Elisa Scheer - Seltsame Vorfälle

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Eigentlich führt Stella Mutén, Projektmanagerin im Städtischen Museum, ein friedliches Leben.
Dass etwas weiter oben in der gleichen Straße eine Galerie überfallen wird, bekommt sie zunächst überhaupt nicht mit – und dann lernt sie einen recht sympathischen jungen Mann kennen. Nicht gerade der Mann fürs Leben, denkt sie, aber man kann mit ihm nett essen gehen (vor allem in den Kaiserpalast) und sich auch einigermaßen gut mit ihm unterhalten.
Die anschließenden Spaziergänge in der nebligen Altstadt sind zunächst auch vergnüglich – aber warum beginnt dieser Schilling, ihr Wahrnehmungsstörungen einreden zu wollen? Stella fängt an sich zu ärgern, möchte aber herausbekommen, was der Kerl damit wohl bezweckt, also bricht sie den Kontakt vorerst nicht ab.
Währenddessen fragt sich die Kripo, was der Überfall bezweckte – die Bilder waren so unüberzeugend, dass sie bestimmt unverkäuflich sind, was im Übrigen auch die Umgebung des jungen Malers, mit Ausnahme seiner vernarrten Mutter, vergnügt bestätigt. Der Galerist liegt verletzt im Krankenhaus.
Und dann gibt es weitere Anschläge auf den Galeristen und ein junger Mann wird bei einem vorgetäuschten Unfall getötet. Hatte er Kontakt zu den Räubern? War er vielleicht einer von ihnen? Was war die eigentliche Absicht hinter dem rätselhaften Überfall?
Und was haben die albernen Streiche, die Stella Mutén gespielt werden, damit zu tun? Dieser Aspekt interessiert besonders Ben Hollerbach; er und das übrige Team um Max Korka und Katrin Kramer stehen also nicht nur vor einem Rätsel…

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Keine Reaktion.

„Zwei Täter?“

Blinzeln.

„Hat nur einer geschossen?“

Nichts.

„Beide?“

Blinzeln.

„Haben Sie jemanden erkannt?“

Keine Reaktion. Mist.

„Waren die maskiert?“

Blinzeln.

Die Stationsleitung öffnete die Tür und zog eine grimmige Miene. Max fügte sich: „Gute Besserung, Herr Enkofer. Ich komme vielleicht morgen wieder vorbei.“

Blinzeln.

Na, immerhin!

o

Im Präsidium freuten sie sich gedämpft über diese Ergebnisse, denn die zwei Kugeln aus unterschiedlichen Waffen, die man mittlerweile aus der Wand gepult und untersucht hatte, hatten ja schon auf zwei Täter hingewiesen. Und dass Räuber, die nicht erkannt werden wollten, sich maskierten, war wohl auch keine großartige Überraschung.

Immerhin hatte er Brezen mitgebracht.

„Es sind noch keine Gemälde von Asmannsperger irgendwo aufgetaucht. Offenbar ist den Räubern aufgegangen, dass sie sich da einen rechten Mist geschnappt haben, denke ich“, verkündete Maggie.

„Und dafür schießen sie und schlagen einen alten Herrn nieder“, murrte Ben. „Wenn die nichts von Kunst verstehen, warum überfallen sie dann nicht eine Tankstelle? Bargeld, Kippen, Bier? Damit kennen sich diese Nasen doch bestimmt viel besser aus!“

„Du solltest Kurse anbieten, Überfälle richtig planen – für Einsteiger oder so.“

Ben feixte. „Du meinst, das könnte eine Marktlücke sein?“

„Sonst gibt es gar nichts?“ Max war hörbar nicht nach Albernheiten zumute.

„Ein Passant hat sich gemeldet“, hatte Maggie noch zu bieten. „Er ist um die Tatzeit herum da vorbeigegangen und hat auf der Höhe der Galerie ein Auto stehen sehen. Dunkelblauer Sprinter in schlechtem Zustand. Rostig.“

„Kennzeichen wäre wohl zu schön?“

„Leider. Ein älterer Mann, hat sich über das runtergewirtschaftete Auto geärgert – die Reifen waren auch abgefahren, aber aufs Kennzeichen hat er nicht geschaut. „Ich wollte den ja nicht anzeigen“, hat er gesagt. Aber er glaubt, es war ein Leisenberger.“

„Toll“, war der matte Kommentar. „Vielleicht wenigstens die Marke?“

„Nö. Das war kein Autofreak, nur ein ordentlicher Bürger. Sprinter, dunkelblau, vermutlich LEI- Irgendwas. Sorry.“

„Und Enkofer kommuniziert durch Blinzeln und weiß eigentlich gar nichts. Ist der eigentlich immer alleine in seiner Galerie?“

„Ja“, wusste Ben, „der Laden läuft wohl nicht so doll. Bei dem Händchen für merkwürdige Künstler vielleicht kein Wunder. Diese sogenannte Assistentin kommt dreimal die Woche von neun bis elf und macht die Abrechnungen.“

Max legte den Kopf schief und die anderen betrachteten ihn gespannt: Brütete er etwas aus? Eine Lösung? Einen Wutanfall?

„War es dann wirklich ein Raubüberfall?“, fragte er schließlich und lächelte erfreut, als er die dummen Gesichter von Maggie und Ben registrierte.

„Du meinst wirklich – nur vorgetäuscht?“, fragte Ben.

„Dann könnte das Motiv im privaten Bereich liegen“, folgerte Maggie. „Seine Familie. Hat er überhaupt eine? Freunde?“

„Feinde? Frühere Geschäftspartner? Hat er mal etwas angestellt und nun will sich jemand rächen?“, versuchte Ben wieder einen Punkt zu machen.

„Genau das alles“, verfügte Max, „werdet ihr jetzt herauszufinden versuchen. An die Arbeit!“

„Und was machst du?“

„Ich schau erst noch mal zur KTU und höre mich dann in den anderen Galerien um, vielleicht ist dieser komische Asmannsperger ja der totale Geheimtipp. Oder irgendein Feind hat ihn dem Enkofer eingeredet…“

„Auch eine schöne Idee“, lobte Maggie frech. Max zwinkerte ihr zu und zog seine Jacke von der Stuhllehne.

o

Maggie fand immerhin heraus, dass Enkofer verheiratet – äh, gewesen war. Die Frau, Ulrike Enkofer, geborene Seeberger, hatte sich vor neun Jahren scheiden lassen. Maggie suchte weiter – über die Details der Scheidung fand sie nichts, das hätte sie in puncto Datenschutz auch etwas irritiert. Ulrike Enkofer hatte jedenfalls wieder geheiratet und war jetzt in einem kleinen Ort auf Mallorca gemeldet. Das hörte sich nicht gerade an, als hätte sie Rachegelüste – aber gut, wer konnte das schon wissen…

Hm – Kinder?

Ach ja, Verena Enkofer, geboren 1978, gestorben 2002 unter rätselhaften Umständen: Überdosis – Selbstmord, Mord, Unfall? Ermittlungen eingestellt.

Außerdem Susanne Enkofer, geboren 1980, Schule, Studium (Jura), heute bei der Staatsanwaltschaft tätig. Da konnte sie mal nachfragen, wenn Max einverstanden war! Sie schickte das alles an die Tafel und ordnete es dort richtig stammbaummäßig an, dann suchte sie weiter. Oh, noch ein Versuch, einen Stammhalter zu produzieren? Die frühen Achtziger ließen es an modernem Denken auch noch ganz schön fehlen, frauenfeindliches Pack… und das Ergebnis: Gabriela, geboren 1984. Hihi. Schule, Ausbildung, Heirat 2010, lebte mit Mann (und vermutlich Kinderchen, das stand hier nicht) in Kaiserslautern. Zur Not konnte man sie ja anrufen…

Keine weiteren Kinder – und mit Kunst hatte offenbar keine viel am Hut (gehabt). Da war der Papa sicher enttäuscht! Susanne und Gabriela – Männer, Kinder?

Susanne offenbar nicht, jedenfalls nicht amtlich, Gabriela hatte einen Mohammed Aziz geheiratet. Maggie suchte ihn auch und erfuhr, dass er bei einem Chemieunternehmen in Kaiserslautern als Laborchef arbeitete, verheiratet war (mit besagter Gabriela Enkofer) und zwei Kinder hatte – Leila und Ben. Auch diese Idylle (war es eine, nach etlichen Jahren?) sprach nicht für Mordlust, Rachedurst oder andere Motive.

Höchstens konnte es etwas zu erben geben…

„Ben? Wie schaut´s mit Geld aus?“

„Naja, er hat ein Haus in Leiching, da müsste man mal hinschauen. Sollten wir eh mal, wenn er wieder richtig klar ist, mit einem Team, vielleicht gibt´s da Unterlagen…? Leiching ist teuer und sogar, wenn die Hütte abbruchreif ist – die Grundstücke dort sind auf jeden Fall groß. Tausend Quadratmeter oder so. Das sind schon ein bis zwei Millionen, denke ich. Ansonsten – seine geschäftlichen Einkünfte sind laut Finanzamt nicht mehr so toll, er hat wohl kein rechtes Händchen mehr für Qualität. Er muss seiner Ex nichts mehr zahlen, weil sie ja wieder verheiratet ist – Geldanlagen müssten wir bei der Bank eruieren. Bankverbindung laut Steuererklärungen ist die Stadtsparkasse.“

„Danke. Weißt du, was mir gerade eben eingefallen ist? Den Asmannsperger könnten wir uns auch mal anschauen.“

„Der dieses Geschmier produziert hat? Warum jetzt den?“

„Naja, jetzt ist er sozusagen in aller Munde – wenigstens in der Kunstszene…“ Maggie grinste Ben abwartend an.

„Hui! Dann glauben alle, die Bilder taugen etwas? Kühne Theorie – aber immerhin. Schreib´s an die Tafel. Aber ob wirklich deshalb die Preise steigen? Die Leute müssen das Zeug doch bloß sehen?“

„Komm, wer gibt schon zu, dass ihm ein Bild nichts sagt! Wenn das Zeug so begehrt wirkt, kann man es später ja vielleicht zu einem höheren Preis wieder verkaufen?“

„Mag sein. Ich hab mich mal über ein Bild von Jackson Pollock gewundert – sah aus wie ein altes Laken, das man beim Streichen untergelegt haben könnte. Kostet aber bestimmt Millionen. Deine Theorie beginnt mir zu gefallen…“

„Dann haben wir jetzt (a) Überfall durch Kunstidioten, (b) Intrigen in der Familie und (c) Der Maler will Publicity. Sonst noch was?“

„Das Haus soll generalsaniert werden und die Galerie muss dafür raus?“, schlug Ben vor. Maggie nickte billigend. „Aber dann hat er doch wohl schon mal Post vom Hausbesitzer bekommen? Von wegen Sanierung und Mieterhöhung bzw. Bitte ausziehen, sonst gehen Ihre Bilder kaputt? Da müssten wir den Enkofer mal fragen…“

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