Gisela Schaefer - Elfen sind keine Engel
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Eleonore und Miranda haben beide vor allem eines: Lust auf Abenteuer. Und die verstrickt sie in Situationen, die manchmal lustig, manchmal aber auch gefährlich oder schwer zu durchschauen sind.
Eine Phantasiegeschichte über ein Elfenvolk, seine Königin und deren Nachfolgerin.
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Auch Miranda war mit drei Jahren in die Schule gekommen und hatte in den ersten fünf Jahren das übliche Grundlagenprogramm absolviert: Schreiben, Rechnen, Lesen. Bevor die zweite Hälfte ihrer Ausbildung beginnt, werden die Elfenkinder stets gefragt, worin sie sich spezialisieren, also welche besonderen Fächer sie von nun an belegen wollen.
Als man Miranda diese Frage stellte, antwortete sie keck: „Alle!“
„Oha, alle! Weißt du, was das bedeutet? Natürlich nicht,“ sagte Cornelia, die Leiterin der Erziehungseinrichtung, in mütterlichem Tonfall, obwohl sie Miranda nicht mochte, „sonst hättest du diesen Wunsch nicht geäußert. Alle Fächer sind entschieden zu viel, das kannst du mir glauben, mein Kind. Nicht mal ich habe das geschafft,“ fügte sie mit spitzem Mund hinzu und dachte an die Andere, die es auch seinerzeit versucht hatte. „Also geh nochmal in dich und überlege dir, was du aus deinem Leben machen willst … und entsprechend wählst du deine Fächer aus.“
„Könnte ich es nicht umgekehrt machen,“ Miranda sah ihr fest in die Augen, „erst alles lernen und dann entscheiden, was ich später machen möchte … dann hätte ich eine größere Auswahl, findest du nicht auch?“
Cornelia dachte scharf nach – das klang neuartig, ungewöhnlich, rebellisch, wie so vieles, was von Miranda kam – aber auch logisch.
„Na schön,“ gab sie nach, fest überzeugt, dass sie bald scheitern würde, „aber jammere mir nicht die Ohren voll von wegen Stress. Glaube nicht, dass du ein Extra-Jahr geschenkt bekommst. Wenn deine Zeit hier um ist, ist sie um … dann musst du gehen, wie alle anderen auch.“
Miranda und Stress? Doch nicht vom oder beim Lernen. Das kam höchstens bei der Vorbereitung von Kinderpartys oder in Hauswirtschaftslehre vor.
„Miranda, wenn du keinen Zucker hineinrührst, wie soll denn da Holundersirup entstehen?“
„Sirup ist so eklig süß und klebrig.“
„Das ist das Wesen von Sirup.“
„Ich mag kein süßes, klebriges Wesen.“
„Du magst keinen Holunder?“
„Sicher mag ich Holunder, seinen Duft und die kleinen weißen Blüten.“
„Aber die anderen Kinder mögen den Sirup!“
Oder: „Miranda, wir wissen ja, dass du Klebriges nicht magst, aber Klebstoff ist nicht süß und du sollst ihn auch nicht zu essen … aber wir brauchen massenhaft bunte Papierblumen und grüne Blätter für die Girlanden … also papp sie endlich zusammen!“
„Wenn wir so viel Girlanden aufhängen, sehen wir ja die richtigen Blätter und Blumen nicht mehr.“
„Aber die anderen Kinder lieben Blumen aus Papier!“
Cornelia konnte sich nicht erinnern, jemals ein so schwieriges und wissbegieriges Kind erlebt zu haben. Denn außer mit Mirandas ganz eigenen Ansichten kämpfte sie auch noch mit ihren pausenlosen, äußerst lästigen Fragen.
„Miranda, wann hört diese Fragerei endlich auf, wann endlich hast du genug, wann endlich weißt du genug?“
Worauf Miranda prompt mit einem Zitat des anerkannt weisen Sokrates aus dem antiken Athen aufwartete: „Je mehr ich weiß, desto mehr weiß ich, dass ich nichts weiß.“
Und das bedeutet nichts anderes, als dass sich jedes Mal, wenn man etwas Neues kennenlernt oder dazulernt, sogleich eine Unmenge neuer Fragen ergeben.
„Sie zaubert tadellos,“ sagte die Lehrerin für Elfenzauber, der natürlich an Raffinesse nicht einem Hexenzauber vergleichbar ist, „ich kann ihr nichts mehr beibringen.“
„Sie kennt Fische und Wasserpflanzen aus dem Teich, die nicht einmal ich kenne, weiß der Kuckuck, woher sie das alles hat,“ meinte die Wasserwelt-Expertin leicht pikiert.
„Sie fliegt wie eine Schwalbe, sogar den Sturzflug beherrscht sie perfekt,“ sagte die Flugübungsleiterin nicht ohne eine gewisse Bewunderung in der Stimme.
„Und den Kopfsprung vom Zehnzentimeter-Ast auch,“ fügte die Schwimmtrainerin hinzu, „ihr solltet sie sehen, wie sie ins Wasser taucht, wie ein Eisvogel! Fehlt nur noch, dass sie anschließend einen Fisch quer im Mund hat.“
„Nein, Fische sammelt sie nicht, aber leere Schneckenhäuser, Steine, Muschelschalen, getrocknete Blätter, Zapfen, Rinde … ganze Schubladen hat sie mit diesem und anderem Krimskrams vollgestopft,“ ereiferte sich die Elfendame, die für Ordnung, Sauberkeit und gutes Benehmen zuständig war und verdrehte die Augen.
Die Himmelskundige, die bisher nur mit verkniffenem Gesicht zugehört hatte, meldete sich nun auch zu Wort: „Ihr werdet es mir nicht glauben, was sie neulich mir gegenüber behauptet hat: Es gäbe außer unserer Sonne noch viele andere Sonnen.
‚Etwa auch noch eine Erde wie unsere,‘ frage ich ironisch. ‚Wie kommst du nur auf so eine Wahnsinnsidee? Hast du die Sonnen etwa mit eigenen Augen gesehen?‘
‚Wir alle sehen sie, du auch,‘ antwortet sie frech, ‚schau nur nachts zum Himmel hoch, all die unendlich vielen Sterne, das sind Sonnen.‘
‚Diese winzigen Dinger,‘ frage ich, ‚Unsinn, das sind nur Splitter unserer Sonne, die sie wohl mal verloren hat, weiter nichts.‘
‚Sie erscheinen uns so klein, weil sie weit weg sind, in Wahrheit sind sie riesengroß. Und auf den Erden, die um sie umkreisen, wachsen vielleicht Bäume und Blumen wie bei uns. Und vielleicht leben auch Elfen, Tiere und Menschen dort.‘
„Ihr könnt euch vorstellen, wie sprachlos ich war. Was soll man auch einem so zügellos phantasierenden Kind antworten? ‚Lass mich jetzt mit deinen Flausen in Ruhe, ich habe Ernsthafteres zu tun,‘ sage ich schließlich zu ihr um dem ein Ende zu machen. Die Kleine hat sie doch nicht mehr alle!“
Die Lehrerinnen schüttelten ihre Köpfe oder grinsten verstohlen und die für artfremde Sprachen stieß ein: ‚Heaven!‘ hervor.
Eines Tages, nach insgesamt gut acht aufreibenden, erschöpfenden Jahren mit Miranda, ließ sich die Bio-Lehrerin während einer Konferenz entnervt in ihren Stuhl fallen und stellte die entscheidende, alles ins Rollen bringende Frage: „Was will dieses Mädchen eigentlich? Sie kennt alle Kräuter, Pflanzen und Tiere des Waldes. Sie spricht deren Sprachen, und, soweit ich weiß, auch die der Zwerge und Menschen … will sie etwa eine Gelehrte werden?“
Das war das erste Mal, dass Miranda mit dem Begriff ‚gelehrt‘ in Zusammenhang gebracht wurde und nicht wie üblich mit ‚unbequem‘ oder ‚vorlaut‘. Cornelia horchte auf. Als gelehrt wurde gemeinhin nur die Königin bezeichnet, selbst die Lehrerinnen durften sich allenfalls ‚gebildet‘ nennen. Sie zog scharf die Luft ein – könnte es sein, dass sich diese Miranda ein bestimmtes, sehr hoch gestecktes Ziel in den Kopf gesetzt hatte? Zuzutrauen wäre es ihr. Aber sie, Cornelia, hatte längst ihre Wahl getroffen unter den Mädchen: Regina, die fleißigste Schülerin des Internats, brav, bescheiden und anspruchslos. In wenigen Monaten war es soweit, dann würde sie Regina der Königin als einzig Passende unter allen Mädchen empfehlen. Gewisse Ereignisse durften sich nicht wiederholen! Nein, sie wollte nicht ein zweites Mal erleben, dass eine Andere der Besten vorgezogen wurde, eine, die genauso unverbesserlich, so schwer zu erziehen war wie Miranda. Cornelias Gesichtszüge strafften sich vor Entschlossenheit, diesmal musste es nach ihrem Willen gehen und nicht nach Eleonores. Auf der Stelle musste sie die Königin vor Miranda warnen, von vornherein musste ausgeschlossen werden, dass Miranda für ein Amt infrage kam, am allerwenigsten für das der Königin.
Noch am gleichen Tag flog sie zum Palast und bat um eine Audienz.
„Hallo Cornelia, du hast Glück, ich habe keine weiteren Termine heute Nachmittag. Da brennt dir aber was unter den Nägeln, wenn du ganz unangemeldet hier hereinschneist, oder?“
Eleonore benutzte an schönen Sommertagen eine Rosenlaube als Büro, die zwar sehr hübsch anzusehen und herrlich kühl war, in der es auch stets angenehm duftete, aber man musste höllisch aufpassen, dass man den Wänden nicht zu nahe kam.
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