Michael Kornas-Danisch - KISHOU II

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Es ist die Geschichte von Kishou.
Doch wer ist «Kishou»?
Fest steht,
sie entstammt dem Volke der Nin …
… wiedergeboren im Großen Belfelland – dem Land des Wassers.
Fest steht auch,
es ist eine Ursache für ihr Erscheinen im Großen Belfelland …
… Eine Ursache, die weit außerhalb ihrer Erinnerung liegt.
Fest steht auch,
es ist Suäl Graal,
die Ursache ist, für ihr Erscheinen im Großen Belfelland.
Doch … wer ist «Suäl Graal»?
Fest steht,
sie ist eine unüberwindliche und unsterbliche Macht.
Sie ist die Beherrscherin des Großen Belfellands.
Sie gebietet über alles, was da 'ist',
… und ihre Entscheidungen sind unumkehrbar.
Es bedarf einer besonderen Macht, sie zu bezwingen – Kishou.
Doch … wer ist «Kishou»?

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Tek ging, so weit es die Enge des Raumes noch zuließ, in die Hocke, und sprang dann senkrecht in die Höhe. Als er wieder zurückfiel rammte er seine Füße mit aller Macht in den festen Boden. Ein dumpfes, hohles Geräusch war zu vernehmen, bevor der Boden unter seinen Füßen nachgab, und er in ein tiefes Loch unter sich viel. Tek war ein Afetit vom Stamme der Grabenmacher, und er hatte nicht nur seine Lektionen als Dompteur gut gelernt ...

Der Gang, der sich nun vor ihm auftat, war nicht besonders geräumig. Er war nur geschaffen, einen einzigen Afetiten aufzunehmen – der zudem nicht besonders groß war. Er hatte ihn nur für sich und für diesen Moment heimlich gegraben – vor langer Zeit schon.

In gebückter Haltung hastete er den engen Gang entlang, der nur einen Weg kannte, und ohne jede Abzweigung direkt zu einem bestimmten Ort führte. Als der Gang endete, fand er dort jenes Werkzeug, dass das wichtigste eines jeden Grabenmachers war – einen Spaten. Er hatte ihn einst dort abgelegt, um sich dicht hinter der starken Befestigung des Ortes wieder nach oben zu graben. Dort fand er auch einen Bogen und einen Spinschuh.

Der Bogen war nicht irgendein Bogen, wie jeder Afetit ihn sein Eigen nannte, und wie auch er bislang einen unter den Grabenmachern besaß. Seine Zeichnung verriet, dass dieser hier von der Wurzel eines Turkelbaumes stammte, der schon sehr alt gewesen war. Es bedurfte sehr viel Mühe, Zeit und Geschick, aus ihr einen Bogen heraus zu schälen. So war es ohne Zweifel der Bogen eines Dompteurs, denn nur ein Solcher verstand sich in dieser hohen Kunst. Tek fand ihn seinerzeit tief in der Erde, als er den Tunnel für seine Flucht grub, und er musste dort schon undenkliche Zeiten gelegen haben. Das Signum seines Schöpfers war an einem Ende des Schaftes eingebrannt – ein Bogen, in dem fächerartig angeordnet drei Pfeile lagen.

Das Zeichen war ihm auf seltsame Weise vertraut. Wenngleich er doch meinte, es nie zuvor gesehen zu hatte, so wusste er doch, dass der Bogen über all die Zeiten hier auf ihn gewartet hatte ...

Es dauerte nicht lange, und sein Spaten durchstieß die letzte handbreit Erde, die ihn noch von der Freiheit trennte. Lautlos machte er sich im Schutze der Dunkelheit in die öde Steppe davon ... .

~*~

Revierverletzungen

Mo war kaum verschwunden, da zog Boorh langsam seine Axt aus dem Schulterhalfter, und schritt nach kurzer Musterung der Umgebung in die entgegengesetzte Richtung Mos davon.

Kishou verstand nicht, was Mo meinte, als sie sagte, sie sollten sich bereit halten, und kramte vorsichtshalber eilig ihr Bündel zusammen. Und dann geschah es.

Wie aus dem Nichts heraus tauchten zwischen den Buschhölzern und kleinen Bodenerhebungen zwei unheilvolle Wesen auf. Ihre gewaltigen Körper ruhten auf kurzen, stämmigen Beinen. Starke Knochenplatten, wie Schiefertafeln angeordnet, schlugen im Laufschritt der Monster geräuschvoll aufeinander. Aus dem mächtigen Kopf ragte ein langes, wuchtiges Horn, dass sich nach oben hin verdickte und an eine riesige Keule erinnerte.

Mit einem spitzen Schrei sprang Kishou auf und rannte, was die Beine hergaben. Die beiden Tiere kamen aus der Richtung, in der Mo verschwunden war, und die Überraschung war perfekt. Das Untere Squatsch, das einige Schritte vor Kishou gesessen hatte, reagierte zu spät. Der mächtige Schlag der Hornkeule traf ihn in die Seite und katapultierte ihn wie ein loses Steinchen ein gutes Stück weit über die Lichtung. Noch im Fluge löste sich seine Erscheinung auf, und wurde zu einer flirrenden Wolke, als würden unzählige kleine Insekten versuchen, sich gegenseitig einzuholen. Die Konturen der wunderlichen Wolke rundeten sich immer mehr ab, während sich in ihrer Mitten ein gleißend leuchtender Kern heraus kristallisierte.

Kishou hatte das alles schon einmal in der Stadt der tausend Spiegel mit großer Faszination beobachtet. Nun aber bemerkte sie nichts davon und rannte nur. Für einen kurzen Moment bemerkte sie Boorh, als der ihren Weg kreuzte, und sich den Unwesen entgegenstellte. Sie versuchte eine Gruppe von Baumskeletten zu erreichen, die nicht weit von ihrem Rastplatz standen. Ein lautes Krachen ließ ihren Kopf für einen Moment herumfahren, und sie sah, wie das Horn eines dieser Wesen in den mit beiden Händen zur Abwehr gehaltenen Schaft von Boorhs Axt einschlug, mit dem er versuchte, den Angriff zu parieren. Sie lief weiter, so schnell sie konnte, und sah nicht mehr, wie der stämmige Körper Boorhs von der Wucht des Schlages wie ein Holzscheit hinweggefegt wurde. Er überschlug sich mehrmals und kam erst ein ganzes Stück weiter zur Ruhe.

Sie hatte die Baumgruppe inzwischen erreicht, und begann sogleich in den ersten Stamm der sich ihr bot, hineinzuklettern. Das Holz war hart und spröde, und übersät von kleinen warzenartigen Ausbuchtungen. Sie fand guten Halt, und es gelang ihr tatsächlich noch rechtzeitig eine ausreichende Höhe zu erklimmen, bevor das zweite der Monster sie erreichte.

Sie sah für einen kurzen Augenblick, wie Boorh ein zweites Mal von der schweren Keule des anderen Tieres getroffen und hinweggefegt wurde – als ihr Baum schwer erzitterte. Ihr Verfolger hatte dem Stamm einen mächtigen Schlag versetzt. Es knarrte entsetzlich. Dem nachfolgenden Schlag hatte das trockene und spröde Holz nichts mehr entgegenzusetzen. Der Stamm riss in der Mitte der Länge nach auseinander, und seine beiden Hälften kippten gegen die benachbarten Baumskelette. Der Ast, an dem Kishou sich geklammert hatte, brach, und sie stürzte herab. Sie wurde von den dicken, getrockneten Grasbüscheln am Boden aufgefangen, als das Untier sich bereits in Bewegung setzte, um das Hindernis, das Kishou nun von ihm trennte, zu umrunden. Sie lag für einen Moment benommen am Boden, und sah verschwommen, wie Boorh ein wiederholtes Mal zu Boden gegangen, von dem keulenhörnigen Kontrahent erneut angriffen wurde ... da war das Unheil bereits hinter ihr.

Mit einem Satz sprang sie Zwischen den aufgerissenen Stamm des Baumes hindurch, um sich sofort tief auf die Erde zu ducken. Der harte Schlag der Hornkeule ging im selben Moment auf sie herab – und kam gerade um ein Haar über ihrem Rücken, sich in dem Spalt des geborstenen Stammes verkeilend, zum Stehen.

Als sie Augenblicke später den Kopf hob, sah sie, wie das andere Tier gerade sein mächtiges keulenbeschwertes Haupt über den am Boden liegenden Boorh hoch anhob, um damit zum entscheidenden Schlag auszuholen. Sie sah auch noch den zuckenden Lichtbogen, der in diesem Moment das Untere Squatsch – oder das, was er nun war – mit Boorh verband. Doch da war sie schon aufgesprungen und rannte ...

Der harte Schlag der mächtigen Keule, der indes in dem mit beiden Händen hoch aufgerichteten schützenden Schaft der Axt Boorhs endete, pflanzte sich unter seinem Urschrei durch ihn fort, und stempelte einen tiefen Eindruck seines Körpers in den festen Boden. Als das Untier gerade zu einem zweiten Schlag ausholen wollte, hatte Boorh bereits den Schaft seiner Axt über dessen Horn gelegt, und wurde mit dem, zum erneuten Schlag ausholenden Prügel nach oben gerissen. Er vollführte über dem Tier eine große Rolle und landete rücklings auf dem breiten, Nacken des Monsters. Unter einem mächtigen Schrei schnellte Boorh seinen Körper nach hinten, und rammte dabei die Axt hoch über seinen Kopf rücklings in das mächtige Haupt des Tieres. Die rückwärtige Klinge seiner Axt durchbrach fast mühelos die starke Panzerung des schweren Schädels. Wie von einem Blitz getroffen brach das Monster in sich zusammen.

Kishou hatte von all dem nichts mitbekommen. Sie rannte längst wieder – aber nicht besonders weit. Denn unversehens tauchte ein drittes dieser Gewalten direkt vor ihr auf. Unter einem spitzen Schrei machte sie auf dem Absatz kehrt, und hetzte wieder zurück. Sie lief direkt auf das erste Monster zu, dessen Horn sich zwischen dem auseinandergerissenen Baum verkeilt hatte, und nun unter lautem Schnauben und brüllen versuchte, wieder freizukommen. Sie musste auch zu ihrem Erschrecken erkennen, dass ihr augenscheinlich nur noch wenige Momente verblieben, bis es ihm gelingen würde ... Ein zurück gab es nicht mehr, das dritte Monster war bereits so gut wie bei ihr. Sie spürte die mächtige Keule bereits über sich, als sie mit einem riesigen Satz unter das Horn des ersten Monsters sprang, und sich tief darunter duckte. Keinen Augenblick zu spät – denn im selben Moment wurde der harte Schlag ihres Verfolgers von dem gerade frei werdenden Horn des ersten Monsters aufgehalten, und rammte diesen erneut tief in die Kerbe des gerissenen Baumstamms.

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