Gisela Schaefer - Elfen sind keine Engel
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Eleonore und Miranda haben beide vor allem eines: Lust auf Abenteuer. Und die verstrickt sie in Situationen, die manchmal lustig, manchmal aber auch gefährlich oder schwer zu durchschauen sind.
Eine Phantasiegeschichte über ein Elfenvolk, seine Königin und deren Nachfolgerin.
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Der kleine Junge starrte ihr verdutzt nach, dann rannte er zu seinen Eltern, brachte aber keinen Ton hervor, sondern zeigte nur immerzu in den Himmel.
„Ja, wir haben sie gesehen, deine Seifenblasen, sehr schön,“ tätschelte ihm sein Vater den Rücken.
„Miranda,“ sagte der kleine Junge unvermittelt und sah seine Eltern erwartungsvoll an.
„Miranda,“ wiederholte seine Mutter verträumt und warf ihrem Mann einen bedeutungsvollen Blick zu, „der Name gefällt mir. Du hast ihm also erzählt, dass er ein Schwesterchen bekommt. Möchtest du, dass dein Schwesterchen Miranda heißt?“
Darüber hatte Christian noch nicht nachgedacht, weil er bis jetzt von einem Schwesterchen gar nichts wusste, geschweige sich eines gewünscht hätte.
„Wo ist sie jetzt,“ fragte er und dachte an die Kleine in der Seifenblase.
„Oh, sie ist noch ganz winzig klein … äh … bald kommt sie zu uns, du musst noch etwas Geduld haben.“
„Tut sie nicht,“ dachte er und war alles andere als traurig, „sie ist nämlich weggeflogen … ganz weit weg.“ Ein kleines Lächeln huschte über sein Gesicht.
„Siehst du, ich hab’s dir gleich gesagt,“ seine Mutter sah ihren Mann glücklich an, „er freut sich auf das Baby.“
Sie beendeten ihr Picknick im Grünen und machten sich auf den Rückweg. Christian ließ Blasröhrchen und Seifenlauge, die Beweisstücke seiner Untat, im hohen Gras zurück.
Miranda sah es gerade noch bevor sie die Baumwipfel erreichte - und noch höher ging es hinauf, bis der Schatten einer Wolke über sie fiel.
„Oh,oh,“ dachte sie, denn sie hatte ja soeben dutzende Male erlebt, wie leicht Seifenblasen zerplatzen, wenn sie an Hindernisse stoßen. Prompt passierte genau das – Seifenblase und Wolke krachten zusammen. Geistesgegenwärtig machte Miranda einen Satz und landete auf einem bauschig watteweichen Weiß. Nassgespritzt aber sonst glücklich legte sie sich auf den Rücken und starrte in den Himmel. Nach einer Weile stellte sie fest, dass dort nicht viel mehr zu sehen war als andere weiße Wolken. Sie drehte sich auf den Bauch und sah noch weniger. Vielleicht wenn sie ein Loch bohren würde, mit dem Zeigefinger. Noch ein bisschen tiefer, ganz vorsichtig - und dann schaute Miranda durch ihr Wolkenloch auf die Erde unter ihr. Von den drei Menschen war nichts mehr zu sehen.
Mirandas Wolke zog über den Wald, mal etwas schneller, mal etwas langsamer, mal blieb sie stehen, je nachdem von welcher Seite der Wind wehte oder es windstill blieb. Am Waldrand tauchte ihre Schule auf und für einen kurzen Moment überkam sie ein schlechtes Gewissen. Aber nicht lange - das Körbchen war voll, ein wenig Verspätung wäre sicher nicht schlimm. Irgendwann würde die Wolke wieder tiefer sinken, so dass sie einen Absprung wagen und zur Königin fliegen konnte.
„ Aber jetzt bitte noch nicht,“ sagte sie laut, denn sie trieb geradewegs auf die Stadt zu.
Am Rande der Stadt lag eine Schrebergartensiedlung und Miranda lauschte einem Gespräch zwischen zwei Männern in blauen Latzhosen und mit Strohhüten auf dem Kopf.
„Gestern waren es noch sechs Kohlrabi, jetzt sind es nur noch fünf,“ sagte der eine aufgebracht, „irgendjemand klaut hier, wenn ich ihn erwische, kann er sein blaues Wunder erleben!“
„Ich bin dabei! Bei mir verschwinden seit einiger Zeit Salatköpfe und der Brenner Martin drüben vermisst Karotten und Radieschen.“
„Da schau her! Das ist organisierte Kriminalität … vielleicht Kaninchen?“
Miranda lachte laut auf, nein, keine Kaninchenbande, aber diebische Gnome. Erst kürzlich hatte sie sie mit gefüllten Schubkarren durch den Wald ziehen sehen – Kopfsalat war auch dabei gewesen.
„Was sollen wir jetzt machen,“ fragte der Kohlrabi-Geschädigte.
„Fallen aufstellen, Wache schieben … mit einem dicken Knüppel. Ich heute Nacht, du morgen und der Brenner Martin übermorgen. Wär doch gelacht, wenn wir ihn nicht kriegen.“
Eine kleine Brise schob Mirandas Wolke weiter. Sie überlegte, ob sie die Gnome warnen sollte – andererseits, stehlen ist nicht besonders anständig. Sollten die Diebe selber schauen, wie sie ungeschoren davonkamen.
Was war denn das? Miranda bohrte ihr Guckloch etwas größer. ‚Tiergarten‘ stand dort auf einem riesengroßen Schild.
„Soll das etwa ein Tier sein,“ dachte sie und starrte einen braunen Koloss an, der gerade seinen Kopf mit Glubschaugen aus dem Wasser steckte, mit den runden Ohren zuckte und sein Maul aufriss, das so groß war wie der Höhleneingang der Dachse – und mit Zähnen so dick wie die Stängel vom Bärenklau. ‚Fluss-Pferd‘ stand auf der Tafel neben seinem Gehege.
„Das also ist ein Pferd,“ dachte Miranda, „ich hatte sie mir anders vorgestellt.“
Zwei Leoparden hinter Gitterstäben hingen auf den Ästen eines abgesägten Baumstamms, schläfrig und entspannt.
„Oh, so große Mietzekatzen! Und mit einem so außergewöhnlichen Muster in ihrem Fell … und ihre Nasen … wie Herzchen geformt … und diese Samtpfötchen!“ Miranda verfiel in Schwärmerei.
„Warum sind sie denn eingesperrt? Warum dürfen sie nicht frei herumlaufen? Die Menschen scheinen nicht tierlieb zu sein.“
In diesem Moment trat ein kleines Mädchen mit seiner Oma vor den Käfig. Die verträumt in die Ferne gerichteten Augen der Leoparden bekamen einen kalten, durchdringenden Ausdruck.
„Die Größe wäre perfekt,“ schnurrte das Weibchen und schob die messerscharfen Krallen aus ihrem Versteck.
„Du sagst es, meine Liebe,“ pflichtete ihr das Männchen bei, machte einen Buckel und setzte sich auf. „Wenn nur diese Gitterstäbe nicht wären,“ grollte es. Dann zog es die Nase kraus, so dass seine dolchartigen Reißzähne sichtbar wurden und gab einen trockenen, kurzen Laut von sich.
„Der Leopard hat Husten,“ sagte die Kleine mitleidig.
Im gleichen Moment glitt die Leopardin in einer einzigen fließenden Bewegung auf den Boden und kam lautlos und schnurgerade auf das Mädchen zu.
Die Großmutter packte es energisch bei der Hand, sie war etwas blass geworden. „Du hast Recht,“ sagte sie und zog das Mädchen vom Käfig weg, „das fehlte noch, dass du dich ansteckst.“
„Schade,“ maunzte die Leopardin und sprang wieder auf den Baum – dann streckten sich beide aus, gelangweilt und apathisch wie zuvor.
„Das darf doch nicht wahr sein,“ Miranda schnappte nach Luft, „Katzen sind Menschenfresser! Pfui Spinne!“
Mirandas Wolke zog über das Freigehege der Schimpansen, die sich gerade in hellem Aufruhr befanden. Hysterisch kreischend fielen sie übereinander her, beschimpften sich unflätig und schlugen aufeinander ein. Der Grund war ein kleines, rotes Äpfelchen, das ihnen ein Besucher zugeworfen hatte – gleich neben dem Schild ‚Füttern verboten‘. Miranda sah dem Tumult eine Weile zu.
„Sie sind völlig ausgehungert. Kein Wunder, ich möchte mal wissen, welcher Unmensch es verboten hat, ihnen zu essen zu geben!“
Sekunden später fuhr ihr ein gehöriger Schreck in die Glieder, weil sie einen Zusammenstoß mit dem Kopf eines karierten Tieres auf sich zukommen sah.
„Oh weh, ich werde ihm an den Hals springen müssen,“ überlegte sie, „ mich festkrallen und langsam hinabgleiten. Hoffentlich geht das gut!“
Es ging gut, dem Himmel sei Dank, denn erstens war der Hals doch nicht so lang, dass er ihre Wolke erreicht hätte - und zweitens senkte die Giraffe in diesem Augenblick den Kopf, grätschte die Beine weit auseinander und schlürfte Wasser aus einer Wanne.
‚Afrikanischer Kaffernbüffel‘ las Miranda beim nächsten Gehege.
„Die lassen ja ihre Köpfe fast bis zum Boden hängen … kein Wunder bei dem dicken Hornwulst quer über ihrer Stirn und den langen Hörnern … sind bestimmt schwer.“
Zwei Bullen standen sich in einigem Abstand gegenüber, stampften in die trockene Erde, dass es nur so hochstaubte, und schnaubten wütend. Dann setzten sie sich gleichzeitig in Bewegung, der Boden dröhnte unter ihren Hufen – im nächsten Augenblick stießen sie laut krachend aufeinander.
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