Bernhard Kellermann - Ingeborg

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Roman von der gräflich erzogenen Holzfällerstochter Ingeborg und dem Fürsten, der sie liebt, sein Schloss verkauft, als er sie verliert, und in einer Waldhütte lebt.
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Es war spät, die Sterne tauchten am Himmel auf.

Etwas Weißes saß auf der Treppe meines Hauses. Es war Ingeborg.

Sie erhob sich und eilte auf mich zu.

„Nein! Nein!“ rief sie.

Sie kam zu mir her, faßte leicht meinen Arm und blickte mir von unten herauf in die Augen. Wie war der Blick? Voller Suchen, voller Staunen, voller Glanz. Sie lächelte und schmiegte sich an mich.

Ich legte meinen Arm um sie und küßte sie auf den Mund.

8

Ingeborg - изображение 8Wie oft küßte ich Ingeborg? Ich habe es nicht gezählt. Auch Ingeborg hat es nicht gezählt.

„Siehst du nun?“ sagte ich und küßte sie.

Sie lächelte verzückt und bot mir den Mund und die Stirne zum Kusse. „Du sagtest, du könntest nicht mehr lieben!“

„Ja, siehst du nun?“ sagte ich und küßte sie.

Ach, nach Hause, nach Hause, nein, nein. Jetzt nach Hause? Nein, nein! Wer denkt auch daran? Du? Nein, nein, keiner denkt daran.

Wie war dieser Abend? Er war wie der Wind, der über Blumen gegangen ist. Er war wie der Traum von zwei Vöglein, die in einer Rosenhecke schlummern. Gott sandte uns ein Lächeln und Grüße, viele Grüße.

Die Sterne kamen herauf, haha! Blau und voll geheimnisvoller Liebe war der Himmel. Wir saßen unter einem blühenden Apfelbaum, er schäumte von Blüten. Die weißen Blüten und der blaue Nachthimmel, es war Tausendundeinenacht, es war Himmel.

Ich sah Ingeborg an und sagte: „Schön, schön, schön bist du! Du verschenkst Himmel!“

Und ich schüttelte den Apfelbaum, da fielen die Blüten über Ingeborgs schönen Scheitel.

Ingeborg sagte: „Nein, du bist schön! Du weißt es nicht. Du bist so schön, als wärst du kein Mensch! Deine Augen sind so warm und rein, du hast Kinderaugen, weißt du es?“

Nein. Mein Herz pochte.

„Ich glaube, du könntest sterben unter Mörderhänden und deine Augen würden sich nicht verändern. Solche Augen hat Jesus Christus gehabt, ich weiß es!“

Mein Herz pochte.

In meinem Kopfe sprühte es. Ich hatte einen weißen Stern in meinem Kopfe.

„Höre, süße Ingeborg,“ sagte ich, „was denkst du! Eben fällt mir eine Legende ein. Gerade in diesem Momente. Es ist die Legende von der Mutter Gottes und dem erfrorenen Weinstock.

Du mußt sie hören, denn sie paßt so gut. Denke dir, alle Weinstöcke treiben und grünen, nur einer nicht. Er ist erfroren. In einer Nacht packte ihn der Frost. Ich erzähle schlecht, ach, entschuldige.

Ja. Aber da kam die Mutter Gottes des Weges daher, und nun höre: wie an den Fenstern hundert Augen erscheinen, zieht die Königin vorüber, so schlugen plötzlich Blüten aus allen Reben, und wie Kinder die Ärmchen ausstrecken, kommt die Mutter gegangen, so streckten sich überall Ranken und Blätter nach der Mutter Gottes aus. Verstehst du?“

„Schön! — Wo hast du sie gehört, die Legende?“

„Gehört? Nein, sagte ich nicht, daß sie mir eben einfiel, diese Legende, in diesem Augenblick?“ — —

Es ist spät. Gute Nacht, gute Nacht, gute Nacht! Hat jemand eine Ahnung, wie leise man gute Nacht sagen kann? Immer leiser und leiser und doch hört man es noch. Und wie man es sagen kann? daß es soviel bedeutet! — — — „Gute Nacht, du mein Himmelreich!“ — — — —

Ich war allein. Plötzlich stand Pazzo vor mir und blickte mich an. Niemand hatte ihn mehr gesehen. Ich ging nach Hause, durch den stillen weiten Wald ging ich nach Hause. Mitten im weiten feierlichen Walde begegnete mir Gott.

Bist du es, Axel? sprach Gott zu mir.

Ich kniete nieder. Ja.

Gott hauchte mir seinen Atem ins Gesicht.

Ich ging. Auf einer Lichtung begegnete mir der Frühling. Nackt und keck. Er kicherte. Verstehst du mich? sagte er. Er hatte hellgrüne Augen. Ja, sagte ich und lächelte, zuerst den kleinen Apfelbaum an der Parkmauer, dann Liselotte — — —

Ich habe meine Dinge vor mit dir! sagte der Frühling und kitzelte mich unter dem Kinn, daß ich lachen mußte.

Ich ging hin und her im stillen weiten Walde.

Jemand begegnete mir.

Bist du es wieder?

Ja, ich gehe rings im Kreise, sprach er.

Ich kniete nieder. Er berührte meine Lider mit dem Finger, da sah ich meine frohen Tage vor mir liegen. Meine Augen wurden feucht.

Ich bin glücklich, kann es ruhig sagen. Ich liege im Grase vor meinem Hause, es duftet, ich rieche Harz und Waldmeister. Die Maikäfer segeln über den Himmel, sie schwirren über meinem Kopfe. Die ganze Nacht hindurch liege ich da und sehe mir die Sterne an. Wenn ein Stern blinzelt, so muß ich ebenfalls blinzeln, silberne dünne Finger fahren nach meinen Augen. Wenn ein Stern zittert, so spüre ich das leise Zittern in der Mitte meines Herzens.

Ich sehe in die Sterne und mein Herz klopft. Es durchrieselt mich, die Sterne liebkosen mich.

Ich höre den Frieden da droben. Er lispelt.

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