Robert Hoffmann - Die unbeschriebene Welt

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Paul wacht ohne jede Erinnerung in der Nähe eines mächtigen Wasserfalls auf. Er erkundet die Gegend und trifft auf eine Siedlung: Memoria. Dort erfährt er, dass sämtliche Bewohner ebenso einst ohne Erinnerung in dieser Welt erwacht sind.
Er lernt Maria kennen, eine Frau, die mithilfe des Brunnens (einem großen silbernen Zylinder in der Mitte der Siedlung) Häuser aus dem Boden emporsteigen lässt. Sie kümmert sich um die Belange der Stadt. Pauls Erstaunen wächst, als sie ihm die Schmiede zeigt, eine automatische Fabrik, in der Rohstoffe jeder Art umgewandelt werden können. Niemand weiß wer diese seltsamen Gebäude einst erbaute, sie waren bereits dort, bevor die ersten in Memoria erwachten.
Paul und Maria fühlen sich zueinander hingezogen, jedoch kann Maria kaum begreifen, warum Paul sich nicht mit dem Erinnerungsverlust abfinden will, wo es ihm in Memoria doch an nichts mangelt. Aber Paul lassen die Rätsel dieser Welt nicht in Ruhe. Erst als er weit draußen das Unbegreifliche mit eigenen Augen sieht, gibt er auf und findet seinen Platz in dieser kulturell lebendigen Stadt.
Dann eines Tages kommen die Erinnerungen zurück. Alte Ansichten und Ideologien gewinnen wieder die Oberhand. Mitten in dem Chaos und den Ängsten einer erwachten Stadt, offenbart sich Paul die ganze Tragweite dieser neuen, unbeschriebenen Welt.

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»Ich verstehe. Denkst du an Suppe, denkst du an Maria!«, erwidere ich.

Sie lacht lauthals.

Der Sonnenschirmmacher

(.| )

Vom Balkon aus betrachte ich den alten, knorrigen Baum in der Mitte des Platzes. Die Morgensonne wirft lange, goldgelbe Schatten. Es sind nur wenige Tage vergangen, seitdem ich die Stadt zum ersten Mal betrat und dennoch finde ich mich in Memoria gut zurecht. Die Menschen hier besitzen eine Ruhe, die schwer mit Worten zu beschreiben ist. Die meisten fanden etwas, dass sie mit großer Hingabe tun. Ob es Brot backen, Getreidefelder bestellen oder Kleidung schneidern ist, sie tragen ihren Teil zur Gemeinschaft bei; dies gibt ihnen eine innere Zufriedenheit, die sich auf andere überträgt. Und obwohl viel Arbeit in allem steckt, ist das Leben von einer mühelosen Leichtigkeit geprägt.

Was ist mein Beitrag? Wann stelle ich etwas in das Bona-Fama? Mich fordert natürlich niemand dazu auf, dennoch — es nagt an mir. Ich nehme das Q und lege eine Notiz an. Zunächst sollte ich herausfinden, was ich überhaupt kann. Da ich keine Erinnerung mehr habe, muss ich wohl einiges ausprobieren. Am besten, ich erstelle mir eine Liste. Es müsste etwas sein, das mich interessiert. Ich beginne zu schreiben:

Wo bin ich hier?

Gibt es noch andere Städte wie Memoria?

Wieso sind wir hier alle erinnerungslos aufgewacht?

Mir wird klar, dass es die Rätsel dieser Welt sind, die mich interessieren. Aber wie kann dies für das Bona-Fama nützlich sein? — Die Gegend zu erkunden könnte vielleicht zu einer Karte führen. Ich berühre wieder das Q, die Buchstaben flackern kurz auf und verblassen dann gänzlich. Mein Finger streift über die Oberfläche, aber es bleibt ohne jede Reaktion — nur noch ein flaches Stück Metall. Beim Ablegen des Qs merke ich eine Spannung in der Haut, die von der rechten Schulter bis zum Oberarm reicht. Dieses Spannungsgefühl plagte mich schon die ganze Nacht. Die Haut fühlt sich dort uneben und verdickt an. Ich blicke in die verspiegelte Tür meines Kleiderschranks. Auf dem Rücken, der Schulter und dem Oberarm ist die Haut hell, porenlos und mit leichten Vernarbungen durchzogen. Ich erschrecke für einen Moment, prüfe dann die Haut an der anderen Schulter — dort ist alles normal. Was ist mit mir passiert? Ein Unfall? Ich schaue meinem Spiegelbild in die Augen, als könne ich eine Antwort herauslesen. Es ist ein seltsames Gefühl, als hätte jemand Fremdes sich meinen Körper ausgeborgt und ihn beschädigt wieder zurückgegeben. Ich werde am besten Jules einen Blick darauf werfen lassen und ihn auch gleich fragen, was mit dem Q los ist.

***

»Jules wohnt am Rande der Stadt, nördlich vom Brunnenplatz«, erklärt mir Maria. »Es ist das Gebäude mit dem Gewächshaus im Vorgarten.«

»Danke, warst du gerade auf dem Weg zu mir?«, erwidere ich.

Sie schüttelt den Kopf.

»Sid kam gestern noch aufgeregt zu mir und meinte, dass du vermutlich recht hattest mit dem Erz. Ich bin auf der Suche nach Will, um ihm zu sagen, dass er sich den Tog nehmen soll. Wir brauchen anderes Erz, für weitere Tests.«

»Wisst ihr schon, wo es noch anderes Erz gibt?«

»Ja, in Richtung des Secum liegen einige Gesteinsfelder, aber das war uns bisher zu weit weg.«

»Gibt es eigentlich noch mehr Siedlungen wie Memoria?«

Maria dreht sich langsam von mir weg.

»Anfangs haben wir die Gegend etwas sondiert, aber wir sind auf keine weiteren Siedlungen gestoßen. Alles, was wir weit draußen fanden, waren Brunnen.«

»Ach, es gibt noch andere Brunnen?«

»Paul, lass uns besser ein anderes Mal darüber sprechen. Ich habe dort hinten gerade Will gesehen.«

»Natürlich«, meine ich, kann jedoch meine Enttäuschung nicht verbergen. Maria dreht sich um, geht einige Schritte, hält inne und richtet den Blick wieder zu mir. »Ach so, Paul, morgen Abend wird Der Sonnenschirmmacher aufgeführt. Wollen wir uns das ansehen?«

»Oh, sicher.«

»Schön, ich hole dich dann ab.«

Ich schaue ihr kurz nach und setze schließlich meinen Weg zu Jules fort.

***

»Das sind Brandwunden! Meines Erachtens gut verheilt. Die Vernarbungen führen zu dem Spannungsgefühl, ist infolgedessen normal. Ich hole dir etwas zum Eincremen der Narben,« erklärt Jules und geht aus dem Zimmer.

Ich schätze ihn auf Ende fünfzig, allerdings ist das schwer zu sagen, er besitzt eine sehr dynamische Ausstrahlung. Seine Haare sind grau meliert und seine Schläfen schneeweiß. Die blaugrauen Augen haben einen präzisen, durchdringenden Blick. Seine Wohnung sieht aus wie eine Mischung aus Gewächshaus und Labor. Auf dem Tisch liegt ein Stapel von Qs. An den Wänden hängen einige Skizzen von der Schmiede und dem Brunnen. Auf der anderen Seite des Raumes gibt es ein Regal mit Töpfen, in denen die verschiedensten Pflanzen wachsen.

Er betritt schnaufend das Zimmer.

»Hier habe ich dir einen Becher davon aufgefüllt«, sagt er und reicht mir ein kleines Glasgefäß mit einer gelben Salbe.

»Einmal täglich, am besten kurz vor dem Zubettgehen, dünn auftragen, das sollte das Spannungsgefühl deutlich lindern.«

»Danke, Jules.«

Er schaut mich musternd an.

»Normalerweise würde ich diese Frage nicht mehr stellen, aber ... erinnerst du dich an irgendetwas bezüglich der Brandwunden?«

»Nein, leider nicht. Kannst du abschätzen, wie alt die Wunden in etwa sind?«

»Ich würde, angesichts des Heilungszustandes, auf ein bis zwei Jahre schätzen.«

Ich greife in meine Tasche und nehme das Q heraus.

»Maria meinte, dass du dich am besten mit den Qs auskennst. Es ist plötzlich einfach ausgegangen.«

Er nimmt das Q und schaut es prüfend an.

»Hm ... die Energie wird aufgebraucht sein, kommt nicht allzu oft vor.«

Er geht zu dem Regal, legt das Q auf einen dunklen Kasten und wirft einen Glob hinein.

»Ist das eine Ladeplatte?«

»Korrekt.«

»Du hast hier sehr viele von den Qs«, sage ich und zeige auf den Stapel, »bist du der Einzige, bei dem man sie aufladen kann?«

Er schüttelt den Kopf.

»Keineswegs. Vielleicht besitzt nicht jeder eine Ladeplatte, aber einige schon. Ich experimentiere zurzeit mit den Qs, daher ist es sehr nützlich eine davon hier zu haben«, erzählt er und zeigt auf die Notizen.

»Experimente? Was versuchst du herauszufinden?«

Er zieht seine grauen Augenbrauen hoch.

»Ja ... wir Spätankömmlinge sind wissbegierig, das haben wir den anderen voraus«, meint er. »Ich möchte besser verstehen, wie die Qs funktionieren und wie sie kommunizieren, beziehungsweise ob sie untereinander Daten versenden können.«

»Du meinst, sodass wir uns Nachrichten schicken könnten?«

»Richtig, sodass wir uns Emails schicken können«, erklärt er und fixiert mich mit seinen blaugrauen Augen. »Email ... sagt dir das etwas, Paul?«

»Ja ... jetzt wo du es erwähnst ...«

Seltsam, wie mir in Memoria immer wieder Wörter begegnen, die bisher bedeutungslos waren, so als hätte es sie und das, was sie beschreiben, zuvor gar nicht gegeben.

»Sich Nachrichten mit dem Q schicken zu können, wäre natürlich praktisch. Aber wieso glaubst du, dass die Qs dazu überhaupt in der Lage sind?«

Er nickt. »Zum einen können die Qs bereits mit der Schmiede kommunizieren. Allerdings bisher nur, wenn sie direkt auf der Konsole liegen«, entgegnet er, nimmt ein Q von seinem Tisch und reicht es mir herüber. »Versuche mal damit auf deine Texte zuzugreifen.«

Ich öffne die Tastatureinblendung und sehe dort, obwohl es ein anders Q ist, tatsächlich meine Texte.

»Also werden die Daten nicht im Gerät gespeichert, aber wo dann?«

Er hebt den Zeigefinger.

»Richtig, das ist die Frage. Meiner Meinung nach im Brunnen.«

Ich nicke. »Ja, das würde Sinn machen, schließlich ist der Brunnen die Grundlage von Memoria. In dem Fall müssten die Qs mit dem Brunnen natürlich in Verbindung stehen. Aber ... Moment, warum funktioniert es dann nicht schon? Wieso sehe ich nur meine Texte und nicht alle, die auf dem Brunnen gespeichert sind?«

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