Lisa Winter - Rosarote Ringelsöckchen

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Rosarote Ringelsöckchen: краткое содержание, описание и аннотация

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Die kleine Anastasia wächst in den 50er-Jahren wohlbehütet in einem Vorort von Mannheim auf, doch immer wieder blockiert ein Lungenleiden die Heranwachsende, die dadurch schon als Baby um ihr Leben kämpfen muss. Als Elfjährige entgeht sie in letzter Minute einer Vergewaltigung durch einen Vertrauten ihrer Eltern.
Mit eisernem Willen und viel Mut verlässt sie schließlich ihr kleinbürgerliches Leben und begibt sich in eine ungewisse Zukunft in Baden-Baden und später in München. Stasia, jung und schön, zieht stets Männer an, die sie enttäuschen und verletzen. Als sie meint, endlich in ihrer Welt angekommen zu sein und dabei ihren Traummann gefunden zu haben, spielt ihr das Schicksal erneut einen bösen Streich …
Der ständige Wechsel von höchstem Glück zu niederschmetternden Schicksalsschlägen bestimmt ihren Weg. Doch Anastasia ist eine Kämpfernatur, eisern überwindet sie alle Stolpersteine, die ihr das Leben hinwirft und findet ihr Lebensglück in Südafrika.

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„So, jetzt hast du endgültig alles kaputt gemacht. Du kannst sehen, wohin du mich treibst. Früher oder später bringe ich dich um, oder ich mich. Ich lass dich jetzt gehen. Ich weiß, dass du dich mit dieser blöden Schlampe Marina rumgetrieben hast. Ab jetzt könnt ihr beide rumhuren, sooft ihr wollt. Du landest sowieso in der Gosse! Ich bringe mich jetzt um, dann ist Schluss.”

Stasia setzte sich wortlos, unfähig eines Gedankens, auf das Bett und wartete auf das, was geschehen würde. Nicht eine Träne floss. Tatsächlich trank er diesen giftigen Cocktail bis zum letzten Schluck aus. Regungslos betrachtete Stasia diese grausige Szene.

„Was tun? Soll ich es verhindern? Was, wenn ich nichts tue? Werde ich dann dafür rechtlich bestraft, weil ich Hilfe verweigert bzw. unterlassen habe?”

Trotz dieser Gedanken war sie nicht fähig zu reagieren. Sie wollte sich nicht erpressen lassen. Max zog sich wieder in die Küche zurück. Immer noch saß sie regungslos auf der Bettkante und wartete auf etwas, was folgen würde. Tief in ihrem Inneren, im Geheimen, wünschte sie sich, dass er sich umbringen würde und sie dann frei wäre. Aber auf diese Weise? Könnte sie ihr Leben lang dieses Szenario vergessen, ohne sich schuldig zu fühlen? Die Minuten zogen sich wie Stunden. Doch dann hörte sie, wie Max schwankend und polternd ins Bad lief und sich übergab. Anscheinend wollte er doch noch nicht sterben. Wieder war das ein böses Spiel, das er mit ihr spielte.

„Bei dir kann man verrecken, während du zuschaust! Gleich morgen früh haust du ab.”

Er legte sich auf seine Bettseite und schlief ein, als sei nichts geschehen. In Stasias Kopf wütete es. Sie musste ihn verlassen.

„Dieser Mann ist krank, er muss in die Psychiatrie“, dachte sie verzweifelt. Sie wusste, dass sie nur dann gehen könnte, wenn sie ihn heimlich verlassen würde. Diese Flucht musste präzise geplant sein, und wenn dann der richtige Zeitpunkt gekommen wäre, dürfte keiner von ihrem Fluchtplan erfahren. Nicht mal die geliebte Familie.

„Ich muss den richtigen Zeitpunkt abwarten und etwas Geld auf die Seite legen. Für den Weg in die Freiheit.”

Am nächsten Morgen hatte sich Max wieder beruhigt und Stasia tat auch so, als sei nichts Derartiges passiert. Sie wurde etwas vorsichtiger, da sie die Unberechenbarkeit von Max kannte und erfahren hatte, dass er im Zorn gewalttätig werden konnte. Sie durfte ihn nicht zu sehr reizen.

Dann kam wieder der Anschlag auf ihre Gesundheit. Eines Tages, als sie ausgelassen mit ihrem Pudel Snoopy auf dem Boden tobte, sprang er auf ihren Bauch, und plötzlich platzte etwas im Inneren ihrer Lunge. Sie hatte Atemnot und fühlte einen dumpfen Schmerz, begleitet von einem schmerzhaften Ziehen im Rücken. Der Druck der entweichenden Luft aus ihrem Lungenflügel drückte schwer auf ihre Schultern. Es war ihr unmöglich aufzustehen. Auf den Knien kroch sie zum Telefon und rief ihren Bruder Henry an, er möge ihr helfen. Max war gerade wieder auf dem Sportplatz. Henry kam sofort und sah die nach Atem ringende Schwester. Er verständigte sofort den ärztlichen Notdienst. Nach kurzer Untersuchung durch den Notarzt wurde Stasia mit Blaulicht und Sirene ins nächste Krankenhaus gefahren.

Wieder die gleiche alte Geschichte mit der Lunge. Die eine Seite der Lunge war durch ein Spontanpneu zusammengefallen. Das Atmen war nur schmerzhaft und zaghaft möglich. Die austretende Luft aus der Lunge drückte auf ihr Herz, das unregelmäßig und heftig schlug. Es musste gleich eine Operation durchgeführt werden. Es sollte ein Schlauch durch die Seitenrippen zur Lunge gelegt werden, um die zusammengefallene Lungenhälfte wieder aufzublasen. Dies ohne Narkose, unter örtlicher Betäubung. Stasia lag hilflos auf dem OP-Tisch und bekam entsetzliche Panik. Trotz verabreichtem Beruhigungsmittel sprang sie auf und rannte davon. Unter schrecklichen Schmerzen versuchte sie in größter Panik, aus dem Krankenhaus zu fliehen. Doch die Pfleger waren schneller als sie und zwangen das Mädchen auf einen Rollstuhl. Sie brachten sie zurück zum Operationssaal. Auch das Ärztepersonal war erschüttert. Die Pfleger setzten sie auf den OP-Tisch. Ihr Körper bebte von Weinkrämpfen. Sie verschränkte ihre Arme über der Brust. Der behandelnde Arzt war ratlos.

„Ich lasse nicht zu, dass ihr in meinen Körper schneidet!”

Der Arzt sprach ruhig und sachlich auf sie ein.

„Wir müssen schnell handeln und diesen Eingriff sofort durchführen. Falls Sie uns nicht gewähren lassen, werden Sie sterben, da der Druck des ausströmenden Sauerstoffs in Ihrer Lunge stark auf Ihr Herz drückt, so dass es sicher bald nicht mehr schlagen kann.”

Deshalb schlug ihr Herz nur noch mühsam und unregelmäßig. Also, OP oder Tod. Willenlos legte Stasia sich nieder und ließ diese ziemlich grausame und sehr schmerzhafte Behandlung über sich ergehen. Es wurde eine Dränage gelegt. Ein fingerdicker elastischer Schlauch, der durch die Rippen in die Lunge gestoßen wurde. Vorher wurde unter der Achsel ein Schnitt bis ins Innere der Lunge gemacht, um dann den Schlauch einzuführen. Als dieser im Inneren der Lunge ankam, entstand durch die ausströmende Luft ein krampfhafter Husten, und Stasia hustete spritzendes Blut zusammen mit dem im Lungenvolumen aufgestauten Sauerstoff heraus. Da sie den Hustenreiz nicht zu stoppen konnte, kam im Operationssaal Panik auf.

„Versuchen Sie, den Husten zu unterdrücken!”

Schwestern versuchten, das Blut auf dem Gesicht des Chirurgen wegzuwischen. Das OP-Tuch auf Stasias Brust war dunkelrot mit ihrem Blut durchtränkt. Endlich ließ der Husten nach, und die Wunden konnten verbunden werden. Diese quälende Tortour war damals nur mit örtlicher Betäubung möglich, da man Stasias Reaktion beobachten musste, um keinen Fehler auf dem Weg ins Innere des Lungenflügels zu machen, obwohl ein Monitor über ihrem Körper diesen Eingriff sichtbar machte. Das Atmen mit dem Schlauch im Inneren der Lunge war schmerzhaft und mühsam für Stasia. Sie war zu keiner Regung mehr fähig. Ihre Kräfte waren aufgebraucht. Psychisch und Physisch. Max und Henry warteten ungeduldig vor dem OP-Saal im Flur. Sie waren sehr nervös und besorgt. Trotz der örtlichen Betäubung schmerzte ihr gesamter Körper unendlich, eine Starre, aus der sie sich nicht lösen konnte, lähmte ihre Reaktionen und Bewegungen. Sie war ruhig gestellt, damit der Körper Zeit hatte, seine natürlichen Funktionen wieder aufzunehmen. Seit sie denken konnte, war das das schlimmste Erlebnis, das sie durchstehen musste. Jeden Tag besuchte Max sie im Krankenhaus. Da sie keine Freude während seiner Besuche empfand, wusste sie nun ganz sicher, dass sie ihn nach der Genesungsphase verlassen würde.

„Egal, was kommt! Wenn ich geheilt bin, will ich keine weitere Zeit meines Lebens verschwenden, endlich frei und unabhängig sein. Es hängt wieder an einem seidenen Faden.”

Endlich nach unendlichen langen sechs Wochen Krankenhausaufenthalt wurde Stasia entlassen. Die Freude war riesig für die ganze Familie und auch für ihr Hündchen Snoopy, der oft das Fressen verweigert und viel Aufmerksam und Trost von Mama und Papa gesucht hatte. Oft hatte er auf Stasias altem Kinderbett gelegen und sich nicht bewegen lassen, das sonst von ihm über alles geliebte Würstchen anzunehmen. Aber wieder war nicht alles so geheilt, wie es sein sollte. Schon ein Tag nach ihrer Entlassung aus dem Krankenhaus, am ersten Morgen zu Hause, traf sie ein weiterer Schlag. Stasia wollte eine neue Jeans, natürlich sehr eng anliegend, anziehen. Bei dem mühsamen Versuch, die Hose zu schließen, platzte wieder etwas auf in ihrem Lungenflügel. Wieder war es schmerzhaft und mühevoll durchzuatmen. Wieder der gleiche Schmerz in ihrem Rücken, den sie zu gut kannte. Sie wusste ganz genau, dass sie wieder ins Krankenhaus zurück musste und was auf sie zukam. Sie wusste, dass man nun die Lunge öffnen musste, um zu erfahren, wo der Ursprung des Defekts war. Tief traurig und verzweifelt rief sie selbst den Notarztwagen, der sie wieder mit Blaulicht, dieses Mal zu einer Spezialklinik für Lungenerkrankungen in Heidelberg, fuhr. Noch am gleichen Tag wurde sie notoperiert. Vor dem OP-Termin schminkte sich Stasia noch ihre Augen. Den Nagellack musste sie leider entfernen. Sie schminkte sich für den Fall, „dass, wenn ich bei der OP sterbe, im Sarg schön aussehen werde.”

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