Lars Gelting - Tod eines Agenten

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Ein spannender Thriller über Verrat, Enttäuschung und Rache. Über das geheime Netzwerk der Stasibruderschaft, dem niemand entrinnen kann.
1989 verschwindet Dr. Werner Stocher, einer der schlimmsten Stasispitzel, spurlos in den Westen. Sechsundzwanzig Jahre später findet Erik die Spur seines Vaters. Er kann nicht ahnen, wen er da aufgespürt hat und droht dem Stocher mit Entlarvung. Damit gerät er ins Räderwerk der mächtigen Stasibruderschaft. Er wird gejagt, gehetzt,einen sicheren Ort gibt es für ihn nicht mehr. Als seine Jäger die Schlinge zuziehen, ist er chancenlos. Aber da gibt es noch jemanden, der eine Rechnung mit dem Stocher offen hat und den die Bruderschaft fürchten sollte. Die Abrechnung hat erst begonnen.

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Keine Schmerzbehandlung. Kein Kontakt zu Eltern oder zu seiner Frau.

Verzweiflung soll weh tun.

War zwei Tage zum Neurologenkongress in Stockholm. Frau Doktor Teisch war mir „anvertraut“. Sehr angenehm.

Mittwoch, 10. Mai

Treffen mit Helmut. Bericht über Kotitsch. Der Kerl wird in der Isolation allmählich irre, aber er redet noch nicht. Der frisst sich selber auf. Von innen heraus. Wenn der den ersten Satz von sich gibt, kriegt er eine Ladung. Dann plaudert der alles aus, was wir wissen wollen.

Gestern haben sie den Nentwich verurteilt: Republikflucht mit gefälschten Papieren.

Das war es für den. Von Jutta weiß er immer noch nichts. Das hält der nicht aus.

Mittwoch, 07. Juni

Treffen mit Helmut. Mahnt zur besonderen Aufmerksamkeit, oben sind sie wohl einigermaßen nervös.

Bericht über Kotitsch abgegeben. Musste sich unbedingt nochmal vermöbeln lassen. Hat erst im Wasserloch gesessen und danach eine ganze Woche im Bunker. Jetzt ist er mürbe. Habe ihm eine ordentliche Portion Faustan über zwei Wochen verordnet, und nun hat er alles ausgeplappert. Somit hat die Firma wieder was zu tun.

Fahre heute mit Ulrike Teisch nach Leipzig. Das kann was werden.

Mittwoch, 08. Juli

Treffen mit Helmut.

Jutta hat in Hoheneck eine Tochter geboren. Kind wurde nach der Geburt verbracht.

Helmut weiß nichts Näheres – sagt er. Wird vermutlich zur Adoption gegeben. Ist mir nur Recht!

Slavik wurde aus dem Beruf entfernt – sagt Helmut. Näheres weiß er nicht – sagt er.

Berichte über Kotitsch. Redet sich um Kopf und Kragen – und einige andere auch!

Berichte über den Ingenieur. Ist jetzt in jeder Richtung anzapfbar – ein armseliger Elendshaufen.

Donnerstag, 10. August

Was geht hier bei uns vor? Die reisen zu Hunderten über Tschechien und Ungarn aus.

Haben unsere das nicht mehr im Griff? Was hat Gorbatschow da angerichtet? Wir hängen doch alle mit drin. Da muss jetzt ein Deckel drauf!

Musste den Ingenieur schlafen legen. Hat erfahren, dass „sein“ Kind (und der glaubt das!) zur Adoption freigegeben wurde. Haben ihm jetzt Kontakt mit Jutta erlaubt. War nicht erbaulich für ihn. So kann es gehen.

War am Montag zu Vortrag in Berlin, mit Ulrike. Sind über Nacht geblieben. Hat sich gelohnt. Die Frau hat Suchtpotential.

Samstag, 26. August

Jutta hat einen Suizidversuch unternommen. Ist noch mal gut gegangen.

Dem Ingenieur haben sie das „so nebenbei“ gesteckt, ist kollabiert.

Was wollen die denn noch mit einem Kind? Die kriegen hier doch kein Bein mehr an die Erde.

Wobei einem langsam mulmig werden kann, wenn das stimmt, was man so hört. Da hauen offenbar ganze Horden einfach ab. Der Mielke muss das eindämmen, sonst geht der Laden hier hoch.

Mittwoch, 29. August

Treffen mit Helmut. Berichte über Ingenieur. Gibt nichts Substantielles. Der ist fertig.

Berichte über Kotitsch. Sehr ergiebig. Da können sich noch einige auf etwas gefasst machen.

Helmut meint, dass Mielke die Sache im Griff hat. Hoffentlich!

Habe jetzt zum dritten Mal bei Ulrike übernachtet. Tut mir gut. Katrin weiß wohl Bescheid. Nicht zu ändern.

Montag, 18. September

Der Mielke hat das nicht mehr im Griff. Zigtausende sollen über Ungarn und die Tschechoslowakei ausgereist sein. Früher hätte Erich diesen ganzen Haufen mit der Kalaschnikow auf die Reise geschickt. Jetzt guckt der zu! Das kann doch nicht gut gehen.

Ulrike hat mich heute Nacht auf den Ingenieur angesprochen. Ich weiß nichts!!

Aber ich habe das Gefühl, sie glaubt mir nicht. Ich hoffe nur, sie gräbt nicht tiefer.

Mittwoch, 27. September

Treffen mit Helmut. Ingenieur und Kotitsch sind leer gezogen. Nichts Nennenswertes mehr zu berichten.

Ulrike ist seit dem 18. anders. Sie spielt Theater, spielt Normalität.

Heute Nacht großartige Vorstellung von ihr. Hat mich fast aufgefressen. Die will abhauen! Ulrike unterschätzt mich – dumm für sie!

Helmut ist informiert: Zugriff sofort! Unbedingt!!

Montag, 02. Oktober

Ulrike ist weg! Abgehauen! Wie konnte das passieren? Habe Helmut doch gesagt, dass die Firma sofort zugreifen muss. Hier ist was faul!

Die verschwinden hier zu Tausenden. Jetzt auch um uns herum.

Doktor Hammer aus der „Lunge“ ist auch weg! Die hat sich mit Ulrike zusammengetan.

So langsam habe ich das Gefühl, ich muss an mich denken.

Der Ingenieur hat sich übers Wochenende aufgehängt. Nicht schade drum. Für Jutta eine Chance.

Mittwoch, 18. Oktober

Helmut war nicht da! Heute eigentlich Treffen, aber der Kerl ist nicht gekommen.

Verlassen jetzt die Ratten…?

Donnerstag, 19. Oktober

Ich denke, jetzt kollabiert das Ganze! Die haben den Honecker abgesägt.

Erst lässt uns Gorbatschow im Regen stehen und jetzt der Staatsstreich! Und der Krenz macht sich auf Honeckers Sessel breit. Krenz!

Der Westen wird uns schlucken, und dann sind wir alle richtig dran. Alle, die an diesen Staat geglaubt haben.

Morgen werde ich die Patientenakten sichten.

Für diesen Krenz-Haufen werde ich mir nichts ans Bein binden.

Samstag, 04. November

Der Pöbel beherrscht die Straße und die Bonzen werden ausgepfiffen oder haben sich verkrochen. Das war´s! Rette sich wer kann!

Patientenakten sind bereinigt. Mit dem Kotitsch bin ich fertig. Vermutlich erkennt der mich auch nicht mehr.

Bleiben noch die Berichte an Helmut, diese Ratte. Da komme ich nicht dran. Andere hoffentlich auch nicht!

Katrin steht fest an meiner Seite. Nach allem was war?

Wir spielen Familie mit zwei Kindern.

Donnerstag, 09. November

Gute Nacht, Arbeiter- und Bauernstaat! Die haben die Grenze geöffnet. Diese unüberwindliche Grenze haben diese Kretins geöffnet und werfen uns der BRD zum billigen Fraße vor!

Was wird aus uns, wenn die Westler erstmal anfangen aufzuräumen. Diese Besserwisser mit ihrem Rechtsstaat.

Ich werde gehen! Müssen!

Ist vielleicht ja nicht das Schlechtere. Aber wenn, dann ohne Familienbagage.

Freitag, 24. November

Habe Helmut getroffen! Ist also noch an Bord. Aber er teilt meine Ansicht und meine Absicht. Hat selber ziemlich heiße Füße.

Aber immerhin: Die Firma vergisst einen nicht. Helmut besorgt mir eine neue Identität, nur für den Übergang. Für die ersten Jahre. Alles andere ist vorbereitet. In den Akten ist mein Name sauber.

Habe die zugeteilten Verfügungsgelder des Klinikbereiches flüssig gemacht, bevor es jemand anders tut. Liegen auf Abruf. Hier nimmt jeder, was er an Nützlichem kriegen kann. Aber nach außen wahren wir die Fassade.

Katrin hat Sorgen, aber sie steht zu mir. Was soll ich tun? Kann sie ja nicht zurückweisen.

Ich fürchte, sie wird es mit den Kindern schwerhaben, wenn ich erst mal weg bin.

Montag, 18. Dezember

Vera Kotitsch war heute im Haus. Sehr unangenehme Person. Hat mir gedroht. Und ich kann mich nicht wehren!! Wo sind wir hingekommen.

Jedenfalls wird es nun höchste Zeit. Wollte heute die Akten der Vorjahre sichten und „bereinigen“. Sind nicht mehr da! Nicht mehr im Hause greifbar! Geht’s jetzt los?

An die Kotitsch habe ich gar nicht gedacht. Hatte nur den Lehrer im Auge. Das Weib ist „klebrig“.

Werde im Westen als „Doktor med. Robert Snelting“ leben. Muss so ein Kerl gewesen sein wie der Slavik, dieser Doktor Snelting. Jedenfalls hat er sich in der Haft selbst verabschiedet. Gut für mich. Aber, ganz wohl ist mir bei der Sache nicht. Will doch nicht mit dem Namen eines Staatsverräters herumlaufen.

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