Roma Hansen - Sonne satt

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Zauberhafter Esprit und bodennaher Wildwuchs im Herzen von Madeira. In ihrer Quinta, gelegen in der Bergwelt von Ponta do Sol, zeigen vier Frauen und zwei Männer Gemeinschaftsgefühle längs eines Mitbringsels der weltweiten Wetterlage im Jahr 2010, und einem Plattfuß am Jeep. Der Kinderstreich aus der Insel-Nachbarschaft ruft sie in den übergeordneten Plan für ihr Trend-Projekt 'der Generation vielfarbiger neuer Alter' im Abenteuer von Freundschaft und Liebe.

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„Mit dem fahre schleunigst mit“, hebt Usa an, „sonst rechne bei deinem Lärm jeden Moment mit den Kontrolleuren von Windpark und Naturschutzgebiet!“ Ihren Protest verstärken ihre Fäuste an den Hüften, und die vehemente Frage: „Das hier ist genehmigt?“

Vor Unvermögen, ihr in nur irgend einer Weise zu antworten, fahndet Carel nach dem Kick, der die dreisten Störer, in deren Hirnen wohl zu viel Höhenluft ankam, vertreibe. - Er pocht mit der Schaufel in der Grube herum. Dumpf klingen die Schläge aus, bei Carels letztem Gedanken für eine deftige Antwort.

„Das sind bloß snobistische Ingenieure. Naturforscher wie mich faszinieren Sedimentproben. Ich werde, an Pollenspuren von Alters her, Rückschlüsse ziehen auf wertvolle Edelsteinadern. Wer weiß? Dafür sind die Sesselfurzer nachher um so dankbarer.“

Antons Augen weiten sich böse, er winkt mit einer Hand.

„Quatsch nicht, Esospinner, raus aus dem Loch, los jetzt!“

„Ha! Bin ich dir ein Spinner, bist du mir ein vertrockneter und unwillkommener Dilettant!“, zürnt Carel. „Ich forsche, mag keine Nebensächlichkeiten oder meine Beweggründe preisgeben.“

„Klappe, Carel!“, schimpft Usa. „Du würdest nicht buddeln, wärst du in den Grutas von Sao Vicente gewesen! Die gehören zur Entstehungsgeschichte Madeiras, aus vulkanischer Eruption am Meeresboden, ähnlich einer Warze! In den Steinhöhlen siehst du das kalte Magma! Für anderes ist die Insel viel zu jung!“

„Meinst du! Willst mich nur von meinen Anreizen abbringen.“

Dies erledigt, ohne viel Federlesens, eine kräftige Bö über der Schicht der trockenen Erde am Rand, und stäubt Carel in die Augen. Er reibt mit dem Taschentuch darin, äugt vor Tränen aus der Grube. Dann, gestützt am Schaufelstiel, steigt Carel heraus und stolziert um die aufgeworfene Erde an der knappen Terrasse vor dem nahen Felsen herum. Mannshoch wächst das Muttergestein aus dem Hang, an dem oberhalb niedriges Gestrüb steht, und eine rosa Orchidee des Felsenknabenkrauts sich in den Luftzug neigt. Der blanke Fels wurde von Wasser gerundet. Carel lehnt sich an, rubbelt seine Finger an einem flachen Steinbrechgewächs sauber, und wirkt nachdenklich. Kurz nur, dann sammelt er einige Steine in den Rücksack und klappt auch den Spaten zusammen, steckt den ebenso hinein. Kurzum tritt er zu Anton und Usa auf den Pfad.

„Kommt noch mehr Wind auf, staubt es hier gewaltig“, äußert Carel kühl. „Mit euch zu fahren, wäre nicht abwegig. Die Proben kommen früher in die Post zum Labor. Danke fürs Angebot.“

Diesmal fahren sie eine andere Strecke als bei ihrem Treffen im Unwetter, passieren unterwegs eine von verdorrtem Gras bedeckte Haltebucht seitlich der Hochebenestraße. Sonnentrockene Steine liegen daran wie hingeworfene Bälle, und großzügige Fladen von nächtigenden Rindern. Danach lenkt Anton den Kombi in den Wald, durch den eine neu angelegte Straßenbegradigung führt.

„Das hier ist mir neu! Anhalten!“, fordert Carel. „Ich will zutage liegende Schichten analysieren, daran kratzen! Die sehen aus, als wären riesige Edelsteindrusen herausgerollt.“

Wider besseres Wissen stoppt Anton an dem abgetragenen Berg neben der Straße, und steigt aus den Kombi. Carel entnimmt dem Rucksack Döschen für die Proben, und beginnt an die Bergflanke.

„Ich fuhr hier vorbei, als die Bagger alles platt machten. Von vorzeitlichen Pollen oder Samen findest du rein gar nichts, so wie das hier aussieht!“, ruft Anton ihm nach.

Usa steigt aus und sieht sich genötigt, ihren und seinen Unmut am Boden zu halten. Anton nahgekommen, streicht ein Wind lau über den rötlichen Lavastaub, wirbelt den in umschichtenden Kreisen auf, und mit sich dürre Nadeln, von den an der anderen Seite wachsenden Pinien.

Diesseits entdeckt Usa Felslöcher natürlichen Ursprungs in der annähernd zwanzig Meter hohen, von mannigfachen rotbraunen Schichten armbreit durchzogenen Wand. Seltsam quer absteigend laufen die Lagen, eben ehedem eruptiv. Beeindruckt von Carels Gespür, lässt Usa ihn gewähren und entfernt sich zu einer der ebenerdigen ovalen Felshöhlen, in Lehmerde eingeschlossen.

Schon kurz davor schlägt ihr, auf einer neuerlich lauen Bö, ein süßlicher Gestank entgegen. Wie vom Blitz getroffen kraust Usa ihre Nase, murmelt mit mühsam niedergehaltenem Ekel:

„Totes Getier verwest.“

„Ach was!“, meint Anton, ihr nachgehend, ungerührt.

Seine Neugier überwiegt. Er verwedelt die Luft, zieht Usa mit fester Hand vor die Höhlenöffnung, um die im hinteren Ende rund gewölbte Steindecke anzusehen.

Darunter wäre gebeugt einzutreten, doch im letzten Drittel, wie ins Dustere gezerrt, liegt ein Körper krumm hingestreckt. Partien bloßer Haut umschwärmen, neben kleinen schwarzen, große grün schillernde Fliegen. Das Gesicht ist kaum mehr erkennbar.

„Die Arbeit von Ameisen“, zischt Usa, und würgt schon einen Schritt weiter den Saft ihres Magens ins Geröll.

„Habt ihr etwas gefunden?“

Im Nähern schraubt Carel sehr zufrieden den Deckel auf eine Probe. Dann tritt er neben Anton vor die Höhlenöffnung und hält sich die Nase zu. Schmal steht er dort und gerät er ins Wanken, ob hinzusehen oder umzukippen wäre. Sich drehend, hüpft er in einem einzigen Sprung außer Sicht.

Anton erwägt, er hat selbst nichts anderes vor, doch vermag vom Gebrumm über der Leiche nicht wegsehen. Still fluchend wie ein Inselrüpel, wendet er sich kurzum in Usas Richtung.

„Los, zur Polizei im nächsten Ort. Anhand der Entwicklung der Fliegenmaden bestimmen sie dann die Todeszeit und mehr.“

Angekommen nun am späten Nachmittag, eilt Anton in die für den Naturpark zuständige Behörde und vor den apathisch dasitzenden Beamten. Er tritt an den Tisch heran, der einer Kinderschule entlehnt scheint. Tintenflecke zieren das wurmstichige Möbel.

Was geschieht, bis der Beamte sich bequemt?, bedenkt Anton, und radebrecht mit seinen Brocken Portugiesisch zur Sachlage.

Als er zurückkehrt zu den, Armlängen von einander entfernt, am Kombi Lehnenden, berichtet er, wie er sich abwimmeln ließ.

„Nicht zuständig?“, entsetzt sich Usa, das Gebäude hinter dem winzigen Vorgarten musternd. Sie will hinein, ihre Meinung sagen, aber lässt es. Sie bremst Antons scharfer Ton.

„Aufnötigen musste ich ihm die Meldung, unsere Adresse! Der hält dem Bürostuhl im Kabuff die Treue, wie gelangweilte Alte es halten. Früh übt er sich“, berichtet er zu ende. „Wir kamen unserer Pflicht nach. Er entscheidet, wer die Leiche birgt.“

Für einen abwägenden Moment reibt Anton seinen Magen, nickt langsam mehrmals, fest im Blick Usa, still im Zwiegespräch. Er hebt seine Rechte an ihre von Sonne umgleiste Schläfe, worin es heftig pocht. Das lindert nur die Quinta. Anton senkt die Hand, klatscht sie in die andere, reibt sie aneinander.

„Eine gute Tat wurde vollbracht, eine zweite andere wartet. Carel, fahr mit uns, leichenblass wie du bist! Einsteigen.“

Anton startet den Kombi. Weit später fährt er an den Hang der Quinta, und fängt im Rückspiegel Carels Augenmerk ein. Es flattert umwölkt aufwärts gen Berg, klebt an der Hütte der Oma im Nachbargelände, hängt irgendwie elementar dort oben.

Um das ihm gänzlich Unverständliche abzukürzen, hilft Anton Carel in die sonnige Parkzone aussteigen, doch versagen Carel schon die Knie. Mit, wie ohnmächtig, verdrehten Augen fällt der schlanke Mann Anton in die Arme. Er rümpft die Nase über dessen absurde Schwäche, während Usa ihm schon zu Hilfe eilt.

„Hat er einen Kater nach dem Leichenfund?“, vermutet Usa.

„Ich schlage vor, er kuriert sich von dem komischen Anfall im Hinterhof. Hilf mal deftig mit“, kommentiert er zynisch.

Mehr als Carel die Füße zu heben in Stande wäre, so wuchten sie ihn bis in den Hinterhof und dort auf eine Liege. Von der daneben, grüßt mit einem vor Argwohn erstaunten „Hoppla!“ Maik.

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