Robert Hoffmann - Die unbeschriebene Welt

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Paul wacht ohne jede Erinnerung in der Nähe eines mächtigen Wasserfalls auf. Er erkundet die Gegend und trifft auf eine Siedlung: Memoria. Dort erfährt er, dass sämtliche Bewohner ebenso einst ohne Erinnerung in dieser Welt erwacht sind.
Er lernt Maria kennen, eine Frau, die mithilfe des Brunnens (einem großen silbernen Zylinder in der Mitte der Siedlung) Häuser aus dem Boden emporsteigen lässt. Sie kümmert sich um die Belange der Stadt. Pauls Erstaunen wächst, als sie ihm die Schmiede zeigt, eine automatische Fabrik, in der Rohstoffe jeder Art umgewandelt werden können. Niemand weiß wer diese seltsamen Gebäude einst erbaute, sie waren bereits dort, bevor die ersten in Memoria erwachten.
Paul und Maria fühlen sich zueinander hingezogen, jedoch kann Maria kaum begreifen, warum Paul sich nicht mit dem Erinnerungsverlust abfinden will, wo es ihm in Memoria doch an nichts mangelt. Aber Paul lassen die Rätsel dieser Welt nicht in Ruhe. Erst als er weit draußen das Unbegreifliche mit eigenen Augen sieht, gibt er auf und findet seinen Platz in dieser kulturell lebendigen Stadt.
Dann eines Tages kommen die Erinnerungen zurück. Alte Ansichten und Ideologien gewinnen wieder die Oberhand. Mitten in dem Chaos und den Ängsten einer erwachten Stadt, offenbart sich Paul die ganze Tragweite dieser neuen, unbeschriebenen Welt.

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Als sich der Vorhang wieder hebt, liegt Phil zwischen den Trümmern am Strand. Von Mina fehlt jede Spur. Er richtet sich mühsam auf und reibt sich die Augen.

»Ich ... ich erinnere mich, ... das sind die Reste der Astonia. Ein Gewitter zog auf, der Mast brach, ... ich hatte Glück, eine Planke wurde mir ein Rettungsfloß. Wo bin ich? Gab es im Wald nicht eine Siedlung?«

Er scheint wie ausgewechselt. Seine Körperhaltung lässt ihn nun größer erscheinen und in seiner Stimme liegt eine Zielstrebigkeit. Er muss nicht lange nach der Siedlung suchen. Die Eingeborenen tauchen auf und umkreisen ihn wieder. Diesmal jedoch haben sie ihre Masken verloren. Affengesichter, die auf die Darsteller gezeichnet wurden, kommen zum Vorschein. Sie geben Affenlaute von sich und bewegen sich nun wie welche. Einige benutzen die Sonnenschirme, um sich zu kratzen, andere versuchen damit Früchte zu pflücken. Phil sackt auf die Knie.

»Ich Narr, ich hab unter Affen gelebt!«

In den nächsten Szenen fertigt sich Phil aus den Resten der Astonia ein Floß an. Er kann sich nicht verzeihen, Affen für Menschen gehalten zu haben.

»Ich bin doch nicht verrückt! Ich muss mir beim Schiffbruch den Kopf gestoßen haben. Sobald ich den Baum der Wahrheit finde, kann er mir sicher sagen, was das alles zu bedeuten hat.«

Phil setzt das Floß in Bewegung und hält Ausschau nach Rettung. Schließlich trifft er auf ein Handelsschiff, das ihn an Bord nimmt. Der Kapitän erklärt ihm, dass er auf dem Weg zur Stadt Riga sei. Phil ist sehr erfreut, da er einst gehört hat, dass der Baum sich irgendwo im Umkreis von Riga befinden soll. Er fragt den Kapitän, ob er schon von dem Gewächs gehört hätte.

»Natürlich! Ich bringe regelmäßig Pilger auf die andere Seite des Ozeans. Aber ich halte es nur für eine Legende.«

»Nein, es gibt einfach zu viele Hinweise, die können doch nicht alle erfunden sein. Es soll sogar ein Buch geben, das Arbor Vera, in dem der Weg genau beschrieben sei«, erwidert Phil.

Der Kapitän nickt. »Ja, ich hielt es sogar schon in der Hand. Ein Pilger zeigte es mir einst.«

Phils Augen springen auf. »Erzählte er ihnen auch, wo er es erworben hatte?«

»Nein, aber soviel ich weiß, kam er aus Riga. In der Stadt gibt es einige Buchhändler. Sie sollten es dort probieren.«

In der nächsten Szene durchstöbert Phil Bücherregale, die auf Leinwandbahnen gezeichnet, von der Bühne hängen. Er trifft auf den Buchhändler, der ihm erklärt, dass es einige Abschriften des Arbor Vera gebe, die aber wertlos seien, da sie die Karten nicht enthielten. Nur der uralte Einband im Museum von Riga sei noch komplett.

Phil macht sich sofort auf, betritt das Museum und findet nach kurzer Suche tatsächlich das Buch. Es liegt unter einer der Vitrinen. Das Interesse der meisten Besucher fällt jedoch auf eine silberne Lanze, dem offensichtlichen Prunkstück des Museums, auf der anderen Seite des Raumes. Auf dem Einband ist ein goldener Baum zu erkennen, darunter steht in roten Buchstaben: Arbor Vera. Er blickt prüfend um sich, wickelt seine Hand in den Mantel und nähert sich der Glasscheibe. Der Vorhang fällt.

Als er sich wieder öffnet, betritt Phil ein einfaches Zimmer mit einem kleinen Tisch. Er greift unter seinen Mantel, zieht das Buch hervor und legt es darauf ab. In den nächsten Szenen sieht man ihn in die Seiten vertieft.

»Das ist es!«, ruft er mit einem Mal. »Ich muss die Feuerhöhlen durchqueren, den Pfad durch das blaue Moor beschreiten, und dem Fluss Somnus zur Quelle folgen. Hier steht es: An der Quelle des Stroms grab ich meine Wurzeln, an der Quelle ergießt sich mein Wissen in den Schlaf.«

Phil erkundigt sich in der Stadt nach der Feuerhöhle. Einige erzählen ihm von einer Felsengrotte, andere von Klüften, in denen Bären hausen. Schließlich findet er jemanden, der ihm von einer glühenden Höhle im Süden berichtet. In den nächsten Szenen irrt Phil mit einer flackernden Laterne über die mit grauen Tüchern verhangene Bühne. Hin und wieder tauchen leuchtende rauchende Spalten auf. Bei dem Überspringen einer breiten Lavaspalte verbrennt er sich beinahe den Fuß. Er irrt durch die Gänge. Immer mehr glühende Risse und Spalten tun sich um ihn herum auf. Phil ist orientierungslos und blättert hektisch durch das Buch.

»Ja ... hier ist eine Karte der Höhle, ... aber ... wo bin ich?«

Schließlich betritt er einen großen Dom, von dem drei Abzweigungen weiterführen.

»Diese Stelle, sie war doch markiert ... ja ... die große Kreuzung ... hier ist es!«, ruft er und tippt auf die Karte. Er findet die Orientierung wieder und folgt dem eingezeichneten Weg.

Als er endlich aus der Höhle tritt, liegt kein Moor, sondern eine Steppe vor ihm. Unbeirrt setzt Phil seinen Weg fort. Die Nacht bricht herein, und ein heulendes Geräusch schreckt ihn auf.

»Wer ist da?«

Knurrende Darsteller umkreisen ihn auf allen vieren. »Wölfe«, höre ich Will neben mir flüstern. Sie greifen ihn an. Er versucht, sich mit einem Knüppel zur Wehr zusetzen. Inmitten des Chaos fällt der Vorhang. Unruhe im Publikum.

Als sich der Vorhang öffnet, ist der Kampf vorbei, und Phil hält sich den blutenden Kopf.

»Nur das Ohr, ... mehr bekommt ihr nicht von mir!«, flucht er.

Phil verbindet sich mit einem Tuch den Kopf und setzt seinen Weg fort. Nach einer Weile sieht er in der Entfernung die Lichter einer Siedlung. Er ist völlig euphorisiert, als er erkennt, dass ein schmaler Fluss aus ihr herausführt.

»Der Somnus! ... Bald werden all meine Mühen belohnt.«

Phil betritt die Stadt und ist sichtlich verwirrt, als er feststellt, dass niemand dort je von dem Baum der Wahrheit gehört hat.

»Die Quelle des Flusses liegt etwas außerhalb der Stadt«, erklärt ihm ein Anwohner. »Allerdings ist dort mittlerweile ein Stausee.«

In der nächsten Szene steht Phil auf einer Holzkonstruktion — dem Staudamm — und beugt sich kopfschüttelnd über das Geländer. Nicht weit von ihm schlägt jemand mit einer Axt einen Holzpfahl spitz. Er bemerkt Phil und stellt seine Arbeit ein.

»Ziemlich beeindruckend, nicht wahr?«, meint er. »Der Damm treibt alle unsere Mühlen und Maschinen an. Ich bin Murus, der Dammwächter.«

Phil blickt ihn mit schmerzverzerrtem Gesicht an. »Ihr Narren! Ihr habt den Baum der Wahrheit ertränkt. Warum habt ihr das getan?«

Murus schaut ihn verwirrt an.

»Da ... da unten im See sind viele Bäume, aber ... es sind ja nur Bäume.«

Außer sich vor Wut greift Phil Murus an und schlägt ihn zu Boden. Er nimmt die Axt an sich und haut sie krachend in einen der Pfeiler der Konstruktion.

»Ich werd dich wieder zurückholen. Es ist nicht meine Schuld. Sie wussten nicht, was sie taten!«

Murus rappelt sich wieder auf und packt Phil von hinten.

»Nein! Bist du wahnsinnig? Der Damm wird brechen, und alle in der Stadt werden ersaufen!«

Sie kämpfen um die Axt, bis Murus stolpert und zu Boden stürzt. Phil steht über ihm und holt zu einem Schlag aus.

Ich spüre Marias Hand auf meinem Arm.

Phil verharrt in der Ausholbewegung. Ein dünner Vorhang fällt herab. Nur wenige Sekunden später öffnet sich der Schleier. Phil hält immer noch die Axt in der Hand, jedoch liegt nun nicht Murus, sondern Mina am Boden. Sie streckt ihm den Arm entgegen. »Phil, es ist an der Zeit; verliere die Welt, erlange die Freiheit!«

Er schreckt zurück und lässt die Axt fallen. Sein Körper sackt in sich zusammen, er kauert nieder und weint bitterlich. Der Vorhang senkt sich. Ein Licht fällt auf den rechten Bühnenrand. Mina tritt in den leuchtenden Kegel.

»Es war gewiss nicht leicht für Phil, seine Suche aufzugeben. Für einige Zeit spürte er nichts mehr, nahm die Welt um ihn herum kaum wahr. Die Tage vergingen und er beschloss, ohne ein Ziel vor Augen, weiter zu ziehen.«

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