Roma Hansen - Sonne satt

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Zauberhafter Esprit und bodennaher Wildwuchs im Herzen von Madeira. In ihrer Quinta, gelegen in der Bergwelt von Ponta do Sol, zeigen vier Frauen und zwei Männer Gemeinschaftsgefühle längs eines Mitbringsels der weltweiten Wetterlage im Jahr 2010, und einem Plattfuß am Jeep. Der Kinderstreich aus der Insel-Nachbarschaft ruft sie in den übergeordneten Plan für ihr Trend-Projekt 'der Generation vielfarbiger neuer Alter' im Abenteuer von Freundschaft und Liebe.

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So deutlich schwarz vorn und an der Kehrseite, gleichen sie Margaritas inneren, jenen über dem alten Schluckauf, dem Tango, ihr dramatisch vor Augen. Und doch anerkennt sie, der Wind des Lebens ging über die Bühne. Sie wurde ein neuer Star, trotz des damaligen Konflikts, den sie Vera präsentieren würde. Wenn Vera heimkehrt von den nörgelnden Hotelgästen, noch ahnungslos. Sie kompensiert gewiss alles später mit ihrem Kuchenbacken.

An der Straße hallt ein Türschlag durch die Nacht, dann das Heulen des Anfahrens. Um die Hausecke kommen Schritte. Dorthin eilt Margarita, ihr Jeanshemd fest um sich ziehend. Vera, noch in Uniform mit Weste, zuckt erschreckt mit den Schultern.

„Vera, ich finde keine Ruhe, sprich mit mir. Aber“, wispert Margarita, „es würde die Schläfer stören, also im Vorgarten.“

Vera geht voraus, übersteigt die Randbepflanzung in blanken Lederpumps, lehnt sich dann an einen der acht Weinstöcke, einst ein ganzer Weinberg, die im Herbst zum Naschen einladen. Vera findet den lockeren Stand für die Beine in der Hose, die hier, wie die fernen Wolken, eher schwarz denn dunkelblau erscheint.

Über Vera steht das Sternenlicht der Milchstraße, mit dem strahlenden Sirius zum Greifen nahe. Nah und fern sind Blätter bestrahlt, einzig Margarita bildet überlaute Schatten.

„Mein Schwager schickte die Todesanzeige meiner Schwester. Der verstaute alte Konflikt taucht auf.“ Margarita umfasst ihre Ellbogen, presst die Arme an sich. „Damals sollte ich bei ihnen unterkriechen, und mich für sie lang machen. Abfällig beschrieb er, wie mies meine Schwester mein Auswandern fand, er ihr den Verlust verwinden half, sogar in der letzten Stunde. Er bürdet mir seine Trauer auf, seine glühende Asche meiner Wahrheit.“

Den Redestrom abbrechend, hebt Vera ihren rechten Arm, der kurze Ärmel der zart in Grau gestreiften Bluse weitet sich. Sie verhält in der Geste, spricht dann behutsam.

„Begegne ihm, trage eine Maske. Du lerntest neu genießen.“

Spontan klingelt in Margaritas Sinnen die erste Begegnung. Zuvor damals, ging ihre Ehe in der Scheidung unter, und deshalb fuhr Leo mit ihr am Motorrad und per Schiff nach Madeira. Sie trafen auf einander im Lichterschein eines Folklorefestivals am Strand. Ältere Gruppentänzer stampften ihre Schritte, strahlten aus ehrwürdigen Gesichtern und sangen kehlig. Dies bestaunten wortreich die deutschen Stimmen von Vera und Usa, Maik und dem Gärtnermeister, die grauen Wölfe, Wanderer durch die Welt der kleinwüchsigen Insulaner. Schön verrückt war der Moment, hatte den Reiz, ihnen das JA zu geben, mit Neubeginn vor Augen. Und Veras letztem Satz: An steilen Küsten ins Meer zu schauen, das schenkt Klarheit und Freude, sonst vergeht das Lachen.

Das ferne Damals tönt Margaritas Miene weich. Ihr Jeanshemd glättend, hebt und legt sie eine Hand an Veras Arm.

„Keine Maske präsentiere ich dem Schwager. Allem Neuen geht Zerstörung voraus, stutzen und pfropfen am Tor des Abschieds in den nächsten Lebensteil.“ Vera brummt wenig zustimmend, dem sie rasch widerspricht. „Ja doch, weil an meiner Sichel alle Zacken blank blinken und weil sein Unglück seinem Glück aufhilft!“

Vera unterbricht sie ernst redend. „Früher hatte ich eine Phantasie von Daniel Düsentriebs Propeller am Rücken, und damit startete ich senkrecht ins Heitere. Hier lächeln allzeit viele Gesichter. Zu dem erkannte ich im Gästerummel, wer ein Lächeln kaufen will, muss Schmetterbälle bei sich behalten. Allerdings kann niemand geben, was er sich verweigert. Wie dein Schwager. Ohne Bereitschaft geht er leer aus.“

Margarita tippt ihr zärtlich mit einem Finger an die Brust.

„Begegnete dir schon Einer zum Anfassen, einer mit Herz und ohne Schwere? Oder liegt das sehr fern deiner Realität?“

Margarita lächelt wie aufgeladen. Veras Augen changieren in dumpfes Grün, ihre Stimme fällt ab in nachsichtige Milde.

„Kein Thema. Für deine Angelegenheit fliege mit Leo. Habe mit ihr nebenher etwas Spaß.“

Den Kopf zur Seite geneigt, nimmt Vera Margaritas Hände in ihre. Warm sind sie und stimmen Margarita ein, und sie bemerkt das kräftige Prickeln darin sofort.

„Vibrieren deine Hände? Trägst du zu viel Verantwortung?“

Vera kreuzt die Arme, steckt die Hände unter die Achseln.

„Momentan, ja. Ein ganz Spezieller macht optisch Krach, für Beachtung um den Preis meiner Zeit. Wie eine Landplage belauert er die Abendgäste an der Bar. Er wohnt nicht im Hotel.“

„Ein Heckenreiter geht mit Belagerung hausieren?“

„Eher der Ritter von der traurigen Gestalt.“

„Don Quichotte hatte einen Knecht auf störrischem Esel.“

„Oh! Spanisch kommt er mir vor, der kuriose Typ. Selbst der Boss fertigt hastig Herrn Carel ab, tippt sich an die Stirn. So einer kehrt immer zum Mutterschiff zurück, lechzt nach uns.“

Vera hält inne, verscheucht Carel als irreal. Statt seiner erregt sie eine brisantere Ursache. Die Finger in ihren Achseln entlassen das Zittern. Aus schmalen Augen und mit klarer Stimme vertraut sie Margarita an:

„Jäger händeln wir. Nur den Boss nicht, vergegenwärtige ich mir sein suspektes Gebaren. Deshalb vibrieren meine Antennen.“

Margarita rückt in Maiks aufrechte Pose, raunt tief im Ton:

„Gib ihm Recht! Und den genialen Fabelwesen, die für deinen Boss den skurrilen Gast schickten.“ Sie hellt ihre Stimme etwas auf. „Orientiere dich, gemäß deinem Rat an mich!“

Die Kerben an Veras Augen zeichnen sich weich.

„Dümpeln lassen, endet im Backen nur für verwöhnte Gaumen.“

„Ich begehre ruhigen Schlaf“, murmelt Margarita, aber auch ob ihrer großartigen Mitbewohnerin bescheiden. „Danke für deine Zeit und Hingabe und Achtsamkeit, du Liebe.“

Margarita steuert die Außentreppe an. Während sie nach oben steigt, öffnet Vera unter dem Balkon die Küchentür, knipst die Deckenstrahler an, flutet gelb den Raum. Am Kies des Vorplatzes erlischt, synchron dazu, der Widerschein aus dem Bürofenster. Verdutzt sieht Margarita es dunkeln, und vermutet, Anton rang, spät nachts noch aufgestanden, mit einem seiner Projekte.

7

Morgenlicht flutet durchs Fenster ins Büro, wo Usas fliegende Finger an klickende PC-Tasten tippen. Es hallt im Raum, der ein Jahr lang ein Baustofflager war. Inzwischen ist der Ätzduft des Zements und der des safrangelben Wandanstrichs verflogen. Doch erscheint die eigentliche Bestimmung nicht eingekehrt zu sein, die Bodenfliesen gähnen leer in den acht Metern vom Fenster zur Bücherwand, an der soeben Anton in etwas blättert.

„Nun ist der andere Blick aufs Leben sehr gut beschrieben“, erklärt Usa halblaut, sodass es Anton hinter ihr hören kann.

Zufrieden beendet sie ihren Artikel über den Haussuchenden, in dessen Börse sie damals in Funchal das Foto seines Freundes sah. Noch ein letztes Mal ergreift Usa ihren bei der Tastatur liegenden Kristallquarz, rollt ihn in Händen und reflektiert zu den verwandten Seelen hin. Schlussendlich mailt sie ihren Text an das Inselmagazin und stöhnt erleichtert auf.

Vor der Bücherwand gesammelter Werke klappt ein Buch zu.

„Stöhnst du aus vollem Herzen? Nach schwerstem Schreiben übers Hausschlachten?“

„Kariert, wie ich mir heute vorkomme, ist ein Seufzer drin. Aber nicht wegen deiner Schlachterlebnisse, von denen bislang zu uns kein Schinken flog! Eher wünsche ich mir mehr Artikel im Licht am Ende des Tunnels, das dem Männerpaar heimleuchtet ins Glück unter der Sonne, unter ihr erwachen ihre Seelenteile.“

„Ups! Rücken zwei Kerle neu an?“ Anton schaut ihr über die Schulter. „Und denkst du, nichts geht mehr ...? So formulierst du analog der flüchtigen Begegnung im Februar?“

Nah seiner Körperwärme fällt es Usa schwer, nicht auf seine Dreiviertelhose, sein weiß strahlendes Tshirt zu blicken, sich vom Ziel ihrer Zuneigung zu überzeugen. Rau wird ihr Ton.

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