Michael Kornas-Danisch - KISHOU II

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Es ist die Geschichte von Kishou.
Doch wer ist «Kishou»?
Fest steht,
sie entstammt dem Volke der Nin …
… wiedergeboren im Großen Belfelland – dem Land des Wassers.
Fest steht auch,
es ist eine Ursache für ihr Erscheinen im Großen Belfelland …
… Eine Ursache, die weit außerhalb ihrer Erinnerung liegt.
Fest steht auch,
es ist Suäl Graal,
die Ursache ist, für ihr Erscheinen im Großen Belfelland.
Doch … wer ist «Suäl Graal»?
Fest steht,
sie ist eine unüberwindliche und unsterbliche Macht.
Sie ist die Beherrscherin des Großen Belfellands.
Sie gebietet über alles, was da 'ist',
… und ihre Entscheidungen sind unumkehrbar.
Es bedarf einer besonderen Macht, sie zu bezwingen – Kishou.
Doch … wer ist «Kishou»?

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Hellbraun war alles hier um sie herum. Ein helles, sandiges Braun, das sich nicht von den trockenen Gräsern unterschied – und auch nicht von dem Boden, aus dem sie vor langer Zeit einmal hervorgekrochen waren. Ein einziges, großes, wunderliches Skelett, das jegliches Fleisch verloren hatte. Und doch schien es, als wollte es leben. Kishou schauderte. Das stetige Krachen des spröden Holzes um sie herum, wo immer sie mit ihm in Berührung kamen, ließ es nicht zu, dass die Ohren voraushörten, um eventuelle Gefahren einschätzen zu können.

Seltsamerweise war dieser brüchige Wald offenbar frei von allen Wesen, die dieses Drom bewohnten. Nicht ein einziges Mal änderte Mo ihre Richtung, was darauf hindeutete, dass sie tatsächlich ganz allein in dieser seltsamen Kulisse wandelten. Als sich Kishou bei Mo darüber verwunderte, gab sie ihr zu verstehen, das man einen solchen Ort nicht verteidigen konnte, ohne ihn zu zerstören. Ein so brüchiges Revier wird niemand in Besitz nehmen wollen.

Bis zum Abend brauchte es, bis sie den knöchernen Wald durchschritten hatten. Als sie aus ihm heraustraten, fanden sie sich am Ufer eines gigantischen Sees wieder – zumindest das, was von ihm übrig geblieben war, vermutete Kishou in einer entsprechenden Äußerung sofort. Sie wurde in ihrer Annahme von Boorh sogleich bestätigt.

Der Anblick der weiten öden Fläche erinnerte sie an ihre ersten Schritte in der Ersten Ebene des Ersten Tals des Ersten Droms, nachdem sie Trautel Melanchful verlassen hatte – und sie ertappte sich dabei, dass sie nach unten schaute, um ihre Fußspuren zu sehen. Nach einer leichten Dünung erstreckte sich das weißlich-braune Tuch des ehemaligen Seegrundes bis zum Horizont, und riss dort in einem Spiegelbild die rote Abendsonne in tausend Fetzen. Doch sehr schnell erkannte sie die Unterschiede zu ihrer ersten Erfahrung. Der Boden war nicht gleichmäßig bedeckt mit feinem Sand, wie sie es im Ersten Drom Anfangs vorgefunden hatte. Hier war er brüchig – wie eine riesige zerborstene Glasscheibe: flach aus großer Höhe aufgeschlagen, in tausend Scherben gesprungen – und doch in einem Stück geblieben.

Kishou setzte sich, wo sie stand, und schnürte sich das Bündel von der Schulter, um erst einmal einen kräftigen Schluck aus ihrem Wasserbeutel zu nehmen. Noch nie zuvor bis zu diesem Augenblick hatte sie das Drama der Dürre so deutlich empfunden wie in diesem Moment. Eine ganze Weile saß sie so da, und starrte in die zerrissene Ebene hinein. Auch Boorh und Mo schienen sehr beeindruckt. Regungslos und mit versteinerten Gesichtern konnten auch sie sich offenbar nicht von dem Anblick lösen.

„Boorh entscheidet, wenn Kishou die Großen Wasser wieder wieder sein lässt im Großen Belfelland, werden ihre Augen vom Allsein trennen, was auch Boorhs Augen vom Allsein trennten, als er zuletzt diesen Ort bemaß!"

Kishou antwortete nicht, nur ihre Hand bewegte sich langsam nach oben zu ihrer Brust, bis sie den großen kristallenen Schlüssel darunter spürte. Durch ihre Bluse hindurch umspannte ihre Hand hart den langen Schaft. „Werden wir eine Oase sehen?“, fragte sie plötzlich leise, ohne ihren Blick abzuwenden.

„Boorh entscheidet: Der Pfad Kishous in das Zweite Tal der Zweiten Ebene des Zweiten Droms verdrängt den Ort ,Sahier’ vom Allsein. Es ist der ,Stamm des Zehnten’, der diesen Ort sein Eigen nennt. Doch Boorh kann nicht entscheiden, ob Sahier noch das Allsein verdrängt, nachdem nur noch zwei Stämme an diesem Ort bemessen sind – wie das Untere Squatsch entschieden ist.

Die Blicke von Boorh und Mo wanderten zu dem Erwähnten, der wohl von der ganzen Situation noch am wenigsten beeindruckt war. Er kannte das Land und seinen Niedergang – er hatte es in der langen Zeit mit angesehen, und sich längst daran gewöhnt. „Oh ...!“, stichelte er gespielt erstaunt gegen Boorh, und musste sich dabei fast den kurzen Hals verrenken, um zu dem nahestehenden Muskelberg aufzuschauen. „Er hat sich was gemerkt! Er hat sich tatsächlich was gemerkt – hat er sich! Wenn eine Zeit dafür ist, musst du in mir unbedingt den Trick vom Allsein trennen, wie du das bemessen ... oh – oh ... verzeiht meine kleine unbemessene Verdrängung ... ich – äh ...!“ Er watschelte kopfwackelnd und schulterzuckend zu Kishou hinüber. „Natürlich, natürlich – es verdrängt dort eine Oase das Allsein – nicht sehr groß, ... nicht sehr groß! Die Grabenmacher hatten den ,Stamm des Zehnten‘ vor vielen Zeiten dem Allsein zugeführt. – hatten sie! ... und verdrängten jenen Ort fortan vom Allsein als ein Revier der Grabenmacher! Allerdings vor noch nicht sehr vielen Zeiten – nicht sehr vielen – nahm der Stamm der langen Schatten die Oase in seinen Besitz. Es war ein furchtbares Gemetzel ... ja, das war es! Nun ja, nun ja. Die Zeit der Oase verdrängt nicht mehr viel Raum vom Allsein – nicht mehr sehr viel. Aber sie ist noch immer im Besitz der Langen Schatten!“ Er wackelte mit dem Kopf. „Aber wie ich schon sagte, wir müssen vorsichtig sein. Aber wenn der Plattfuß da ... . Oh – oh ... verzeiht meine kleine unbemessene Verdrängung ...!“ Er räusperte sich verlegen. „Also mit Mo und Boorh und meiner Wenigkeit können wir es sicherlich wagen, die Oase zu bemessen. Sicherlich! Ohne Frage das! Euer Beutel ist sicherlich nicht mehr gut gefüllt – ist er nicht, und ein Bad wäre wohl für euch ... nun ja – ... eine vollkommen bemessene Verdrängung des Allseins – wäre es wohl!“

„Baden ... was für ein Traum!“, schwärmte Kishou mit einem tiefen Seufzer. Sie nahm ein kleines Steinchen auf, und warf es im hohen Bogen von der Dünung herunter. „Plumps!“, sagte sie, als das Steinchen auf den harten Boden des einstigen Sees aufschlug. Sie lächelte dabei und zuckte resignierend mit den Schultern.

„Noch eine andere Oase verdrängt das Allsein – nicht sehr viel Zeit ist bemessen von diesem Ort!“, wusste das Untere Squatsch noch zu berichten. „Sie ist als ,Zargo’ vom Allsein getrennt – als Zargo! ... und ein Revier der Grabenmacher. Sie ist größer als Sahier – ja das ist sie! ... hat mehr Zeit. Aber ist wohl auch unangenehmer – ja das ist sie!“

„Was ich ehrlich gesagt nicht so recht verstehe, ist, warum wir vor den Afeten Angst haben müssen?“, wunderte sich Kishou. „Ich meine, du bist doch hier der König oder so was – also du herrschst doch über sie, oder nicht? Das Volk der Ky war doch auch sehr nett zu mir, nachdem ich Boorh getroffen hatte.

Dieses Thema war dem Unterem Squatsch offenbar nicht besonders angenehm. Er wackelte nervös mit seinem Kopf, trat von einem Bein auf das andere, und blickte immer wieder verstohlen zu Boorh und Mo hinüber, die sich inzwischen auch gesetzt hatten, und mit unbewegtem Blick auf den See starrten. Er vergewisserte sich wohl, dass sie ihn nicht hören konnten, bei dem, was er nun eingestehen musste. „Nein, nein – ja – doch ... natürlich! Ich bin ich der Herrscher über diesen Teil des Droms – das bin ich schon ... Das bin ich ohne jeden Zweifel ...!“, raunte er, und blickte dabei erneut verstohlen zu Boorh hinüber, als befürchtete er, dass dieser ihn hören konnte. „Aber ... ich bin eben doch nur ein ... – na sagen wir – ein halber Herrscher. ... Also natürlich ist in meiner Wenigkeit ein gänzlicher Herrscher ... keine halben Sachen – nein, nein – keine halben Sachen ...!“ Er rückte näher an Kishou heran, um noch etwas leiser sprechen zu können. „Aber wie ihr ja wisst, ist auch in Boorh ein Herrscher über diesen Teil des Droms vom Allsein verdrängt – also zur Hälfte ist auch er ...!“ Er schob sich noch etwas mehr an Kishou heran ... „..natürlich nur zur Hälfte! Aber das Volk verdrängt leider nicht viel Intelligenz vom Allsein, und meint immer, was größer bemessen ist, und eine Axt mit sich herumschleppt ...” Er wiegte seinen zu großen Kopf hin und her und kratzte sich nervös an seinem Hals herum ... „Nun sagen wir mal ... „er rückte sein Sakko zurecht. „... in mir verdrängt sich nun einmal nicht eine ganz so gewaltige Erscheinung vom Allsein ... nicht äh ... nicht ganz so gewaltig!" Nun schüttelte er fast ein wenig ärgerlich den Kopf. „Dabei bin ich sehr mächtig – sehr mächtig! Immerhin beherrsche ich das Allsein. Meine Wenigkeit verdrängt das Sein vom Allsein ... verdrängt es! – niemand außer mir ist dazu im Stande ... ihr habt’s ja bemessen – ihr habt’s bemessen ...!“

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