Michael Kornas-Danisch - KISHOU II

Здесь есть возможность читать онлайн «Michael Kornas-Danisch - KISHOU II» — ознакомительный отрывок электронной книги совершенно бесплатно, а после прочтения отрывка купить полную версию. В некоторых случаях можно слушать аудио, скачать через торрент в формате fb2 и присутствует краткое содержание. Жанр: unrecognised, на немецком языке. Описание произведения, (предисловие) а так же отзывы посетителей доступны на портале библиотеки ЛибКат.

KISHOU II: краткое содержание, описание и аннотация

Предлагаем к чтению аннотацию, описание, краткое содержание или предисловие (зависит от того, что написал сам автор книги «KISHOU II»). Если вы не нашли необходимую информацию о книге — напишите в комментариях, мы постараемся отыскать её.

Es ist die Geschichte von Kishou.
Doch wer ist «Kishou»?
Fest steht,
sie entstammt dem Volke der Nin …
… wiedergeboren im Großen Belfelland – dem Land des Wassers.
Fest steht auch,
es ist eine Ursache für ihr Erscheinen im Großen Belfelland …
… Eine Ursache, die weit außerhalb ihrer Erinnerung liegt.
Fest steht auch,
es ist Suäl Graal,
die Ursache ist, für ihr Erscheinen im Großen Belfelland.
Doch … wer ist «Suäl Graal»?
Fest steht,
sie ist eine unüberwindliche und unsterbliche Macht.
Sie ist die Beherrscherin des Großen Belfellands.
Sie gebietet über alles, was da 'ist',
… und ihre Entscheidungen sind unumkehrbar.
Es bedarf einer besonderen Macht, sie zu bezwingen – Kishou.
Doch … wer ist «Kishou»?

KISHOU II — читать онлайн ознакомительный отрывок

Ниже представлен текст книги, разбитый по страницам. Система сохранения места последней прочитанной страницы, позволяет с удобством читать онлайн бесплатно книгу «KISHOU II», без необходимости каждый раз заново искать на чём Вы остановились. Поставьте закладку, и сможете в любой момент перейти на страницу, на которой закончили чтение.

Тёмная тема
Сбросить

Интервал:

Закладка:

Сделать

Noch sichtlich benommen erhob er sich endlich und atmete einige Male tief durch. „In euch ist vom Allsein getrennt, wie Suäl Graal entschieden ist, und was nunmehr das Allsein verdrängen wird!“, sagte er, und man sah ihm an, dass es ihm nicht leicht fiel, diese unerwartete Entwicklung anzunehmen. Es war nicht dieses Wesen, das Suäl Graal ,Kishou’ nannte, dass in ihm Unmut und Besorgnis auslöste – er konnte die Bedrohung nicht einschätzen, die von ihm ausgehen sollte. Es war eher zum einen der Umstand, dass sie gegen das Untere Squatsch kämpfen sollten, dessen Untertan sie immerhin alle waren, und der sich niemals in ihre Angelegenheiten eingemischt hatte – aber noch viel mehr die kaum ertragbare Vorstellung, sich mit den Langen Schatten verbünden zu müssen. Das hatte es nicht gegeben, seit die Wasser begannen zu versiegen, und der Kampf der Stämme um die verbliebenen Oasen ihren Anfang nahm. Jene Ära lag weit vor der Zeit Rahons, und inzwischen erinnerte sich niemand mehr an den ursprünglichen Anlass der Fehden unter den Stämmen, von denen nur noch diese zwei geblieben waren. Die fehlende Erinnerung war längst ersetzt durch einen allgemeinen Hass gegen ,die Fremden’, die nicht zum eigenen Stamm gehörten, und daher keinen Anspruch hatten auf die immer weniger werdenden Oasen.

„Geht – und verdrängt das eure vom Allsein! Ich werde den Stamm zusammenrufen, um das Unvermeidliche in ihnen vom Allsein zu trennen!“, sagte Rahon knirschend. „Wir werden mit der nächsten Sonne aufbrechen, um in ihrem Untergang die verbotene Stätte zu bemessen!“

Ohne weitere Worte ließ er die Gruppe stehen und verließ den Ort des Geschehens. Er ging in sein Revier, um das 'Lange Horn' zu blasen, dessen weitreichender Ton den Stamm aufrief, sich auf dem Versammlungsplatz Zargos einzufinden.

~*~

Entdeckungen

Mo hatte die Führung übernommen. Sie schritt voran, wie es jemand tut, der keinen Zweifel an der einzuschlagenden Richtung hat. Ab und zu verharrte sie einen Augenblick und schien in das weite Land hineinzuhorchen – machte dann zuweilen einen harten Schlenker und änderte die Richtung. Das war aber kein Ausdruck von Orientierungslosigkeit, sondern ihr Gespür für die Grenzen der Reviere, die hier die verschiedensten Wesen wohl für sich in Anspruch nahmen, und die respektiert werden wollten. Weitere böse Überraschungen, wie die mit den Knüppelhörnern, galt es möglichst zu vermeiden.

Es war ganz im Sinne Kishous, die sehr wohl Mos Verhalten verstand – wenn sie auch selbst nichts von dem bemerkte, was Mo immer wieder zu einer Korrektur der Richtung ihres Marsches veranlasste. Um so mehr versuchte sie ihre Augen möglichst überall gleichzeitig zu haben. Der Schrecken mit den Knüppelhörnern saß ihr noch tief in den Knochen, und sie hoffte sehr, dass ihnen eine Wiederholung erspart bliebe.

Es tauchten dennoch immer wieder einmal irgendwelche, oft seltsam anmutende Wesen auf, wie sie Kishou niemals zuvor gesehen hatte. Nur in den wenigsten Fällen schienen sie etwas mit den Tieren gemeinsam zu haben, die sie von ihrem großen Garten her kannte. Sie wäre oft gern stehengeblieben, um sie genauer zu betrachten, aber sie wagte es nicht, um nicht womöglich im gemeinsamen Marsch von der Gruppe zurückzufallen. Sie hielt sich eher möglichst in der Mitte des kleinen Trecks auf – und natürlich auch noch an der Seite Boorhs. Hinter ihnen watschelte das Untere Squatsch – hin und wieder leise vor sich hinschimpfend, wenn er mit seinen kurzen Beinen irgendein Hindernis nicht so ohne weiteres überwinden konnte.

Irgendwelche Geräusche waren immer zu hören. Entweder kamen sie von den zuweilen recht seltsamen Lauten der unzähligen Wesen, die dieses öde Land bewohnten, oder von brechenden kleinen Ästen der kahlen Bäume, die das Gewicht irgendeines Tieres nicht mehr zu tragen vermochten. Nicht zuletzt war da immer das Rascheln des trockenen, hohen Grases, das sie selbst oder irgendwelche Tiere verursachten, die in seinem Schutz verborgen die Steppe durchstrichen.

Die Landschaft mutete Kishou immer seltsamer an, je länger sie unterwegs waren. Es war ein sehr wildes Land – eigentlich zunächst ohne größere Besonderheiten – wenn man einmal davon absah, dass es im Gegensatz zum Ersten Drom nahezu sanft in seinen landschaftlichen Formen erschien.

Nur wenige hartkantige Felsen waren zu sehen, alles war eher abgerundet oder bestenfalls borstig – wie die Brust Boorhs, kam es Kishou einen Moment in den Sinn. Unzählige kleine Hügel und Täler – die mehr Senken als wirkliche Täler waren, sorgten für ein stetes auf und ab des Marsches. Aber das war nicht jeder Zeit ersichtlich, weil immer wieder ausgedehnte kahle Wälder und Baumgruppen die wechselnden Höhen für die Augen ausglichen. Die Bäume in den Senken wollten wohl einst der Sonne ebenso nahe kommen, wie diejenigen auf den Hügeln. Das, was die Landschaft letztlich wirklich seltsam erscheinen ließ, war, dass ihr bei aller Vielfalt jegliche Farben fehlten. Alles verlor sich in der Kontrastlosigkeit zwischen allen möglichen von zumeist hellen Brauntönen.

Wenn sie die Höhe eines Hügels überschritten, und dieser einigermaßen baumlos war, konnte Kishou in gehöriger Entfernung immer wieder diese schwarzgrauen Säulen erblicken, die sich verschiedentlich in den Himmel erhoben, und immer wieder ihre Verwunderung hervorriefen. Große, dunkle Berge schoben sie unablässig aus ihren Gipfeln hinaus.

„Boorh entscheidet: Es verdrängen sich viele Feuerberge in der Zweiten Ebene des Zweiten Tals des Zweiten Droms!“, ließ Boorh sich entgegen seiner gewohnten Wortkargheit vernehmen. Er hatte wohl das Staunen Kishous über diese Erscheinungen aus ihren geweiteten Augen, und ihrem offenen Mund erraten, mit denen sie bei jeder Gelegenheit zu ihnen hinüber starrte. Oder vielleicht war er auch so wortselig, weil er es offenbar genoss, all das zu sehen. Er hatte immerhin wohl eine halbe Ewigkeit auf diesen Anblick seiner zweiten Heimat verzichten müssen.

„Sie erinnern mich an eine Geschichte, die mir Trautel Melanchful mal erzählt hat – da gab es viele rauchende Berge – manchmal kam auch Feuer aus ihnen raus. Sind das solche Berge?", fragte sie fasziniert.

„Boorh entscheidet: Wenn Kishou so entscheidet, so verdrängt es das Allsein!“

Mo war wieder einmal stehen geblieben und erspürte mit geschlossenen Augen die Gegend. Dieses Mal bedurfte es aber nicht des besonderen Gespür Mos, um zu erkennen, dass sie nicht alleine hier in der Gegend waren. Ein unüberhörbares Gezeter, schreiende Laute und das Krachen berstender Äste zeigte an, dass unweit vor ihnen offenbar ein heftiger Kampf entbrannt war.

Kishou schrak heftig zusammen, und drängte sich dicht an Boorh, der in dem selben Augenblick bereits seine Axt aus dem Schulterhalfter gezogen hatte. Aber es war wohl mehr ein Reflex, denn eine unmittelbare Bedrohung bestand nicht. Der Kampf fand ohne Zweifel ein erklägliches Stück weiter vor ihnen statt.

Mo schien letztlich auch eher unbeeindruckt von dem Geschehen, und schwenkte einfach nur nach rechts ab, wie sie es immer tat, wenn sie meinte, ein Revier umgehen zu müssen.

„Was ist das?!“, fragte Kishou dennoch etwas besorgt.

Boorh schob bereits seine Axt wieder in seine Ruhestätte zurück. „Boorh entscheidet: Nur eine kleine Bemessung der Kräfte!“

Kishou konnte zwar die Ruhe seiner Haltung keineswegs teilen, fühlte sich dann aber doch besser, nachdem niemand von ihren Begleitern eine ernste Gefahr erkannte.

Nachdem sie offenbar erfolgreich dem Kampfgeschehen ausgewichen waren, kamen sie bald in ein ausgedehntes Waldgebiet. Es war ein unheimlicher Ort, befand Kishou, denn obwohl der Wald sehr dicht war, hatte die Sonne keinerlei Schwierigkeiten, ihren Weg bis zum Boden zu finden. Das blattlose Geäst bot trotz seiner Dichte den gleißenden Strahlen der Sonne kaum einen Widerstand. Mächtige hölzerne Stämme, die sich hoch in den Himmel reckten, standen dicht an dicht mit fingerdicken Stöckchen, die nicht mehr die Zeit gefunden hatten, erwachsen zu werden, und beim kleinsten Anstoß brachen.

Читать дальше
Тёмная тема
Сбросить

Интервал:

Закладка:

Сделать

Похожие книги на «KISHOU II»

Представляем Вашему вниманию похожие книги на «KISHOU II» списком для выбора. Мы отобрали схожую по названию и смыслу литературу в надежде предоставить читателям больше вариантов отыскать новые, интересные, ещё непрочитанные произведения.


Отзывы о книге «KISHOU II»

Обсуждение, отзывы о книге «KISHOU II» и просто собственные мнения читателей. Оставьте ваши комментарии, напишите, что Вы думаете о произведении, его смысле или главных героях. Укажите что конкретно понравилось, а что нет, и почему Вы так считаете.

x