Michael Schatten - Das Geflüster der Raben

Здесь есть возможность читать онлайн «Michael Schatten - Das Geflüster der Raben» — ознакомительный отрывок электронной книги совершенно бесплатно, а после прочтения отрывка купить полную версию. В некоторых случаях можно слушать аудио, скачать через торрент в формате fb2 и присутствует краткое содержание. Жанр: unrecognised, на немецком языке. Описание произведения, (предисловие) а так же отзывы посетителей доступны на портале библиотеки ЛибКат.

Das Geflüster der Raben: краткое содержание, описание и аннотация

Предлагаем к чтению аннотацию, описание, краткое содержание или предисловие (зависит от того, что написал сам автор книги «Das Geflüster der Raben»). Если вы не нашли необходимую информацию о книге — напишите в комментариях, мы постараемся отыскать её.

Die Kriegswaise Alora führt ein gutes Lebens als Bedienstete der Königsfamilie Worgu. Als eine Hochzeit naht wird sie in Konflikte hineingezogen, die ihr junges naives Weltbild für immer verändern werden. In den Fängen des Kriegsveteranen Serox lernt sie die Grausamkeit der Welt kennen und wird mit ihrer Vergangenheit konfrontiert. Während dieser Reise erwacht eine alte vergessen geglaubte Macht und wird die Welt ins Chaos stürzen.

Das Geflüster der Raben — читать онлайн ознакомительный отрывок

Ниже представлен текст книги, разбитый по страницам. Система сохранения места последней прочитанной страницы, позволяет с удобством читать онлайн бесплатно книгу «Das Geflüster der Raben», без необходимости каждый раз заново искать на чём Вы остановились. Поставьте закладку, и сможете в любой момент перейти на страницу, на которой закончили чтение.

Тёмная тема
Сбросить

Интервал:

Закладка:

Сделать

„Und du? Ich weiß bei den Göttern nicht, wieso du so grinst!“

Luca war wirklich wütend und ließ Alora keinen Augenblick Zeit um Hollus Niederlage zu feiern. „Bevor du etwas sagst, kleide dich um und komm dann wieder hierher zurück! Ohne Umwege und Träumerei, verstanden?“, unterbrach Luca jedwede Äußerung Aloras.

„Sofort MyLady!“, eilte Alora geschwind durch den Thronsaal.

Wie ein Fuchs auf der Flucht vor den Jagdhunden eilte Alora durch die Gänge in Richtung ihrer Kammer. Und sie wusste genau, dass der Fuchs glimpflicher davonkommen würde, wenn die Hunde ihn erwischten, als sie, wenn sie Luca weiter verärgern würde. Ihre kleine Hoffnung war, dass Luca ihren erneuten Fehltritt vergessen würde. Sie hatte wegen den Cent viel um die Ohren, da bestand zumindest eine kleine Chance, dass Alora mit dem Schrecken davonkam und es bei dem kleinen Rüffel von eben bleiben würde.

Wie so häufig in ihren Gedanken versunken erreichte sie ihre Kammer in einem der vielen Türme der Feste. Ein neues Gewand musste her, im Idealfall ein Kleid und Schuhwerk, das nicht nach Mist roch und sauber war.

„Da ist sie ja. Das kleine Goldstück unserer Mätresse.“ das füllige Mädchen war sichtbar außer Atem. Sie musste gerannt sein. Die ganzen Treppen bis zu ihren Gemächern, Alora hätte sie beinahe dafür bewundert.

„Hollu?“, sagte Alora verwundert, als sie das zweite Zimmermädchen vor der Tür ihrer Stube entdeckte. „Hast du keine Aufgaben zu erledigen?“, fragte sie, obwohl sie die Frage, wie Hollu ohne tot umzukippen vor ihr hier angekommen sein konnte, deutlich brennender interessierte.

„Sei still, du Schlampe!“, brüllte Hollu ihr entgegen und ließ Alora so verstummen.

An Aloras Gesicht konnte die Verwirrung mehr als deutlich herauslesen werden. Die Augen waren groß, der Mund halb offen und Arme und Beine schienen in der Bewegung eingefroren zu sein.

„Du hast richtig gehört. Schlampe!“ Hollu näherte sich ihr und kam auf eine Armeslänge heran.

Gegen die massige Hollu hatte Alora schon immer wie ein Grashalm im Wind gewirkt. Nicht nur, dass der Umfang Hollus locker das Dreifache von ihr war, nein. Hollu war auch fast einen Kopf größer als sie selbst. Dazu noch die Oberarme, die die Ausmaße ihrer Oberschenkel hatten und Beine so dick und voluminös wie sie selbst. Alora wirkte wie ein Hase, der einem Bären gegenüberstand.

„Geh – mir - aus - dem - Weg – Hollu!“, fauchte Alora und probierte sich künstlich zu vergrößern. Zwecklos, auch jetzt war sie mickrig, ein Welpe gegen ein ausgewachsenes Rind.

„Schon immer stehe ich in deinem Schatten, seitdem du hier angekommen bist. Ein Bauernweib! Nichts weiter!“ fauchte Hollu und näherte sich. Alora blickte direkt in die kleinen hässlichen Rattenaugen. Zu verwirrt und schockiert um zu kontern nutzte Hollu Aloras kurzzeitige Schwäche gnadenlos aus. „Egal wie viele Fehler du machst, egal wie oft du Luca verärgerst, egal was geschieht, immer bist du die Nummer eins! Immer!“

Zum ersten Mal in all der Zeit, die die beiden Mädchen sich kannten, konnte Alora in den kleinen Rattenaugen eine emotionale Regung erkennen. Hass. Purer Hass schlug ihr entgegen, während Hollu fast auf Handbreite an sie herantrat. Ein kleiner feiner Sprühregen aus Speichel regnete aus Hollus Mund auf ihr Gesicht herab. Währenddessen wurde Hollus Kopf mit jedem gesprochenen Wort dunkler vor Zorn.

„Ich habe es verdient von Luca bevorzugt zu werden! Ich allein! Niemand sonst, und vor allem nicht du kleine Schlampe!“

Das dicke Zimmermädchen entfernte sich einen Schritt von der verwirrten Alora, und schien von weiteren Hasstiraden abzulassen.

„Ich spucke auf dich!“, schrie Hollu plötzlich.

Völlig unvorbereitet wurde aus dem leichten Sprühregen ein Wolkenbruch der genau in Aloras Gesicht landete und zähflüssig ihre Wange hinablief. Doch sogar das konnte das dürre Mädchen aus ihrer Schockstarre nicht lösen, weiter stand sie mit aufgerissenen Augen im Gang vor ihrer Kammer und verstand nicht, was Hollu von sich gab.

„Ich weiß genau, warum du bevorzugst wirst! Du brauchst es nicht zu leugnen.“ Hollu stemmte ihre massigen Arme in die kaum sichtbaren Hüften und lächelte sie mit ihren ekelhaften kleinen Zähnen an. „Duk ist der Grund.“

„Duk?“, antwortete Alora leise und schwer verständlich.

„Genau. Der alte freundliche Marschall. Der, der dich gerettet hat und sich dann um die kümmerte. Pah! Als ob jemand wie Duk sich um ein Bauernmädchen scheren würde. Wie dankst du ihm, hm? Machst du die Beine für den alten Sack breit?“

Alora zuckte zusammen. Was hatte das fette Mädchen ihr da gerade an den Kopf geworfen?

„Was?“, sagte Alora zitternd.

„Leugne es nicht, Schlampe. Jeder weiß es in der Feste!“

Alora konnte sich nicht erinnern, wann sie jemals solch einen Zorn wie in diesem Moment verspürt hatte. „Was, bei allen Raben, hast du da eben gesagt?“ Ihre Stimme zitterte vor Wut und Anspannung.

Sie beobachtete genau Hollus widerliches Lächeln und spürte den Brechreiz in ihrer Kehle. Ob vor Wut oder Ekel wusste sie nicht.

„Ich habe gesagt.“ Hollu näherte sich ihr erneut provozierend und stoppte erst wenige Fingerbreit vor ihrem Gesicht. „Das du kleine Schlampe für Duk die Beine breit machst. Ihn fickst! Wie eine billige Hure!“ Sie brach in schallendes Gelächter aus, das von Alora schnell und kompromisslos beendet wurde.

Wie ein voller Kartoffelsack, ein großer und sehr schwerer Kartoffelsack, der vom Rücken eines Esels zu Boden fiel, landete Hollu auf dem Boden. Mit weit aufgerissenen Augen starrte das besiegte Mädchen die schwer atmend über ihr stehende Alora an und schien den kleinen Bachlauf aus Blut der aus ihre Nase und Mund lief nicht zu bemerken.

Hollu schien völlig davon überrumpelt zu sein, dass Alora zugeschlagen hatte. Sogar Alora selbst zweifelte kurz daran, ob das gerade tatsächlich passiert sei oder nur ein Traum oder Wunsch gewesen war. Wieder nur ihre blühende Fantasie. Ihre Faust pochte vor Schmerz und bestätige ihr damit, dass sie tatsächlich zugeschlagen hatte. Deutlich waren die Abdrücke von Hollus Zähnen in ihrer Hand zu erkennen, und noch deutlicher, stellte sie zufrieden fest, war einer der abgedrückten Zähne am Fußboden zu sehen.

„Du mistige!“, zischte Hollu, während ihres kläglichen und unbeholfenen Versuchs aufzustehen.

„Nein!“, brüllte Alora in das Gesicht des am Boden liegenden Zimmermädchens. „Du bleibst liegen und hörst mir genau zu.“ Mit dem Fuß auf der Brust nagelte sie Hollu am Boden fest.

Kurz musste sie sich sogar ein Lachen in ihrer Wut verkneifen. Die wild mit ihren dicken Gliedmaßen zappelnde Hollu erinnerte sie an das seltsame gepanzerte Tier, das jemand Luca einst geschenkt hatte. Das Tier hatte damals genauso gezappelt wie Hollu jetzt, als es auf den Rücken gefallen war. Nur mit Mühe unterdrückte sie den Drang. Stattdessen beugte sie sich über Hollu und blickte ihr voller Hass und Abscheu in die Augen. „Die arme Hollu, immer wird sie benachteiligt, von allen und jedem. Du bist es selbst schuld!“ Kurz meldete sich jetzt sogar zaghaft ihr schlechtes Gewissen, was aber durch ihre Wut sofort wieder überrannt wurde. Zu stark brannte die Flamme des Hasses in ihrem Inneren und nichts schien den aufwallenden Flächenbrand löschen zu können. „Niemand mag deine Art und niemand kann dich leiden. Mache mich nicht dafür verantwortlich!“ Sie entfernte ihren in Hollus Brust eingesunkenen Fuß und trat einen Schritt zurück. „Verschwinde“, presste sie durch ihre Zähne und drehte sich weg. Das dicke Mädchen hatte dank ihrer Masse größere Probleme wieder aufzustehen und musste sich unbeholfen an der Wand abstützen um nicht erneut umzufallen. Es schien wie ein wahrer Kraftakt bis sie sich endlich aufrichten konnte.

Читать дальше
Тёмная тема
Сбросить

Интервал:

Закладка:

Сделать

Похожие книги на «Das Geflüster der Raben»

Представляем Вашему вниманию похожие книги на «Das Geflüster der Raben» списком для выбора. Мы отобрали схожую по названию и смыслу литературу в надежде предоставить читателям больше вариантов отыскать новые, интересные, ещё непрочитанные произведения.


Отзывы о книге «Das Geflüster der Raben»

Обсуждение, отзывы о книге «Das Geflüster der Raben» и просто собственные мнения читателей. Оставьте ваши комментарии, напишите, что Вы думаете о произведении, его смысле или главных героях. Укажите что конкретно понравилось, а что нет, и почему Вы так считаете.