Gisela Schaefer - Elfen sind keine Engel
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Eleonore und Miranda haben beide vor allem eines: Lust auf Abenteuer. Und die verstrickt sie in Situationen, die manchmal lustig, manchmal aber auch gefährlich oder schwer zu durchschauen sind.
Eine Phantasiegeschichte über ein Elfenvolk, seine Königin und deren Nachfolgerin.
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„Ja, du hast Recht … es pfeifen ja schon die Spatzen von den Zweigen … und ich, d.h. wir, sind inzwischen völlig ratlos. Sag du uns, was wir machen sollen.“
„Herzlich gern, worum geht es denn,“ fragte Eleonore freundlich.
„Um Miranda …“
„Wer ist Miranda?“
„Du kennst sie nicht? Bis zu dir ist es also noch nicht gedrungen?“
„Nein … was denn?“
„Diese Miranda ist eine Schülerin in der vorletzten Klasse, und sie ist das gerissenste, wildeste, widerborstigste und dümmste Mädchen der Schule. Deshalb wollte ich dich dringend bitten, sie für den Rest der Schulzeit zum Volk der Gemischtlebenden zu schicken.“
„So schlimm ist es? Du meine Güte … und ihr, das heißt das ganze Lehrerkollegium ist auch dieser Meinung? Na schön, ich habe Freunde unter den Gemischten, ich bin sicher, dass sie uns helfen werden. Weißt du, sie haben vorwiegend Männer als Lehrer … und das wäre für deine Miranda wahrscheinlich genau das Richtige: Mal ein bisschen härter angefasst werden, mal die Ohren langgezogen kriegen. Wer weiß, ob sie danach nicht doch noch ein ganz ordentliches Geschöpf wird … sie könnte nach der Schulzeit ihren Wohnsitz an einer Quelle nehmen … murmelndes Wasser beruhigt und besänftigt.“
Cornelia frohlockte innerlich, das ging leichter als gedacht. Gerade wollte sie sich herzlich dankend verabschieden, da schaute Eleonore sie nachdenklich an: „Andererseits … der Fall beginnt mich zu interessieren. Weißt du was, ehe wir zu so drastischen Maßnahmen wie Verbannung greifen, schick sie doch gleich morgen früh zu mir, ich möchte mir gern selber ein Bild von ihr machen und bei der Gelegenheit ein paar passende Worte an sie richten … mal sehen, ob sie es wagt, auch ihrer Königin gegenüber ungezogen zu sein.“
„Das möchte ich dir unter allen Umständen ersparen,“ rief Cornelia erschreckt und riss sich an den Rosendornen.
„Mach dir keine Sorgen,“ winkte Eleonore lachend ab, „ich werde doch wohl eine kleine Göre bändigen können. Also, denk dir irgendeinen Vorwand aus, unter dem du sie hierher schickst … sag ihr auf keinen Fall, warum ich sie sehen will!“
Cornelia, die schlecht geschlafen hatte und dementsprechend müde war, fiel auch nach längerem Grübeln nichts Besseres ein, als Miranda am nächsten Tag ein Schilfkörbchen mit drei Walnüssen vom letzten Jahr, deren Schalen schon schwarz verfärbt waren, in die Hand zu drücken.
„Bring bitte dieses Geschenk der Hochverehrtesten, weisesten und gelehrtesten Majestät … mit besten Grüßen von mir.“
Miranda schaute auf die unansehnlichen Nüsse und in ihrem Gesicht war deutlich zu lesen, was sie dachte.
„Was schaust du so, sie mag Walnüsse, sie freut sich bestimmt darüber.“
„Wenn du meinst.“
„Ist nur die Schale, die so … na ja, also schön ist sie nicht, aber die Kerne sind sicher noch gut.“
„Vielleicht.“
Cornelia überlegte, Honig kam nicht infrage, Eleonore hasste süße, klebrige Sachen. „Genau wie Miranda,“ fuhr es ihr durch den Kopf. „Hast du eine bessere Idee,“ fragte sie ziemlich grob.
„Die Walderdbeeren sind gerade reif.“
Natürlich, Eleonore liebte Beeren, alle, die hier im Wald vorkamen: Himbeeren, Blaubeeren, Brombeeren, Preiselbeeren und Erdbeeren. Dass sie darauf nicht selber gekommen war.
„Ich habe gleich Unterricht, nacheinander in der 4., 5. und 6. Klasse …“ Cornelia sah Miranda prüfend an, sie war 12 Jahre alt, fast erwachsen.
Als wenn Miranda ihre Gedanken gelesen hätte, sagte sie: „Du könntest mich schicken. Wenn du mich in Hauswirtschaftslehre abmeldest, fliege ich gleich los.“
„Hauswirtschaftslehre! Ich verstehe! Na schön, ausnahmsweise … du hast meine Erlaubnis, Erdbeeren für die Königin zu sammeln. Du wirst dich doch hoffentlich nicht verlaufen?!“
Normalerweise war es Kindern streng verboten, ohne Begleitung von Erwachsenen in den Wald zu gehen, auch Miranda war bisher immer nur mit ihrer Schulklasse dort gewesen.
„Bestimmt nicht, ich weiß, wo es Erdbeeren gibt, es ist gar nicht weit,“ sagte sie deshalb schnell, schnappte sich das Körbchen, drückte Cornelia die Walnüsse in die Hand und flog davon bevor diese noch weitere Bedenken äußern konnte.
Auf der Wolke
Was für ein herrlicher Morgen! Kein Unterricht in Hauswirtschaft, Erdbeeren so viel sie essen konnte, das Körbchen würde trotzdem voll - und zum ersten Mal ganz allein im Wald.
„Bestimmt sind auch schon ein paar Blaubeeren reif, rote und blaue Beeren … wie wohl die Hochverehrteste mit blauen Zähnen aussieht.“
Bisher hatte Miranda die Königin immer nur von weitem gesehen, wenn diese einmal im Jahr das Schulfest besuchte und dabei gleichzeitig eine Inspektion der Schule vornahm. Vergnügt summte sie ein Liedchen vor sich hin, während sie in elegantem Schwung um Bäume herumflog, über Sträucher schoss, hinein in gleißende Sonnenstrahlen voller schwebender Staubteilchen, die durch Lücken im Blätterdach bis zum Waldboden fielen. Bald hatte sie das Erdbeerfeld erreicht und begann zu pflücken - eine in den Mund für Miranda, eine in den Korb für die Königin. Dazwischen Blaubeeren, bis ihr Körbchen bis zum Rand gefüllt war. Sie schaute zur Sonne, noch genug Zeit für einen kurzen Ausflug zur Lichtung, die sie so sehr liebte, weil dort das Gras so dicht wuchs, wo gelber Hornklee, blaue Glockenblumen, weißer Giersch und roter Fingerhut blühten, wo Bienen, Hummeln, Schmetterlinge und Vögel zwitscherten, flatterten, summten und brummten. Und auch weil dort Bommel, das Wildkaninchen lebte, das ab und zu so freundlich war, sich in seinem weichen Fell kraulen zu lassen.
„Hallo Bommel, wo bist du,“ rief sie voller Vorfreude – und hielt im nächsten Moment erschrocken inne. Schnell versteckte sie sich hinter einem Baumstamm, denn auf Bommels Lichtung waren drei Menschen: Zwei große und ein kleiner. Sie hatten das Gras niedergetrampelt und eine Decke ausgebreitet, auf der allerlei Essbares ausgebreitet lag. Der kleine Mensch stopfte sich einen letzten Bissen in den Mund und lief davon.
„Geh nicht zu weit weg, Christian,“ rief ihm die Frau hinterher.
Miranda fand, dass er sehr niedlich aussah. Als Christian ein paar Schritte gelaufen war, zog er aus seiner Hosentasche ein Röhrchen hervor, schraubte den Deckel ab, tauchte einen Ring an einem Stab hinein, zog ihn wieder heraus und blies kräftig dagegen. Und dann geschah, zumindest in Mirandas Augen, ein Wunder: Zahllose bunt schillernde Blasen flogen durch die Luft – vor lauter Staunen vergaß sie zu atmen – so etwas Wundervolles hatte sie in ihrem ganzen Leben noch nicht gesehen.
„Er wird sich um ein Weibchen bemühen,“ dachte sie schließlich, kannte sie doch die Schallblasen der Froschmännchen, wenn sie eine Froschfrau anlocken wollten. Sanft und anmutig schwebten die Blasen in der Luft. Einige von ihnen platzten schon nach wenigen Sekunden, andere stiegen immer höher hinauf, bis sie hinter Blättern und Ästen verschwanden. Miranda war so fasziniert, dass sie jegliche Vorsicht vergaß. Sie flog mitten hinein in einen Schwall kleiner Bläschen, berührte sie und spürte den feinen Sprühregen, als sie zerplatzten. Plötzlich war sie dem Gesicht Christians so nahe, dass dieser sie anschielte.
„Hallo Christian,“ sagte sie strahlend und hielt sich an dem Reif fest, den er gerade aus dem Röhrchen gezogen hatte.
„Nun puste schon, ich will genau sehen, wie du das machst,“ forderte sie ungeduldig.
Im selben Moment stieß der Junge die Luft, die er vor Schreck und Verwunderung angehalten hatte, wieder heraus - bis seine Lungen leer waren - und Miranda fand sich von einer Riesenseifenblase umhüllt und davongetragen.
Sie drückte ihr Körbchen fest an sich und rief ihm zu: „Ich bin Miranda …“
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