Anneke Freytag - Marmel Klebowski & das Geheimnis des Schrumpfkopfes

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Marmel Klebowski & das Geheimnis des Schrumpfkopfes: краткое содержание, описание и аннотация

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Marmel Klebowski hegt einen ungewöhnlichen Traum. Das zehnjährige Mädchen will eine große Entdeckerin werden. Allerdings ist Marmels Vorhaben mit einigen Schwierigkeiten verbunden. In ihrem Heimatstädtchen Hintergugelheim ist das Größte, das sie entdecken könnte, das graue Schulgebäude, und schon lange vor ihr betrat das erste Mal ein Kind die Schule. Überhaupt ist jeder schneller als sie, weil sie sehr viele Medikamente gegen die Epilepsie einnehmen muss, an der sie erkrankt ist. Eines Tages ist sie gar so langsam, dass sie rückwärts lebt. Das ist der Beginn einer kuriosen Reise, auf der Marmel etwas sehr Großes entdeckt, nämlich einen fremden Planeten, den äußerst seltsame Gestalten bevölkern. Ehe sie einmal blinzeln kann, wird sie von den schlimmsten Witzfiguren aufgelesen. Mit ihnen und ein paar mehr fragwürdigen Bekanntschaften, bestreitet sie das erste, richtige Abenteuer ihres Lebens. Sie stellt sich todesmutig ihrer Epilepsie und sogar noch unheimlicheren Gesellen.

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Der Planet Jagomus

Am pelzigen Rand des Universums schwebte in tiefer Dunkelheit eine Galaxie; „Wirrsing“ war ihr Name. Wirrsing sah aus wie ein glitzernder Konfettihaufen, der durch blauen Dunst hüpfte und den Nebel gehörig aufwirbelte. Wagte man sich näher heran, erkannte man Sterne und Planeten verschiedenster Farben und Formen. Manche dampften dreieckig aus allen Löchern, andere zischten wie ein Feuerrad und wiederum andere krümelten die unteren Planeten voll. Keiner der Himmelskörper beachtete die festgeschriebenen Umlaufbahnen. Sie sausten kreuz und quer in den Grenzen der Galaxie herum, sie flogen Rennen, sie wanderten nebeneinander her und umrundeten sich gegenseitig. Planeten überholten Sonnen, und Sterne stahlen Planeten die Vorfahrt. Wenn es einem der Flieger an einem Ort nicht gefiel, schwebte er frohgemut weiter. Natürlich wäre es klüger, würden sie Naturgesetze einhalten, wie die magnetische Anziehungskraft und die Umlaufbahn. Aber in der Galaxie Wirrsing verstand keiner diese Gesetze. Wenn bereits die Planeten verrückt waren, welche Lebewesen tummelten sich dann auf ihnen? Nur wenige waren mutig oder dumm genug und reisten nach Wirrsing, geschweige denn zu einem der Planeten.

So wunderten sich die Gestirne ein bisschen, als ein blauer Lichtstrahl quer durch ihre Galaxie schoss und einen der Planeten ansteuerte. Der Planet war wie ein Ei geformt. Von weitem wirkte es so, als sei er mit einer grünen Moosschicht bedeckt, durchbrochen von weißen, gelben und blauen Kuhflecken. Ringstreifen aus hellblauem Gas umrundeten das Ei. In dem Gas trieben rot gemusterte Geröllsteine. Manchmal fiel ein Stein zum Planeten hinab, oder ein anderer sprang in einen Sternenhaufen. Doch meistens stießen die Steine gegeneinander, sie schlugen Funken, prallten voneinander ab und trafen wieder auf andere Steine. In dem hellblauen Gas stoben die Funken wie beim schönsten Feuerwerk. Auch auf der Oberfläche des Planeten gab es große Gesteinsbrocken. Aus der Erde ragten hohe Berge und lange Gebirgsketten.

Einer der Berge hieß Drachenfels, und weit oben öffnete sich dessen Gestein zu einem haushohen Höhleneingang. Vor dem Eingang hing ein Felsvorsprung wie ein Halbmond hinter düsteren Wolken. An diesem unwirtlichen Ort schnaufte ein alter Ritter. Sein dicker Bauch wabbelte bei jedem Atemzug unter der goldenen Rüstung hervor. Das volle, schwarze Haupthaar war ihm vor Jahren ausgegangen. Aber er besaß noch zwei Locken Stirnhaar, neben jedem Ohr hing eine lange Locke, die er hingebungsvoll pflegte. Wie auch den kurzen Spitzbart. Manchmal überlegte er, ob er die Locken über die Stirn legen sollte, diese war faltig wie ein Warzenschwein. Das Schlachtross war schwer zu beschreiben. Der Ritter saß auf einem Sattel, aber das Pferd fehlte. Der Sattel schwebte in Höhe eines Pferderückens und gurrte.

»Wo bleibt Er, Zweistiefel? Mein treuer Knappe!«, grunzte der Ritter und blickte hinter sich.

Der treue Knappe ächzte. Er wuchtete einen goldenen Ritterschild über den Rand des Felsvorsprungs. Der Schild schepperte vor des Ritters Füße, die in den Steigbügeln des schwebenden Sattels steckten. Zweistiefel folgte dem Schild. Allerdings schepperte er nicht, er murrte:

»Juppi, endlich oben. Ich bin da, alter Mann.«

Missmutig schaute er noch einmal auf die raue Kante. Wenige Zentimeter vor ihm tat sich eine tiefe Schlucht auf, ein in Stein gehauener Pfad schlängelte sich bis zum Felsvorsprung hoch. Von hier aus sah der Pfad viel steiler aus als er war. Unten am Fuße des Berges wanderten kleine, schwarze Punkte. Das mussten die Bergziegen sein. Zweistiefel fielen vor Schreck fast die Augen aus dem Kopf, er sprang drei große Schritte vom Felsrand zurück. Der Ritter sah Zweistiefel an und hob eine Augenbraue. Zweistiefel kratzte sich verlegen am Hosenboden und suchte nach einer guten Ausrede. Er wollte nicht wie ein Feigling aussehen.

»Ich trete zurück damit… Damit du nicht husten musst. Meine Kleider sind sehr staubig.«

Zum Beweis klopfte er den Staub aus seiner Kleidung. Dass er sich abstaubte, machte ihn wirklich nicht schöner. Den Stoff seiner Kleidungsstücke hielten zahlreiche Nähte, Knöpfe und Drähte zusammen. Ob er eine Hose, eine Weste, einen Rock oder einen Umhang trug, konnte man in dem Durcheinander aus Flicken und Nähten nicht erkennen. Auf der Nase des Knappen sprossen Haare, aus seinem Mund ragten spitze Schneidezähne, die Haare waren verfilzt und in ihnen tobte das Leben. Nein, Zweistiefel war keine Schönheit. Doch der Ritter störte sich nicht daran, er winkte seinem Knappen.

»Auf, auf, reiche Er mir den Schild!«

Zweistiefel ließ die Schultern hängen. Wieder durfte er nur die Waffen anreichen. Wie gerne wäre er nach dem entbehrungsreichen Weg einmal, ein einziges Mal, gegen das Ungeheuer angetreten. Seine Mundwinkel rutschten nach unten, und widerstrebend reichte er dem alten Ritter den Schild. Aber der Ritter gab den Schild zurück.

»Nein, nicht so. Reiche Er mir erneut den Schild und zeige Er mehr Elan! Uns erwartet ein glorreicher Kampf gegen ein bösartiges Ungeheuer! Es hat lange genug in Dungeling gewütet. Es ist unsere heilige Pflicht, die Bauern und Bürger von dem Übel zu befreien. Sieben Dorfhütten und zwei Scheunen pustete es weg, neun Ackerfelder vernichtete es. Nun soll das Biest für seine Taten büßen!«

Zweistiefel suchte tief in seinem Innersten nach einem Krümel Elan, aber er fand nichts. Sehr oft gab er den Schild in des Ritters behandschuhte Hände und der gab den Schild sehr oft zurück. Jedes Mal versuchte der Ritter etwas Begeisterung in Zweistiefel zu wecken. Der Ritter fabulierte unermüdlich von ihren zukünftigen Taten. Mit all den Heldenmärchen hätte er ein gigantisches Buch füllen können.

Zweistiefels Schultern sanken immer weiter nach unten. Er wusste, dass er keine einzige Heldentat vollbringen würde. Wenn der Ritter nur die Rüstung an ihn abtreten würde, dann könnte er endlich seinen Heldenmut beweisen. Zweistiefel hoffte seit fünfzehn Jahren auf die Rüstung, aber der alte Ritter gab sie nicht her.

»Wenn wir weiterhin hier stehen, wird das Ungeheuer wohl an Altersschwäche sterben«, seufzte Zweistiefel.

»Er hat nicht Unrecht! Es wurde genug geschwätzt. Jetzt zählen Taten. Auf ins Gefecht!«, rief der Ritter.

Er zog das Schwert und schlug die Hacken in einen unsichtbaren Widerstand. Unter dem Sattel stampften Schritte und Geröll zerbrach unter einer schweren Last. Der Sattel flog scheinbar zum Höhleneingang. Auf dem Sattel hopste der kugelige Ritter und stieß das Schwert in die Luft. Die goldene Klinge blitzte in der aufgehenden Morgensonne.

»Komme Er heraus, garstiges Ungetüm. Stelle Er sich seinem Schicksal!«

Die vier Holzzähne im Mund des Ritters vibrierten in den Zahnlücken.

In der Höhle schniefte etwas, es knurrte heiser. Es kratzte und schlurfte langsam auf dem Felsboden. Die Geräusche wurden lauter, ein riesiges, grünes Wesen trat aus der Dunkelheit. Ein Insekt, das einer Gottesanbeterin glich. Aber es gab vier Unterschiede. Dieses Insekt war mehrere Meter hoch, in der Mitte seines Kopfes saßen zwei schmale Nasenlöcher, es bewohnte eine Grotte im Gebirge, und es aß Bergziegen.

Der Ritter legte den Kopf in den Nacken, er sah dem Insekt fest in die ovalen Facettenaugen. Oder vielleicht sollte er in die schwarzen Kulleraugen auf der Stirn blicken. Im Grunde war es gleich, wohin er schaute. Alle Augen boten einen fürchterlichen Anblick, sie waren gerötet und tränten. Aus den winzigen Nasenschlitzen tropfte eine grüne Flüssigkeit.

»Aha, ein Mantis nasus!«

Der Ritter war erstaunt. Diese Riesenartigen waren dafür bekannt, dass sie friedlich und zurückgezogen lebten. Anscheinend traf das nicht auf kranke Exemplare zu. Er deutete mit der Schwertspitze auf das triefende Mantis nasus.

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