil sie im Geiste viele Kranke, auf Hilfe wartend, vor sich sah – was war geschehen?
„Die Oberschwester, die Hilfsschwester und ich, gemeinsam werden wir es schaffen,“ dachte sie zuversichtlich und voller Tatendrang, „in ein paar Tagen werden sie alle wieder gesund sein.“
Was sie nicht wissen konnte war, dass Cornelia mit der Oberschwester Theresa ein Gespräch unter vier Augen geführt und ihr aufgetragen hatte, die Krankenstation neu zu organisieren, von allen Unterlagen eine Zweitschrift anzufertigen, Mobiliar und Wäsche auszuwechseln sowie eine gründliche Reinigung vorzunehmen. Und als Theresa recht skeptisch den Kopf hin und her bewegte, beruhigte sie sie sofort, indem sie für diesen Berg an Arbeit eine zusätzliche Hilfe namens Miranda versprach.
Als das geregelt war, machte Cornelia sich in Begleitung von Regina auf den Weg in den Palast – genau zu der Zeit, als Eleonore Miranda erwartete.
„Hochverehrteste, weiseste und gelehrteste Majestät,“ begann sie unterwürfig, „ich weiß, du hast nicht mich erwartet …“
„Was ist geschehen,“ unterbrach sie Eleonore alarmiert.
Cornelia sah weiterhin zu Boden. „Es tut mir so leid, aber Miranda ist auf der Krankenstation.“
Eleonore schaute sie erschrocken an. Sie musste sich eingestehen, dass sie Miranda in ihr Herz geschlossen hatte - sie war ganz anders als von Cornelia beschrieben. Und diese innere Stimme hatte ihr zugeflüstert, dass eine große Ähnlichkeit zwischen ihnen bestand. Auch sie galt im Alter von zwölf Jahren als Störenfried und war alles andere als der Liebling der damaligen Schulleiterin Hiltrud gewesen. Aber die alte Königin Sieglinde hatte Eleonore zur Nachfolgerin gewählt – und darüber war niemand überraschter gewesen als Eleonore selber.
„Was ist Miranda zugestoßen?“
„Wir wissen es noch nicht genau,“ antwortete Cornelia ausweichend, „aber sie hat hohes Fieber und Theresa vermutet eine ansteckende Krankheit. Sie wurde isoliert, niemand darf sie besuchen … sie braucht vor allem absolute Ruhe. Wir wollen hoffen,“ fügte sie scheinheilig hinzu, „dass sie bald wieder gesund sein wird.“
Eleonore fuhr sich über die Stirn: „Das hoffe ich auch, von ganzem Herzen. Gib mir jeden Tag Bescheid, wie es ihr geht, hörst du?“
„Selbstverständlich,“ nickte Cornelia, verärgert darüber, welch große Anteilnahme die Königin an Mirandas Schicksal nahm. Es war ernster als sie ohnehin schon vermutet hatte.
„Was nur findet sie an diesem Mädchen,“ dachte sie grimmig, und im gleichen Augenblick fand sie die Antwort: Sie waren sich ähnlich, so wie Regina ihr ähnlich war.
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