Roma Hansen - Sonne satt
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Leo geht in drei Schritten zu ihr, küsst ihr die Wange. Usa zieht lächelnd das Backblech heraus, stellt es am Tisch, an dem Lian noch hantiert, an den Korkuntersatz.
„Ola, du Liebe! Extra für dich gibt es Gemüseauflauf. Auf den Punkt, brodelt der Käse“, grüßt sie nur mit Worten Leo, die ihr folgt und dem Abstechen großer Quadrate zusieht. Krümel von den Händen reibend, nimmt Usa Platz und wedelt sich mit einem Blusenzipfel Kühlung zu. Und dies begleitet Lians feine Stimme.
„Mein Willkommen für dich, Leo! Ich dekoriere schnell noch die letzten im Hanggarten gepflückten Hibiskuskelche vor unsere sieben, nein sechs, aufgedeckten Wassergläser.“
Lian führt es aus, steckt eine gelbe Blüte hinter ein Ohr im halblangen graublonden Haar. Die belebt ihr schwarzes Tshirt und ihre wie ein nahender Sommertag leuchtenden blauen Augen.
Dann erst umarmt Lian warmherzig Leo.
Da die Kichernden nicht voneinander lassen, giggert Maik:
„Höchst betörender Besuch rückt für uns alle an!“
Er steht barfuß in roter Jeans und karierten Kurzarmhemd an der Arbeitsfläche. Einen Sauerteig walkt er für neue Brote.
Anton hört Maik plaudern, und beendet das Aufdecken zweier Schalen Wildkräuter und der überdimensionalen Salatschüssel in noch trüberer Laune. Keinen Deut ändert daran das würzige Aroma der Kräuter, die sich entfalten. Er winkt Leo zu dem Platz bei seinem, an den er sich setzt und mit tiefer Stimme raunt:
„Maik übt. Demnächst besucht ihn eine alte Freundin. Seit unser Domizil fertig ist, erinnert er sich, mit Frauen anders zu verkehren, das war zuvor unnötig.“
„So kurz angebunden, Anton? Auch ich bin dir eine Freundin, wenngleich nur zu Margarita in dicker alter Freundschaft.“
Leo mustert des Stämmigen weißes Knitterhemd, erfasst seine Stimmung. Die drückt sie bleiern an ihren Stuhl.
Maik nähert sich ihr und seinem Stammplatz in der Nische am Geschirrschrank, neigt sich zu Leos nun ernsthaftem Gesicht.
„Du kommst zum ersten WG-Jahrestag, grandios! Küss mich!“
„Aber lass die Teigfinger von meinem Hemd.“
Leo reibt ihre Wange auf Maiks Stoppeln. So entledigt ihres mulmigen Empfindens, steigt sie auf seine Heiterkeit ein, wiegt Maiks Arme sachte und innig in ihren Händen.
Bald nach seinem Händewaschen plumpst Maik an seinen Platz. Grinsend faltet er vor sich seine Hände, und lauscht Leo.
„Ja, übe! Ein Flirt kann so leicht gelingen wie Teigwalken. Du hast prächtige Anlagen, ausbaufähig in jedem Alter. Flirten könnte in eurer WG allerdings eine disharmonische Gratwanderung mit sich bringen, und die wäre keine wünschenswerte Lage. Gerne mehr dazu unter vier Augen.“
Sich umwendend betrachtet Leo die Kerben in Antons Gesicht, sein Reiben am linken Ohr. Den Überfall ungeordneter Gedanken. Sie öffnet die ihren einer Ahnung von seinem Desaster.
„Na, na, Freundschaft und Mögen sind immer bekömmlich, und helfen über manches störende Äußere hinweg, Anton.“
Anton hört heraus, sie meint den Gemüsegarten, dem er sich nicht widme. Kein Elan. Diese Zerstörung birgt mehr als er sich zumuten mag. Ein uraltes Grab, um das er in Kreisen schleicht.
Rasch senkt er die reibende Hand, zu Usa linsend. Auch ihr Gemüt baumelt am Rückzugsfaden. Zu engagiert, überreicht sie ihm seinen gefüllten Teller. Anton holt gedanklich aus für den Hinweis an Usa, zumindest sie dürfe sich verstanden fühlen.
„Ah ja. Offene Worte über gehätschelte Gewohnheiten geraten uns nicht mehr in den falschen Hals. Heute bereden wir nichts Konfliktreiches, bekömmlich soll das Vorgesetzte sein.“
Lian entzündet noch Leuchter an Sideboard und Tisch, bevor sie Antons Wink bekaut hat, und sich vor ihr Essen setzen kann.
Geruhsam, wenn auch mit gemischten Ambitionen, genießen die Versammelten Leos Wind von außerhalb ihrer Welt als Zugabe im Tagesanlass. Stunden verstreichen, dann duften die gebackenen Brote ihr süßliches Aroma in den Rauch brennender Kerzen.
5
Im Halbkreis ihrer halbhohen Korbsessel vor dem Kamin sitzend, streckt die Gruppe gemeinschaftlich ihre Füße zur Wärme. Wohlig satt, kommt nur knapp ein Gespräch in Gang.
Abends um acht Uhr knattert Margaritas Moped draußen auf.
„Dein Happen steht im Ofen, Salat am Tisch“, meint Leo, als Margarita unterm leisen Hauch eines „Hallo“ eintritt. „Du Arme, siehst ja ganz und gar ruhebedürftig aus.“
Maik deutet für sie ans Klemmbrett nahe dem Fenster.
„Es kam ein Brief für dich an. Einmal kein elektronischer.“
Erwartung schwebt durch den Raum, Margarita reagiert nicht, füllt zügig ihren Teller, setzt sich an den Tisch.
Ihre Abkehr irritiert Usa, sie windet sich im Sessel.
Der knarzt und wohl auch sie selber, rügt es Anton bei sich und bemerkt, zeitgleich dem Geräusch, noch nicht von Usa gehört zu haben, was Vera zu Hotelgast Carel wisse. Komme Vera vom Nachtdienst, schläft Usa und auch er, erwägt er. Und, den Kerl der Schublade ‚Liegenlassen erledigt’ aufzudrücken. Schon spürt er darin deren Zettel zittern wie ein Nest junger Ratten; ein werdendes Grausen in seiner miesen Tageslaune, die erfuhr keine Besserung durch seinen gütlich gefüllten Magen. Er lugt unter seinen Wimpern zu Usa, und wähnt den Moment einer Frage höchst unpassend: Von ihrem Kopf ausgehend, tastet ein lichtes Bündel Farbfäden in etwa zu ihm hin. Ein Rausch, unabwendbar, erfasst ihn weich im Bauch, obschon das silbrige Bündel nun gänzlich unsichtbar wird. Es entschwindet, war nur ein Schemen. Befangen in Erregung, sagt Anton innerlich dennoch lautlos: „Oh, schade! Aber wahrnehmen kann ich derlei Schönes also doch noch!“
In Gänze gestört wird Antons winzige Freude, verbraucht und abgelenkt. Usa steht auf, trägt herbei ein meterbreit mit Stoff bedecktes Bambusrohr, hängt es an einer Schlaufe an einen Ecke am Geschirrschrank. Sie lässt ihre Hand daran und erhält sofort jegliche stille Achtung im Raum.
„Ihr Lieben, anfangs nannte Leo die Leichtigkeit im Flirt. Was ich euch zeige, passt hervorragend. Schon lange vor diesem Abend begann ich in ebenso langen Nächten dies.“ Einen erregten Moment wartet Usa ab, entrollt ihr Werk auf erdfarbenem Leinen, öffnet anbietend ihre Hand. „Schaut das Patchwork an, den einen Schwarm farbenfroher Schmetterlinge. Unzählige Flügel flattern in den verschiedensten Neigungen.“
Sprachlose Überraschung antwortet ihr aus allen vier weiten Augenpaaren, als sie kurz in die Runde am Kamin lugt.
„Du hast es drauf, großartig geworden!“, kommt es zärtlich von Maik. „Eine zweite Kreative wurde uns geboren!“
„Bedeuten dir Schmetterlinge etwas Besonderes?“, will vom Tisch Margarita wissen. Das Gespräch über ihrem Gärtnermeister erinnernd, winkt sie Leo mit ihrer Gabel.
Nachdenklich nickt Usa. Ihr Lächeln streift Anton.
„Robusten Wesen mit Gebrauchsspuren, wie uns, verkünden sie ihre gewisse Magie im wimpernzarten Zickzackkurs. Einem Wahren auf der Spur, der Nahrung der Zukunft, von unbekannter Paarung. Wie ihr seht, haben einige Schmetterlinge zerzauste Flügel, sie wurden von gierigen Eidechsen angefressen.“
„Verwandle die Schmetterlinge in Faltenfalter, analog uns“, schlägt Leo vor, reckt sich, tippt vor ihren Hals. „In meinem Bauch regten sich vor Jahren Schmetterlinge! Hingegen drapiert sich faltige Haut zusehends an. Trotzdem fliegen wir von Blüte zu Blüte und wünschen uns, auch mit der Alterung noch als schön anerkannt zu werden, was Maik?“
Ihr zwinkernd, gibt Maik seiner Stimme einen rüden Klang.
„Den Sex junger verliebter Paare will ich nicht nachmachen, der war damals auch nicht wert, mich darauf zu reduzieren.“
„Maik! Diese Flamme geht nicht aus! Zwar war ich noch nie auf der jährlichen Berliner Erotikmesse, aber hörte von Fotos auf Kalendern für jene mit Sehnsucht nach der Erotik kommender Jahre. Nach der Freude der Berührung, die vielleicht sogar die Seele der Partnerin berührt, um in den noch neuen körperlichen Bedingungen die Liebe neu kennen zu lernen. Die alte Identität, die einer nur potenten Kraft, ersetzt die aufs Allerfeinste.“
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