Gisela Schaefer - Elfen sind keine Engel
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Eleonore und Miranda haben beide vor allem eines: Lust auf Abenteuer. Und die verstrickt sie in Situationen, die manchmal lustig, manchmal aber auch gefährlich oder schwer zu durchschauen sind.
Eine Phantasiegeschichte über ein Elfenvolk, seine Königin und deren Nachfolgerin.
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Eleonore hatte zu Mittag gegessen, sich ein wenig ausgeruht und wartete nun schon seit einiger Zeit auf die Schülerin Miranda – aber die kam nicht.
„Cornelia wird es doch nicht vergessen haben,“ wunderte sie sich, und weil sie schon den ganzen Tag über schlechte Laune hatte, schickte sie eines ihrer Botenmädchen zur Schulleiterin mit einer ungeduldig formulierten Frage, wo denn die versprochene Miranda bleibe. Cornelia schaute verdutzt, sie war davon ausgegangen, dass Miranda mal wieder eigenmächtig gehandelt hatte und direkt zur Königin geflogen war, also längst im Palast war. Ein Körbchen voller Erdbeeren zu pflücken konnte unmöglich so lange dauern – es sei denn - Cornelia fing plötzlich an zu zittern. Wenn ihr nun was zugestoßen war! Sie hätte sich ohrfeigen können - ein Kind alleine in den Wald zu schicken! Dafür würde sie von Eleonore bestraft. Mehr und mehr steigerte sie sich hinein in ihre Phantasien von schrecklichen Dingen, die Miranda zugestoßen sein könnten. Dieses Mädchen bereitete ihr unentwegt Verdruss. Aber nun musste sie nach ihr suchen, sofort! Vielleicht – und ein wenig Hoffnung keimte in ihr auf – lag sie unter einem Farnbusch und schlief. Dann wäre alles ganz harmlos, sie würde eine Ausrede finden und niemand müsste von ihrem verantwortungslosen Handeln erfahren. Sie schickte die Botin zurück zu Eleonore mit der Nachricht, sie bäte vielmals um Entschuldigung wegen der Verspätung, für die es einen triftigen Grund gäbe, es würde nun ganz bestimmt nicht mehr lange dauern.
„Alle guten Waldgeister, helft mir! Lasst dieser verflixten Miranda nichts Schlimmes zugestoßen sein,“ dachte sie, während sie in den Wald hineinflog. Sie schaute unter jeden Busch, rief unentwegt Mirandas Namen und fragte die Tiere des Waldes, ob sie ihr begegnet seien. Die alarmierende Nachricht kam von Bommel.
„Ich habe sie davonschweben sehen, in einer Blase, auf meiner Lichtung,“ sagte er wichtigtuerisch, „es sah phantastisch aus, wie …“
„Was meinst du mit ‚in einer Blase‘?“
„Nun ja, die drei Menschen … sie haben lauter Blasen gemacht … und in einer haben sie Miranda gefangen und dann ist sie immer höher gestiegen, mindestens bis zu den Wolken.“
Cornelia wurde es schwarz vor Augen: Menschen, Miranda gefangen, fortgezogen in einer Blase zu den Wolken! Was für eine Katastrophe! Das Schlimmste war eingetreten und es blieb ihr nichts anderes übrig, als der Königin ihre Schuld zu gestehen. Andererseits, das Mädchen würde wahrscheinlich nie wieder zurückkehren, warum dann etwas eingestehen? Miranda konnte genauso gut ohne Wissen und Erlaubnis von Cornelia in den Wald geflogen sein. Warum? Woher sollte Cornelia das wissen! Das Mädchen war nun mal ungehorsam und nicht zu bändigen – wie sie immer gesagt hatte!
Miranda indes hatte eine besonders hohe Buche entdeckt und machte sich bereit für eine schwierige Landung. Die Flughöhe müsste stimmen, schätzte sie. Wenn alles gut ginge, würde sie einen Zweig zu fassen kriegen. Sie aß schnell auch noch die letzten Früchte und hängte sich das leere Körbchen über den Arm, da war der Baum auch schon in greifbarer Nähe.
„Und nun schön langsam ins Geäst gleiten, so, ja …“
Genau im richtigen, d.h. im letzten Augenblick bevor ihre Wolke auseinandergerissen wurde und sich auflöste, schwang sie sich auf einen der obersten Äste.
„Zu hoch,“ entschied sie nach einem Blick in die Tiefe, „ich muss weiter runterklettern.“
Zentimeter um Zentimeter hangelte sie sich hinab, von einem Ast und einem Blatt zum anderen. Nach einer Weile war sie so müde von den Anstrengungen, dass sie beschloss, es zu wagen und breitete ihre Flügel aus.
„Ich glaube, so hoch ist noch nie eine von uns geflogen,“ seufzte sie und sprang – und sackte in einem atemberaubenden Tempo nach unten, weil sie ein Luftloch erwischt hatte. Erst kurz über dem Boden erwachte sie aus ihrer Schockstarre und begann heftig mit den Flügeln zu schlagen.
„Puh,“ sie stieß die Luft aus, die sie während ihres rasanten Sturzfluges eingehalten hatte – und hielt sie gleich darauf erneut ein, denn direkt vor ihr tauchte das Gesicht eines kleinen Mädchens auf, das sie verblüfft anstarrte.
„Hallo Süße,“ keuchte Miranda, „wie geht’s?“
„Maaamaaaa,“ schrie das Mädchen wie am Spieß, woraufhin ihre Mutter, die mit einer Freundin auf einer nahegelegenen Bank gesessen hatte, in Panik herbeigestürzt kam.
„Daaaarbiiiiiie!°“
„Marieluise, wenn ich noch ein einziges Mal den Namen Darbie höre, kannst du was erleben. Jetzt ist Schluss! Hast du mich verstanden?“
Und zu ihrer Freundin gewandt, fügte sie erklärend hinzu: „Ich kann diese Darbie-Puppen nicht ausstehen!“
„Sie war ganz weiß,“ schluchzte ihre Tochter.
„Sie kann weiß, grün oder kariert sein, das ist mir völlig egal, von mir kriegst du keine, basta! Und wehe, du schreist nochmal so hysterisch!“
Vor Empörung und Ärger war sie rot angelaufen, Auseinandersetzungen über Darbies hatte es offenbar schon öfter zwischen den beiden gegeben. Abrupt drehte sie sich um und ging wieder zur Bank.
Marieluise kullerten Tränen aus den Augen, sie hatte Darbie direkt vor sich gesehen, mit Flügeln, und sie hatte sogar mit ihr gesprochen. Aber das würde ihre Mutter nicht glauben, nie im Leben – also schwieg sie.
Als das kleine Mädchen zu schreien begonnen hatte, war Miranda in einen Holunderstrauch geflüchtet und beobachtete von dort, verdeckt durch das Blattwerk, was weiter geschah. Da hatte sie ja einen schönen Schlamassel angerichtet.
Die Freundin der Mutter grinste breit während sie in ihrer Handtasche kramte: „Nervennahrung für euch beide! Kommt her,“ und hielt Mutter und Tochter eine Tüte Schokoladenbonbons, eingewickelt in rotes Glanzpapier, hin.
Marieluise fischte eins der Bonbons heraus, seufzte ein letztes Mal, dann stopfte sie die Schokolade in den Mund und ihr Gesicht hellte sich auf.
„Nicht so bescheiden,“ sagte die Freundin und schob ihr eine ganze Handvoll in die Hosentasche.
„Vor dem Essen kein weiteres,“ murrte die Mutter, sah auf die Uhr und stand auf. „Wir gehen jetzt. Vergiss deinen Ball nicht!“
Marieluise lief zurück auf die Wiese. Als sie vor ihrem Ball stand, versetzte sie ihm einen heftigen Tritt und sagte laut zu ihm: „Blöde Darbie, ich mag überhaupt keine Puppen!“
Zwei der Bonbons fielen ihr aus der Tasche – nur Miranda sah es und beschloss, noch ein klein wenig zu warten. Als die Drei kurze Zeit später auf dem Heimweg waren, flog sie auf die Wiese, schnappte sich die Bonbons und legte sie ins Körbchen. Sie mussten etwas ganz Besonderes sein, vielleicht eine Medizin, wenn sie Kummer und Tränen auf der Stelle vertreiben konnten. Wäre das nicht ein Geschenk für Eleonore? Sicher war auch eine Königin ab und zu traurig. Hoffentlich waren sie nicht bitter. Und dann kam ihr noch ein guter Gedanke: „Der niedliche Christian hatte doch seine Luftblasenmaschine weggeworfen … wenn sie noch auf der Lichtung lag … die Königin würde nicht schlecht staunen über diese Geschenke. Kurze Zeit später lagen Blasrohr und Seifenlaugenbehälter neben den knallroten Bonbons im Körbchen.
Aber jetzt schleunigst zur Königin. Miranda schaute nicht nach rechts und nicht nach links, durch nichts und niemanden wollte sie sich nochmal aufhalten lassen. Außer Atem kam sie im Palast an.
Eleonore empfing sie mürrisch: „Du warst mir viel früher angekündigt, nicht erst für den Nachmittag. Wie kommt ihr dazu, mich so lange warten zu lassen? Ich habe keine Lust, mich mit sowas zu langweilen!“
„Nur ich habe dich warten lassen, Hochverehrteste, weiseste und gelehrteste Majestät.“
„Das wird ja immer schöner, du scheinst ja tatsächlich unverschämt zu sein … und warum, wenn ich fragen darf.“
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