Robert Hoffmann - Die unbeschriebene Welt

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Paul wacht ohne jede Erinnerung in der Nähe eines mächtigen Wasserfalls auf. Er erkundet die Gegend und trifft auf eine Siedlung: Memoria. Dort erfährt er, dass sämtliche Bewohner ebenso einst ohne Erinnerung in dieser Welt erwacht sind.
Er lernt Maria kennen, eine Frau, die mithilfe des Brunnens (einem großen silbernen Zylinder in der Mitte der Siedlung) Häuser aus dem Boden emporsteigen lässt. Sie kümmert sich um die Belange der Stadt. Pauls Erstaunen wächst, als sie ihm die Schmiede zeigt, eine automatische Fabrik, in der Rohstoffe jeder Art umgewandelt werden können. Niemand weiß wer diese seltsamen Gebäude einst erbaute, sie waren bereits dort, bevor die ersten in Memoria erwachten.
Paul und Maria fühlen sich zueinander hingezogen, jedoch kann Maria kaum begreifen, warum Paul sich nicht mit dem Erinnerungsverlust abfinden will, wo es ihm in Memoria doch an nichts mangelt. Aber Paul lassen die Rätsel dieser Welt nicht in Ruhe. Erst als er weit draußen das Unbegreifliche mit eigenen Augen sieht, gibt er auf und findet seinen Platz in dieser kulturell lebendigen Stadt.
Dann eines Tages kommen die Erinnerungen zurück. Alte Ansichten und Ideologien gewinnen wieder die Oberhand. Mitten in dem Chaos und den Ängsten einer erwachten Stadt, offenbart sich Paul die ganze Tragweite dieser neuen, unbeschriebenen Welt.

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Jules zieht wieder seine grauen Augenbrauen hoch und nickt.

»Paul, du besitzt eine schnelle Auffassungsgabe. Du siehst nur die Daten, welche zu deinem Login gehören.«

»Login? Ich habe mich doch gar nicht eingeloggt.«

»Dies geschieht demzufolge automatisch. Meines Erachtens über den Fingerabdruck bei der ersten Berührung«, erklärt er.

»Das ... wäre durchaus möglich.«

Er setzt sich an seinen Schreibtisch und zieht eine Schublade heraus.

»Paul, erkennst du diese Geräte?«

Ich gehe zu dem Tisch und blicke hinein. Dutzende schmaler Plastikkarten und andere flache Objekte in verschiedenen Farben und Formen sind zu sehen. Ich überleg kurz, dann fällt es mir ein.

»Das sind Handys!«, stelle ich fest, »Wo hast du sie her?«

Seine Stimme wird tief und seine Augen verengen sich.

»Ich wusste es! Paul, ist es dir nicht auch schon aufgefallen? Wir sind anders.«

»Was? Wegen der Handys?«

»Unsinn! Die Leute kamen damit einfach zu mir, sagten, dass sie das bei sich trugen, als sie hier ankamen.«

»Und, funktionieren sie noch?«

»Nein. Ich habe versucht, sie aufzuladen, aber sie sind alle defekt«, erwidert er und schiebt die Schublade wieder zu, »doch das ist nicht der Punkt. Was ich meine ist, dass wir später als alle anderen hier ankamen, infolgedessen sind wir anders. Wir können uns schneller an solche Begriffe wie Handy oder Email erinnern ... und wir wollen wissen, was passiert ist.«

Ich komme ins Grübeln. Kann das sein? Ist die Wirkung des Gedächtnisverlustes bei uns schwächer?

»Vielleicht ist da was dran«, erwidere ich zögerlich.

Er wird immer unruhiger.

»Es ist evident! Und nicht nur das, die Leute haben aufgegeben.«

»Inwiefern aufgegeben? Memoria ist doch voller Leben und überall diese Kunstfertigkeit.«

»Sie haben aufgehört, sich die wichtigen Fragen zu stellen: Wo kommen wir her? Was ist passiert? Wer sind wir? Das interessiert sie nicht mehr, sie sind wie indoktriniert«, entgegnet er mit solcher Empörung, dass seine Wangen erröten.

Ich schüttle den Kopf. »Nein, das glaub ich nicht. Sie haben viel herausgefunden über den Brunnen und die Schmiede.«

»Sicher, ich sage ja nicht, dass sie nichts täten. Aber alles, was vor Memoria war, ist ihnen egal.«

Er hält kurz inne und schaut aus dem Fenster.

»Paul, sag mir, was denkst du, wo wir hier sind?«

»Ich weiß nicht, vielleicht auf einer Insel?«

Er lacht laut.

»Du meinst, auf der Erde? Und wie erklärst du dir den 28-Stunden-Tag?«

»Das ... sicher ein Messfehler ... ich habe darüber noch nicht nachgedacht, aber wo sonst?«

»Dann hast du es noch nicht gesehen?«

»Was gesehen?«

»Sie haben es dir also nicht gesagt oder wissen es nicht einmal mehr. Allerdings macht es auch wenig Sinn, es zu erklären. Wenn du schon die 28 Stunden nicht glaubst, würdest du mich wahrscheinlich für verrückt halten. Du musst es dir selbst anschauen.«

»Was?«

»Nimm dir den Tog und fahre immer entgegen der Richtung des Wolkenzugs«, erklärt er und zeigt aus dem Fenster.

»Was ist dort?«

»Das musst du herausfinden.«

In diesem Moment klopft es an der Tür.

»Ja, ich komme!«, ruft er. »Siehst du, dein Q ist wieder voll einsatzbereit«, erklärt er ruhig, als hätte die Diskussion nie stattgefunden.« Er reicht mir das silberne Gerät und geht zur Tür.

»So, Paul, ich habe nun im Theater zu tun. Du kommst doch morgen Abend zur Aufführung?«

»Ja, mit Maria.«

***

»Das wird großartig!«, meint Will, während wir uns auf den Weg zu meinem Haus machen. Ich packe mir den großen Stoffsack und schwinge ihn mir über die Schulter.

»Mina hat mir da wirklich viel Kleidung gegeben. Gut, dass du mir beim Tragen hilfst.«

»Natürlich, du musst heute Abend schließlich was hermachen.«

»Worum geht es in dem Theaterstück überhaupt?«

»Mina wollte mir nichts verraten. Ich weiß quasi nicht mehr, als dass es von einem Sonnenschirmmacher handelt. Maria war übrigens gestern auch bei Mina ... hat sich ein wirklich schönes Kleid ausgesucht«, meint er und lächelt mich an.

Die Dielen der Holzbrücke knarren unter unseren Füßen. Ich muss an Maria denken, an ihren schwungvollen Gang und wie sich ihre braunen Haare über der Schulter kräuseln.

»Hat sie mit dir bereits über das neue Erzfeld gesprochen?«, frage ich.

»Ja, ich werde mich gleich morgen auf den Weg machen. Willst du nicht mitkommen?«

»Natürlich, das wollte ich dich gerade fragen. Warst du schon einmal dort?«

Er nickt. »Ich bin dem Secum schon einmal gefolgt, hab die Erzfelder aber nur von Weitem gesehen. Damals, als wir noch die Gegend erkundet haben.«

»Warum habt ihr das Erforschen der Umgebung aufgegeben?«

»Naja, es gab keinen zwingenden Grund mehr dafür.«

»Keinen Grund? Die unbekannte Gegend zu erkunden kann nur von Vorteil sein, dafür braucht man doch keinen weiteren Grund?«

Er hebt abwehrend die Hand.

»Paul, da redest du quasi mit dem Falschen. Ich fahre gern mit dem Tog raus. Ja ... und morgen ist es wieder so weit, das wird ein Riesenspaß!«

»Ich würde danach gerne noch einmal zum Wasserfallplateau. Mein Notizbuch muss dort oben irgendwo liegen.«

»Ach so? Können wir machen ... mal gucken, ob die Treppen überhaupt noch stehen.«

Als wir an meinem Haus ankommen, reicht mir Will den Stoffsack mit der Kleidung.

»Okay, ich geh dann mal rüber zu Austin. Werd ihm sagen, dass wir morgen den Tog brauchen. Wir sehen uns dann nachher im Theater«, meint er.

»Gut. Bis dann.«

Nachdem ich einige Jacken, Hemden und Hosen durchprobiere, finde ich schließlich etwas, das mir angemessen erscheint. Die restliche Kleidung sortiere ich in den bisher nahezu leeren Schrank ein. Ich nehme mein Q und setze mich in den Sessel. Maria wird sicher bald kommen, die Dämmerung legt sich bereits über die Stadt. Mir fällt wieder das seltsame Gespräch mit Jules ein. Ich denke, ich sollte Maria davon vorerst nichts erzählen. Es erscheint mir sinnlos, irgendwo hinzufahren, um nach etwas zu suchen, von dem ich nichts weiß. Ich schaue auf mein Q und frage mich, ob es tatsächlich mit dem Brunnen in Verbindung steht. Sich Nachrichten mit den Qs schreiben zu können, würde die Kommunikation natürlich erheblich vereinfachen. Vielleicht könnten wir dann auch Kontakt mit anderen Siedlungen aufnehmen, sofern es da draußen überhaupt noch weitere gibt.

»Wer sitzt denn hier so betrübt?«, höre ich plötzlich eine Stimme.

»Maria! Wo sind die ... Sonnen...«, stottere ich.

Sie trägt eine rote Schleife im Haar und ein ebenso rotes, langes Kleid, das mit einem silbernen Blumenmuster durchsetzt ist. Sie schaut mich andächtig mit ihren tiefen, braunen Augen an.

» ...schirme!«, versuche ich, meinen Satz zu beenden.

»Sonnenschirme? Naja, bei dem Wetter sollten es besser Regenschirme sein, aber noch ist alles trocken«, erwidert sie.

»Dann sollte das Stück wohl besser Der Regenschirmmacher heißen?«

»Ach, das klingt so trübsinnig, dann würde ich es mir nicht anschauen wollen«, erwidert sie und ihr Grübchen kündigt ein Lächeln an.

Ich streife mir das Jackett über und wir machen uns auf den Weg.

»Wo befindet sich das Theater eigentlich?«

»Es liegt vor dem großen Tor, etwas außerhalb von Memoria, in einer breiten Senke. Daher haben wir es ohne dem Brunnen, komplett mit eigenen Händen, errichten müssen.«, erklärt sie.

»Wieso ausgerechnet dort?«

»Es heißt, dass Mina beim Pilze sammeln im Wald, ein Lied vor sich hingesungen hat. Ja ... und da sei ihr dort die perfekte Akustik aufgefallen.«

»Mina singend beim Pilze sammeln im Wald? Das hört sich beinahe selbst wie ein Theaterstück an.«

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