Robert Hoffmann - Die unbeschriebene Welt

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Paul wacht ohne jede Erinnerung in der Nähe eines mächtigen Wasserfalls auf. Er erkundet die Gegend und trifft auf eine Siedlung: Memoria. Dort erfährt er, dass sämtliche Bewohner ebenso einst ohne Erinnerung in dieser Welt erwacht sind.
Er lernt Maria kennen, eine Frau, die mithilfe des Brunnens (einem großen silbernen Zylinder in der Mitte der Siedlung) Häuser aus dem Boden emporsteigen lässt. Sie kümmert sich um die Belange der Stadt. Pauls Erstaunen wächst, als sie ihm die Schmiede zeigt, eine automatische Fabrik, in der Rohstoffe jeder Art umgewandelt werden können. Niemand weiß wer diese seltsamen Gebäude einst erbaute, sie waren bereits dort, bevor die ersten in Memoria erwachten.
Paul und Maria fühlen sich zueinander hingezogen, jedoch kann Maria kaum begreifen, warum Paul sich nicht mit dem Erinnerungsverlust abfinden will, wo es ihm in Memoria doch an nichts mangelt. Aber Paul lassen die Rätsel dieser Welt nicht in Ruhe. Erst als er weit draußen das Unbegreifliche mit eigenen Augen sieht, gibt er auf und findet seinen Platz in dieser kulturell lebendigen Stadt.
Dann eines Tages kommen die Erinnerungen zurück. Alte Ansichten und Ideologien gewinnen wieder die Oberhand. Mitten in dem Chaos und den Ängsten einer erwachten Stadt, offenbart sich Paul die ganze Tragweite dieser neuen, unbeschriebenen Welt.

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Will nippt kurz an seinem Getränk.

»Bin halt kein Schauspieler, ... ist quasi nich‘ meine Richtung.«

»Was meinst du mit: im Depot gefunden? «, frage ich. Maria streicht mit dem Finger über den Rand ihres Glases.

»Im Depot sammeln wir alle Gegenstände, die wir so dabei hatten, als wir hier in Memoria aufgewacht sind«, sagt sie.

»Jules hat mir gestern eine Schublade voll mit Handys gezeigt, ... aber das ist nicht das Depot?«

»Nein«, erwidert sie, »die meisten Geräte aus dem Depot sind mittlerweile bei Jules. Keines von ihnen funktioniert mehr, und er wollte herausfinden weswegen. Das Depot befindet sich im Auditorium, es ist ein kleines Zimmer rechts vom Foyer.«

Mina winkt jemandem zu.

»Joseph, kannst du uns noch einen Krug von dem Gerstenwein bringen? Ach, und natürlich einen Mohnkuchen für uns — das wär ganz lieb«, ruft sie. »Wo waren wir? Ach ja, das Depot, dort haben wir auch ein paar alte Bücher. Das Theaterstück basiert freilich nicht direkt auf einem davon, aber die verschiedenen Schauplätze und so einige Ideen — wie die Szene mit der Gerichtsverhandlung — beruhen schon auf der einen oder anderen Geschichte.«

»Und Paul, was befand sich damals in deinen Taschen?«, fragt Will.

»Ich hatte ein Notizbuch dabei. Voll mit Listen und Abkürzungen, die ich nicht recht verstehe. Leider habe ich es wohl irgendwo oben am Wasserfall verloren.«

Maria schmunzelt. »Nun ja, wenn du damit nichts mehr anzufangen weißt, dann kannst du ja auch darauf verzichten.«

Ich merke, wie mir unwohl bei dem Gedanken ist, das Notizbuch aufzugeben. Irgendetwas, irgendein Hinweis könnte dort vielleicht enthalten sein. Joseph taucht mit der Bestellung an unserem Tisch auf.

»Mina, da hast du aber Glück, das ist mein letzter Mohnkuchen für heute«, sagt er und stellt einen großen Teller vor uns ab. Darauf befindet sich ein kreisrunder Kuchen, umgeben von einigen kleinen Schalen, die mit verschiedenfarbigen Soßen gefüllt sind. Will nimmt sich ein Stück und tunkt es in eine der Schalen.

Mina lacht. »Wie süß von dir, dass du mir immer einen zurückhältst. Übrigens, ich hab ganz neue Stoffmuster, die passen vorzüglich zu deiner Einrichtung. Komm einfach vorbei«, sagt sie und prostet ihm zu.

Will zeigt auf das dunkelbraune Gebäck.

»Paul, probiere ein Stück mit der Pilzsoße, das ist so lecker ...«

»Pilzsoße? Naja, solange sie nicht aus dem Depot kommt.«

Ich nehme ein kleines Stück, tunke es in die Soße und koste davon.

»Also«, sagt Will zögerlich, »quasi ... kommt sie schon von dort.«

Ein leicht fauliger Geschmack breitet sich im Mund aus, und ich schlucke das Stück widerwillig herunter. Es bleibt mir im Hals stecken, und ich muss husten.

»Das Rezept meine ich natürlich, nicht die Pilze«, fügt Will hinzu.

»Die Soße ... schmeckt wirklich wie hundert Jahre alt«, erwidere ich räuspernd.

Mina fängt schallend an zu lachen, und kurz darauf lachen wir alle. Maria meint, dass sie die Pilzsoße auch widerlich finde und ich es mit der Honigsoße probieren solle. Nachdem ich sie koste, verstehe ich, warum der Mohnkuchen hier so beliebt ist. Auch wenn die dunkelbraune, körnige Struktur dem ähnelt, was ich mit Mohnkuchen verbinde, scheint der Geschmack nicht dazu zu passen. Er ist fruchtig, herb und besitzt eine süße Schärfe, die mich an Zimt erinnert.

Wir diskutieren über das Theaterstück und stellen fest, dass jeder eine andere Auffassung davon hat. Für Mina war es ein Riesenspaß. Will meint, dass er es sehr spannend fand und sich frage, ob Phil nicht hinunter zum Baum hätte tauchen können. Maria mochte das Ende nicht, es hätte die Leute zu sehr erschreckt. »Phil hat einmal zu viel die Welt verloren«, meint sie. Ich erwidere, dass ich es gerade deswegen so gut fand und es zum Nachdenken anregt, da Phil mit jedem Verlust auch immer etwas gewonnen hatte.

Der Kuchenteller leert sich schnell, und Joseph schenkt uns von dem Wein nach. Ich erzähle, dass ich an Marias Grübchen erkennen kann, ob sie gleich lachen wird.

»So wie zum Beispiel jetzt!«, meine ich.

Die Blicke springen zu Maria, und sie lächelt breit. Mina winkt ab und wirft ein, dass sie an Wills Ohren erkennen könne, ob er gleich niesen werde. Dann schaut sie betont auf sein Ohr und meint: »Nein, wird er nicht.«

Will blickt sie verwirrt an.

»Seht ihr!«, meint sie schließlich.

Wir brechen wieder in Gelächter aus. Ich nehme mein Glas und lehne mich zurück. Eine wohlige Stimmung breitet sich in mir aus. Es ist einer dieser Abende, die nie zu Ende gehen sollten. Solche Momente müsste man einrahmen und ins Bona-Fama stellen, damit sie jeder erleben kann.

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