Roma Hansen - Sonne satt

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Zauberhafter Esprit und bodennaher Wildwuchs im Herzen von Madeira. In ihrer Quinta, gelegen in der Bergwelt von Ponta do Sol, zeigen vier Frauen und zwei Männer Gemeinschaftsgefühle längs eines Mitbringsels der weltweiten Wetterlage im Jahr 2010, und einem Plattfuß am Jeep. Der Kinderstreich aus der Insel-Nachbarschaft ruft sie in den übergeordneten Plan für ihr Trend-Projekt 'der Generation vielfarbiger neuer Alter' im Abenteuer von Freundschaft und Liebe.

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„Das Lichtlein kaust du von einer Wange in die andere, bis dein Allerwertester aus der Warteschleife ausscheren kann.“

„Drauf spucken hast du elegant weggelassen, meine Liebe.“

„Ich schrieb mit dem 'in die Hände spucken' im Sinn. Leser sollen kichern vor unerfüllten Träumen. Wir renovierten unsere alle Wünsche erfüllende Quinta, und arrangieren uns darin mit dem Äußeren und den Fragmenten an uns allen im Hinnehmen.“

„Schreibe über Windeier. Oh, die Mail ist ja schon raus!“

Übermäßig hell blitzt Usa zu Anton hoch, er spricht seit kurzem witziger, das verändert die Atmosphäre ihrer Beziehung. Sie klopft auf den Stuhl neben sich, damit Anton sich setze.

„Windeier? Leerhüllen, mit heißer Luft gefüllt? Erfolg nur den Comiczeichnern versprechend.“

Sitzend schlägt Anton die Beine übereinander, etwas spannt sein Hosenbund, darüber zupft er das Tshirt. Lang genug ist es. Auch seine Ironie, indes seine Zehen in den Sandalen spielen.

„Ein Steinbruch voller Charakterzüge spaziert in jedem Haus über den Desktop. Im Effekt liegt das Schnäppchen für Profis.“

Der Funke springt über, Usas Mund grinst breiter.

„Lieber schreibe ich von den guten Kreditkarten der inneren Bank, dem Logo von Überfluss. Eines meiner Leitmotive.“

Usas feingliedrige Finger mit den rund gefeilten Nägeln, um die Klienten nicht zu pieken, was zuvor noch ihr Anliegen war, betrachtet Anton. Nachdenklich zupft er sein linkes Ohr.

„Verulkend schreiben, wäre die halbe Miete.“

Usa hebt ihre von Sonne gebleichten Brauen. Im Blickkontakt mit Anton, senkt sie ihre Stimme eine Oktave tiefer.

„Für die andere Hälfte steppe ich morgen wie ein Bär im Job mit Hotelgästen, am neuralgischen Stress eines Durchhaltens bis zur Erschöpfung in der kunterbunten Welt. Um deren Behaftetsein in Pointen umpolen zu können, dafür entfaltet sich mein Talent täglich mehr.“

Gesprächsfetzen nach jener Fahrt im Februar erinnert Anton. Usa redete danach niemals mehr so offen. Ein günstiger Moment, sie in seine Überlegungen einzuweihen.

„Genau. Hör meine Idee an. Ich werde Kräuter der Hochebene sammeln, und mir die Stellen merken. Später trockne ich sie für Käufer von Lians Skulpturen. Und ansprechend verpackt wären sie in hübschen Beuteln. Kräuter helfen bei Wehwehchen. Mit starken Schmerzen gehen die Leute sowieso zum Doc. Was meinst du?“

Anton gewährt Usa eine Minute in Resonanz, bevor er ihr ein großformatiges Buch hinlegt. Den in Gelb gefassten Buchdeckel zieren Muster und Motive der indianischen Lebensart.

„Es handelt vom diätetischen Erbe. Seit ewig sehen Indianer ihre Körper als geweihten Boden, als heilig. Toxine durch Gifte negativer Einstellungen sind für sie Saaten des Wissens.“

„Willst du geistige Nahrung und andere Gegengifte vor die Leute bringen? Deine Begeisterung reicht, um Kräutersäckchen zu verkaufen? An dir probiere mögliche Wirkungen aus. Na, ich will sehen, was die Psyche nicht abstürzen lässt in der Menopause.“

Ihr Finger gleitet am Index abwärts auf einen lateinischen Begriff für Rotklee.

„Den pflückte sich eine Insulanerin. Lese genauer auch nach bei anderem, Anton.“

„Tat ich, stehe trotzdem wie ein Ochs am Berg. Nur Kenntnis reicht nicht für eine landestypische Parallele. Das Beispiel zu den Wechseljahren passt mir schon gar nicht!“

„Sollte es aber! Genau wie du, absolvierte ich Anliegen und wurde kein Elternteil. Nun verabschiedet sich das Funktionelle zusammen mit einem sexuellen Absterben, lasziv gesagt. Bemerkst du an dir kein mäßiges Schwinden?“

Antons Statur wirkt hölzern. Schon wallen in Usa Spott und Sticheln. Sie reibt heftig über ihren bunten Batikrock.

„Unsere Sozialisation formte der Kleinstadtmief, im trüben Schatten der Flowerpower. Um etwas Sinnhaftes bemühte ich mich, die sexuelle Revolte nutzte mir nichts, kultivierte nur fiktive Freiheit. Hocherotische Frequenzen entgehen der PC- und Handy-Nation, insbesondere der Minderheit der Minus Vierzig, die noch erotisch Befriedigung sucht, weniger Lebensenergie meiner Art.“

Usa hört Anton trüb seufzen, doch hart klingt seine Stimme.

„Meintest du gestern diesen Klotz? Du sprachst vom Ballast, den du dir aus den Zellen heraus wünschst. Und mir erklärst du damit sowohl deine Hormonschwankungen wie deine Rückzugsphase.“

Ob seines Unverstehens ihrer Botschaft, kehrt sich in Usa ruckartig ihr warmes Gefühl um in einen sprühenden Widerspruch.

„Gestern war unser Beisammensein wichtig. Ich spuckte nicht meinen Ballast in die Runde wie du, was dann Leo dir abwürgte! Denn auch sie sah in die Gartenwüste.“

Anton verlagert sein Gewicht von einem Fuß auf den anderen. Noch schwankend am Stuhl, festigt er seine Tonlage.

„Kram von gestern! Ebenso die Falle meiner Fehler. Ich kann reflektieren. Suche dir erst einmal einen neuen Hoteljob! Oder behindert dich dein Brett vor dem Kopf, mutig hinzulangen?“

„In typischer Männermanier? Passt Eines nicht mehr, greife zum nächsten? Zu deiner neuen Idee, absolut überzeugt?“

Usa beachtet nicht Antons gefurchte Stirn, sie schließt das Buch. Dann quietscht dynamisch der Stuhl, von dem sie aufsteht. Ihr stattliches Hüftgold erbebt, sie betrommelt es kurz mit den Fäusten. Und gewährt Anton einen Moment; es kann dauern, bevor er ihre Sicht schluckt. Ohnehin erfasst Schalk sie, glättet den türkisbunten Rock unter ihrem rosavioletten Batikhemd. Beide Schultern neigend, flitzt Usa zur Tür, und ruft davor:

„Anton, wir stehen uns in Nichts nach - erledigen wir alte Kamellen während des Schwelgens in Neuem! Wir fahren spontan in Lians Kombi zur Hochebene, ich hole den Schlüssel.“

Die Ateliertür belässt Usa offen. Sie eilt zu Töpferscheibe und küsst zart in Lians graublondes Haar, deren Augen blau strahlen unter den spitzen Brauen, die ihre kreative Ader kennzeichnen.

Lian entspannt ihren konzentrierten Mund, zieht auch ihre feingliedrigen Finger ab von der flachen Platte aus weißem Ton.

„Ich forme eine Rosendekoration. Es wird ein Experiment mit knallrosa Glasuren“, erklärt Lian mit warmem Ton. „Es soll dem dort gleichen, wünscht der Auftraggeber.“

Sie reibt die Hände am Tuch neben der Wasserschale ab, in der ein vielköpfig blühender Wildrosenzweig liegt. Unterm Tisch am Pedal der Drehscheibe, schlängeln ihre Füße in die Sandalen. Noch ganz in ihrem Element, bezupft Lian ihr Werkstatthemd und drückt ihre schmalen Schultern zurück, die ihre vergeistigte Art im Handwerken andeuten. Dann zwinkert sie mit einem Auge.

„Der Blumengärtner im Nordwesten der Insel hat Charisma und gefällt mir erheblich besser als Margaritas Gärtnermeister.“

„Kamst du an den hinter inspirierenden verrotteten Mauern?“

Wenig neugierig fragt Usa, mag sich nicht lange aufhalten. Sie schlendert an den Schlüsselhaken nah der Flurtür und kreist dann am Zeigefinger den Schlüssel des Kombis durch die Luft.

Blank fackelt das Blau in Lians Augen, mit einem Flämmchen darin, von dem Lian noch nicht genau weiß, was es birgt.

„Heute früh fand ich so eine Mauer und davor die Wildrosen, sein Zweitjob. Na, wohin willst du fahren?“

Usa schildert Antons Idee und auch ihre, von der Anton noch nichts ahnt, mit friedvoller Stimme.

„In den nahen Himmel, besonders in den am Windradpark, sehe ich gern, oft schon öffnete er mir etwas meiner Zeitqualität.“

„Nicht nur am Windpark, vor seinem stillen Säuseln.“

Mit tonklebriger Hand kreist Lian weit durch die Luft.

„Einwärts ziehende Spiralen entdecke ich überall, verknüpfe deren Bestandteile mit den mir wohl gesonnenen Kräften! So war es zuvor am Rosenfeld, und ich beschloss, Aufträgen nicht mehr nachzulaufen. Sie flattern ins Haus. Und ja, im Töpfern dieser Rosendekoration erblüht meine magische Ader gleich mit!“

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