Roma Hansen - Sonne satt

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Zauberhafter Esprit und bodennaher Wildwuchs im Herzen von Madeira. In ihrer Quinta, gelegen in der Bergwelt von Ponta do Sol, zeigen vier Frauen und zwei Männer Gemeinschaftsgefühle längs eines Mitbringsels der weltweiten Wetterlage im Jahr 2010, und einem Plattfuß am Jeep. Der Kinderstreich aus der Insel-Nachbarschaft ruft sie in den übergeordneten Plan für ihr Trend-Projekt 'der Generation vielfarbiger neuer Alter' im Abenteuer von Freundschaft und Liebe.

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„Oh, wie freimütig! Bist mir einen Schritt voraus!“, staunt Usa. „Ich kenne meine nächsten Pläne noch nicht. Die Drehflügel sollen aus höchsten Himmeln herabwirbeln, was mir am Weg ins Unbekannte vom Hals fallen soll, mir nicht mehr nährend dient. Von den Winden in Höhe der eintausendachthundert Meter wünsche ich mir mein Funktionieren allerbester Gehirnsynapsen. Da oben und noch an mir verschlüsselt, liegt unermessliche Lebenslust. Auch für den großen Plan, und den ausquellenden Erfolg darin.“

Sinnbildlich gleich der Berge, tippt Usa an ihren Nacken und Hinterkopf. Sehnsüchtig nach paradiesischen Himmeln reckt sie ihre Zehen in den luftigen Sandalen, und verlässt Lian mit einem Abschiedswippen ihrer farbenfrohen Batikpracht.

Behäbig rollen die Reifen des Kombi über den Schotter etlicher bergwärts ansteigender Kurven. Derweil sieht Anton sinnhaft in seiner Lade unerledigter Dinge jenen zerstörten Reifen am Jeep.

„Zuoberst vorgemerkt“, murmelt Anton hinterm Steuer, wobei er am linken Ohrläppchen zupft. Kaum weiß er, kurz nach Usas in ihm grummelnder Kritik, woran in ihrer Nähe zu denken wäre. Ein Blick flieht an das Wurzelstück hinter dem Rückspiegel.

„Sieh, Lians Schatz! Ich frage mich, welche Kräutermischung ihrem Künstlerherz wohl gut täte.“

Seine Augen versinken eng in den umgebenden Falten, er hört keine Antwort, auch keine darüber, weshalb Usa wie gebannt ins Blaue schaut, sobald das über dem Asphalt blitzt. Anton spürt aber, ihm antworten die filigranen Akazien am Straßensaum. Bald stehen sie nur vereinzelt. Er öffnet sein Fenster den Essenzen des Eukalyptus, er atmet sie hinein in sein müßiges Denken. Die Kurven winden sich vorbei an schlanken Eukalyptusbäumen, dann ragen auf hohen Hängen nur gefährlich gestürzte Pinien, Zeugen des Frühjahrsorkans. Ganz Entwurzelte recken ihre Ballen, Erde haftet mit felsigen Brocken daran. Lichtes Gelände folgt, mit Weitblick in karge Täler und zu Boden rieselnde Sonnenstrahlen.

Als die Hochebene erreicht ist, geht ein Ruck durch Usa. In fester Stimme übertönt sie das Reifensurren am Asphalt.

„Fahre zum Windradpark, nicht direkt vor, da ist gesperrt, aber der Platz ist so gut wie jeder für deine Kräutersuche. Ich meditiere eine Weile unter den sausenden Räderbewegungen.“

„Ja, kenne ich, und du hast genügend Spielraum.“ Keineswegs irritiert Anton ihr Wunsch. „Nimm planlos deine Pause.“

Bald stoppt er an der lichten Weite ohne Baumbewuchs. Dürre Niedriggewächse bedecken die von roter Lava krümelige Bucht zum Halten. Am klarblauen Horizont schweben schmale Schleierwolken.

Usa steigt aus, betrachtet die in der Ferne sich drehenden Räder an weißen Masten, einige stehen still. Langsam durchquert sie dornige Büsche, findet etwas wie einen Hügel und genießt im Sitzen die seltsame Windruhe. Eine Weile kehrt sie ihre Sinne in die Luft. Ihre Zeit hält an, recken sich wie Stunden, bevor Usa sich Anton nähert, für seinen Wunsch bereit.

Antons Kopf ruckt zu einem begrünten Abgrund unterhalb der Haltebucht. Er schlittert in Sandalen unsicher abwärts. Schon prallt er mit seinem ganzen Gewicht vor einen Drahtzaun, und schwenkt seinen Sammelkorb in die Luft. Im Zaum übersteigt er ohne zu zögern eine Scherenleiter. Er grinst, deutet der oben umhersehenden Usa an, der Pfad durch den blühenden Ginster werde sichtbar, folge ein Schritt dem anderen.

Usa festigt sich an den windgekrümmten Zweigen, rutscht am nadelübersäten Grund aber unvermeidbar abwärts. Und schafft es kaum, ihr Gewicht auf den Füßen zu halten, den Flatterrock vor dem stachligen Ginster zu retten. Unaufhaltsam schlittert sie. Nunmehr an die Leiter gekommen, hält sie ihren Schreck zurück, denn Anton geht längst, sich entfernend, zu einer den Talgrund befeuchtenden Quelle, und zupft von einem Büschel Wasserkresse einige Stängel in den Korb. Er schaut, was sonst noch wächst.

„Oh! Ein einladend überdimensionales Plateau in der Sonne! Mein Fettdepot macht den harten Stein erträglich. Der hat Platz für einen zweiten Fleischkloß unter Gottes Auge“, ruft Usa zu Anton, als sie die Leiter hinter sich hat.

Lächeln huscht ihr ins Gesicht, teils ihren Rutsch am Hang kaschierend. Sie hebt den Rock und ein Knie, klettert auf den riesigen warmen Felsen nah der Quelle. Sie streckt den Rücken aus, faltet die Hände im Nacken, sieht auf zum Himmel.

Abwartend betrachtet Anton im Nähern Usas staubige Zehen in den griffigen Sandalen, auch die Knie und die breiten Schenkel. Sein Beäugen stört eine Bewegung im Augenwinkel.

Ein ungewöhnlich dürrer Alter in löchriger Kleidung humpelt an einem Stecken den Pfad herab, und zieht von der Schulter ein Tau, ein Kanister baumelt daran. Der Quelle nah, drückt er Moos nieder und den Behälter ins Glucksen. Er nimmt seine vergilbte Kappe ab, wischt mit schwieliger Hand über sein Silberhaar und blinzelt auf den Fremden hin und her. Keineswegs rätselt er um deren Motive.

Die Mimik sofort verstehend, winkt Anton ab, und zeigt den landestypischen Flechtkorb vor, nimmt wild gewachsenen Salbei heraus, auf blaue Blütenstände deutend.

Ausholend weist der Alte an die Talflanke und kauderwelscht von Gutem für die Menschen in einer Mundart, die Anton halbwegs versteht, sich überschwänglich bedankt. Die Kappe auf den Kopf klatschend nickt der, deutet hinan zum Pfad der anderen Flanke. Seine Hand kehrt abwärts, schlenkert so schwungvoll wie seine laute Rede aufprasselt. Anton versteht nichts der Deutungen, entschuldigt sich abwehrend winkend mit: „Desculpe, desculpe!“

Der Dürre runzelt die Brauen. Sein Verständnis des Fremden reicht noch für verstockte Gleichgültigkeit. Er schwingt den vollen Wasserkanister an die Schulter, seine andere Hand greift um den Stab. Wortlos humpelt er fort.

Wieder allein, schwirren wilde Bienen über dem Plätschern der Quelle. Mittagsschläfrigkeit überkommt Anton in der dünnen Höhenluft. Heute kreuzen keine Mittagswolken vor die Sonne, und kein Passatwind weht. Anton sucht sich am Felsen neben Usa eine Kuhle, legt einen Arm unter seinen Kopf.

Was wäre das für ein Bild!, denkt er, schlummert ein, atmet im Auf und Ab des weißen Tshirts.

Usa fühlt sich ein. Nichts begrenzen, mahnt sie sich, auch nicht den Lauf der Sonne über Anton, falls Buddha vortritt, den großen Plan aufklärt, mehr als beim Windrad. Mit Buddhas Fülle mag sie jetzt um nichts in der Welt schwatzen, es könnte ihrer Quelle Glucksen überlagern. Nur wenn nötig, soll Er anklopfen. Selig ruht Anton und sein irgendwann Anklopfen, obschon sie bei ihm liegt, augenblicklich achtsam.

Anton schmatzt, dann reißt ihn ein Zucken am ganzen Körper aus dem Schlaf. Usas Augen sieht er glitzern, er räkelt den Arm unterm Kopf hervor, streift flüchtig über ihr Haar. Nach diesem Moment, in dem er sich noch einmal verinnerlicht, klingt seine Stimme zielstrebig.

„War ich tief weg. Jetzt, meine Liebe, begutachten wir, was der Alte erzählte.“

Er klettert vom Felsen, schultert den Henkel des Korbes am bergaufführenden Weg. Bevor er daran verschwindet, rutscht Usa an ihrem Po am Fels herab, und ruft Anton nach:

„Ich finde, die Hochebene vermittelt etwas ganz anderes als beim Unwetter damals!“

Er erwartet sie stehen geblieben und umhersehend.

„An sonniger Luft duften die Gräser deutlicher. Vereinzelte Besenheidebüsche gedeihen in Überlebensformen, von Weidetieren bizarr abgefressen.“

Usa reagiert heftig nickend, wenngleich er sie nur in dem versteht, was ihm direkt vor den Füßen liegt. Nun ja, auch sie sieht die rundgefressenen Büsche. Abschweifend der Talflanke, ist ihr anderes offensichtlicher. Ihre Nase wölbt sie wie ein schnüffelndes Bergkaninchen in die Luft.

„Würzgerüche vermengen sich wie nirgendwo sonst mit Dünsten von steiniger Erde. Mein Geist will sie riechen!“

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