Roma Hansen - Sonne satt

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Zauberhafter Esprit und bodennaher Wildwuchs im Herzen von Madeira. In ihrer Quinta, gelegen in der Bergwelt von Ponta do Sol, zeigen vier Frauen und zwei Männer Gemeinschaftsgefühle längs eines Mitbringsels der weltweiten Wetterlage im Jahr 2010, und einem Plattfuß am Jeep. Der Kinderstreich aus der Insel-Nachbarschaft ruft sie in den übergeordneten Plan für ihr Trend-Projekt 'der Generation vielfarbiger neuer Alter' im Abenteuer von Freundschaft und Liebe.

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Fix ums Hauseck zu verschwinden, winkt ihm Anton, und folgt nach. An die Bank der Küchenterrasse setzt er sich neben Maik.

Nach einer berichtend verbrachten Weile hupt mehrfach ein Taxi an der Straße. Daraufhin schlurfen bald Schritte durch den Kies der Terrasse nach vorne. Von Carel, gestützt auf Usa. Usa kehrt zurück, krumm im Rücken, und ignoriert die Beiden auf der Bank.

„Du hast Usa absichtlich bei Carel gelassen. Sie meidet uns und bewältigt alleine ihre Bewertung der Ereignisse“, resümiert Maik sarkastisch, und auch mit dem Hinweis: „Hast es verbockt! Verzeiht das Usa? Nur wann? Wenn es ihr die Zimbeln weggedröhnt haben? Und uns ein Palaver? Einmal mehr mutmaße ich ins Blaue: Könnte der Tote der nebenan Vermisste sein? Dann traf er seinen erlösten Christus auf ewig. Erkannte er den im Säufernebel?“

„Halte deine Vermutungen bloß leise“, Anton tippt Maik auf die Brust und legt in seinen Ton ein Mäntelchen von Unwissen, „und fragwürdig ist auch Carels Schwäche, die ihm gar nicht gut steht. Jetzt muss auch ich mich von dem Leichengeruch kurieren. Allein, wie soll das gehen ...?“

Er krault sein Kinn, und rückt in Kürze von Maik ab, fort in seine Kur mit dem Werkzeug im Felsenkeller. Er holt heraus, was er benötigt für das wuchernde Hangbeet im Hinterhof.

9

Das Gottesgeschenk wilden Oreganos, prachtvoll lebendig am Hang sprießend, anerkennt Anton und erwählt es als weitere Zutat für seine Kräutermischung. Er schneidet mit der Schere hinein, und atmet den würzigen Duft ein. Hinter ihm, durch das geschlossene Hoffenster und über die verlassenen Liegen hinweg, wehen leise und zart mehrmalige Zimbelklänge, denen er zuhört, unterdessen einen Korb füllt und ihm geradewegs seltsam wird. Er reckt sich vom Bücken auf. Fürwahr wie in echt riecht er den Leichendunst in Nase und Sinnen. Reflexartig hechelnd, verfliegt nichts des Geruchs, die Schnaufer holen mehr Übles hervor, ganz anderes.

Ein grauer Film flutet, überlagert den Zimbelklang in den Ohren und beengt den Magen, der riechen kann wie die Fliegen in der Berghöhle. Die Schere entfällt Anton, beide Fäuste presst er an den Leib und hechelt stoßweise. Vor die Umfassungsmauer gelehnt, wartet er auf das Nachlassen des Krampfes, doch meldet ein saurer letzter Druck mit kläglichem Maunzen: Armer Bub.

Oh, großer Geist! Längs dessen, was meine Nase quält, lande ich vor der Leiche meiner Mutter! Unvergessen. Ja damals hätten die Nachbarn sagen müssen: Wie heikel, auch wir sind nicht ohne Gier, ohne Sucht, und kein Junge kann die Mutter stützen. - Was soll das jetzt? - Ist es, so wie der Oregano, erntebereit, der still für sich, auch für mich wuchs?

Anton lockert die Fäuste, streckt die dunklen Kerben seiner Hände an langen Armen von sich. Nichtsdestoweniger erinnern die ihn an die predigend erhobenen seines indianischen Lehrers, der unentwegt lehrte: Wir ernten. Zum Honigschlecken kam keiner in dies Leben und wir hier auch nicht zusammen. Lasst eure Berge unvergessener Qualen draußen verrotten. Drinnen bleiben sollte direktes Verzeihen - das gibt innere Befreiung. Also betete er für uns: Großer Geist, forme disharmonische Hüllen um und lege dahinein allen jenen gute Kräfte, die wie wir uns der Harmonie gewiss sind, auch wenn sie eventuell mehr Tränen auslöst. Aber hernach, sind die Tränen getrocknet, erlangen alle an jedwedem Leid etwas Reife. So nur kann, nach eigener Vorliebe erwählt, eilends jede gute Absicht wirken.

Ans Gesicht legt Anton beide Hände, und gewahrt, neben dem Kribbeln im unfallgeschädigten Bein, und innerhalb eines scheu stimmenden Moments, eine Einsicht: Noch denke ich in der fest gefahrenen Spur, ich verlor ja in der Stunde der Geburt schon meine Unschuld. - Doch der Indianer belehrte mich: Werde ein wahrhaftig erneuerter Bub. Es steht dir zu, bitte dich darum. Repariere deinen Energieregelkreis wie einen Kettenverschluss.

Erneut hört Anton Usas leise Zimbeln. Der Klang bewegt ihm den Faden seiner Kette durch sein Gedächtnis.

Wäre ich meine einzige Ursache für mich selbst, müsste ich so unbeteiligt werden wie vor meiner Geburt, und wie nach der Nacht vor Heute. Und das auch im Kater meiner Ungeduld nach dem Schock. Das könnte mir schon gelingen und sogar heiter könnte ich werden; sicherlich ruft es der duftende Oregano herbei.

Neu motiviert beugt Anton sich zu Schere und Korb, ohne die leiseste Spur eines Magenkrampfes, und atmet tapfer besonnen, damit sich sein Geist noch mehr festige. Zum Kombi geht er, um den vergessenen Sammelkorb zu holen. Im Moment der Rückkehr in die gemeinsame Teeküche, wo er die Körbe an die Fliesen stellt, öffnet Usa, schwarz in Pluderhose und Tshirt, ihre Zimmertür.

Beide Augenpaare entfachen prickelnde Erwartung, erhellen sich im Abtasten, Anspüren, Abweichen. Sie treffen aufeinander, als ob sie ein Plan in die Bewährungsprobe führe, eine, die das Wir abklärt vor dem Temporären von Außen.

Was überwiegt aus der Summe aller Ereignisse dieses reichen Tages?, fragt sich still Usa. Gewinnt an der Grenze des harten Äußeren unsere Einheit und Freundschaft? Nein, noch blüht Anton nicht feinsinnig in Annäherung auf, eher in Skeptik - eindeutig wie sein Abscheu zu Carel, den er eigenhändig in den Hof trug. Und dagegen halfen auch nicht die Schallwellen meiner Zimbeln.

Usa beäugt Antons Bauch unter dem weißen Tshirt, an den er in Magenhöhe seine Linke anlegt, als ob er ihr zugehört hätte.

Im nächsten Moment wendet er ihr sein Körperprofil zu und kramt umständlich an den Teedosen. In die Glaskanne häuft er grüne Minze und silberfarbenen Salbei, obenauf frischen Oregano.

Für ihre Zweifel wünscht Usa sich Linderung, schlägt vor:

„Anton, du trinkst das nicht allein. Also, gib eine Prise Lavendel hinein und zum Abrunden ein Blättchen Eukalyptus.“

Er quittiert es mit Griffen in die richtigen Dosen. Eine Handspanne fern ihm, entnimmt Usa dem Regal über der Spüle zwei Becher, setzt sie auf den Tisch und sich an ihren Eisenstuhl. Am Tisch stellt sie die Ellbogen auf, faltet die Hände unterm Kinn. Im Wasserkocher startet ein Summen, bei dem, vom Fenster her, ein Streifen aus Sonnenstrahlen an die Fliesen fällt.

Die kleine Helle genügt Anton. Er federt herum, öffnet die gebräunten Arme in zärtlicher Geste, sieht stumm in Usas graue Augen, deren Zeit still anhält, indes das Wasser im Kocher sein Brodeln anhebt. Das entspricht Antons Pegel, seinem Erkennen im Garten. Er färbt seine Stimme weich und entschlossen ein.

„Wichtig bist du mir, Usa. Du verfügst in jeder Lebenslage über Impulse aus deinem Wesen. Es lässt mich hoffen. Vormals glaubte ich, nur seelenlos mit Frauen beisammen sein zu können. Allerdings glaube ich auch weiterhin, was mir der heutige Tag bestätigt: Kerle wie Carel sind angewiesen auf fremde Energie. Nur vor dir brauche ich meine Seele nicht absichern.“

Einen Glitzerblick sendet er Usas Augen, nähert sich. Ihre Rechte zum Kuss an den Mund hebend, liebkost er den Handrücken.

„Mit etwas Glück hält unsere Anziehung jahrelang alles aus. Verzeihst du mir, was ich dir mit meiner Ungeduld antat?“

Der Wasserkocher brodelt seinen Applaus, knackst dann laut ins Aus. Usas Hand legt Anton hin, und tritt zum Gerät. Hinter sich kann er unmöglich bemerkten, wie bleischwer Usa ihre Hand empfindet, auch keine Bewegung gegen das Mahnmal ihres Zweifels wagt. Nur mühsam, während Anton die Kanne vor sie stellt, weckt sie sich eine von Langmut erfüllte Antwort, wobei ihre Augen im Ausdruck an Tiefe gewinnen und ihre Tonlage diese Nuance trägt.

„Du sprichst Fremdenergie an, aber küsst meine Hand wie ein Lechzender! Nicht diese Art belebt unser Glück! Ein beständiges Vergeben bedenke, du weiß doch, nur dahinter finden ich oder du in etwas Freiwerden von schädigenden Reaktionen. Immerzu erlebe ich Abschiede, wie heute den des Toten, in dem ich den bislang unbeachteten Nachbarn vermute. Nichts daran ist zu ändern. Doch sollst du auch nach diesem Tag wissen, ich schätze und mag dich als besonderen Freund. Aber vergiss nicht, wie eigenständig ich leben und wirken will. Ist dir das genug?“

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