Gisela Schaefer - Elfen sind keine Engel

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Nein, Elfen sind keine Engel, auch wenn sie zwei Flügel haben!
Eleonore und Miranda haben beide vor allem eines: Lust auf Abenteuer. Und die verstrickt sie in Situationen, die manchmal lustig, manchmal aber auch gefährlich oder schwer zu durchschauen sind.
Eine Phantasiegeschichte über ein Elfenvolk, seine Königin und deren Nachfolgerin.

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„Weil ich meiner Hochverehrtesten, weisesten …“

„Na, wenigstens kennst du meinen Titel … aber lass ihn jetzt weg, das spart Zeit.“

Während Miranda wahrheitsgemäß erzählte, was sich zugetragen hatte, schmolz Eleonores Zorn dahin wie Schnee in der Sonne, die Langeweile war wie weggeblasen – und am Schluss hätte sie ihre Krone hergegeben für eine Reise auf der Wolke mit Guckloch – na ja, vielleicht für einen Tag. Wieder einmal wurde ihr schmerzlich bewusst, dass sie als Königin leider keine Abenteuer mehr erleben durfte, aber wenigstens ein bisschen träumen war erlaubt.

Als Miranda in ihrem Bericht bei Christians Wundermaschine angekommen war und sehr anschaulich die größte der Blasen beschrieb, die, die sie in die Luft bis zu ihrer Wolke getragen hatte, fügte sie hinzu: „Es ist mir einfach passiert, ich wollte es gar nicht.“

„So, so, es ist dir einfach passiert … lassen wir das erstmal beiseite. Was ich nicht verstanden habe… was sollen denn das für Blasen sein, ich kann mir beim besten Willen nichts darunter vorstellen.“

„Darf ich es dir vorführen?“

Leonore hatte Mühe, sich zu beherrschen: „Du meinst, du kannst … jetzt … hier?“

„Oh ja, schau nur her.“

Miranda drehte den Deckel des Röhrchens ab, tauchte den Ring hinein und blies kräftig. Der Saal füllte sich mit umeinander wirbelnden Kugeln. Und weil die Wände aus purem Bergkristall bestanden, versprühten sie ein Feuerwerk an schillernden Farben. Die Königin war von ihrem goldenen und mit weichen Kissen gepolsterten Thron heruntergesprungen und flog nun entzückt zwischen den Blasen umher, während Miranda immer neue blies.

„Willst du auch mal darin fliegen?“

„Äh … vielleicht später mal,“ sagte Eleonore, hin- und hergerissen zwischen dem Verlangen, es zu wagen, und ihrer Vernunft, erst einmal den Dingen weiter auf den Grund zu gehen.

„Auf dem Röhrchen steht ‚Seifenlauge für Seifenblasen‘ … ich weiß aber nicht, was Seifenlauge ist … vielleicht ein Zauberelixier der Menschen,“ spekulierte Miranda.

„Ach was, Menschen können nicht wirklich zaubern, sie tun nur so. Aber es macht ihnen trotzdem einen Riesenspaß … habe ich gehört. Wasser und Seife ergeben also Seifenlauge, und daraus entstehen diese schönen Kugeln … so einfach ist das. Erinnere mich daran, dass ich bei den Zwergen Seife bestelle. Im Übrigen, normalerweise waschen sich Menschen mit Wasser und Seife.“

„Weil ihre Kinder und Hunde sich ständig schmutzig machen.“

„Nicht nur ihre Kinder! Wie kommst du darauf?“

Miranda fuhr fort von dem zu erzählen, was sie an diesem denkwürdigen Tag erlebt hatte. Eleonore hörte ihr gebannt zu, nur hin und wieder konnte sie sich eine Bemerkung oder eine Frage nicht verkneifen.

„Diese frechen Gnome, anstatt sich selber einen Schrebergarten anzulegen, stibitzen sie lieber, was sind denn das für Manieren! Ich werde ihnen auf meiner nächsten Reise einen Besuch abstatten und ihnen gehörig ins Gewissen reden. Aber verpfeif‘ sie nicht , die Menschen werden schon nicht verhungern, wenn ein paar Radieschen fehlen.“

„Und das dicke Flusspferd stank aus dem Maul wie ein Abfallhaufen? Und das hast du bis zu deiner Wolke gerochen? Das ist stark!“

„Wieviel größer sind denn die gefleckten Katzen als die Wildkatzen hier im Wald? Wie bitte? Du übertreibst doch, oder? Und sie verspeisen kleine Kinder? Wie entsetzlich! Die hungrigen Schimpansen etwa auch?“

„Ich glaube nicht, eher Obst und Gemüse.“

„Vielleicht, weil nicht genug Kinder in den Tiergarten kommen.“

Miranda schaute die Königin entsetzt an, dann sah sie deren Zwinkern: „War nicht ernst gemeint … nur schwarzer Humor!“

Das mit dem Giraffenhals wollte sie keinesfalls glauben und beharrte darauf, dass es so lange Hälse auf der ganzen Welt nicht gäbe. Und zu den Kaffernbüffeln meinte sie nur achselzuckend, dass jeder seines eigenen Glückes oder Unglückes Schmied sei. Wer so dumm sei, hätte es nicht anders verdient als mit Migräne durchs Leben zu gehen. Zu Mirandas Vorstellungen über ihre zukünftigen Kleiderfarben nickte sie lebhaft, blau-grün waren auch ihre Lieblingsfarben.

Etwas schwierig wurde es für Miranda, die Unterhaltung der drei älteren Leute im Park wiederzugeben, weil sie die Geschichte von Weihnachten, dem Christkind und den Heiligen Drei Königen gar nicht kannte und deshalb auch nicht begriffen hatte, warum man sich erst aufgeregt und dann solchen Spaß daran hatte.

Da konnte Eleonore aufklären: „Was es mit Weihnachten auf sich hat, ist schnell gesagt. Die Menschen glauben an einen Geist dort oben im Himmel und nennen ihn Gott, so ähnlich wie wir an die Waldgeister glauben. Er belohnt und bestraft sie für ihre guten oder schlechten Taten. Die Weisen aus dem Morgenland, wie man die Könige auch nennt, hatten gehört, dass Gott seinen Sohn auf die Erde geschickt hat, um den Menschen zu helfen, das Richtige zu tun. Deshalb folgten sie einem Zeichen am Himmel … und das führte sie zu einem Neugeborenen namens Jesus. Da es damals weder Plüschtiere, noch Pampers, noch Surfbretter oder Schneeschuhe gab, brachten sie als Geschenke Weihrauch, Myrrhe und Gold mit. Was Maria, seine Mutter, und Josef, sein Stiefvater, damit gemacht haben, weiß ich allerdings nicht. Eigentlich hätten sie nun sehr reich sein müssen.“

„Vielleicht gab es auch damals schon diebische Gnome?“

„Gut möglich.“

Eleonore seufzte tief, oh, wie sie Miranda um dieses Erlebnis beneidete. In diesem Moment stürmte Cornelia herein. Geistesgegenwärtig schnappte sich die Königin das Schilfkörbchen und versteckte es hinter ihrem Rücken. Weit über ihr trieb noch eine einsame Seifenblase durch den Thronsaal, aber Cornelia war so in Tränen aufgelöst, dass sie es nicht bemerkte. Verzweifelt rang sie ihre Arme und rief: „Oh, Hochverehrteste …“

Weiter kam sie nicht, denn in dem Moment sah sie Miranda, blieb wie angewurzelt auf der Stelle stehen und verstummte.

„Meine liebe Cornelia,“ strahlte die Königin, „komm näher … aber warum bist du denn so außer dir?“

„Wegen der Verspätung …,“ stotterte die Schulleiterin verblüfft.

„Ach was, das bisschen Verspätung, nicht der Rede wert. Miranda hat mir … äh … ein Körbchen voller Erdbeeren gebracht …“ Sie sah Miranda vielsagend an.

„Und Blaubeeren,“ ergänzte diese.

„Genau, und Blaubeeren,“ fuhr Eleonore fort und in ihren Mundwinkeln zuckte es, „wie lieb von dir, Cornelia, mir eine solche Freude zu machen. Ich liebe Beeren … übrigens, ich habe Miranda gerade zum Abendessen eingeladen, weil ich noch einiges mit ihr zu besprechen habe … möchtest du auch teilnehmen?“

Cornelia hatte sehr wohl herausgehört, dass dies keine ernst gemeinte Einladung, sondern nur eine höfliche Floskel war. Dankend lehnte sie ab wegen wichtiger Aufgaben, die noch zu erledigen wären und verließ den Palast, heilfroh, dass die Geschichte so glimpflich ausgegangen war und sie offenbar nicht um ihren Posten bangen musste. Aber warum hatte sich Miranda überhaupt verspätet? Egal - dieser Mümmelmann Bommel hatte ihr jedenfalls eine Menge Unsinn erzählt - wer weiß, was er wieder gefressen hatte, dass ihm so wirres Zeug im Kopf herumspukte wie Blasen, die zum Himmel aufsteigen. Sie zuckte die Achseln: „Wie auch immer … Eleonore hat nun selber erlebt, wie unzuverlässig dieses Mädchen ist. Sie wird ihr gleich weiter auf den Zahn fühlen und noch mehr schlechte Eigenschaften an ihr entdecken. Alles läuft nach meinen Wünschen.“

Eleonore beobachtete Miranda in der Tat während des Abendessens sehr genau und fing an, sich zu wundern. Sie konnte weder Aufsässigkeit feststellen, noch Dümmlichkeit, Frechheit oder schlechte Manieren - ganz im Gegenteil, das Mädchen gefiel ihr von Minute zu Minute besser – und sie hatte sich schon lange nicht mehr so gut unterhalten.

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