Michael Kornas-Danisch - KISHOU II

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Es ist die Geschichte von Kishou.
Doch wer ist «Kishou»?
Fest steht,
sie entstammt dem Volke der Nin …
… wiedergeboren im Großen Belfelland – dem Land des Wassers.
Fest steht auch,
es ist eine Ursache für ihr Erscheinen im Großen Belfelland …
… Eine Ursache, die weit außerhalb ihrer Erinnerung liegt.
Fest steht auch,
es ist Suäl Graal,
die Ursache ist, für ihr Erscheinen im Großen Belfelland.
Doch … wer ist «Suäl Graal»?
Fest steht,
sie ist eine unüberwindliche und unsterbliche Macht.
Sie ist die Beherrscherin des Großen Belfellands.
Sie gebietet über alles, was da 'ist',
… und ihre Entscheidungen sind unumkehrbar.
Es bedarf einer besonderen Macht, sie zu bezwingen – Kishou.
Doch … wer ist «Kishou»?

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Das Ganze konnte natürlich auch genauso ein Zeichen dafür sein, dass sich die Langen Schatten auf einen Kampf vorbereiteten ... Dagegen sprach aber dann wiederum die Offenheit ihrer Stellung, die als Treffpunkt ausgewiesen war. Die Langen Schatten vermieden normalerweise tunlichst den Kampf im freien überschaubarem Feld, in dem sie zur ungehinderten Zielscheibe der Bogenschützen ihrer Feinde wurden.

Rahons Blick wandte sich zum Himmel. Für eine Untertunnelung der Langen Schatten war die Zeit nicht mehr. Die Sonne hatte längst ihren Zenit überschritten, und sie brauchten noch eine kleine Zeit, bevor sie jenen Schatten erreichten, den einer der dreieckigen Felsplatten in der Abendsonne auf den Boden warf, und der bereits die eingetroffenen Stämme der Langen Schatten zu überfluten begann. Ihm blieben also wenig Möglichkeiten mit der Situation umzugehen.

Wortlos rammte er seine Lanze in den Boden, streckte beide Arme weit von sich, und spreizte dabei die Finger auseinander. Die Grabenmacher verstanden die Aufforderung, die in dieser Geste lag, und begannen, sich gleichmäßig links und rechts von ihm zu einer langen Front auszubreiten. Auf diese Weise boten sie den Schützen der Langen Schatten kein klares Ziel und sie selbst behinderten sich nicht gegenseitig in ihrem Schussfeld.

Sie machten ihre Bögen bereit, und die jeweiligen Fänger traten einige Schritte vor sie. Dann kam das Zeichen von Rahon, und das lange und nunmehr lückenhafte Band seines Stammes setzte sich in Bewegung. Bevor sie den Rand des lichten Areals erreichen würden, war es eher unwahrscheinlich, dass sie von den Langen Schatten entdeckt wurden,. So war die Aufmerksamkeit auf jenen Augenblick gerichtet, da sie aus dem Schutz der verdorrten Vegetation heraustreten würden, um die weite Lichtung zu betreten.

Dieser Augenblick war nicht sehr fern, und als er eintrat, kündigte sich ihre Entdeckung unmissverständlich damit an, dass augenblicklich das dumpfe Stampfen der Bolzen verstummte.

Rahon hob seine Lanze über den Kopf und richtete sie entlang der Kampflinie seines Gefolges aus, und die Grabenmacher stoppten ihr weiteres vordringen. Es waren weniger als tausend Schritte, die beide Heere noch voneinander trennte. Noch zu weit für die Bogenschützen, aber jeder weitere Schritt wollte nun abgeschätzt werden.

Rahon wartete. Sein Blick durchstreifte aufmerksam die Ebene. Zwei Richtungen schienen ihm dabei besonders wichtig, denn dort verharrte sein Blick immer wieder für einen Moment. Die eine lag etwas seitlich rechts von ihnen, die andere zur Linken, fast ein Stück hinter der verbotenen Stätte. Das Verhalten der Langen Schatten war aus dieser Entfernung noch schwer abzuschätzen. Größere Bewegungen waren nicht zu erkennen.

Rahons Augenlider ruckten nach oben. Das worauf er lauerte war eingetreten. Fast gleichzeitig traten in den erwarteten Richtungen zwei weitere langgezogene Kampflinien in das freie Feld. Ihre Aufstellung und ihre Richtung ließ keinen Zweifel daran, dass es sich um Stämme der Grabenmacher handelte. Soweit entsprachen die Ankündigungen Suäl Graals also der Wahrheit.

Er hob wiederum seine Lanze, dessen Spitze nun nach Vorn wies. Mit verhaltenem Marsch setzte sich die Formation wieder in Bewegung. Kurz darauf konnte man bereits erkennen, dass die beiden anderen Stämme es ihnen gleichtaten. In einem großen Sternmarsch bewegten sich die drei Gruppen auf das Heer der Langen Schatten zu.

~

Auge in Auge

Es war der Punkt erreicht, wo die Pfeile auf langem Flug ein Ziel erreichen konnten, und die Spannung stieg an. Die Stämme der Grabenmacher begannen sich mehr und mehr zu vereinigen und einen großen, ausgedehnten Halbkreis zu bilden, der die Langen Schatten einschloss. Ihre strategische Position war ohne Zweifel die bessere, aber das Bild trog, denn die Zahl ihrer Kämpfer war klar geringer als die der Gegner, und in einem offenen Nahkampf hätten sie wohl trotz ihres gefährlich anmutenden Kessels kaum eine wirkliche Chance.

Die Nervosität wuchs, und immer häufiger war in den Reihen ein leises Pitchen mit einem darauf folgenden summenden Ton zu hören. Es klang, wie die langen Flügel eines großen Insektes. Es waren die angeschlagenen Sehnen der Bögen, die in der wachsenden Nervosität immer wieder auf ihre Spannkraft überprüft wurden.

Die Langen Schatten verhielten sich bis zu diesem Zeitpunkt erwartungsgemäß. Sie igelten sich hinter ihren großen Schildern in ihrer gewohnten Verteidigungsstellung ein. Doch jeder Grabenmacher wusste, dass zwischen den Schilden bereits Pfeilspitzen hervorlugten, deren Schäfte auf gespannten Sehnen ruhten. Die Augen der Fänger unter den Grabenmachern waren geübt, und hatten jede dieser Pfeilspitzen in ihrem Blick.

Die Mitte der Formation der Grabenmacher überschritt als Erste den Beginn des weiten Schattens, den eine der riesenhaften pyramidenförmigen Felsplatten inzwischen auf das freie Feld zeichnete. Wie ein überdimensionales Dach erhob sie sich in ihrer Neigung über das Herr der Langen Schatten.

Dann standen sie sich nur noch einen Steinwurf gegenüber. Eine unheimliche Stille trat ein, als sich die beiden Lager misstrauisch belauerten. Selbst das vereinzelte Summen der Bogensehnen war verstummt. Jeder wartete gespannt auf den nächsten Augenblick, und auf den, der darauf folgte. Jedes noch so kleine Geräusch, und war es auch nur das kaum vernehmbare Knacken eines Gelenks, verursachte in seiner Umgebung, dass sich dort die Nackenhaare hochstellten. Die Spannung war zu hoch, als dass sie noch lange aufrechterhalten werden konnte.

Und dann geschah es.

Ein leises, zischendes Geräusch war zu hören, als der Pfeil den engen Spalt zwischen zwei Schildern der Langen Schatten verließ, um seinen Auftrag nach einem kurzen, gradlinigen Flug, in Rahons Körper zu erfüllen.

Es waren zwei der besten Fänger, die ihm zugeteilt waren. Sie erkannten das Ziel des Pfeils, kaum das er aus den Schildern herausgetreten war – und sie waren auf ihren Platz, kaum das der Pfeil die halbe Strecke seines rasenden Fluges zurückgelegt hatte. Ein kurzes ,Ratsch’ war zu hören, als er in die glatte Wandung des Spinschuhs des vorderen Fängers glitt, um ihn fast im selben Moment auf der anderen Seite wieder zu verlassen. So schnell wie er kam, kehrte er zu seinen Auftraggeber zurück, um durch den selben Schlitz zwischen den schützenden Schildern wieder einzudringen, aus dem er hervorgetreten war. Es war ein meisterlicher Konter. Ein leises Aufstöhnen zeigte das Ende seines Irrfluges an. Der Kopf eines Langen Schatten erhob sich über den Schilderwall, dessen weit aufgerissene Augen auf das Ende des Pfeilschaftes schielten, der tief in seiner Stirn steckte. Dann verschwanden Kopf und Pfeil wieder.

Rahon war geistesgegenwärtig genug, im Moment des Pfeilfluges zu erkennen, dass sie verloren wären, wenn diesem Pfeil der offene Kampf folgen sollte. Brüllend schleuderte er seine Lanze einige Schritte vor sich in den Boden, stieß seine beiden Fänger zur Seite und marschierte forschen Schrittes und ohne jeden Schutz geradewegs auf die verblüfften Langen Schatten zu. „Wer von euch seine Hand gegen mich erhebt, der erhebt sie gegen Suäl Graal! Und so wie Suäl Graal diesen da eben dem Allsein zuführte, ist sie entschieden, es mit jedem tun, der die Hand gegen mich erhebt. Denn in mir ist entschieden: Rahon, die Hand Suäl Graals, der zu folgen euer Auftrag ist!“ Schäumend und grollend stand er breitbeinig und mit geöffneten Armen zwischen den Fronten. „Also wer will es noch einmal wagen!“, brüllte er in den Wald von Schildern hinein.

Er war sich sehr bewusst, wie hoch sein Spiel war – wie sehr er bluffte. Er hatte sehr stark aufgetragen und ziemlich maßlos übertrieben. Aber es war die einzig denkbare Chance für die Grabenmacher, der Katastrophe zu entgehen. Wenn die Langen Schatten sich nicht beeindrucken ließen, war er im nächsten Moment tot – und nach kurzer, heftiger Schlacht, drei ganze Stämme der Grabenmacher mit ihm. Wenn sie aber auf seine Worte hereinfielen, bestand immer noch die Möglichkeit, dass Suäl Graal ihn für seine Anmaßung abstrafte, um ihm zu zeigen, welches ihre tatsächliche Hand ist – dann wäre es auch um ihn geschehen. Sein Kalkül war es, dass es nicht im Interesse Suäl Graals sein konnte, wenn es hier zu einer offenen Schlacht zwischen den Grabenmachern und den Langen Schatten kommen würde, und sie ihm deshalb schon gewähren lassen müsste. Seine Rechnung ging auf.

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