Michael Kornas-Danisch - KISHOU II

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Es ist die Geschichte von Kishou.
Doch wer ist «Kishou»?
Fest steht,
sie entstammt dem Volke der Nin …
… wiedergeboren im Großen Belfelland – dem Land des Wassers.
Fest steht auch,
es ist eine Ursache für ihr Erscheinen im Großen Belfelland …
… Eine Ursache, die weit außerhalb ihrer Erinnerung liegt.
Fest steht auch,
es ist Suäl Graal,
die Ursache ist, für ihr Erscheinen im Großen Belfelland.
Doch … wer ist «Suäl Graal»?
Fest steht,
sie ist eine unüberwindliche und unsterbliche Macht.
Sie ist die Beherrscherin des Großen Belfellands.
Sie gebietet über alles, was da 'ist',
… und ihre Entscheidungen sind unumkehrbar.
Es bedarf einer besonderen Macht, sie zu bezwingen – Kishou.
Doch … wer ist «Kishou»?

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„Kasid ist nicht mehr in eurer Zeit!“, unterbrach ihn der Alte mit fester Stimme. „Ich nutze nur das Nachleuchten seines verlassenen Ortes, um an dem deinen zu sein!“

Rahons Brauen zuckten nach oben, als sich seine Augen weit öffneten. Er hatte eine böse Ahnung, die ihm im selben Augenblick als Gewissheit erschien. Es woben sich viele Legenden um die Fähigkeiten eines Dompteur – diese war ihm fremd, doch es konnte nicht anders sein ... „Du bist Tek, der Dompteur, der die schwäche Kasids nutzt, um in ihm statt seiner das Allsein an diesem Ort zu verdrängen!“ Während er dies ausrief, hatte er bereits seine Lanze erhoben und sie mit aller Wucht gegen den Alten geschleudert. Der kurze Flug der Lanze musste nur wenige Schritte überwinden, bevor die Gewalt des Wurfes den gespitzten Stab tief in den Körper des Alten trieb.

Das Abbild Kasids zeigte keinerlei Reaktion, und starrte mit seinem durchdringenden Blick weiter in Rahons Augen – und wie von Geisterhand geführt, verließ die Lanze langsam den Körper des Alten auf dem selben Wege, wie sie in ihn eingedrungen war. Rahon und die Gruppe, die Kasid begleitet hatte, erstarrte.

Als der Stab den Körper gänzlich verlassen hatte, begann er sich zu drehen, und richtete seine Spitze gegen Rahon. Unfähig sich zu rühren, sah er, wie sich die Lanze in Augenhöhe langsam auf ihn zu bewegte, bis die scharfe Spitze direkt zwischen seinen Augen zum stehen kam – gerade, dass sie seine Nasenwurzel berührte. Rahon schloss die Augen. Er war nicht fähig irgend etwas zu tun.

Der Druck der Spitze ließ plötzlich nach, und als er die Augen wieder öffnete, sah er, wie sich das hintere Ende des Lanzenschaftes langsam nach oben bewegte, bis sie gänzlich senkrecht stand. Mit einem Zischen stieß sie nach unten und bohrte sich zwischen seinen Sandalen tief in den Boden ...

„Du solltest nicht meine Macht herausfordern!“, sagte die Stimme des Alten. „In dir ist nur eine Zeit, in der du das Allsein verdrängst, weil ich so entschieden habe. Ich kann auch anders entschieden sein! Es ist Deine Unwissenheit, die meinen aufkommenden Zorn beschwichtigt. So will ich in dir vom Allsein trennen: Ich bin kein kleiner Dompteur eures Volkes, den ihr als Tek vom Allsein verdrängt!“

Rahon spürte, wie die Erstarrung von seinem Körper wich, und er seine Glieder wieder zu bewegen in der Lage war. „Wer bist du dann?!“, quetschte er angestrengt aus seiner noch nicht ganz befreiten Kehle hervor.

„Ich bin die Ursache, und ich bin die Wirkung!“, tönte es aus dem Munde Kasids, und seine ohnehin dunkle Stimme klang plötzlich, als hätte sie sich verdoppelt. „Ich bin der Schatten, der das Licht spiegelt. Ich bin wider dem Allsein – Suäl Graal, Hüterin der Großen Tore der Großen Wasser, und Herrscherin, über alles was da war, ist, und sein wird!“

Rahon spürte, wie sich seine Haut eng um ihn zusammenzog. Bleich sank er, wie alle anderen auch, langsam auf seine Knie. „Verzeih die Unbemessenheit meiner Verdrängung ...!“, stotterte er zutiefst erschrocken. „... ich konnte nicht ahnen ...!“

„So höre denn, was ich dir zu sagen habe!“, unterbrach ihn die durchdringende Stimme, die nun nichts mehr mit dem alten Kasid zu tun hatte. Auch seine Lippen bewegten sich nicht mehr, als er sprach – und seine Augen schienen über den knienden Rahon hinweg ins Unendliche zu schauen.

„Dies ist die Zeit der Entscheidung!“, sprach es.

„Das Untere Squatsch,

Herrscher über die Zweite Ebene des Zweiten Tals des Zweiten Droms,

Hat seine Untertanen,

Hat sein Volk,

Verraten.

Er hat Einlass gewährt,

In die Zweite Ebene des Zweiten Tals des Zweiten Droms,

Kishou,

Die da entschieden ist,

Die Große Ordnung Suäl Graals zu stören.

Kishou,

In sich tragend,

Die Macht aller vergangenen Dompteure,

In sich tragend,

Die Macht des Erkennens,

Doch auch in sich tragend,

Die Ohnmacht der Unerfahrenheit,

Und damit der Aufhaltsamkeit,

Ist entschieden,

Zu erfahren,

Und damit unaufhaltsam zu werden!“

Der Blick des Alten kehrte wieder zurück aus der Unendlichkeit, und bohrte sich erneut in die Augen Rahons. Auch seine Lippen bewegten sich nun wieder.

„So höre denn, was ich dir auftrage:

Du wirst Deinen Stamm zu einer Stätte führen, die ich dir benennen werde.

Dort wirst du zusammentreffen mit weiteren Stämmen der Grabenmacher, als auch der Stämme der Langen Schatten. Gemeinsam und unter deiner Führung solltet ihr die Kraft haben, das Wesen, das als Kishou erkannt werden will, und sich mit Macht vom Allsein trennt, zu vernichten und dem Allsein zuzuführen!“

Rahons Augenlider ruckten nach oben. Er sollte sich mit den Langen Schatten vereinigen ...? Der Blick Suäl Graals erstickte aber sogleich den Reflex des Widerspruchs.

„Doch damit nicht genug!“, setzte Suäl Graal in der Erscheinung Kasids fort. Die Macht Kishous ist groß. Zu groß, als das ihr es wagen solltet, ihr zu begegnen. So wird sich auch ein großes Heer der Korks bei euch einfinden, die ich nahe genug verstreut fand, um dem Verlangen meiner Entschiedenheit zur rechten Zeit beiwohnen zu können. Sie werden sich deinen Anweisungen unterwerfen, wie auch die Stämme der Langen Schatten, bis das die Entscheidung vollendet, und vollkommen entschieden vom Allsein verdrängt sein wird! Ihr aber haltet euch in gebührenden Abstand und mit gebundenen Augen gegenüber der, die als Kishou erkannt sein will, wie ihr es entscheidet, wenn ihr auf den Rjuchhu trefft. Von dort sollt ihr eure Pfeile zum Ort des Zieles führen – während das Heer der Korks deinem lautenden Befehl folgend, vordringt. All dies, was ich in dir nun vom Allsein getrennt, trenne ebenso vom Allsein in deinem Gefolge und auch in den Stämmen der Langen Schatten, und sie werden gehorchen!“

Die Ausführungen des Alten waren wohl zu Ende, und es entstand eine kleine Pause, bevor seine Stimme noch einmal nachfragte. „Ist da noch etwas, dass du wissen solltest?!“

Rahon biss sich auf die Lippen. „Du verlangst viel von mir und meinem Stamm. Die Langen Schatten ... .“

„Suäl Graal ,verlangt’ nicht, Suäl Graal ist entschieden!“, wurde er von der unheimlichen Stimme aus Kasids Körper barsch unterbrochen – sie kam wieder aus unbewegtem Munde.

Rahon schluckte, und senkte erschrocken seinen Blick. „Wo ist der Ort der Zusammenkunft, und wo verdrängen wir das Wesen vom Allsein, das als Kishou erkannt sein will?!“, fragte er sehr kleinlaut.

„Gut! – Das ist die Frage, die ich hören wollte, und die in mir vom Allsein trennt, dass du mich verstanden hast!“, antworteten die unbewegten Lippen Kasids. Ihr werdet euch zusammenfinden im Angesicht der verbotenen Stätte – im Schatten des vierten Winkels, welcher erscheint, wenn die Sonne die verbotene Stätte zu Gänze bemessen hat!

„Rahons Augen weiteten sich erschrocken „Die ,Verbotene Stätte’ ...?

„So soll es euch gestattet sein in der Zeit, die eure Tat an Raum bemisst!“, unterbrach ihn die Stimme sofort wieder. „Sucht und folgt der Fährte des Dompteurs. Dort, wo ihr seine Zeit bemisst, werdet ihr die anderen – und Kishou bemessen!“

Die Stimme verstummte. Die durchdringenden Augen des Alten fielen wieder durch Rahon hindurch, und begannen glasig zu werden. Langsam neigte sich der alte Körper steif nach hinten über seinen Schwerpunkt hinaus, um endlich wie ein gefällter Baum nach hinten umzukippen, und auf dem Boden aufzuschlagen. In den weit geöffneten Augen war kein Leben mehr zu erkennen. Der Körper war nur noch das Nachleuchten eines einstmaligen Wesens, das sich in einer Zeit des Ausglimmens mit dem Sande vereinigen würde – wie sich alle Zeit irgendwann mit der des Sandes vereint ...

Es dauerte noch einige Zeit, bis sich in Rahon und den Anderen wieder etwas regte.

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