Elisa Scheer - Seltsame Vorfälle

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Eigentlich führt Stella Mutén, Projektmanagerin im Städtischen Museum, ein friedliches Leben.
Dass etwas weiter oben in der gleichen Straße eine Galerie überfallen wird, bekommt sie zunächst überhaupt nicht mit – und dann lernt sie einen recht sympathischen jungen Mann kennen. Nicht gerade der Mann fürs Leben, denkt sie, aber man kann mit ihm nett essen gehen (vor allem in den Kaiserpalast) und sich auch einigermaßen gut mit ihm unterhalten.
Die anschließenden Spaziergänge in der nebligen Altstadt sind zunächst auch vergnüglich – aber warum beginnt dieser Schilling, ihr Wahrnehmungsstörungen einreden zu wollen? Stella fängt an sich zu ärgern, möchte aber herausbekommen, was der Kerl damit wohl bezweckt, also bricht sie den Kontakt vorerst nicht ab.
Währenddessen fragt sich die Kripo, was der Überfall bezweckte – die Bilder waren so unüberzeugend, dass sie bestimmt unverkäuflich sind, was im Übrigen auch die Umgebung des jungen Malers, mit Ausnahme seiner vernarrten Mutter, vergnügt bestätigt. Der Galerist liegt verletzt im Krankenhaus.
Und dann gibt es weitere Anschläge auf den Galeristen und ein junger Mann wird bei einem vorgetäuschten Unfall getötet. Hatte er Kontakt zu den Räubern? War er vielleicht einer von ihnen? Was war die eigentliche Absicht hinter dem rätselhaften Überfall?
Und was haben die albernen Streiche, die Stella Mutén gespielt werden, damit zu tun? Dieser Aspekt interessiert besonders Ben Hollerbach; er und das übrige Team um Max Korka und Katrin Kramer stehen also nicht nur vor einem Rätsel…

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Der Junge war ja doch eher uninteressant, außerdem hatte sie schon wieder vergessen, wie er hieß, und das würde dann doch nur peinlich.

Ungesehen kam sie sozusagen von hinten zu ihrem Auto, das – als hätte sie es morgens geahnt! – ganz hinten auf dem Parkplatz stand, so weit wie möglich von der Straßenfront mit den Schaukästen entfernt.

Erleichtert atmete sie auf, sobald sie die Fahrertür zugeschlagen und sich angeschnallt hatte.

Mein Gott! Sie tadelte sich selbst wegen ihrer Hysterie. Dieses unbedarfte Kerlchen, hatte sie etwa Angst vor dem?

Blödsinn, bloß keine Lust, den näher kennenzulernen. Auf so etwas hatte sie schon seit Jahren schon keine Lust mehr. Alleine war es schöner, eindeutig.

Sie fuhr nach Mönchberg, überlegte unterwegs, ob sie etwas einkaufen musste, kam zu dem Schluss, dass sie Klopapier brauchte und vielleicht Brot, Käse und Eier. Wurst mochte sie nicht, da dachte sie dann womöglich an die Sache mit der Schweineleber!

Nein, sie hatte keine Angst vor Männern, das wäre ja noch blöder! Aber es gab Männer, mit denen hatte man beruflich zu tun und führte sachliche Gespräche, das war auch ganz okay – und dann gab es Männer, die einen nur so anquatschten und eigentlich ein bisschen lästig waren: so zwecklos!

Mit Freunden ganz zweckfrei zu ratschen, war toll, aber mit Leuten, bei denen man nicht wusste, was sie von einem wollten, nur wusste, dass man selbst von ihnen nichts wollte – no, Sir!

Irgendwer hatte mal in einem uralten Film so ungefähr gesagt Ich habe so viele Bekannte, bevor nicht einer von ihnen stirbt, kann ich keinen neuen aufnehmen. Das hatte ihr sehr gut gefallen! War´s nicht Audrey Hepburn gewesen, in einem Film, wo sie von sehr seltsamen Männern verfolgt wurde… ? Wie war bloß der Titel? Keine Ahnung, anscheinend wurde sie doch langsam alt…

Egal. Klopapier und was zu essen, das wusste sie immerhin noch! Mit ihrem Proviant und einem Zehnerpack kam sie zurück und packte alles in den Kofferraum, dann fischte sie den Zettel von der Windschutzscheibe: Zu blöd zum Parken?

Häh? Sie umrundete zweimal ihren Wagen, der exakt mittig zwischen den Markierungen stand und weder zu nahe an der Wand des Supermarktes war noch zu weit in den Fahrweg zwischen den Parkplätzen ragte. Was bitte sollte da denn falsch sein?

Sie warf den Zettel auf den Beifahrersitz und stieg wieder ein. Als sie in die Tiefgarage im Minoritenweg gefahren war, tat sie etwas, was sie noch nie gemacht hatte: Sie blieb unten an der Einfahrt stehen und blickte starr in den Rückspiegel, bis das Tor sich wieder schloss – niemand war ihr gefolgt, natürlich nicht.

Der Zettel kam von irgendeinem mürrischen Typen, der mit seinem Angeber-SUV (wahrscheinlich zur Penisverlängerung!) zwei Parkplätze gebraucht hätte und sich geärgert hatte, dass sie es gewagt hatte, auch parken zu wollen.

Ganz klar! Obwohl – würde so einer nicht seine Frau zum Einkaufen schicken und in der Zeit lieber auf der Autobahn per Lichthupe alle anderen von der linken Spur scheuchen?

Vorurteile waren wirklich etwas Schönes… vielleicht war er ja auch einer dieser selbsternannten Meisterköche, der noch schnell etwas Ingwer oder Safran für ein Nouvelle Cuisine-Rezept brauchte? Nur ein anderes Vorurteil, musste sie zugeben, während sie die Treppen hinaufeilte.

Den albernen Zettel legte sie oben aufs Regal, denn aus irgendeinem unklaren Grund widerstrebte es ihr, ihn dahin zu werfen, wohin er eigentlich gehörte – ins Altpapier.

Du lieber Himmel! Sie kaute auf diesem Schwachsinn herum und der Typ/die Typin, wer auch immer den Zettel geschrieben hatte (in einer recht ordentlichen Schrift übrigens, eigentlich erstaunlich!), hatte seinen momentanen Ärger garantiert längst vergessen - aber sie ließ sich hier den Abend verderben!

Das kannte sie schon: Sie hatte einmal fast einen ganzen Tag lang überlegt, warum ihr ein anderer Autofahrer den Finger gezeigt hatte, obwohl sie doch gar nichts falsch gemacht hatte. Wie schnell sich die schlechte Laune anderer Leute übertragen ließ!

Egal jetzt.

Sie schaute in den Kühlschrank, packte ihre Einkäufe hinein, schnitt sich dann zwei Scheiben Brot ab, einige Scheiben Käse, legte alles auf einen kleinen Teller, wusch zwei Tomaten und legte sie aufgeschnitten dazu. Ein Ei kochen? Ach, wozu, das hier reichte ja wohl!

Schön, zu Hause zu sein. In der Sicherheit ihrer eigenen Wohnung. Huch? Sicherheit? Fühlte sie sich jetzt draußen verfolgt? Nur wegen Schweineleber und diesem albernen Parkzettel? Soweit kam´s noch, dass sie sich von zwei Vollpfosten in Ängste drängen ließ…

Etwas Hausarbeit lenkte sie ab, danach überlegte sie, was sie morgen alles im Büro zu erledigen hatte, plante die Reihenfolge der Aufgaben durch und war schließlich recht zufrieden mit sich.

Dann rief sie ihre Mutter an und vertiefte sich in genüsslichen Tratsch über Tante Beate und ihre Kinder, die wie üblich allerlei Unsinn anstellten – merkwürdige Liebhaber*innen, originelle bis abstruse Studienpläne und Studienwechsel; die Jüngste war letzthin durchs Abi gefallen und hatte eigentlich keine Lust, das letzte Jahr noch einmal zu machen – und keine*r der vier machte Anstalten, endlich einmal auszuziehen! Ihre Mutter fand ja, Beate habe keine gute Hand in der Erziehung, Stella dagegen fand, die vier wüssten einfach nicht, was sie wollten oder wonach sie eigentlich suchten. Sie sah die anderen ja selten und hatte auch nicht das Gefühl, dass die sie besonders mochten – sie war mindesten sechs Jahre älter als ihre Cousins und Cousinen und brav in Amt und Würden, was die anderen mit ihrem Hang zur Bohème vermutlich als Angriff auffassten. Dabei war es Stella doch egal, was sie trieben, solange es ihnen Spaß machte!

Waren die etwa so sauer auf ihre bürgerliche Existenz, dass sie ihr eine Schweineleber schickten? Also Mia, die Jüngste, bestimmt nicht, die war doch streng vegan unterwegs? Und Robin, der Älteste, auch nicht, der verachtete Spießer doch nur…

Nein, sie glaubte es von keinem. Die waren etwas chaotisch, was sie ja auch gerne sein durften, wie sie sich sofort selbst versicherte, aber niemand war böse – oder auch nur bedenklich seltsam!

Alles Quatsch! Sie verabredete eher vage, sich mit Mama wieder einmal im Café Fugger zu treffen, vielleicht in der nächsten Woche, und lehnte sich dann nachdenklich zurück. Nein, die Heiling-Kinder ganz bestimmt nicht!

Ein Idiot, der selbst nicht einparken konnte – und ein dummer Junge, wahrscheinlich, der sie in einem der Ausstellungssäle gesehen hatte und sich ihren Namen wegen des ungewöhnlichen Akzents hatte merken können. Und jetzt würde sie früh ins Bett gehen und diesen Kriminalroman lesen, der im Wien der letzten Habsburger Jahre spielte und ausgesprochen verwickelt und spannend war!

7

Enkofer war wach.

Nicht unbedingt munter und aufgeweckt, aber wach. Er hatte die Augen offen und starrte zumeist an die Decke.

Max hatte sein bravstes Gesicht aufgesetzt und bei der Stationsleitung zehn Minuten herausgeschlagen – „aber regen Sie ihn nicht auf, junger Mann, der Patient braucht noch viel Ruhe!“

Aufregen, pah!

Enkofer zeigte eigentlich keine nennenswerte Reaktion.

„Herr Enkofer? Hören Sie mich?“

Nichts. Naja, ein kurzes Blinzeln.

„Ich nehme an, das Blinzeln bedeutet ja?“

Blinzeln.

„Schön. Herr Enkofer, erinnern Sie sich an den Überfall? Äh – ich bin von der Kripo. Korka mein Name.“ Er hielt Enkofer, der wirklich gar nicht gut aussah, seinen Ausweis vor die Augen.

Blinzeln.

„War es ein Täter?“ Mit Tatperson würde er hier nicht anfangen, das war schließlich ein alter Herr. Herr auf jeden Fall, sogar im Krankenhaushemdchen wirkte er vornehm. Und sicher war er noch nicht allzu aufnahmefähig…

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