Elisa Scheer - Seltsame Vorfälle

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Eigentlich führt Stella Mutén, Projektmanagerin im Städtischen Museum, ein friedliches Leben.
Dass etwas weiter oben in der gleichen Straße eine Galerie überfallen wird, bekommt sie zunächst überhaupt nicht mit – und dann lernt sie einen recht sympathischen jungen Mann kennen. Nicht gerade der Mann fürs Leben, denkt sie, aber man kann mit ihm nett essen gehen (vor allem in den Kaiserpalast) und sich auch einigermaßen gut mit ihm unterhalten.
Die anschließenden Spaziergänge in der nebligen Altstadt sind zunächst auch vergnüglich – aber warum beginnt dieser Schilling, ihr Wahrnehmungsstörungen einreden zu wollen? Stella fängt an sich zu ärgern, möchte aber herausbekommen, was der Kerl damit wohl bezweckt, also bricht sie den Kontakt vorerst nicht ab.
Währenddessen fragt sich die Kripo, was der Überfall bezweckte – die Bilder waren so unüberzeugend, dass sie bestimmt unverkäuflich sind, was im Übrigen auch die Umgebung des jungen Malers, mit Ausnahme seiner vernarrten Mutter, vergnügt bestätigt. Der Galerist liegt verletzt im Krankenhaus.
Und dann gibt es weitere Anschläge auf den Galeristen und ein junger Mann wird bei einem vorgetäuschten Unfall getötet. Hatte er Kontakt zu den Räubern? War er vielleicht einer von ihnen? Was war die eigentliche Absicht hinter dem rätselhaften Überfall?
Und was haben die albernen Streiche, die Stella Mutén gespielt werden, damit zu tun? Dieser Aspekt interessiert besonders Ben Hollerbach; er und das übrige Team um Max Korka und Katrin Kramer stehen also nicht nur vor einem Rätsel…

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Etwas benommen stieg sie mit dem Zettel wieder ein und fuhr vom Parkplatz. Wer schrieb ihr denn so etwas?

Es musste jemand sein, der/die Schwedisch konnte.

Blödsinn, sie hatte auch schon einen frechen Spruch bei Google eingegeben und irgendeine Sprache hinzugefügt, damit Google brav und hoffentlich nicht allzu falsch übersetzte.

Der poplige Satz war korrekt, einigermaßen. Vielleicht würde man es idiomatisch auch anders formulieren können, aber direkt falsch war der Satz eigentlich nicht.

Wer wusste, dass sie Schwedisch sprach, dass ihr Vater Schwede gewesen war? Im Museum ja wohl alle! Ihr Namensschildchen zeigte ihren schwedischen Nachnamen – und als sich einmal eine schwedische Reisegruppe aus unerfindlichen Gründen nach Leisenberg verirrt hatte, hatte sie selbst die Gruppe durch die damals aktuelle Ausstellung geführt.

Aber im Museum hatte doch keiner etwas gegen sie? Sie arbeitete doch mit allen gut zusammen?

Sie achte ja auch penibel darauf, bei gemeinsamen Projekten stets ein wenig mehr als ihren Anteil zu erledigen, damit keiner sagen konnte, sie lasse die anderen für sich schuften. Und sie hatte auch niemandem etwas weggenommen, nur bereitwillig irgendwelche Lästigkeiten übernommen. Wer konnte sich darüber empören?

War es vielleicht niemand aus dem Museum? Von der Straße war dieser Personalparkplatz gut zu sehen, aber für die Schranke brauchte man eine Fernbedienung. Die Schranke war obendrein recht hoch und streifte unten fast den Boden – Hinüberzuklettern wäre einem Sportler vielleicht möglich, unten durchzurobben war unmöglich. Und wozu sich verletzen oder wenigstens sich mit Straßendreck einzusauen? Um jemandem einen albernen Zettel unter den Scheibenwischer zu klemmen? Das war doch wirklich schwachsinnig! Und wer kannte schon diesen Schleichweg hinten durchs Gebüsch?

Privat?

Aber da gab es nur Mama und ihre Freundinnen, Pauline und Sabine, dazu vielleicht noch Nachbarn, aber mit denen stand sie doch auf gutem Fuß?

Niemand war laut oder ließ seinen Müll überall liegen, die Treppe wurde von einem Putzteam sauber gehalten, man grüßte sich höflich und hatte ansonsten wenig Kontakt. Vielleicht gab es ja heimliche Techtelmechtel, vielleicht zwischen der Ehlers aus dem ersten Stock und ihrem Nachbarn, dem Wieberger? Sie selbst bekam so etwas doch sowieso nie mit und egal wäre es ihr obendrein auch. Und wer wusste überhaupt, dass sie hier arbeitete?

Mit Mama verstand sie sich gut – und Mama konnte kaum schwedisch sprechen und war auch nicht der Mensch, der alles bei Google erfragte. Sie hatte ein schwedisch-deutsches Lexikon, aber keine Grammatik dazu, also konnte sie nur durch Zufall die korrekten Formen treffen. Papa hatte ja auch gut deutsch gesprochen! Ach, war das schon lange her, sie konnte sich gar nicht mehr so genau an Papa erinnern.

Pauline und Sabine hatten die Tatsache, dass sie Halbschwedin war und die Sprache beherrschte, fünf Minuten lang als exotisch bestaunt und dann wieder vergessen. Außerdem hatten sie mit ihr ja auch keinen Ärger!

Sie könnte höchstens den netten Polizisten fragen, der ihr mit der Schweineleber geholfen hatte – aber ihn wegen einer solchen Lappalie zu belästigen? Zu albern.

Sie würde den Zettel nachher wegwerf– nein, archivieren, man wusste ja nie!

Genau das tat sie auch, als sie – nach Baumarkt und Nachmittagsdienst – nach Hause kam: Der Zettel kam in eine Klarsichthülle, die mit Datum, Uhrzeit und Fundstelle versehen wurde. So, fertig für die Asservatenkammer!

Sie fand noch eine Pappkiste, in der außer einem veralteten Pizzaflyer und zwei rätselhaften Visitenkarten nichts lag, und erklärte diese zu ihrer privaten Asservatenkammer.

Sie hatte mit niemandem Ärger, verflixt!

So, und jetzt würde sie Feierabend machen und auch etwas essen – die trockene Breze vom Baumarkt hatte ihr System längst vergessen und meldete sich jetzt lautstark, um Nachschub zu verlangen. Knusperknäcke mit etwas Remoulade und einem harten Ei in Scheiben? Und danach einen Apfel?

Der erste Teil funktionierte problemlos, der letzte Apfel aber war leider vorne rot und hinten matschig. Na, auch egal. Aß sie eben den Rest von der Nussschokolade, die war auch süß.

Sie war damit kaum fertig, als ihr Handy brummte. Aha, Mama!

Mama erzählte von einem Besuch im Gartencenter und von dem Bekannten einer Freundin, der doch tatsächlich jemanden kannte, der an dieser merkwürdigen neuen Krankheit litt: „Musst du dir mal vorstellen, der liegt jetzt in München im Schwabinger Krankenhaus, auf der Intensivstation! Kann das denn noch eine Grippe sein?“

„Weiß ich auch nicht – aber vielleicht ist das ja ein Einzelfall?“

„Sternchen, du passt nicht gerade gut auf, was? Es werden jeden Tag mehr Kranke, das ist schon gar nicht mehr nur diese Firma da unten an diesem See…“

„Starnberger See? Ehrlich, sind das schon so viele? Aber doch nur dort?“

„Ich glaube, es gibt auch einen Ausbruch in Österreich, in irgendeinem Skiort – und auf irgendeiner Karnevalssitzung in – in – weiß ich nicht mehr. Halt da, wo sie Karneval feiern, du weißt schon…“

„Nicht genau, aber ich kann´s mir schon vorstellen. Du meinst, das wird eine richtige Epidemie?“

„Ich glaube schon. So was wie eine Supergrippe. Bist du eigentlich gegen Grippe geimpft?“

Stella hatte die Besorgnis herausgehört und versicherte sofort, sie sei selbstverständlich geimpft.

Morgen musste sie schnell einen Termin beim Arzt ausmachen…

Mama erzählte noch einiges aus Henting und Stella gab die passenden Geräusche von sich – dass der Leiß-Pegel so niedrig stand wie seit Jahren nicht mehr, erschien ihr trotz Klimawandel nicht allzu beunruhigend, denn dass die Leiß überhaupt Wasser führte, hatte sie schon in ihren Kinderjahren verblüfft. Armseliges Rinnsal – und dann so viele Auen darum?

Und wer Frau Schwarzbauer war, wusste sie genau genommen auch nicht, also befand sie deren Theorie, dass diese komische neue Krankheit bestimmt in einem russischen Labor entstanden sei, nicht gerade als ernstzunehmen.

Sie schaffte es gerade noch, sich das mit dem Arzttermin zu notieren – aber war es für eine Grippeimpfung nicht eigentlich zu spät? Im Februar?

Dann kam der nächste Anruf – Pauline, die dreihundert Euro vermisste, die sie sich für eine Shoppingtour bereitgelegt hatte. „Die hat sich bestimmt der Benni gekrallt! Der ist doch immer pleite!“

„Aber der ist doch nicht doof! Wenn dein Geld weg ist, können es ja bloß er oder Frauke gewesen sein – und Frauke ist doch so gut organisiert und obendrein gut bei Kasse, oder?“

„Wahrscheinlich hofft er, ich denke, ich hab die Mäuse verlegt. Verlässt sich auf meine Unordnung.“

„Dann räum halt mal gescheit auf! Stell dir vor, du blaffst ihn an und findest dann tatsächlich die Kröten in deinem Verhau wieder, da müsstest du ja praktisch ausziehen!“

„Wieso das denn?“

„Na, wäre dir das nicht viel zu peinlich?“

„Nö. Kann doch jedem mal passieren! Ja, okay, dir natürlich nicht, aber du bist ja auch ein Roboter – in dieser Beziehung natürlich nur!“

„Na, herzlichen Dank. Paulie, die meisten Leute räumen ab und zu mal ihren Schotter auf und stecken ihr Geld in die Geldbörse. Versuch´s mal, das hilft wirklich! Und bevor du dich mit Benni anlegst, für nix und wieder nix?“

„Naja… vielleicht. Ich glaube, ich lege jetzt auf, das war genug Predigt für einen Abend.“

Stella kicherte und wünschte viel Vergnügen beim Aufräumen.

Sie hatte das Telefon kaum beiseitegelegt, als Sabine anrief und fand, Paulie bräuchte wirklich einmal ein Coaching, was das Aufräumen betraf.

Stelle musste lachen. „Hat sie sich bei dir auch wegen der dreihundert Euro beklagt?“

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