Lisa Winter - Rosarote Ringelsöckchen

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Rosarote Ringelsöckchen: краткое содержание, описание и аннотация

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Die kleine Anastasia wächst in den 50er-Jahren wohlbehütet in einem Vorort von Mannheim auf, doch immer wieder blockiert ein Lungenleiden die Heranwachsende, die dadurch schon als Baby um ihr Leben kämpfen muss. Als Elfjährige entgeht sie in letzter Minute einer Vergewaltigung durch einen Vertrauten ihrer Eltern.
Mit eisernem Willen und viel Mut verlässt sie schließlich ihr kleinbürgerliches Leben und begibt sich in eine ungewisse Zukunft in Baden-Baden und später in München. Stasia, jung und schön, zieht stets Männer an, die sie enttäuschen und verletzen. Als sie meint, endlich in ihrer Welt angekommen zu sein und dabei ihren Traummann gefunden zu haben, spielt ihr das Schicksal erneut einen bösen Streich …
Der ständige Wechsel von höchstem Glück zu niederschmetternden Schicksalsschlägen bestimmt ihren Weg. Doch Anastasia ist eine Kämpfernatur, eisern überwindet sie alle Stolpersteine, die ihr das Leben hinwirft und findet ihr Lebensglück in Südafrika.

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In der Polizeistation erfuhr die Familie, dass Henry Herrn Munster in der weit entfernten Stadt Ulm dermaßen attackiert hatte, dass dieser mit einem Herzinfarkt im Krankenhaus lag und in sehr schlechtem Zustand war.

„Ob er sich erholen wird, ist den Ärzten noch unklar, denn er hat ein schwaches Herz”, sagte der Polizeibeamte streng und sah Henry, der in einer Ecke der Wache saß, prüfend an.

Tief in sich versunken verweigerte er jede Aussage über sein Motiv. Sein Freund Max durfte gehen. Er gab an, dass er Henry nur gefahren hatte, weil der ihn darum gebeten hatte. Er sagte aus, dass es ein Unfall gewesen war. Stasia ging auf Henry zu und nahm seine eiskalte Hand in die ihre.

„Ich habe ihn nicht angerührt. Es war ein Unfall!”

Stasia war elend zumute. Sie umarmte ihn und sagte:

„Henry, ich weiß, warum du das getan ist. Wir haben uns versprochen, dass das, was passiert ist, unser Geheimnis ist, aber jetzt will ich nicht mehr schweigen. Ich werde alles aufklären, alles wird wieder gut.”

Henry schaute sie liebevoll an und nickte stumm.

„Wir können überhaupt nicht verstehen, warum Henry derart aggressiv reagiert hat, was hat ihn dazu getrieben, so weit mit Max zu fahren, um dann diesen alten Mann anzugreifen?”

Frauke war ratlos und schaute zu Stasia.

„Mami, wir gehen jetzt nach Hause, dann werde ich euch alles erklären“, sagte sie leise, da der Polizist nichts erfahren sollte, bevor sie alles ihren Eltern erzählt hatte. Henry wurde abgeführt.

„Erst mal über Nacht in die Zelle, damit er geständig wird, dann können Sie einen Anwalt anrufen“, meinte der Polizist streng.

Ein anderer Beamter führte Henry in die U-Haft-Zelle. Stasia und die traurigen Eltern gingen nach Hause. Dort angekommen herrschte ein eisiges Schweigen, bis endlich Frauke Stasia fragte, was sie wusste und warum das passiert sein könnte. Sie kannte das enge Schwester-Bruder-Verhältnis von ihren Kindern zu gut. Erst zögerlich, dann mit fester Stimme sprach Stasia aus, was ihr schon seit vielen Jahren schwerlastig auf der Seele lag.

„Dieser Vorzeigemann, dieses Schwein, hat mich nach dem Sommertagszug versucht zu vergewaltigen. Wenn Henry nicht rechtzeitig heimgekommen wäre, wäre es wohl passiert.”

Heiße Tränen flossen über ihre Wangen, die sich in krampfhaftes Weinen verwandelten.

„Warum hast du nichts gesagt?”, fragte Stefan erst betroffen, dann zornig.

„Hast du denn gar kein Vertrauen zu uns?”

„Weil ich mich dafür geschämt habe, und weil ich mich schuldig gefühlt habe“, schluchzte Stasia. Frauke nahm Stasia in ihre Arme.

„Du armes Kind. Wie konnte er dir dies nur antun? Hat er dir wehgetan?“, fragte sie vorsichtig. Stasia wollte nicht antworten und schwieg. Stefan schaute Frauke ratlos an.

„Wenn du nicht mit mir darüber reden konntest, wieso nicht mit deiner Mutter?”

„Nur Henry habe ich es erzählt. Dafür wollte er mich rächen. Für das was Munster mir angetan hat. Sicherlich nicht auf diese Weise. Bestimmt wollte er ihm nur einen Denkzettel verpassen.”

Stefan war kreidebleich, die Mutter weinte. Niemand hätte im Traum daran gedacht, dass dieser doch so seriöse und immer freundliche Nachbar, schließlich war er doch Rektor der Schule!, ein solch niederträchtiges Schwein ist.

„Sicher hat er noch andere ihm anvertrauten Kinder misshandelt oder sogar sexuell missbraucht.”

In Stasia erwachte ein schlimmer Verdacht. Oft hatte sie sich gewundert, warum ihre beste Freundin Bea nie mit ihr zusammen bei ihm hatte Honig holen wollen.

„Wer weiß, was da passiert ist“, dachte sie.

Es kam Stasia verdächtig vor, dass nach dem Sommertagsfest Bea nicht zu ihr in die Wohnung hatte kommen wollen. Das hatte Stasia gewundert. Vor dem Umzug hatte Bea beharrlich versucht, Stasia den Auftritt als Frühlingsprinzessin auszureden. Und dann, nach dem festlichen Ereignis, war Bea nicht mehr ihre Freundin. Stasia hatte gemerkt, dass Bea ihr aus dem Weg ging. Frauke hatte dazu gemeint, dass Bea wohl eifersüchtig auf Stasia sei.

„Oh Gott, hoffentlich war Bea nicht sein Opfer. Nicht auszudenken, wenn es so war, und sie nicht das Glück hatte, dass ein Retter aufgetaucht ist.”

Diesen schlimmen Verdacht behielt sie für sich. Stefan wollte noch am gleichen Abend ins Krankenhaus nach Ulm fahren, um diesem Kinderschänder „endgültig” das Handwerk zu legen.

„Den mach ich fertig“, murmelte er, zog seine Jacke an und wollte sich auf den Weg machen.

Frauke wie auch Stasia redeten auf ihn ein, das nicht zu tun, da schon Henry deswegen in Haft war. Eine lange Nacht verlief für alle schlaflos. Am nächsten Morgen wurde der Familie die Nachricht vom Tod von Herrn Munster überbracht. Dieser sei kurz nach seiner Einlieferung an Herzversagen gestorben.

Wie war es zu diesem Vorfall gekommen? Henry hatte an Stasias Geburtstag Herrn Munster zur Rede stellen wollen. Nach längerer Recherche hatte er die neue Adresse herausgefunden und war mit seinem Freund Max mit dessen Auto nach Ulm gefahren, um Munster zur Rechenschaft zu ziehen. Für all das, was er Stasia angetan hatte, sollte er sich verantworten. Er hatte mit seinem Freund an der Haustür des Wohnhauses, welches dem Sohn von Herrn Munster gehörte, geklingelt und nach Munster senior verlangt. Der Sohn hatte gefragt, was sie von seinem Vater denn wollten. Aufgebracht und zornig hatte Henry erklärt, dass er dies ausschließlich und persönlich mit Herrn Munster zu klären hätte. Nun war auch Herr Munster in der Tür erschienen. Dieser hatte freundlich die beiden Jungs ins Haus einladen wollen. Aber dazu war es nicht gekommen. Henry hatte ihn an der Tür angebrüllt:

„Sie gottverdammter Kinderschänder! Ich weiß, was sie meiner Schwester angetan haben, sie sind ein Schwein und Mädchenvergewaltiger!”

Der Sohn hatte Henry am Kragen gepackt, um ihn aus der Tür zu werfen. Der Vater war dazwischengetreten, hatte mit hochrotem Kopf auf Henry einschlagen wollen, war dann, als er die Hand gehoben hatte, von einer Sekunde zur nächsten in sich auf dem Boden zusammengesackt. Er hatte geröchelt und gezuckt. Henry war mit seinem Freund schnellstens davongelaufen. Dann hatte der verblüffte Sohn den Krankenwagen und die Polizei gerufen. Herr Munster hatte noch den Namen von Henry nennen können, bevor er ins Koma gefallen war.

Stasia ging mit ihren Eltern ins Polizeipräsidium, um ihre Aussage zu machen. Nachdem auch der Sohn von Herrn Munster vernommen war, hatte man tatsächlich den Aussagen von Stasia und Henry geglaubt und Henry wieder auf freien Fuß gesetzt. Nach der zögerlichen Aussage des Sohnes von Herrn Munster war es wohl nicht das erste Mal, dass solche Beschuldigungen seinem Vater unterstellt wurden. Aber keines der Opfer hatte dies zur Anzeige gegeben, und deshalb war es nie zu einer Anklage gekommen. Im Stillen hatte seine Familie diese unschönen Angelegenheiten geregelt, und man hatte es vorgezogen, den Vater ins Haus zu nehmen, damit keine weiteren Vorfälle mehr passieren könnten. Sodann waren keine weiteren Schritte mehr nötig, um diesen polizeilichen Vorgang abzuschließen. Nur für die Familie war diese Angelegenheit nicht abgeschlossen. Traurig und enttäuscht sprach Stefan über jahrelange Zusammenkünfte mit dem Nachbarn. Immer gut gelaunt war ab und zu ein gutes Gläschen „Selbstgebrannter” getrunken worden. Kumpelhaft und freundschaftlich hatten die beiden Nachbarn gerne zusammengesessen. Niemals hätte Stefan dies für möglich gehalten. Für ihn war dieser Mann mit all seinen ehrenamtlichen Tätigkeiten ein Vorbild gewesen. Er hätte jederzeit sein Kind in die Obhut dieses Mannes gegeben. Er hatte ihm vertraut. Auch, dass sich Stasia so geschämt und nie etwas darüber erzählt hatte, verunsicherte die Eltern.

„Nicht auszudenken, wenn Henry nicht rechtzeitig aufgetaucht wäre”, dachte Frauke traurig.

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