Gisela Schaefer - Elfen sind keine Engel
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Eleonore und Miranda haben beide vor allem eines: Lust auf Abenteuer. Und die verstrickt sie in Situationen, die manchmal lustig, manchmal aber auch gefährlich oder schwer zu durchschauen sind.
Eine Phantasiegeschichte über ein Elfenvolk, seine Königin und deren Nachfolgerin.
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„Autsch,“ schrie Miranda auf, „das gibt eine Gehirnerschütterung, oder zumindest ein paar Tage lang Kopfschmerzen. Ob wohl alle Lebewesen in Afrika ihre Meinungsverschiedenheiten so austragen? Ist vielleicht ein uralter Brauch, andere Länder, andere Sitten.“
Just in dem Moment, als ein Pfau sein prächtiges Rad schlug, wurde Mirandas Wolke von einer kleinen Boe erwischt und schneller weitergetrieben als es ihr lieb war, denn Muster und Farben gefielen ihr ausnahmsweise gut. Was sie daran erinnerte, dass sie in einem Jahr ihre ganz persönliche Ausstattung wählen durfte. Blau und Grün würden ihr gut gefallen, mit Pfauenaugenmuster auf ihrem Hemdchen. Dazu durchsichtige, silbrig-grün schimmernde Flügel, so eine Mischung aus Königslibelle und Pfauenschwanz. Und für den Winter cremefarben, mit einem Muster in sanften Brauntönen ähnlich dem Gefieder der Schleiereule. Auf keinen Fall wollte sie in fadem Erdbraun oder Grau herumlaufen.
Während Miranda sich in Gedanken ihre zukünftige Kleidung ausmalte, hatte ihre Wolke den Tiergarten überflogen und näherte sich einem Stadtviertel mit Einfamilienhäusern, Gärten und Terrassen. Drei Damen saßen beieinander an einem sorgfältig gedeckten Kaffeetisch. Zu ihren Füßen lag brav ein silbergrauer Pudel und döste vor sich hin.
„Ich bin fix und fertig mit den Nerven, wie jedes Mal, wenn ich mit Pepi beim Friseur war,“ beschwerte sich sein Frauchen, „wenn er in der Wanne steht, schüttelt er sich in einem fort, Wasser und Shampoo spritzen nur so umeinander. Eigentlich müsste man Schutzkleidung wie im Labor tragen … na ja, wenigstens hält die Friseuse große Kittel bereit. Und das Schlimmste von allem: das Stutzen. Er wibbelt und zappelt, es ist fast unmöglich, eine ordentliche Frisur zu schneiden. Beim letzten Mal sah er wie ein Irokese aus, obwohl ich ausdrücklich Afro-Look bestellt hatte, und am rechten Öhrchen fehlte ein Stück. Heute musste der ganze Pompom am Schwanz entfernt werden, weil zu viele Zacken und Löcher darin waren. Schaut ihn euch an … nackt und kahl wie bei einer Ratte!“
„Das ist mal wieder soooo typisch, die Herren erfinden Waschanlagen für ihre geliebten Autos, aber glaubt ihr, ein einziger käme mal auf die Idee, uns das Leben zu erleichtern mit einer praktischen Hundewaschanlage? Waschen, schneiden, föhnen. Standardprogramme für große und kleine Hunde, für langhaarige oder kurzhaarige. Dazu individuelle Schnitte, z.B. für Pudel, kann Frauchen am Computer konfigurieren, einschließlich der Haarfarbe.“
„Das wär auch was für meine Enkelkinder,“ sagte die Dritte im Bunde, „ich hatte kürzlich die Zwillinge bei mir, die benehmen sich in der Badewanne genauso wie dein Pudel, und beim Haareschneiden schreien sie Zeter und Mordio, als wenn ihnen ein Leid zugefügt würde. Manchmal hätte ich größte Lust, den Rasenmäher zu holen!“
„Man könnte Hunde- und Kinderwaschanlage auch kombinieren. Eine kleine Caféteria nebenan, wir liefern unsere Schützlinge ab, ich drücke auf ‚Hunde‘, du auf ‚Kleinkind männlich‘.“
„Die Ärmsten,“ Miranda schüttelte den Kopf, „Kinder und Hunde, die dauernd gewaschen werden müssen! Wie und wann machen sie sich denn schmutzig,“ wunderte sie sich, und dann fielen ihr die schmuddeligen Zwerge mit den schwarzen Finger- und Fußnägeln ein, wenn sie von ihrer Untertagearbeit heimkehrten.
„Von wegen ‚die Ärmsten‘, ich nehme alles zurück … wer weiß, was sie ihren Kindern und Hunden zumuten!“
Elfen werden natürlich nie schmutzig, Dreck prallt sozusagen an ihnen ab, egal, ob sie eine Handvoll Erde in den Blumentopf stopfen oder Zwiebeln schneiden – man sieht nichts und man riecht nichts, weder an ihren Händen, noch an ihren Hemdchen. Schürzen sind überflüssig. Sicher, das ist schwer vorstellbar, aber so ist es – in diesem Punkt haben es die Elfen wirklich gut. Bei erwachsenen Elfen, die einmal ihr Äußeres festgelegt haben, bleibt’s wie es ist – für den Rest ihres Lebens. Kein Kamm zerrt an den Haaren oder reißt sie büschelweise aus, keine Wäsche muss gewaschen und gebügelt werden, keine Seife brennt in den Augen.
Mirandas Wolke näherte sich einer Grünanlage mit Bäumen, Sträuchern, Gehwegen, Blumenbeeten und Bänken. Sehr schön zum Spazierengehen und zum Verschnaufen oder einem kleinen Ratsch auf der Bank. Zwei ältere Herren und eine ältere Dame saßen dicht beieinander.
„Sie meinen, sie müssten alles anders machen als wir, modern sein.“
„Du hast aber schlechte Laune heute, Karl-Heinz, was ist denn passiert?“
„Nichts ist ihnen heilig … nur ein Beispiel: Wir haben Sommer und da fangen sie doch tatsächlich an, das nächste Weihnachtsfest zu planen.“
„Warum nicht, in den Supermärkten gibt’s doch auch schon Spekulatius und Printen.“
„Ach Hermine, das finde ich genauso schrecklich.“
„Und was haben sie sich ausgedacht?“
„Ein Krippenspiel.“
„Was soll daran modern sein oder unheilig, das haben schon unsere Großväter und deren Großväter aufgeführt.“
„Du hast keine Ahnung, Paul. Das Christkind soll ‚in‘ werden.“
„Wie ‚in‘? Ein Kind in der Krippe im Stall von Bethlehem, so war’s immer und was ist daran zu modernisieren?“
„Stall von Bethlehem, schön wär’s! Reihenhaus … und das Baby liegt in einem Buggy. Von wegen Kometenschweif … LED-Lampen, batteriebetrieben. Als Engelschöre die Popgruppe ‚Alte Hosen‘ mit dem Song von den alten Rittersleut, für den sie eine neue Strophe gedichtet haben:
Und des Christkind in sei Windel,
Ist a allerherzigst Kindl.
Sagt der Josef voller Stolz,
Hoff‘ntlich wird’s was, klopf‘ auf Holz.
Ja mir san, ja mir san, ja mir san ganz stolz auf unsern Bua,
legt’s nur hin, was ihr habt, und dann lasst uns in Ruah.
Die drei Könige kommen aus China, Alaska und Samoa … eine Frau ist unter ihnen … von wegen der Gleichberechtigung aller Menschen auf der Welt.“
Paul und Hermine blickten betreten vor sich auf den Boden. Dann brummte Paul: „Das ist starker Tobak!“
„Was soll denn ein Chinese dem Christkind bringen, ich denke, Weihrauch und Myrrhe gibt’s nur im Morgenland,“ Hermine zog die Schultern hoch und machte große, runde Augen.
„Falsche Frage! Was soll ein Baby mit Weihrauch und Myrrhe? Wenn ich es richtig verstanden habe, bringt der Chinese einen Panda-Bär, aus Plüsch natürlich, der Eskimo ein Paar Schneeschuhe und die Südseeinsulanerin ein Surfbrett.“
„Wisst ihr was,“ prustete Paul los, „das hört sich doch nach einer Riesengaudi an, wir nehmen an diesem Krippenspiel teil … als Überraschungseier, ich meine Überraschungsgäste … anstelle der Hirten.“
„Ja,“ jauchzte Hermine und in ihren Augen blitzte es, „ich kann Königsberger Klopse machen für Maria und Josef, meinetwegen auch für die Könige und die ‚Alten Hosen‘.“
„Und ich geh‘ zu Aldi und kauf‘ eine Vorratspackung Pampers, damit kann das Kind wenigstens sofort was machen!“
„Reinmachen, meinst du!“
Miranda sah und hörte gerade noch, wie sie lachten, bis ihnen die Tränen kamen und Paul, nun völlig außer Rand und Band, aufsprang und lauthals schrie: „Ja, nehmt euch in Acht, wir kommen, denn wir sind die coolsten Rentner der Stadt!“
Sie schaute zur Sonne und erschrak – schon Mittagszeit. Nun würde sie sich gleich bei ihrem ersten Besuch bei der Königin verspäten, ob sie wohl sehr wütend wird? Cornelia wird es mit Sicherheit. Vielleicht sollte sie ein wenig schwindeln und ihnen weismachen, dass sie sehr lange nach reifen Beeren suchen musste, weil die Waldmäuse sie alle aufgefressen hatten. Sie beschloss, sich zumindest eines der Donnerwetter zu ersparen und direkt zu Eleonore zu fliegen, ohne vorher Cornelia ihr gefülltes Körbchen zu zeigen. Volles Körbchen? Es war fast leer! Ganz in Gedanken und abgelenkt durch all die spannenden Ereignisse hatte sie sich abwechselnd Erdbeeren und Blaubeeren in den Mund gesteckt. Nun war sie zwar satt, hatte dafür aber gleich drei Probleme zu lösen: Sie musste schleunigst zum Palast, sich außerdem ein neues Geschenk für die Königin ausdenken, und vor allem einen Weg finden, von ihrer Wolke herunter zu kommen. Elfen können nur bis zu einer bestimmten Höhe fliegen. Wie bringt man aber eine Wolke dazu, etwas tiefer zu sinken? Sie müsste schwerer werden oder gegen etwas stoßen, etwas viel Längeres als der Giraffenhals. Miranda sah sich um.
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